Inntram-Forum Mini-Version
Übersicht  Suchen  Einloggen, um private Nachrichten zu lesen  Login

Gleisbaustelle Defreggerstraße
Gehe zu Seite 1, 2, 3, 4, 5, 6, 7  Weiter
Neue Antwort
   Inntram-Forum Übersicht -> Tram / Stadtbahn
Vorheriges Thema :: Nächstes Thema  
Autor

lech
29.03.2013 11:31     Antworten mit Zitat

raumplaner schrieb:
möglicherweise wird der Abschnitt Leipziger Platz - Roseggerstraße nun ebenfalls früher realisiert als angenommen.


Hier geht's also um die Verlegung des 3er-Abschnittes Defreggerstr./Pradlerstr. in die Amraserstr.?

Wahrscheinlich hat jemand gemerkt dass die Kreuzung Defreggerstr./Pradlerstr. kompliziert und teuer wird wenn man zuerst Richtung Langstr. baut. Die 3er holt dort für die enge Kurve weit aus, da wären wohl nicht nur 2 Weichen sondern auch gleich 3 Schienen-Kreuzungen fällig, nebst Wochenlangem SEV, wäre unnötiger Aufwand.
Nach oben

Tramtiger
29.03.2013 12:06     Antworten mit Zitat

@ Lech

Da wird's nie Weichen geben. Vor der Weiterführugn der Schienen Richtung Osten muss der Abschnitt Leipziger Platz Pradlerstrase durch die Amraserstrasse realisiert werden! Der Abschnitt Pradlerstrasse der 3er wird dann aufgelassen und das Scharfe Eck ist Vergangenheit! - FOTOS für's Archiv machen.....
Nach oben

tschakaa
29.03.2013 13:00     Antworten mit Zitat

wie das wohl zeitlich gelöst wird? Vielleicht wird der Bereich Pradlerstrasse/Amraser Strasse erst ganz zum Schluss gebaut - sonst könnte dieser ohne Weichen nicht bedient werden? Oder lässt man die 3er für 1-2 Jahre ohne Ersatz über die Amraser Strasse fahren?
Nach oben

blof
07.04.2013 17:09     Antworten mit Zitat

Interessant, dass es offenbar für einige nicht wünschenswert ist, die hochwertigste Öffi-Anbindung direkt vor der Haustüre zu haben, siehe heutigen News-Artikel http://forum.strassenbahn.tk/download/newspress/20130407_tt.jpg
Vielleicht kann man ja die Anregung von Gemeinderat Buchacher ausnützen, um die Bahn gar nicht in die Peerhofsiedlung bauen zu müssen und doch die Karl-Innerebner-Straße zu bedienen ;-)
Nach oben

lech
07.04.2013 17:31     Antworten mit Zitat

Ich nehm' gerne eine Bim nach Völs über den Innrain "in Kauf", solange die Haltestelle Innrain/Medicent bedient wird ;-)
Am besten gleich geradeaus über Rennweg und Hallerstr. ;-)

Der Artikel verschweigt leider völlig warum da wer dagegen ist.
Ich tippe auf das Wegfallen der PKW-Parkplätze, schliesslich gibt's in der Gegend kaum Tiefgaragen.
Die lauteste Bim-Kurve Österreichs mag auch mitspielen.
War jemand hier bei der Veranstaltung?
Nach oben

lech
07.04.2013 18:59     Antworten mit Zitat

Gerade in der Defreggstr. wurde da eh schon viel probiert.

Im Jahr 2003 wurden die Gleise getauscht und mit (zu) viel Gummi gedämmt, das hat die Vibrationen der Häuser bei Vorbeifahrt der alten Hochflur-Trams von "leichtes Erdbeben" unter meine Wahrnehmungsschwelle gedrückt.
Allerdings ist der breite Gummistreifen (Zwischen Schienen-Träger-Platte und Rest der Strasse) im Sommer so weich dass es eine echte Falle für Radfahrer und Fussgänger (Umknickgefahr) ist.

Später (Jahr weiss ich nicht mehr, muss vor 2010 gewesen sein) wurde die Kurve in die Pradlerstr. mit einer Schmieranlage ausgestattet. Zusammen mit den neuen Trams ist der Lärm in der Kurve jetzt einigermassen erträglich.

Ich verstehe aber wenn Leute in der Umgebung der künftigen Kurven (Defregger/Langstr. und Pembaurstr./Reichenauerstr.) Angst haben dass Ihnen das den Schlaf rauben wird.

Die Europahaus-Kreuzung ist auch nur erträglich weil die meisten Fahrer unter Schritttemp drüberzuckeln.

Vielleicht hilft eine freiwillige Selbstverpflichtung zur dB-Begrenzung die Stimmung zu verbessern?
Bei der Hungerburg-Bahn hat das ja gewirkt, da musste durch Einschleifen u.a. der Lärm gesenkt werden bevor eine längerfristige Betriebsgenehmigung erteilt wurde.
Nach oben

manni
07.04.2013 20:05     Antworten mit Zitat

Es wurden damals verschiedene Bauweisen für Gleisschalldämmungen ausprobiert, da ging es aber um den Körperschall, nicht um das Kurvenquietschen. Schalldämmung brauchte man aber nur für die damaligen Uraltfahrzeuge, deshalb gibt es das bei den Neubaustrecken nicht mehr.

Die Reaktionen einiger(!) AnrainerInnen sind normal und es wird sich an der Trassenführung dadurch nichts ändern, es steigen lediglich die Chancen für ein Stück Rasengleis in diesem Durchstich, weil sich das als zusätzlicher Grünraum argumentieren lässt. Ein paar Leute stellen sich immer quer, das werden wir noch oft erleben.

Tschakaa schrieb:
vor den Wahlen wahrscheinlich gar nicht


Zum einen - die Landtagswahl ist eine Landtagswahl, Innsbruck aber eine Statutarstadt die ihre Angelegenheiten selber regelt.
Zum anderen - die Grünen sind schon im Vorfeld der Gemeinderatswahlen zu Ende des vorletzten Jahres gegen derartige Bestrebungen der Parteien SPÖ und FI aufgetreten. Die SPÖ-Tiefbaustadträtin Pokorny-Reitter wollte damals die Bauarbeiten zwei Monate lang einstellen lassen, um die WählerInnen nicht zu verärgnern. Bei solchen Spielchen machen die Grünen nicht mit, egal ob sie in der Regierung sind oder in der Opposition.
Nach oben

upwards
07.04.2013 20:36     Antworten mit Zitat

Eingedenk des (mittelmäßig ) Erreichten wirkt das Projektmanagement überfordert., insgesamt fällt die Bilanz des Bisherigen durchwachsen aus, begründet in oftmaligen Umplanungen und Adaptierungen, die jedesmal eine sachliche Rechtfertigung hinterherziehen, doch niemals eine Begeisterung für das Ganze, für etwas Neues und Besseres aufkommen lassen.
Die -derzeit- suboptimalen Zustände auf der L3 verdeutlichen dies nur. Weiters sollte, wenn nicht GF Baltes doch jemand anderEr bei den IVB, "die Innsbrucker" etwas besser kennen und adäquat vorausschauend gestalten. Diese Kritik kann ich der Regionalbahn leider nicht ersparen.
Nach oben

_mario_
07.04.2013 21:14     Antworten mit Zitat

Wie wär es denn z.B wenn die Planungen in 3D Modellen anschaubar wären?
Viele Einwohnerängste wären dadurch wohl gemindert.
Nicht jeder kann einen Plan lesen...ein Anschauungsobjekt wäre eine Hilfe.

Nach dem Vorbild des BBT Raumes im Hbf z.B.
_________________
The wheels on the bus go round and round....
Nach oben

Hager
14.04.2013 20:18     Antworten mit Zitat

Abgesehen davon, dass die Planung längst bekannt hätte sein sollen, entsteht vermeidbarer Widerstand, wenn
a) die Planer fachchinesisch reden (was sehr leicht passieren kann)
b) keine Modelle oder Fotomontagen des Endzustands vorhanden sind
c) negative Beispiele nicht entkräftet werden können (am Besten durch positive Gegenbeispiele entkräften)
d) ein persönlichen Nutzen (Vorteil) für die Betroffenen nicht erkennbar ist
e) keine Lösungen für Probleme (z.B. Ersatzparkplätze) angeboten oder in glaubhaft in Aussicht gestellt werden
f) das Gefühl entsteht, allein gelassen zu werden
g) der Gesamtsinn des Vorhabens nicht plausibel gemacht werden kann
Nach oben

bahnbauer
15.04.2013 11:10     Antworten mit Zitat

@Hagener: Ganz genau, ein Punkt fehlt allerdings:
x) Warum gibts jetzt (noch) Diskussionen, wo schon alles besprochen, geplant und vorbereitet ist, die Betroffenen aber überhaupt keine Chance mehr haben etwas zu ändern.
Nach oben

manni
15.04.2013 11:29     Antworten mit Zitat

Solche Diskussionen sind meistens relativ sinnfrei. Es geht nämlich IMMER vor allem um Parkplätze. Auch bei diesem Durchstich. Alles andere (Lärmbedenken, Haltestellenpositionierung) ließ/lässt sich entkräften, und die bauliche Gestaltung und begleitende Stadtraum-/Grünraumgestaltung lässt sich in Absprache mit den Anrainern entsprechend anpassen.

Es ist vielleicht sogar die bessere Strategie, möglichst spät an die Öffentlichkeit zu gehen, damit die Parkplatzbewahrer weniger Möglichkeiten haben, die Verfahren hinauszuzögern oder sogar Umtrassierungen zu erzwingen. Man erinnere sich daran, dass das erste Tramprojekt ins O-Dorf genau dem zum Opfer gefallen ist.
_________________
___________________________________________________________________________________________
User, die Beiträge grundlos Rot bewerten, sich respektlos, polemisch, wiederholt off-topic oder inhaltslos unsachlich (z.B. aussagelos zynisch, faktenfern oder verschwörungsmythisch) äußern, werden gesperrt und/oder ihre Beiträge kommentarlos gelöscht.
Eine Warnung oder aktive Benachrichtigung über Sperre oder Löschung erfolgt nicht. Nach Begründung per Mail oder Webformular kann eine Sperre wieder aufgehoben werden.
Nach oben

ice108
15.04.2013 12:40     Antworten mit Zitat

manni schrieb:
Solche Diskussionen sind meistens relativ sinnfrei. Es geht nämlich IMMER vor allem um Parkplätze. Auch bei diesem Durchstich. Alles andere (Lärmbedenken, Haltestellenpositionierung) ließ/lässt sich entkräften,


Das recht laute Quietschen an manchen Stellen scheint aber schon (noch) eine Tatsache zu sein.

Ich kann aus dem Thread jetzt nicht ganz rauslesen was eigentlich genau die Diskussion ist über die hier diskutiert wird, aber ich kann schon verstehen dass ein Anrainer der z.B. die 6er zum Bergisel fahren hört Fragen stellt ob sich das bei ihm genauso anhören wird.

Zitat:

Es ist vielleicht sogar die bessere Strategie, möglichst spät an die Öffentlichkeit zu gehen, damit die Parkplatzbewahrer weniger Möglichkeiten haben, die Verfahren hinauszuzögern oder sogar Umtrassierungen zu erzwingen. Man erinnere sich daran, dass das erste Tramprojekt ins O-Dorf genau dem zum Opfer gefallen ist.


Naja, dann machst du es aber im Kleinen auch nicht besser als die Leute die so manches Großprojekt zuerst möglichst leise damit es keine Aufregung gibt und dann mit dem Argument "leider zu spät" durchdrücken.
Nach oben

manni
15.04.2013 14:00     Antworten mit Zitat

Zitat:
Das recht laute Quietschen an manchen Stellen scheint aber schon (noch) eine Tatsache zu sein.


Ja, das stimmt natürlich. Ich hoffe, dass dieses Problem gelöst wird.

Zitat:
Ich kann aus dem Thread jetzt nicht ganz rauslesen was eigentlich genau die Diskussion ist über die hier diskutiert wird, aber ich kann schon verstehen dass ein Anrainer der z.B. die 6er zum Bergisel fahren hört Fragen stellt ob sich das bei ihm genauso anhören wird.
Nach oben

steve_18
15.04.2013 23:16    Meinung Antworten mit Zitat

So, nun möchte ich auch mal meine Meinung abgeben

Konfliktpunkt: Durchzug Wohnanlage Langstraße:

Ich habe mir das heute mal in der Nähe angeschaut. Die Trassenplanung ist vollkommen OK, eine Führung über die Gumpstraße wäre unnötig , ein zu großer Zeitverlust und sicher um einiges teurer. Wie schon in anderen Threads geschrieben, gäbe es hier sicher eine leichte Konfliktlösung durch folgende Argumente, die für die Trassenplanung sprechen:

- Haltestelle vor der Türe (wer wünscht sich das nicht :-) ) = Aufwertung der Wohnanlage durch optimale Anbindung ans Öffi-Netz
- KEIN Autodurchzugsverkehr (!)Absicherung durch Schranken, NICHT durch Poller :P
- Wenn man das gut umsetzt, werden hier sicher keine Parkplätze (Abstellplätze) verloren gehen!
- Die Lärmbelästigung wird sich sicher durch optimale Bauweise in Grenzen halten (vermutlich ist die Trasse durch die Siedlung ein komplettes Rasengleis - wäre super!
Nach oben

Tramtiger
16.04.2013 09:54     Antworten mit Zitat

Ich befürchte die IVB werden ein Rasengleis mit dem Argument "Scherzverkehr" ablehnen.

Bei einem Rasengleis und entsprechenden Sicherungsbügeln (siehe http://forum.strassenbahn.tk/viewtopic.php?p=87387#87387 wäre ein Befahren durch PKW auch ausgeschlossen. Man könne links und rechts der Schienen sogar Krallen oder Randsteine einbauen um auch den dümmsten Autofahrer nachhaltig das Fürchten zu lehren..
Nach oben

manni
16.04.2013 11:10     Antworten mit Zitat

Tramtiger schrieb:
Ich befürchte die IVB werden ein Rasengleis mit dem Argument "Scherzverkehr" ablehnen.


Das werden nicht die IVB bestimmen. Gleiches gilt für alle anderen Streckenabschnitte, auf denen Rasengleis möglich ist.
Nach oben

_mario_
16.04.2013 18:51     Antworten mit Zitat

@ Manni...

Warum wurde von der Stadt eigentlich kein Schauraum angedacht für ein Projekt dieser Größenordnung??
Ich bin mir sicher wenn hier Pläne und Gründe für die Umstellung von Bus auf Bahn veröffentlicht und die verschiedenen Bauetappen veranschaulicht würden könnte man viele Menschen auf seine Seite ziehen.

Bis dato erfährt die Bevölkerung das meiste ja aus der TT...und die kennen ja noch nichtmal den Unterschied zwischen Straßen- und Regionalbahn -.-

Es müsste natürlich in der Innenstadt zugänglich sein...evtl auch als mobile Variante dort wo der nächste Bauabschnitt startet.

Es wäre bestimmt noch nicht zu spät.
_________________
The wheels on the bus go round and round....
Nach oben

Martin
16.04.2013 18:59     Antworten mit Zitat

_mario_ schrieb:

Bis dato erfährt die Bevölkerung das meiste ja aus der TT...und die kennen ja noch nichtmal den Unterschied zwischen Straßen- und Regionalbahn -.-

Aus der TT? Die hats doch auch aus Strassenbahn.tk ;-)
_________________
Im übrigen bin ich der Meinung, dass die Regiotram (=Nebenbahn) jedenfalls von Zirl bis Mils geführt werden muss.

Die von mir aufgenommenen Fotos stehen unter CC-BY-SA 3.0 und können gerne der Lizenz entsprechend weiterverwendet werden.
Nach oben

Tramtiger
17.04.2013 10:50     Antworten mit Zitat

Für die Ausstellung sollten auch Modelle ausgewählter Abschnitte vorgesehen werden! Pläne alleine sind zu wenig...
Nach oben
Beiträge der letzten Zeit zeigen:   
Neue Antwort
Inntram-Forum Übersicht -> Tram / Stadtbahn Gehe zu Seite 1, 2, 3, 4, 5, 6, 7  Weiter
Seite 1 von 7


Dies ist eine eingeschränkte Version des Inntram-Forums für mobile Endgeräte mit kleinen Bildschirmen (Telefone und PDAs), optimiert für Opera Mini.
Um das Inntram-Forum voll nutzen zu können, besuche bitte http://forum.strassenbahn.tk von Deinem Desktop- oder Laptop-Computer aus. Dort kannst Du Dich auch registrieren, Dein Profil bearbeiten und vieles mehr!