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Steiermark: Murgondel

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Autor

manni
28.01.2014 17:01    Steiermark: Murgondel Antworten mit Zitat

Mit deutlicher politischer Mehrheit, AFAIR um die 70%, wurde in Graz der Bau einer Seilbahn entlang des Mur-Flusses als Massentransportmittel beschlossen.

Natürlich gibt es auch Gegner des Projektes, siehe z.B. diese Petition: https://www.openpetition.de/petition/online/gegen-eine-seilbahn-gondel-murgondel-fuer-graz-at

Rein hausverstandsmäßig würde ich natürlich auch sagen, dass die Straßenbahn ausgebaut werden sollte. Auf der anderen Seite gibt es einige in städtischen Gebieten erfolgreiche Seilbahnen, bekanntestes Beispiel ist sicher jene in Rio de Janeiro/BR oder die zwei Linien in Caracas/VE. Ganz abgesehen von Standseilbahnen, aber um eine solche geht es ja hier nicht.

Was ist von dem steirischen Projekt zu halten?
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upwards
28.01.2014 21:22     Antworten mit Zitat

Personalkosten:
1 Maschinist, und prekäre Securitate Herumstehen an den Stationen vs. Straßenbahnerinnen und evtl. Kontrollorinnen.

3S- Umlaufsysteme sind ja wirklich nicht mehr schlecht, weit entfernt von in der Gegend "herumgondeln". Geringfügig länger dürften die Aufenthalte in den Stationen sein als bei Schienenbahnen. 8,5 m Seilgeschwindigkeit hat glaube ich eine in Sotchi installierte DM- Anlage.

Kommt auf das Netz an. Wäre zB. nur Sillpark- Hbf derart wichtig, gäbe es dazwischen keine Tram :D
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Martin
29.01.2014 01:11     Antworten mit Zitat

wenn ich mir die einzige auf die Schnelle auffindbare Abbildung ansehe http://www.kleinezeitung.at/steiermark/graz/graz/3328019/welterbe-koennte-murgondel-ausbremsen.story, dann dürfte ein System geplant sein, das ähnlich ist, wie die Bahn auf den Gaislachkogel. Doppeltes Tragseil, Umlaufsystem, dabei aber sehr große Kabinen (30 Personen sitzend?). Nachteil - Höhenunterschiede, wie bei der U-Bahn - wenn man alle stationen so baut. Vorteil - wenn man die Verknüpfungen gut macht, könnte die Seilbahn mehr Fahrgäaste zur Tram schaufeln.

Vergessen darf man aber nicht, dass schon ein erstes Projekt dieser Art (städtische Seilbahn) wieder zugesperrt worden ist: http://es.wikipedia.org/wiki/Telef%C3%A9rico_Olesa-Esparraguera (Andersseits. Spanien. Wenn ich an Velez Malaga und Jaen denke kommt mir ohnehin das Grauen)
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Im übrigen bin ich der Meinung, dass die Regiotram (=Nebenbahn) jedenfalls von Zirl bis Mils geführt werden muss.

Die von mir aufgenommenen Fotos stehen unter CC-BY-SA 3.0 und können gerne der Lizenz entsprechend weiterverwendet werden.
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kayjay
29.01.2014 17:41     Antworten mit Zitat

Die sollen die Kosten lieber in die Tram stecken, und nicht solche schwachsinnigen Projekte vorantreiben.
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manni
11.02.2014 02:53     Antworten mit Zitat

Also eher Contra als Pro, oder?
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kayjay
11.02.2014 12:19     Antworten mit Zitat

das ist ein schwachsinniges Projekt,vollkommen unnötig,politische Nebelgranaten.
Die Grazer Politiker sollen erstmal die Hausaufgaben machen, bevor sie Zierzeilen neben dem Heft malen.
Der Ausbau des öffentlichen Verkehrs steht dort seit Jahren, es geht bis auf kleiner Projekte nichts weiter, wobei diese schon etliche Jahre durchdiskutiert und planerlich fixiert wurden.
(Strassenbahnlinien nach Südwesten, Reihninghausgründe,Anbindung Gösting etc)
Nord Süd entlang der Mur ist im Grunde auf der Ost seite durch 2 Strassenbahnlinien sehr gut erschlossen, und funktioniert ja.
Nordwest Anbindung (Gösting etc) ist ein Strassenbahnniemandsland, zwar geplant (sogar Freihalteflächen wurden berücksichtigt, [ehm teilweise... eine wurde durch Bürgerproteste wieder aufgelassen--->Peerhofdilemma]
Was soll also diese ominöse Gondel bringen?
Ich bin der Meinung, dass auf Flachlandstrecken eine Seilbahn nichts verloren hat,schon alleine aus Kapazitätsgründen,und Geschwindigkeit.
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