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Denkanstoß: Nostalgiezüge für die Karwendelbahn

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Zillerkrokodil
09.06.2013 17:56    Denkanstoß: Nostalgiezüge für die Karwendelbahn Antworten mit Zitat

Auch wenn die ÖBB ihre Erlebnisbahn leider abstoßen möchten , und nun zum Glück für den Planverkehr endlich moderneres Wagenmaterial kommt müsste das zumindest nicht der Entgültige Abschied von den Wagen mit Fenstern die man öffnen kann heißen .

Ähnlich den Schmalspurbahnen im Zillertal und im Pinzgau könnte auch auf der Karwendelbahn ein nostalgisches Fahrtenprogramm , hier sogar unter umweltfreundlicher elektrischer Traktion angeboten werden .
Es könnten einige der bisherigen Ex-Silberlinge Bn 22-33 von einem Eisenbahnverkehrsunternehmen in Innsbruck stationiert werden und im Sommer und im Winter einmalt täglich mit einer Nostalgie-111er nach Reutte und zurück gefahren werden .

An einzelnen Tagen könnte vor die roten Bn 22-33 Wagen auch z.b. eine Dampflok BR 52 ( Einen zug mit Dampflok und roten Ex-Silberlingen gibt es auf meiner Modellbahn bereits) oder eine 1020er aus Vorarlberg gespannt werden .

Es würden also benötigt werden

3 Bn 22-33 Wagen
1 Elok BR 111
2 weitere Triebfahrzeuge auf Abruf

Mit solchen Fahrten könnte die ganze Mittenwaldbahn als umweltreundlich elektrifizierte Strecke stärker beworben werden, und vieleicht auch die sicherlich sinnvolle Elektrifizierung Reutte-Vils durchgesetzt werden .



Grüße Zillerkrokodil
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lech
10.06.2013 00:12     Antworten mit Zitat

Also Dampfloks find' ich wirklich nur Umweltverschmutzung ;-)
(Wobei perfekt gepflegte und betriebene erstaunlich wenig stinken)

Aber für eine E-Nostalgiebahn auf der Karwendelstrecke würd' ich sofort einen nostalgischen 10er-Block kaufen!
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manni
10.06.2013 17:13     Antworten mit Zitat

Das wäre zweifellos eine tolle Sache. Besonders mit historischen Triebwagen.
Dampf sähe ich auch eher als problematisch an, einerseits weil diese Strecke ja von Anfang an elektrisch betrieben wurde, und andererseits, weil tägliche Dampfzüge mit ihren Emissionen in der dicht besiedelten Großstadt garantiert auf erbitterten Widerstand stoßen würden.

Für einen "Bahnerlebnispfad" mit optimalen Fotostellen à la Semmering wäre es auch höchste Zeit - ich frage mich, warum das dort möglich war, hier aber noch immer nichts geschehen ist.
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Zillerkrokodil
10.06.2013 18:09     Antworten mit Zitat

So ein Bahnerlebnispfad entlang der Mittenwaldbahn ist eine gute Idee !
Die bisherige Nichtumsetzung liegt wohl am bisherigen Desinteresse der Gemeinden - was sich allerdings noch ändern kann -.

Täglicher Dampfzugbetrieb wäre eher abzulehnen , ich habe eher an sporadischen Einsatz von Dampfloks gedacht .

Als historischer Triebwagen würde sich der im Eisenbahnmuseum Schwechat hinterstellte 4030er in Wiener S-Bahnlackierung anbieten .


Grüße Zillerkrokodil
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Innsbrucker
10.06.2013 20:46     Antworten mit Zitat

manni schrieb:
Das wäre zweifellos eine tolle Sache. Besonders mit historischen Triebwagen.


Ja. Mit 111er-Zügen lockt man aber niemand hinter dem Ofen hervor, das müsste schon richtig historisch sein.

manni schrieb:

Für einen "Bahnerlebnispfad" mit optimalen Fotostellen à la Semmering wäre es auch höchste Zeit - ich frage mich, warum das dort möglich war, hier aber noch immer nichts geschehen ist.


Es gibt immerhin den Weg von Hochzirl nach Leithen, der diesem Anspruch recht nahe kommt (allerdings nicht entsprechend "vermarktet" wird). Zwischen Betriebsbahnhof Martinswand und Hochzirl geht aber leider gar nichts, das gibt die Topographie nicht her.
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sLAnZk
10.06.2013 23:47     Antworten mit Zitat

Mir gefiele die Idee auch sehr gut, und was den Grad an historischer Distanz betrifft, bin ich ganz beim Innsbrucker (also bei jenem Poster, der so heißt), statt den 111er-Zügen (oder auch sehr schön 110) führte man besser möglichst offene Panoramawagen, das ist auch für simples Publikum attraktiv.
Man kann ja eine 1020 vorspannen, das wäre auch authentisch, und von den Geräten fahren noch einige.

Mit einem Weg wird es tatsächlich schwierig westlich der Ausweiche Martinswand, man müßte etwas anderes finden, um den sehr spektakulären Wandabschnitt zu zeigen. Besonders Steinschlag dürfte hier zum Problem werden.

Und so etwa einmal im Jahr fährt auch ein Dampfer über die Strecke... auch wenn ich mir meine Würste lieber selber siede, ist das doch meist recht beeindruckend.
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Es kreist die Tram in meinem Kopfe
herum fährt sie mit Strom
es liegt so Spannung an meinem Schopfe
das hab ich jetzt davon.
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manni
12.06.2013 16:31     Antworten mit Zitat

Es muss fantastisch sein, in einem alten Beiwagen mit offenen Plattformen diese Strecke auf der hinteren Plattform stehend zu befahren. Das steht auf meiner Liste von Dingen, die ich unbedingt mal machen möchte.
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Zillerkrokodil
12.06.2013 18:48     Antworten mit Zitat

manni schrieb:
Es muss fantastisch sein, in einem alten Beiwagen mit offenen Plattformen diese Strecke auf der hinteren Plattform stehend zu befahren. Das steht auf meiner Liste von Dingen, die ich unbedingt mal machen möchte.


Ich bin mal mit 17 mit einem Fotozug nach Reutte mitgefahren . Zuglok war die 1245.04 die jetzt im Museumsheizhaus Strasshof steht . Auf den offenen Plattformen durch die Martinwand hinaufzufahren war wirklich ein herrliches Gefühl .
Sicher könnten für so einen täglichen Nostalgiezug auch Spantenwagen Bih 39 mit offenen Plattformen verwendet werden . Es wäre sicher eine tolle Sache .

Grüße Zillerkrokodil
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