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Masterplan Technik-Quartier

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Autor

manni
10.03.2011 01:10    Masterplan Technik-Quartier Antworten mit Zitat

So könnte es nach dem Masterplan der Universität nördlich des Flughafens bis 2020 aussehen (neue Gebäude in Grün):



Quelle: http://www.uibk.ac.at/fakten/leitung/infrastruktur/planunterlagen/masterplan_uni_innsbruck_v9_110301_homepagevariante_gw.pdf

Das Technikgelände soll demnach ein offenes Stadtquartier werden, in dem verschiedene derzeit übers ganze Stadtgebiet verstreute Uni-Insititute zusammengezogen und auch Wohnungen und ein Büroturm errichtet werden könnten. Gebaut wird nach Bedarf.

Für die 3. Remise wäre da kein Platz mehr, siehe auch die anderen Grafiken im verlinkten PDF. Die muss dann wohl woanders gebaut werden. Die Planung zeigt aber auch, dass die Tram- und Stadtbahnverbindungen ins Zentrum und hinüber zur S-Bahn dort nötig sein werden wie ein Bissen Brot bzw. deren bevorstehender Bau diesen Masterplan überhaupt erst ermöglicht haben. Ich weiß nicht, ob ich es gut finde, dass in dieser Randlage der Kernstadt so enorm verdichtet wird, aber der heute nicht mehr korrigierbare Fehler wurde wohl schon seinerzeit mit der Grundsteinlegung des Technikcampus gemacht.
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Hannes
11.03.2011 19:41     Antworten mit Zitat

Randlage naja. Außerdem - wo wäre sonst Platz dafür? Der Ausbau ist sicher gut, gerade der Naturwissenschaftlich-Technische universitäre Bereich, der ganz wesentlich für die internationale Wettbewerbsfähigkeit einer Volkswirtschaft ist, wird in Österreich viel zu wenig wichtig genommen.

Eine große Garage ist leider auch geplant. Gerade bei einer Uni unnötig. Da hat man immer noch nix gelernt.
Zumindest verschwindet damit auch der bestehende große parkplatz nördlich des Natwi-Gebäudes (Gebäude mit den geschwungenen Innenhöfen).

Dahinter, auf den Feldern westlich unterhalb der Hangkante zu Kranebitten wäre doch ein 2. Badesee ganz nett, oder?
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sLAnZk
12.03.2011 00:50     Antworten mit Zitat

Ja, die Weite des Technik-Campus zu nützen, ist ein Gedanke, der sich verteidigen läßt, wenn mir auch die Weite bedeutend besser gefällt als diese vollgeräumte Situation wie auf der Visualisierung.

Die Verdichtung finde ich nicht so schlimm, weil sie ja an einer der großen Achsen dieser Stadt gemacht wird, der Neuen Haller.

Und die Garage, also wo sollten denn die Uni-Angestellten sonst parken? Natürlich brauchts die!
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Es kreist die Tram in meinem Kopfe
herum fährt sie mit Strom
es liegt so Spannung an meinem Schopfe
das hab ich jetzt davon.
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Hannes
12.03.2011 11:30     Antworten mit Zitat

sLAnZk schrieb:
Und die Garage, also wo sollten denn die Uni-Angestellten sonst parken? Natürlich brauchts die!


Wo die parken sollen? Zuhause, oder am nächsten Bahnhof!

Wenn man einen MIV-Anteil von 20% der Angestellten und 5% der Studenten ansetzt sollte das IMO wohl reichen und ca. 500 Stellplätze erfordern. Die Auslastung/Nachfrage nach diesen wäre dann eben über den Mietpreis zu regeln, wodurch dann nur jene mit dem Auto in die Uni fahren, die auch wirklich nicht anders können, oder sich z.B. € 100,- monatlich eben leisten wollen. Bei 1520 Stellplätzen dürfte der Anreiz den ÖV zu nutzen wohl eher gering sein.
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ice108
12.03.2011 21:23     Antworten mit Zitat

Eine Uni ist doch wohl das Musterbeispiel für eine Ansiedlung wo maximal viele Leute den ÖV nützen können. Viele junge Menschen ganz überwiegend körperlich gesund, die wohl zu einem weit überwiegenden Teil in der Stadt wohnen. Und die bis das realisiert ist eh schon lang eine erstklassige Straßenbahnverbindung ins Zentrum haben werden.

Ja, ich kenne auch Leute die sogar sportlich durchaus aktiv sind und quer durch Innsbruck mit dem Auto zur Uni kommen. Ich hätte da kein Mitglied wenn denen die Parkplätze rationiert würden. Das ist ja schließlich alles auch Nutzfläche: Da wo Parkplätze in einer Garage geplant werden, könnten genausogut nützliche (Keller-)räume für irgendwelche anderen Anwendungen geschaffen werden.
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Martin
13.03.2011 20:01     Antworten mit Zitat

Hannes schrieb:

Wo die parken sollen? Zuhause, oder am nächsten Bahnhof!

Wie es auch Knoflacher gesagt hat :-)
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Im übrigen bin ich der Meinung, dass die Regiotram (=Nebenbahn) jedenfalls von Zirl bis Mils geführt werden muss.

Die von mir aufgenommenen Fotos stehen unter CC-BY-SA 3.0 und können gerne der Lizenz entsprechend weiterverwendet werden.
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manni
16.03.2011 03:00     Antworten mit Zitat

Das mit den Stellplätzen sollte man wirklich politisch einkippen. Zumal diese Stellplätze ja auch wieder von uns bezahlt werden würden. Die braucht aber schon wirklich gar niemand angesichts der öV-Anbindung, die es dort geben wird.
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Taliesin
15.11.2013 09:14     Antworten mit Zitat

Hannes schrieb:
Bei 1520 Stellplätzen dürfte der Anreiz den ÖV zu nutzen wohl eher gering sein.


Kommt ganz drauf an --- wenn das ganze für Uniangestellte und Studenten zum Parken sein soll, vermutlich wirklich nicht. Wenn man das als allgemeines P&R der Stadt für das Westende der Stadt deklariert und eine Aufteilung Uni/P&R von 420/1100 trifft, wäre das weit mehr als ausreichend. :D

Ein P&R nahe der Autobahnabfahrt Innsbruck-Kranebitten wäre in jedem Fall möglich bzw. nötig, will man an allen Autobahnabfahrten ein solches errichten. Als nächstgelegene Variante bietet sich - platztechnisch gesehen eigentlich nur der Acker direkt an der Uni und/oder der Acker auf der anderen Seite der Westspange an.
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_mario_
15.11.2013 16:39     Antworten mit Zitat

Im Sinne einer P&R Anlage würde ich die Parkplätze sogar als wirklich Sinnvoll erachten.
P&R sollte an allen Autobahnabfahrten dringenst in Angriff genommen werden!! Am besten noch vor dem Vollbetrieb der Stadtbahn. Von Shopperholics und Touristen wird es ansonsten keine Entlastung in der Innenstadt geben.

Aber als reine Parkgarage für Studenten und Profs würde ich es ablehnen.
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The wheels on the bus go round and round....
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