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| Autor |
Stuboy |
| 23.08.2016 01:21  Zukunft der S-Bahn Tirol |
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Ich habe mir folgendes Konzept für die S-Bahn Tirol überlegt:
Zentralpunkt der S-Bahn wird der Hauptbahnhof sein (eh logisch).
Linienübersicht:
S1 Innsbruck Hbf. - Landeck-Zams
S11 Innsbruck Hbf. - Telfs-Pfaffenhofen
S2 Innsbruck Hbf. - Kiefersfelden (Schnellzug; hält nur zw. Ibk und Mils und ab Kundl)
S21 Innsbruck Hbf. - Wörgl Hbf. (hält wieder überall)
S22 Innsbruck Hbf. - Jenbach
S23 Innsbruck Hbf. - Hall (nicht in der HVZ)
S3 Innsbruck Hbf. - Pfronten-Steinach
S31 Innsbruck Hbf. - Scharnitz
S32 Innsbruck Hbf. - Seefeld
S33 Innsbruck Hbf. - Innsbruck Kranebitten
S4 Innsbruck Hbf. - Sterzing
S41 Innsbruck Hbf. - Steinach a. Brenner
S5 Innsbruck Hbf. - Lienz (Brennerbasistunnel)
S51 Franzensfeste - Lienz
S6 Jenbach - Mayrhofen
S7 Jenbach - Seespitz (Achenseebahn)
S8 Wörgl Hbf. - Hochfilzen
Nun zu den Takten
30-Minuten-Takt: S33, S6
60-Minuten-Takt: S1, S11, S2, S21, S22, S23, S32, S4, S41, S8
75-Minuten-Takt: S7
120-Minuten-Takt: S3, S31, S5, S51
Dadurch ergeben sich folgende Verdichtungen:
15-Minuten-Takt:
S21, S22 Innsbruck Hbf. - Jenbach (in der HVZ)
S2, S21, S22, (S23) Innsbruck Hbf. - Hall
30-Minuten-Takt:
S1, S11 Innsbruck Hbf. - Telfs-Pfaffenhofen
S21, S22 Innsbruck Hbf. - Jenbach
S3, S31, S32 Innsbruck Hbf. - Seefeld
S4, S41 Innsbruck Hbf. - Steinach
60-Minuten-Takt:
S3, S31 Innsbruck Hbf. - Scharnitz
S5, S51 Franzensfeste - Lienz
Hier der Netzplan:
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anxi |
| 23.08.2016 07:33  |
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| Um in IBK wirklich von einer S-Bahn sprechen zu können wäre auf jeden Fall wichtig, eine direkte Verbindung der neu zu schaffenden Bahnhöfe (Peerhof, Allerheiligen (neu), Hötting (neu) WiFi, Saggen, Thaur etc.) zu schaffen. Nur so kann die S-Bahn als schnelles innerstädtisches Verkehrsmittel wahrgenommen werden. Dafür stünde ja schließlich auch das S :D |
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Innsbrucker |
| 23.08.2016 20:28  |
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Und wo bleiben die REXe? Die tragen in der HVZ die Hauptlast in den wirklich wichtigen Relationen, also z. B. von Jenbach und Schwaz nach Innsbruck (und auch umgekehrt). S-Bahnen mit bis zu 10 min mehr Fahrzeit akzeptiert da niemand. Und ein 15-min-Takt wäre da nicht mal eine Verbesserung.
Im übrigen vermisse ich den Bezug zur Streckenkapazität.
Die innerstädtischen Verkehre sollte man nicht allzu wichtig nehmen, die Haltepunkt auf Innsbrucker Stadtgebiet dienen eher dem Verkehr vom Umland nach Innsbruck und zurück. |
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manni |
| 23.08.2016 22:54  |
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| anxi schrieb: |
| Um in IBK wirklich von einer S-Bahn sprechen zu können wäre auf jeden Fall wichtig, eine direkte Verbindung der neu zu schaffenden Bahnhöfe (Peerhof, Allerheiligen (neu), Hötting (neu) WiFi, Saggen, Thaur etc.) zu schaffen. Nur so kann die S-Bahn als schnelles innerstädtisches Verkehrsmittel wahrgenommen werden. Dafür stünde ja schließlich auch das S :D |
Was meinst du mit "direkter Verbindung"? Das sind verschiedene Linien, der Netzhub ist der Hauptbahnhof. |
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manni |
| 23.08.2016 23:02  |
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| Innsbrucker schrieb: |
Die innerstädtischen Verkehre sollte man nicht allzu wichtig nehmen, die Haltepunkt auf Innsbrucker Stadtgebiet dienen eher dem Verkehr vom Umland nach Innsbruck und zurück. |
Nein, da irrst du dich. Bereits in der nächsten Ausbaustufe mit den ersten neuen Bahnhöfen wird die S-Bahn den innerstädtischen öV ergänzen und entlasten, wie schon jetzt auf bestimmten Relationen, und das ist auch Sinn und Zweck. Mit der übernächsten Ausbaustufe wird dieser Effekt noch verstärkt. Ohne S5 hätte beispielsweise die L T zwischen Wbf und Hötting wahrscheinlich schon verdichtet werden müssen oder wäre zumindest in den HVZ in dem Abschnitt permanent überlastet, und die L O müsste zwischen Neu-Rum und Innenstadt zu den HVZ Leute stehen lassen. Der Bahnhof Wifi/Medicent dient beispielsweise v.a. zur Entlastung der L C und M. |
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Stuboy |
| 24.08.2016 00:34  |
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| Innsbrucker schrieb: |
Und wo bleiben die REXe? Die tragen in der HVZ die Hauptlast in den wirklich wichtigen Relationen, also z. B. von Jenbach und Schwaz nach Innsbruck (und auch umgekehrt). S-Bahnen mit bis zu 10 min mehr Fahrzeit akzeptiert da niemand. Und ein 15-min-Takt wäre da nicht mal eine Verbesserung.
Im übrigen vermisse ich den Bezug zur Streckenkapazität.
Die innerstädtischen Verkehre sollte man nicht allzu wichtig nehmen, die Haltepunkt auf Innsbrucker Stadtgebiet dienen eher dem Verkehr vom Umland nach Innsbruck und zurück. |
Ein REX ist meines Wissens auch keine S-Bahn :lol: |
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Linie R |
| 24.08.2016 02:01  |
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@Manni: Zur Aussage von Innsbrucker: Dennoch liegt wohl das Rückgrat des innerstädtischen ÖV bei der Ost-West-Stadtbahn. Da ist die S-Bahn IMO weit weniger bedeutend. Die Stadtbahn bindet eben viele wichtige Stadtteile und Einrichtungen an, wo die S-Bahn nicht hinfährt, oder eben nur am Rande vorbei: O-Dorf, Reichenau, Pradl, Altstadt - MTS - Marktplatz, Technik. Und auch vom Takt dürfte die Tram attraktiver sein :)
Selbst in deutlich größeren Städten wie etwa Nürnberg (500.000 EW) spielt die S-Bahn für den innerstädtischen Verkehr eine eher kleinere Rolle, da sie weder direkt in die Altstadt fährt, noch in die dicht besiedelten Stadtgebiete.
@Stuboy: Wieso beginnen und Enden alle Linien am Hauptbahnhof? Zumindest auf der Inntal-Achse würde ich die S-Bahn durchgängig von Landeck bis Kufstein führen und alle Züge als S1 bezeichnen. Da bin ich eben eher für die einfache und praktikable Lösung :) Dem gewönlichen Fahrgast reicht es aus, wenn er weis, ob die S1 bis Jenbach fährt, oder bis Wörgl (oder Kufstein). Je nach Endpunkt die Linie anders zu bezeichnen macht da wenig Sinn, wenn die S-Bahn auf der selben Strecke fährt. Selbiges will ich mal auf die Linie Richtung Garmisch und Richtung Sterzing beziehen.
Eine S-Bahn als Schnellzug zu führen (S2) widerspricht IMO der Aufgabe der S-Bahn, dafür gibts den REX der die S-Bahn parallel ergänzt und eben nur an den Knotenpunkten hält. Der Fernverkehr bräuchte zwischen Salzburg und Innsbruck überhaupt nicht halten, ebenso oberhalb Ibk, weder in Imst noch in Ötztal. Ein regionaler Verkehrsknoten rechtfertigt da keinen Fernbahnhalt, dafür sollte der REX da sein.
Aber so in etwa würde ich im Zusammenhang mit dem REX das S-Bahnnetz aufbauen. |
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anxi |
| 24.08.2016 07:51  |
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| manni schrieb: |
| anxi schrieb: |
| Um in IBK wirklich von einer S-Bahn sprechen zu können wäre auf jeden Fall wichtig, eine direkte Verbindung der neu zu schaffenden Bahnhöfe (Peerhof, Allerheiligen (neu), Hötting (neu) WiFi, Saggen, Thaur etc.) zu schaffen. Nur so kann die S-Bahn als schnelles innerstädtisches Verkehrsmittel wahrgenommen werden. Dafür stünde ja schließlich auch das S :D |
Was meinst du mit "direkter Verbindung"? Das sind verschiedene Linien, der Netzhub ist der Hauptbahnhof. |
Hiermit war eine umstiegslose Verbindung vom (Nord-)Westen der Stadt (bestenfalls Kranebitten) Richtung Rum, Thaur, Hall angedacht. Meiner Meinung nach macht eine S-Bahn nur dann Sinn, als solche bezeichnet zu werden, wenn diese auch die gesamte Stadt in rekordverdächtigem Tempo "abklappert". |
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manni |
| 24.08.2016 11:30  |
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| anxi schrieb: |
Hiermit war eine umstiegslose Verbindung vom (Nord-)Westen der Stadt (bestenfalls Kranebitten) Richtung Rum, Thaur, Hall angedacht. Meiner Meinung nach macht eine S-Bahn nur dann Sinn, als solche bezeichnet zu werden, wenn diese auch die gesamte Stadt in rekordverdächtigem Tempo "abklappert". |
Wie sollte man du eine Großstadt mit nur einer einzigen Linie umsteigefrei versorgen, und warum sollte man das wollen?
Nach dieser Logik - Umsteigen unerwünscht - bräuchte man dann Direktverbindungen von jedem (Stadtrand-)Endbahnhzof zu jedem (Stadtrand-)Endbahnhof, ausgehend vom vorhandenen Schienennetz mit Strecken in vier RIchtungen also 7 Linien allein für die Stadt. Das ist leider nicht mal ansatzweise realistisch. Angesichts der Fahrzeitersparnis mit der S-Bahn werden 3-5 Minuten Transferzeit am Hbf von Fahrgästen, die nicht ohnehin in der Innenstadt aus- und zusteigen, gerne in Kauf genommen. |
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anxi |
| 24.08.2016 12:32  |
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| manni schrieb: |
| anxi schrieb: |
Hiermit war eine umstiegslose Verbindung vom (Nord-)Westen der Stadt (bestenfalls Kranebitten) Richtung Rum, Thaur, Hall angedacht. Meiner Meinung nach macht eine S-Bahn nur dann Sinn, als solche bezeichnet zu werden, wenn diese auch die gesamte Stadt in rekordverdächtigem Tempo "abklappert". |
Wie sollte man du eine Großstadt mit nur einer einzigen Linie umsteigefrei versorgen, und warum sollte man das wollen?
Nach dieser Logik - Umsteigen unerwünscht - bräuchte man dann Direktverbindungen von jedem (Stadtrand-)Endbahnhzof zu jedem (Stadtrand-)Endbahnhof, ausgehend vom vorhandenen Schienennetz mit Strecken in vier RIchtungen also 7 Linien allein für die Stadt. Das ist leider nicht mal ansatzweise realistisch. Angesichts der Fahrzeitersparnis mit der S-Bahn werden 3-5 Minuten Transferzeit am Hbf von Fahrgästen, die nicht ohnehin in der Innenstadt aus- und zusteigen, gerne in Kauf genommen. |
Aber zumindest eine Linie, die eine Großzahl aller S-Bahnhöfe anfährt sollte schon das Ziel der Überlegungen sein. Zumal das ja (beispielsweise) mit einer S-Bahn Seefeld-Hall problemlos möglich ist. |
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Innsbrucker |
| 24.08.2016 19:00  |
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| manni schrieb: |
| Innsbrucker schrieb: |
Die innerstädtischen Verkehre sollte man nicht allzu wichtig nehmen, die Haltepunkt auf Innsbrucker Stadtgebiet dienen eher dem Verkehr vom Umland nach Innsbruck und zurück. |
Nein, da irrst du dich. Bereits in der nächsten Ausbaustufe mit den ersten neuen Bahnhöfen wird die S-Bahn den innerstädtischen öV ergänzen und entlasten, wie schon jetzt auf bestimmten Relationen, und das ist auch Sinn und Zweck. Mit der übernächsten Ausbaustufe wird dieser Effekt noch verstärkt. Ohne S5 hätte beispielsweise die L T zwischen Wbf und Hötting wahrscheinlich schon verdichtet werden müssen oder wäre zumindest in den HVZ in dem Abschnitt permanent überlastet, und die L O müsste zwischen Neu-Rum und Innenstadt zu den HVZ Leute stehen lassen. Der Bahnhof Wifi/Medicent dient beispielsweise v.a. zur Entlastung der L C und M. |
Das ist ja alles ganz nett, ist für die S-Bahn aber kein großer Anteil am Verkehrsaufkommen. Und ich meinte wirklich nur rein innerstädtische Verbindungen, Neu-Rum ist da schon wieder was anderes.
| Stuboy schrieb: |
Ein REX ist meines Wissens auch keine S-Bahn :lol: |
Meines Wissens ist es völlig witzlos, die S-Bahn isoliert von den REXen zu betrachten. Bereits hinter Schwaz sind die S-Bahnen gerade mal so was wie ein Basis-Angebot, sozusagen die allerletzte Rückfallebene. Wo REXe halten, tragen sie auch die Hauptlast des Verkehrsaufkommens, gerade in den HVZ in der Lastrichtung. Zumindest die Taktfahrplan-REXe sollte man schon berücksichtigen, sonst bleiben die S-Bahnen nur lustige bunte Striche. |
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km63.8 |
| 24.08.2016 20:15  Re: Zukunft der S-Bahn Tirol |
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| Stuboy schrieb: |
Ich habe mir folgendes Konzept für die S-Bahn Tirol überlegt:
S3 Innsbruck Hbf. - Pfronten-Steinach
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Der größte Verkehr im Außerfern ist erst mal intern. Durch die Anerkennung der Gästekarte als Fahrschein sind die Züge über den Tag gut besucht. Und danach fahren wesentlich mehr Fahrgäste in Richtung München als nach Innsbruck. Die heutige Durchbindung zahlreicher Züge von und nach München ist sinnvoller als neue "Korridorzüge". Außerdem fehlt über Reutte hinaus die Fahrleitung bis auf weiteres. |
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Stuboy |
| 25.08.2016 00:18  Re: Zukunft der S-Bahn Tirol |
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| Okay, das wird stimmen. Trotzdem sollte man nicht außer Acht lassen, dass jede 2. Stunde eine Zugverbindung (mit Umstieg) nach Innsbruck existiert. Daher sollte es auch eine direkte Anbindung geben. Meine Theorie wäre auch gewesen, jeden 2. Zug von Innsbruck Richtung Garmisch als Doppeltraktion zu führen, um ihn dann ihn Garmisch zu trennen. Der vordere Teil verkehrt dann als RB weiter nach München. Dafür müsste man aber einige Bahnsteige verlängern. So etwas könnte man auch im Außerfern machen. Dort verkehrt grob jede Stunde ein Zug Richtung Garmisch, meistens auch weiter nach München. Also könnte man stündlich von Reutte nach Garmisch fahren (teilweise als RB nach München). Ich werde sowieso noch ein neueres Konzept mit REXen machen. |
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Admiral |
| 25.08.2016 21:49  |
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| manni schrieb: |
| Ohne S5 hätte beispielsweise die L T zwischen Wbf und Hötting wahrscheinlich schon verdichtet werden müssen oder wäre zumindest in den HVZ in dem Abschnitt permanent überlastet, und die L O müsste zwischen Neu-Rum und Innenstadt zu den HVZ Leute stehen lassen. Der Bahnhof Wifi/Medicent dient beispielsweise v.a. zur Entlastung der L C und M. |
ahm ich als pendler auf genau dieser S-Bahn geniese es von Hötting bis zum WBF in 3min zu fahren... fühl mich aber egal zu welcher Zeit sehr einsam beim ein und Aussteigen. Mein Kolleg aus Kranebitten im übrigen auch.. die geschätzten 30 Leute (ich hab einfach x2 genommen was ich schätzen tät), auf 2h verteilt fallen im bus eher nicht auf... trotzdem, 15min takt wbf-hötting wär schon cool... _________________ This article is a natural product. The slight variations in spelling and grammar enhance its natural character and beauty and in no way are to be considered flaws or defects. |
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Stuboy |
| 15.01.2017 01:12  NEU |
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Hier mein neues System:
S1: Telfs-Pfaffenhofen - Kufstein (wie bisher)
S2: Landeck Zentrum - Jenbach
S3: Brennero/Brenner - Garmisch-Partenkirchen
S4: Steinach a. Br. - Seefeld
S5: Hall i. T. - Innsbruck Kranebitten
S6: Jenbach - Mayrhofen
S7: Kiefersfelden - Saalfelden (Richtungswechsel in Wörgl)
S8: Kitzbühel - St. Johann i. T.
REX1: Innsbruck - Wörgl
REX2: Innsbruck - St. Anton
REX3: Innsbruck - München (via Garmisch)
REX4: Innsbruck - Lienz (nach Eröffnung des BBT)
REX5: Wörgl - Salzburg
Takte:
30-Minuten-Takt:
S5, S6
60-Minuten-Takt:
S1, S2, S3, S4, S7, S8
REX1, REX2, REX3, REX4, REX5
Überlagerungen:
15-Minuten-Takt:
Hall i. T. - Innsbruck Kranebitten (S3, S4, S5)
30-Minuten-Takt:
Telfs-Pfaffenhofen - Jenbach (S1, S2)
Steinach a. Br. - Seefeld (S3, S4)
Wörgl - Kuftstein (S1, S7)
Kitzbühel - St. Johann (S7, S8) |
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manni |
| 15.01.2017 20:49  |
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Vor allem der vorgeschlagenen Variante der S5 könnte ich aus städtischer Sicht viel abgewinnen. _________________ ___________________________________________________________________________________________
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lech |
| 30.03.2017 22:55  |
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Der vorhin in den Pressemeldungen verlinkte Bezirksbatt-Artikel zur S-Bahn,
http://forum.strassenbahn.tk/download/newspress/20170330_stadtblatt.jpg,
verspricht schon für Dezember 2017 einen S-Bahn-Halt in Thaur bzw. Hall-West.
Da wird man (mit einem Büro nähe Messe) ja neidisch ;-)
OK, in Hall ist's natürlich markant einfacher (als Messe, Innrain/WIFI, Hötting neu), viel mehr als 2 Betonquader auf die grüne Wiese (als Bahnsteige) brauchts's ja dort nicht.
Unterstände, Abfahrtsmonitor, Ticket-Automaten, evtl. Lifte, evtl. Fahrradabstellplätze, ..., gehören zwar auch gemacht sind aber (bis auf die Lifte) vergleichsweise einfach und optional. |
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manni |
| 30.03.2017 23:29  |
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Wie ich gehört habe, sind die Detailplanungen für die Neu- und Umbauten der restlichen S-Bahnhöfe ebenfalls abgeschlossen. Mit den Fristen für Verfahren und Ausschreibungen darf man mit Bauarbeiten ab kommendem Jahr rechnen. Bis zum Vollbetrieb der Linien 2 und 5 Ende 2020 sollte eigentlich alles fertig sein. _________________ ___________________________________________________________________________________________
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wwehrle |
| 31.03.2017 08:35  |
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| ... was ich aber an dem Artikel und dem Kommentar überhaupt nicht gut finde, ist die negative Äußerung über die Regionalbahn Hall. Die sollte doch nun wirklich nicht gegen die S-Bahn ausgespielt werden. Die Verlängerung nach Hall darf m.E. nicht einfach vom Tisch sein; mit einer sinnvollen Streckenführung macht sie das Nahverkehrsangebot noch attraktiver. Das hat wieder ein Gschmäckle, dass da wieder einige der Regionalbahngegner gegen das Projekt schiessen und die S-Bahn ihnen da gerade Recht kommt. Sehr schlecht. |
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Hager |
| 31.03.2017 16:12  |
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Die S-Bahn Freunden möchte ich auf eine paar Dinge hinweisen:
1. im Bahnverkehr in der Relation Hall - Innsbruck drohen Kapazitätsprobleme, wenn die Haltestellen Hall-West, Arzl/Mühlau, Messe realisiert werden sollten. Einen 20 Minuten Takt halte ich für nicht machbar, da dies mit dem Fernschnellverkehr wohl nicht mehr kompatibel wäre.
2. Die ÖBB-Strecken in Innsbruck liegen nur teilweise an den Zentren von Schulen/Betrieben und Wohnstätten. Reichenau, Rossau, Amras, Pradl Ost, beide Universitäten, das Landeskrankhaus Mariahilf/Hötting oder St. Nikolaus liegen mehr als 1km entfernt. Dies gilt auch für die Marthadörfer Absam und den Großteil von Mils. Es braucht Vernetzung, wobei auch die Umsteigezeiten für den Kunden Fahrzeiten sind!
3. Wenn die L5 nicht nach Hall verlängert werden kann (weil Hall nicht will), wäre eine Anbindung von Rum und Thaur Nord zu überlegen. Langfristig wäre auch eine Linie Neurum - Rossau - Amras Ost - Pradl Süd (bis Haupt- oder Westbahnhof>) eine Überlegung wert. Hier liegen auch Innsbruck letzte Freiflächen im Tal (Trassensicherung!). _________________ Wenn man will, geht viel. Wenn man nicht will, geht nichts. |
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