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VVT: Semester-Ticket im regionalen Nahverkehr ab sofort deutlich günstiger

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Autor

simon04
19.08.2014 17:49    VVT: Semester-Ticket im regionalen Nahverkehr ab sofort deutlich günstiger Antworten mit Zitat

Nach http://forum.strassenbahn.tk/viewtopic.php?t=6571 kommt offensichtlich eine Vergünstigung des Semestertickets. Siehe http://vvt.at/page.cfm?vpath=aktuell/presse&genericpageid=8057 und http://tirol.gruene.at/artikel/semesterticketneu


Quelle: http://tirol.gruene.at/artikel/semesterticketneu
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upwards
20.08.2014 16:08     Antworten mit Zitat

Klientelpolitik?
kwT
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Rot Neues Grün.
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Linie 4206
20.08.2014 16:17     Antworten mit Zitat

Eine ziemlich sinnlose sogar. Die Preise davor waren zu hoch, das ist klar, aber diesen enormen Preissturz kann man gut als Klientelpolitik abstempeln.
Muss man auch mal so deutlich sagen, dass Studenten eine große Wählerschaft für die Grünen ist, genau so muss man sagen, dass der gerade freigesprochene Geheimnis Steixner damals noch das Schüler Ticket für 96€ durchdrückte, war damals auch eine nette Geste direkt vor den Wahlen.

Problem an der Sache ist, dass man dann als Pendler, nicht als Student total überrascht ist, von den horrenden Preisen des VVT. Man bindet wohl damit die Leute bis zu ihrem 26 Lebensjahr an den ÖPNV und dann fängt das echte Gesudere an wenn der Bus ne halbe Stunde zu spät ist, und man dafür auch einen teuren Preis zahlen muss. Für mich eher kontraproduktiv. Geschrieben von einem Benutzer des 96€ Tirol Tickets.
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manni
20.08.2014 16:48     Antworten mit Zitat

Jetzt sind wir hier in einem Fachforum und trotzdem wird gesudert wie bei der Krone, das gibt's doch nicht!

Man kann das eine doch nicht gegen das andere aufwiegen. Das gleiche Geschimpfe war zu lesen, als die neuen Kernzonentarife vorgestellt wurden und gleichzeitig nicht auch bereits die viel komplizierter finanzierten und damit auch viel komplizierter zu verhandelnden Außenzonen reformiert wurden. Dabei hat das eine mit dem anderen schlicht nichts zu tun!

Die Kernzone und die Verbund-Semstertickets füt Studierende sind damit jetzt erledigt, als nächstes folgen die Verbundtickets für alle und die Tarifzonenreform. Es geht halt nicht alles gleichzeitig.

Und jedem, der sich über die Grünen negativ auslässt, sollte klar sein, dass es ohne die Grünen keine dieser Tarifreformen gegeben hätte.
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Linie 4206
20.08.2014 16:57     Antworten mit Zitat

Das Gestaffelte ist hier das Problem. So schaut es eben nach Klientelpolitik aus. In irgendeine Richtung muss es ja gehen. Die Reformierung schreitet voran, ist auch gut so, aber im Moment ist es noch ein Pingpong Prinzip. Sobald das gesamte System reformiert ist wird es das Problem nicht mehr geben. Im Moment scheint es aber für die Meisten so und so blöd es klingt dadurch kann man das Opposition leicht zerpflücken.

Gegen die Vereinfachung und Verbilligung hat hier sicher keiner was. :-)
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upwards
20.08.2014 17:26     Antworten mit Zitat

Sinowatz meinte:
„Ich weiß, das klingt alles sehr kompliziert …“



Sofern für die Studentinnen damit alles erledigt wurde, wird die Verfolgung eines 365-€ Tickets von den Grünen aufgegeben. Das erschließt sich aus dem Zahlenwerk. Und Studentinnen sind ganz offensichtlich prioritär.

Der Reformbedarf der VVT- Tarife war im Vergleich schon zum Himmel schreiend, so großartig ist es nicht, was Grün uns als Erfolg verkaufen will/ muß. (Eher würde ich nicht verhehlen, daß noch eine ÖVP in der Regierung sitzt. )
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Rot Neues Grün.
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manni
20.08.2014 17:42     Antworten mit Zitat

@L4206: das ist sowieso immer so, dass Ahnungslose und die politischen "Mitbewerber" alles unsachlich zerpflücken, egal was man tut. Das bedeutet aber nicht, dass wir das hier auch tun müssen.

@upwards: ich bitte darum, das, was ich schreibe, auch wirklich zu lesen :)
Das Semesterticket für Studierende hat nichts, aber auch gar nichts mit der noch in Verhandlung stehenden Verbundticket-Tarifreform für Nicht-Studierende zu tun.
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upwards
20.08.2014 18:01     Antworten mit Zitat

Selbst ungelesen verheißen die reinen Zahlen aus der Tabelle anderes. Die Verlautbarungen der Grünen sind leider unerträglich wie ganztags ö3 im Büro. Moment- der Werber der Grünen ein gestandener ö3er

Ehrlich ("transparent" ) dürfen Grüne auch sagen, daß sie einiges einfach lieber sein lassen, aus vielfältigsten Gründen.

Nur Das zur Verfügung stehende Geld wird kein anderes sein, es wird woanders fehlen. An der Stelle könnte wer behaupten, es wäre sonst niemals da gewesen. Das machst Du gerade :D

Irgendwie Klientelpolitik.
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ice108
20.08.2014 20:04     Antworten mit Zitat

manni schrieb:

Die Kernzone und die Verbund-Semstertickets füt Studierende sind damit jetzt erledigt, als nächstes folgen die Verbundtickets für alle und die Tarifzonenreform. Es geht halt nicht alles gleichzeitig.


Die Sache ist halt schon die, in nächster Nachbarschaft, in Südtirol wird dasselbe Problem völlig anders angegangen. Dort wurde ein einfach bedienbarer, von den tatsächlichen Fahrten abhängiger Kilometertarif aufgebaut. Der Maximaltarif den man mit 20000 Kilometern im Jahr erreicht ist 640 Euro.

Hier sehe ich ein Sammelsurium an Jahrestickets entstehen bzw. fortgeführt werden. Die sind dann mehr oder weniger ortsgebunden, im Falle der Studententickets anscheinend an eine bestimmte Relation (anders kann ich die Aufstellung nicht verstehen).

Auf der einen Seite kann das natürlich Leute vom Auto wegholen, auf der anderen Seite bevorzugt es Leute die weite Strecken pendeln deutlich gegenüber denen die nicht pendeln, aber Gelegenheitsfahrten unternehmen.

Außerdem ist die Frage, was tun die Leute die so ein Jahresticket haben dann wenn sie am Wochenende etc. mal woanders hin wollen? Diese Extrafahrten sind dann plötzlich überproportional teuer, d.h. da ist dann wieder ein Anreiz da, für solche Fahrten nicht den ÖPNV, sondern das Auto zu verwenden, also letzteres doch nicht ganz abzuschaffen.

Kurz: Wenn man schon keinen Tarif wie in Südtirol einführt wäre es langsam mal an der Zeit sich auch den Nicht-Jahreskarten zu widmen. Bei denen sehe ich nämlich momentan (siehe Kernzonen-Tarifreform) nur die Tendenz dass sie deutlich teurer werden.

Weil dass da auch für die Normalbevölkerung irgendwas bezahlbares tirolweites kommt, also da glaub ich bis zum Beweis des Gegenteils nicht dran, nachdem ja offenbar schon die Innsbrucker Kernzonentarifreform kräftig innerhalb des Tarifsystems gegenfinanziert werden musste (z.B. Erhöhung Preis Wochenkarte um 40 Prozent).
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manni
21.08.2014 11:45     Antworten mit Zitat

Die Nicht-Jahreskarten-NutzerInnen werden mit der kommenden Tarifzonenreform bessere Angebote erhalten. Man kann dann mit einem Kernzonen-Einzelticket Ziele erreichen, für die bisher Kernzone + 1 Zone zu bezahlen waren.
Mit Jahresticket wird die Ersparnis noch viel größer.

Die neue Zoneneinteilung wird die Fahrt in die Stadt für alle auch von weiter draußen deutlich verbilligen.

Bei weitem am billigsten wird's aber immer mit Jahresticket sein, das ist mit Absicht so und macht zwecks Investitionsplanung auch Sinn.
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ice108
21.08.2014 12:38     Antworten mit Zitat

Dann bin ich mal gespannt auf ein bezahlbares tirolweites Jahresticket (so es denn mal kommen sollte).

Du redest hier im wesentlichen von der Stadt und ihrem unmittelbaren Umland.

Ich z.B. davon dass eine Einzelfahrt von Innsbruck nach Landeck im VVT-Tarif mit 13.60 Euro nicht weit von 10 Prozent der oben diskutierten Studenten-Jahreskarte weg ist.

Für das Verkehrsunternehmen ist es natürlich am einfachsten wenn das Geld einmal im Jahr auf dem Konto landet - nur die Leute als Kunden merken schon auch was sie zahlen wenn sie so eine Strecke nicht ein paarmal die Woche sondern 10 mal im Jahr und weitere 5 mal eine andere Strecke und weitere 10 mal eine nochmal andere Strecke fahren.

Dann ist nämlich eine Jahreskarte für bestimmte Zonen einfach nicht das richtige Angebot. Egal ob man mit der IBK-Jahreskarte noch zwei Kilometer weiter aus der Kernzone rauskommt als heute oder nicht.

Und da kann es dann halt passieren dass so manches Geld garnicht am VVT-Konto landet, sondern an der Tankstelle.
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upwards
22.08.2014 21:15     Antworten mit Zitat

manni schrieb:
Man kann dann mit einem Kernzonen-Einzelticket Ziele erreichen, für die bisher Kernzone + 1 Zone zu bezahlen waren.
Mit Jahresticket wird die Ersparnis noch viel größer.


Speckgürtelgrüne- Alarm!

http://www.meinbezirk.at/axams/politik/oeffis-gruene-fordern-tarifreform-d529104.html

Tröstlich, daß Medwedeff selbst erfahren durfte, daß mit dem VVT etwas nicht stimmt.

Kann @ice sonst nur beipflichten, mehr Wohlfühlreform denn nachhaltiges Konzept.

Politisch frage ich mich, welche Linie verfolgt wird. Sowohl E- Ticket wie 365€- Ticket wurden paktiert, die Altlast eines LR da und rosa hinterlegter Wahlkampf- PR , beides schließt sich eigentlich aus.
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Taliesin
23.08.2014 00:36     Antworten mit Zitat

Das Kernzonenticket kostet übrigens nach wie vor €127,50, pro Semester ---> mehr als in Wien.

Für jemanden für mich, der vom Land in die Stadt gezogen ist und jetzt miterlebt wie Zeitkarten in Innsbruck für alle außer Studenten, und Studententickets für alle außer Innsbrucker günstiger werden, ein bisserl einen Verhohnepiepelung. ;-)

Die Leute sollen damit als Studenten bei der Familie außerhalb wohnen und danach als Berufstätige mit Familie in die Stadt ziehen... Ist das nicht irgendwie genau das Gegenteil des Zeitgeistes?
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