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Linie STB nach mehreren Baumwürfen im Schienenersatzverkehr
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Autor

Linie O
25.06.2016 19:12    Linie STB nach mehreren Baumwürfen im Schienenersatzverkehr Antworten mit Zitat

Wegen mehrerer Baumwürfe im Streckenverlauf der Linie STB verkehrt seit heute Nachmittag teilweise im Schienenersatzverkehr.
Voraussichtlich auch Morgen noch verkehren die Triebwägen der Linie STB von Innsbruck kommend nur bis zum Bahnhof Mutters.
Zwischen Mutters und Kreith sowie zwischen Innsbruck und Fulpmes ist ein Schienenersatzverkehr mit Bussen eingerichtet.
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lech
25.06.2016 20:34     Antworten mit Zitat

Mich hat das "live" erwischt ;-)
Ich schau später ob meine Schnappschüsse (2 Bäume, Einsatzwagen) trotz Regen usw. was geworden sind.
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lech
25.06.2016 23:30     Antworten mit Zitat

Also ...

Neben TW 325 wurde auch ein Museumszug im Stubaital eingesperrt:

Baum 1, ca. auf halbem Weg zwischen Telfeser Wiesen und Brandeck, aus dem vordersten Seitenfenster ...

... und aus Fahrersicht.

Die Rettungsaktion:



Der nächste Baum:

Spezialfahrzeug von vorne ...

... und leider extrem unscharf von hinten. Oder ist das vorne?

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lech
25.06.2016 23:32     Antworten mit Zitat

Hier noch was ich als Antwort auf einen FB-Kommentar auf IVB's FB-Seite geschrieben habe:

[...] Dafür hat die akute Bearbeitung für die Fahrgäste vor Ort sehr gut funktioniert:
Ich war in der STB (ab Fulpmes 16:30) die talauswärts den hintersten der 3-4 Bäume "entdeckt" hat, ca. auf halbem Weg zwischen Telfeser Wiesen und Brandeck.
1. wurden die Fahrgäste (große Kindergruppe, ein paar Erwachsene einheimische, 3-4 englischsprachige Touristen) recht schnell und persönlich informiert (wobei einheimische Fahrgäste wohl für die englischsprachigen übersetzt haben).
2. durften die Kinder zum Zeitvertreib den Führerstand besichtigen und bekamen auch was erklärt. Bei fast 20 Kindern eine echte Nervenprobe für den Fahrer ;-)
3. wurden "Rettung" und Weitertransport sauber abgewickelt:
Nachdem eine kurzfristige Wiederinbetriebnahme angesichts mehrerer Bäume verworfen wurde haben die Feuerwehrleute (FF Kreith, vielleicht auch Telfes) sich nicht um die Bäume sondern um die Fahrgäste gekümmert und die ganze Gruppe ca. 400m entlang bzw. auf den Gleisen bis kurz nach Brandeck am nächsten umgestürzten Baum vorbei begleitet, sofern nach dem Wetterumschwung nötig auch mit Jacken versorgt.
Von dort wurden wir mit 3 Kleinbus/SUV-Fahrten nach Kreith und von dort mit SEV-Bus nach Mutters zur einer wartenden Bim gebracht.
Zeitverlust insgesamt nur ca. 75 Minuten, Ankunft Stubaitalbahnhof ca. 18:30.

Etwas Glück war allerdings dabei, vermutlich aufgrund der Vorarbeiten für den Brücken-Neubau wurde der Waldweg über die Wanderweg-Brücke gleich hinter Kreith wohl etwas hergerichtet, dadurch konnten die diversen IVB-, Feuerwehr- und das eine Rotkreuz-Fahrzeug näher als an die blockierten Stellen heranfahren als es früher möglich gewesen wäre.

Trotzdem hiermit mein Lob und Dank an IVB und die Feuerwehrleute.
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Innsbrucker
26.06.2016 21:04     Antworten mit Zitat

Waren da an verschiedenen Stellen Bäume im Gleis? Wenn die Strecke zwischen Brandeck und Telfer Wiesen unterbrochen ist, muss man doch keinen SEV zwischen Mutters und Kreith fahren.
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Linie O
26.06.2016 21:13     Antworten mit Zitat

Ja es waren mehrere Bäume im Gleis, das steht auch im Eingangspost, aber keiner zwischen Mutters und Kreith.

Für die Reparatur des Schadens muss der betroffene Speiseabschnitt spannungsfrei gemacht und geerdet werden (bei 900V= bist du sonst nur mehr ein Häufchen).
Soweit ich weiß befindet sich für diesen Abschnitt das Unterwerk in Mutter und der Speiseabschnitt geht von Mutters bis Telfes(?).
Kurzum: Ja, wenn die Oberleitung zwischen Brandeck und Telfer Wiesen einen Schaden hat muss man ab Mutters im SEV fahren.
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lech
26.06.2016 21:31     Antworten mit Zitat

Zitat:
Waren da an verschiedenen Stellen Bäume im Gleis?

Ja, mindestens 3, eher 4.

Die beiden Bäume von meinen Photos waren etwas taleinwärts bzw. kurz talauswärts von Brandeck.
Einer der Feuerwehrleute sagte was von einem weiteren Baum bei Natters und von insgesamt 4 Bäumen.
Die TT sprach von einem 3. Baum bei Mutters.

Bei unserem Abtransport sind wir wenn ich mich richtig erinnere neben der leeren Hs. Kreith in den Bus umgestiegen, damit an einem stillstehenden TW bei der nächsten Hs. (Außerkreith?) vorbeigefahren, bis wir dann bei der großen Hs. in Mutters (die mit dem Bahhofsgebäude, "Bahnhst."?) in einen praktisch regulär verkehrenden TW eingestiegen.
Mir sind während des ganzen Abtransports keine weiteren Bäume o.ä. aufgefallen, aber die Straße ist da ja nur teilweise direkt neben den Gleisen.

Ich hatte mir sogar überlegt zu bleiben um die Schadens-Behebung zu beobachten, aber nach >3h Wanderung war ich viel zu müde und verschwitzt um mehrstündiges hängenbleiben zu riskieren.
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lech
26.06.2016 21:37     Antworten mit Zitat

Da haben sich jetzt unsere Antworten überschnitten, sorry.


Aber noch Detail-Fragen von mir, falls das wer beantworten kann:

Wie weit könnte ein Flexi-TW mit Akku fahren?
Gibt es Bremsen die ohne Fahr-Strom funktionieren?
Dass man an Bäumen oder herunterhängenden Fahrdrähten nicht vorbeikommt ist klar.
Vorausgesetzt die Strecke wäre frei, hätte man z.B. nach Telfes zurück fahren/rollen können (geht glaub' ich durchgehend leicht abwärts).

Wie Feingranular kann man den Fahr-Strom aus/ein schalten?
Bei jeder Haltestelle, von Ort zu Ort, ...?

Und ..., auf den Brücken sind noch 2 "Innenschienen" montiert, also 2 weitere Stahlstränge die die Spurweite ungefähr Dritteln. Was ist das?
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Innsbrucker
26.06.2016 21:58     Antworten mit Zitat

Linie O schrieb:
Ja es waren mehrere Bäume im Gleis, das steht auch im Eingangspost


Ich meinte schon unterschiedliche Stellen und nicht ein paar Bäume nebeneinander.

Linie O schrieb:

Für die Reparatur des Schadens muss der betroffene Speiseabschnitt spannungsfrei gemacht und geerdet werden (bei 900V= bist du sonst nur mehr ein Häufchen).
Soweit ich weiß befindet sich für diesen Abschnitt das Unterwerk in Mutter und der Speiseabschnitt geht von Mutters bis Telfes(?).
Kurzum: Ja, wenn die Oberleitung zwischen Brandeck und Telfer Wiesen einen Schaden hat muss man ab Mutters im SEV fahren.


OK, das ist eine Erklärung.

lech schrieb:

Einer der Feuerwehrleute sagte was von einem weiteren Baum bei Natters und von insgesamt 4 Bäumen.
Die TT sprach von einem 3. Baum bei Mutters.


Das wäre dann aber im Abschnitt ohne SEV. Vielleicht war der zeitweise auch gesperrt, aber nach Natters kommt man ja leichter, vielleicht war es dort schneller erledigt.

lech schrieb:

Wie weit könnte ein Flexi-TW mit Akku fahren?
Gibt es Bremsen die ohne Fahr-Strom funktionieren?
Dass man an Bäumen oder herunterhängenden Fahrdrähten nicht vorbeikommt ist klar.
Vorausgesetzt die Strecke wäre frei, hätte man z.B. nach Telfes zurück fahren/rollen können (geht glaub' ich durchgehend leicht abwärts).


Stromunabhängige Bremsen gibt es ganz sicher. Trotzdem wäre eine solche Fahrt wohl nicht zu verantworten gewesen, man wäre dann womöglich an ungünstigerer Stelle liegengeblieben, wo man auf der Straße gar nicht hinkommt.

lech schrieb:

Und ..., auf den Brücken sind noch 2 "Innenschienen" montiert, also 2 weitere Stahlstränge die die Spurweite ungefähr Dritteln. Was ist das?


Das ist ein Entgleisungsschutz. Der verhindert zwar nicht eine Entgleisung im eigentlichen Sinne, wohl aber ein zu weites Abdriften vom Gleis und damit den Absturz. Das gibt es übrigens auch andersrum, Straßenbahnschienen unter Eisenbahnbrücken haben das auch, damit sie nicht die Brückenpfeiler rammen können. Es geht dabei ausschließlich um den Schutz der Eisenbahnstrecke. Ich bin jetzt aber nicht sicher, ob es an der einzig maßgeblichen Stelle in Innsbruck (Unterführung zwischen Bergisel und Bretterkeller) auch so ist.
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Linie O
26.06.2016 22:10     Antworten mit Zitat

lech schrieb:
Wie weit könnte ein Flexi-TW mit Akku fahren?


Nicht allzu weit, ich denke einige wenige 100m, wobei soweit mir bekannt ist nach einmaligen Anhalten im Zuge der Batteriefahrt nicht mehr angefahren werden darf.

lech schrieb:
Gibt es Bremsen die ohne Fahr-Strom funktionieren?


Ja, die Federspeicherbremsen, wobei diese nicht dafür geacht sind das Fahrzeug aus höheren Geschwindigkeiten abzubremsen (lt. Bedienungsanleitung greifen diese im Regelbetrieb erst unter 7km/h).

lech schrieb:
Vorausgesetzt die Strecke wäre frei, hätte man z.B. nach Telfes zurück fahren/rollen können (geht glaub' ich durchgehend leicht abwärts).


Batteriefahrt reicht fürs längere Fahren nicht aus und ohne Strom kann man die Federspeicher nicht öffnen und bremsen könnte dann auch schwer werden.

lech schrieb:
Wie Feingranular kann man den Fahr-Strom aus/ein schalten?
Bei jeder Haltestelle, von Ort zu Ort, ...?


Das hängt ganz von der Lage der Speiseabschnitte ab. Ich weiß es nicht ganz genau, würde aber schätzen, dass die Stubaitalbahn in 5 od. 6 Speiseabschnitte geteilt ist.
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thmmax
26.06.2016 22:11     Antworten mit Zitat

@ Lech: ein paar Antworten auf deine Fragen:

Mit Akku kann der Flexity laut Anleitung maximal aus einem Gefahrenbereich gefahren werden. Ich glaube mich erinnern zu können, dass der Akku bei der minimalsten Steigung aussteigt und dass er sonst gerade für das Räumen einer Kreuzung o.Ä. reicht.

Zu den Bremsen: die Tram hat elektrodynamische Bremsen, Federspeicherbremsen und Schienenbremsen. Ich finde es gerade nicht, aber ich bilde mir ein, dass bei verschiedenen Ausfallszenarien der Bremsanlage nur sehr eingeschränkt bzw. gar nicht mit Fahrgästen gefahren werden darf...
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Linie O
26.06.2016 22:16     Antworten mit Zitat

thmmax schrieb:
Ich finde es gerade nicht, aber ich bilde mir ein, dass bei verschiedenen Ausfallszenarien der Bremsanlage nur sehr eingeschränkt bzw. gar nicht mit Fahrgästen gefahren werden darf...


Mit dem Betriebsmodus Notfahrt (bei dem nur die Federspeicher als Bremse dienen) darf mit Fahrgäste bis zur nächsten Haltestelle gefahren werden.
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lech
26.06.2016 22:16     Antworten mit Zitat

Zitat:
man wäre dann womöglich an ungünstigerer Stelle liegengeblieben, wo man auf der Straße gar nicht hinkommt.

Dort wo wir standen und zum kleineren Baum führt auch kein Weg, aber zugegeben taleinwärts wäre es ziemlich weit zum nächsten Weg gewesen.
Wir konnten zuerst auf einem Pfad zwischen Schotter und Bergseitigem Hang gehen (bis auf 2, 3 Unterbrechungen bei OL-Stützen oder so) und ab Brandeck gab's eh den KFZ-tauglich ausgebauten Weg. Alles praktisch eben und ohne Absturz-Gefahr o.ä.
Das gefährlichste waren die im nassen Zustand überraschend rutschigen Schwellen, und davor wurden wir schon vor dem losgehen gewarnt.

Zitat:
Das ist ein Entgleisungsschutz

DANKE! ;-) ;-)
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lech
26.06.2016 22:22     Antworten mit Zitat

Danke für die weiteren Antworten.

Und sorry dass ich hier eine OT-Diskussion ausgelöst habe ;-)

Zitat:
Mit dem Betriebsmodus Notfahrt (bei dem nur die Federspeicher als Bremse dienen) darf mit Fahrgäste bis zur nächsten Haltestelle gefahren werden

Ob das auch Überland gilt? Da sind die Hs.-Abstände doch ziemlich weit.
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Admiral
26.06.2016 23:13     Antworten mit Zitat

Zitat:
Wie weit könnte ein Flexi-TW mit Akku fahren?

Normalerweise aus dem Trenner, sobald eine Steigung ist, wird's eng

Zitat:
Gibt es Bremsen die ohne Fahr-Strom funktionieren?

Eigentlich sollten alle ohne Fahrstrom funktionieren. Schienenbremsen dürften auch mit 24V funktionieren, wenn das bereits die Lohner gehabt haben. Federspeicher sowieso. Mit Drehstromasynchronmotoren kenn ich mich jetzt nicht so aus, aber ich denke, dass auch in der Stadt bei Stromausfall gebremst werden können sollte, ergo wird das Ding auch mit ohne Strom funzen...

Zitat:
Vorausgesetzt die Strecke wäre frei, hätte man z.B. nach Telfes zurück fahren/rollen können (geht glaub' ich durchgehend leicht abwärts).

Von Luimes nach Innsbruck geht es ausg. in den Haltestellen und bei Außerkreith immer Bergabwärts. Soweit ich gesehen habe, ist der TW vor der Kurve bei Brandeck zum stehen gekommen. Wenn er die Kurve durchrollen würde, ging es evtl aber die Kurve ist recht eben, da dürfte er es schwer haben... Fällt sicher in die Kategorie "Verschubfahrt" und ist damit ohne FGs zu machen...

Zitat:
Wie Feingranular kann man den Fahr-Strom aus/ein schalten?

Einspeisung gibt es in: Innsbruck, Gärberbach, Mutters, Kreith, Telfes, Fulpmes.
Trenner sind jeweils an Bahnhofs Ein- und Ausfahrten, die Einspeisung erfolgt jeweils auf der Innsbrucker Seite des Bhfs (ausg FULP und Gärberbach, dort oberhalb 3,0). Weitere Trenner gibt es oberhalb des Innsbrucker Tunnels, bei Gärberbach (unterhalb 3,0) (wenn ich schnell nachdenk, in Hölltal keine), hinter Natters, Raithis, Felderler auch keine, nach Raitis, nach Bhf TeWie, bei 13irgendwas in den Telfer Wiesen, vor Lumies (Lumies selber nicht)...

Zitat:
Und ..., auf den Brücken sind noch 2 "Innenschienen" montiert, also 2 weitere Stahlstränge die die Spurweite ungefähr Dritteln. Was ist das?

https://de.wikipedia.org/wiki/Fangschiene
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Linie O
27.06.2016 07:39     Antworten mit Zitat

lech schrieb:
Zitat:
Mit dem Betriebsmodus Notfahrt (bei dem nur die Federspeicher als Bremse dienen) darf mit Fahrgäste bis zur nächsten Haltestelle gefahren werden

Ob das auch Überland gilt? Da sind die Hs.-Abstände doch ziemlich weit.


Ziemlich sicher schon, immerhin kann man mit Notfahrt leer bis in den Betriebshof fahren. Das ganze funktioniert halt im Gegensatz zur Batteriefahrt nur, wenn die Oberleitung eingeschalten ist.
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anxi
27.06.2016 08:07     Antworten mit Zitat

Admiral schrieb:

Zitat:
Gibt es Bremsen die ohne Fahr-Strom funktionieren?

Eigentlich sollten alle ohne Fahrstrom funktionieren. Schienenbremsen dürften auch mit 24V funktionieren, wenn das bereits die Lohner gehabt haben. Federspeicher sowieso. Mit Drehstromasynchronmotoren kenn ich mich jetzt nicht so aus, aber ich denke, dass auch in der Stadt bei Stromausfall gebremst werden können sollte, ergo wird das Ding auch mit ohne Strom funzen...


Ohne die Schaltung der Flexis zu kennen würde ich behaupten, dass die Energie in den Batterien in erster Linie für elektrische Bremsvorgänge und nicht für Batteriefahrten vorgesehen sein wird. Man bedenke, dass bei einer Bremsung ab Tempo 70 + Freimachen einer Kreuzung sicherlich nicht mehr viel übrig sein dürfte. Technisch möglich ist das; die konkrete Anwendung kenne ich allerdings nicht.
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Ingenieur
27.06.2016 10:55     Antworten mit Zitat

Admiral schrieb:
Mit Drehstromasynchronmotoren kenn ich mich jetzt nicht so aus, aber ich denke, dass auch in der Stadt bei Stromausfall gebremst werden können sollte, ergo wird das Ding auch mit ohne Strom funzen...


Im Prinzip kann man jeden Motor auch als Generator nutzen. Ohne großen Aufwand ist das aber nur mit kleinen Permanentmagnet-Generatoren ("Fahrraddynamo") möglich. Große Drehstrom-Generatoren brauchen eine sogenannte Erregung, welche das erforderliche Magnetfeld aufbaut. Beim Asynchron-Generator (= generatorisch genutzter Asynchronmotor) ist dafür eine etwas aufwendigere Schaltung notwendig. Bei den Flexity mit elekrischer Bremsung (Nutzbremse oder Widerstandsbremse) ist die erforderliche Elektronik zwar vorhanden, doch wird sie ohne Batteriespannungsversorgung nicht funktionieren. Ich gehe daher davon aus, daß so lange über die Dachwiderstände elektrisch gebremst werden kann, als noch Batteriespannung vorhanden ist. Bei leerer Batterie fällt die elektrische Bremse daher wahrscheinlich aus.

Darüber hinaus gehe ich davon aus, daß bei Ausfall der Fahrzeugelektrik mangels Batteriespannung die Federspeicherbremse blockiert (wäre zumindest sinnvoll, denn sonst macht sich das Fahrzeug in diesem Fall selbständig). Ein Abschleppen ist dann nur nach mechanischem Lösen des Federspeichers möglich. Dazu gibt es eigene Zugänge außen am Fahrzeug.
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manni
27.06.2016 11:35     Antworten mit Zitat

Der Einfachheit halber halte ich das hier fest: im gestrigen Update des Artikels über den Unwetterschaden hatte ich angegeben, dass TMB-Tw 1 den in Fulpmes "gefangenen" Museumszug führte. Dieser hat aber kein ZLS, weswegen es IVB-Tw 2 oder 3 gewesen ist.
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lech
27.06.2016 11:40     Antworten mit Zitat

Sorry, ich hätte das Photo von der anderen Seite machen sollen, dann hätte ich auch beeindruckende Gewitterwolken im Hintergrund gehabt.
Aber da wäre ich mir mit einem anderen Photographen (mit "richtiger" Kamera) im Weg gewesen, und es hatte gerade angefangen zu Regnen, sekündlich stärker werdend ;-)
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