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Enteignungen für Bahntrassen

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Autor

manni
29.03.2007 00:20     Antworten mit Zitat

http://tirol.orf.at/stories/181877/

Ein sehr gutes Zeichen - hoffentlich wird derlei bei Tram / Stadtbahn nicht notwendig, aber es ist gut zu wissen, dass es gemacht wird, wenn's sein muss, und recht flott noch dazu!





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Peter021
29.03.2007 10:33     Antworten mit Zitat

Wirklich eine interessante Entwicklung! Sogar die grosse ÖBB traut sich kaum mehr das eigentlich als "totes Recht" gehandelte Eisenbahnenteignungsgesetz anzuwenden! Die Zillertalbahn will hier anscheinend mehr. Ich hoffe nun auch auf eine baldige Realisierung der Doppelspur warte aber erst einmal das Ergebnis des Verfahrens ab. Ich denke die Zillertaler, vor allem die im hinteren Teil sind eine eigene Rasse: schon Anfangs der Neunziger Jahre gab es grossen Widerstand gegen eine Penken - Einseilumlaufbahn, die scheiterte damals an den überzogenen Forderungen einiger Grundstückseigentümer. Ergebnis war die bis heute nicht befriedigende Zweiseil - Umlaufbahn mit "Kurvenstütze"!
Trotzdem bleibt die Zillertalbahn auf Überholspur: dritte Schiene, teilweiser Doppelspurausbau (auf 760 mm) und neue Zugsgarnituren (die alten sind erst, oder auch schon, je nach dem wie man es sieht 24 Jahre alt). Warum geht das nur nicht auf anderen Schmalspurbahnen in Österreich (z.B. Mariazell).

Beste Grüsse

Günter


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ChristianMUC
29.03.2007 19:49     Antworten mit Zitat

Zum Vergleich Zillertalbahn ggü. Mariazellerbahn: letztere gehört der ÖBB - und diese soll Gewinn machen, so wird es ja mittlerweile auch in Österreich von den Politikern gefordert. Die ÖBB sehen die Mariazellerbahn als Verlustgeschäft an und investieren nichts. Interessanter hingegen ist die Pinzgaubahn: seit dem Hochwasser 2005, das ja nahezu die halbe Strecke zerstört hat, haben die ÖBB kein Interesse mehr an der Strecke...doch jetzt will das Land Salzburg die Bahn in Eigenregie führen und hat dafür auch schon neue Lokomotiven (bei Gmeinder, baugleich mit den D13 un D14 der Zillertalbahn) bestellt. Die Strecke soll wieder vollständig aufgebaut werden und betrieben werden.
Interessant wird es, ob sich Tiroler und Salzburger Landespolitker zusammenraufen können und die Querung des Gerlospasses, seit Jahrzehnten angedacht irgendwann einmal realisieren können und so die beiden 760mm-Bahnen verbinden können. Auch wenn ich selbst angesichts der Kosten kaum dran glaube - eine interessante Option ist es zweifelsohne.


Viele Grüße, Christian
www.christianmuc.de

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Peter021
29.03.2007 21:57     Antworten mit Zitat

Lieber Christian,

Der Vergleich hinkt leider insoferne, als es Zillertalbahn wie Mariazellerbahn darauf ankommt WER zahlt! Bei der Zillertalbahn sind das die Anliegergemeinden (der Bürgermeister von Jenbach ist auch der Chef der Zillertalbahn) sowie auch das Land Tirol. Bei der Mariazellerbahn (Niederösterreichisch - Steirische Alpenbahnen) will keiner zahlen, weil sich keiner zuständig sieht. Die ÖBB will nicht mit den Gemeinden arbeiten und umgekehrt, leider...
Die Lokomotive (ob D13 - D16 oder 2096.001) scheint sich wirklich zu einer neuen Universallokomotive zu entwickeln. Mal sehen wer da noch auf den Zug aufspringen will. Die Tage der 2095 scheinen irgendwie gezählt...

Grüsse aus Tirol

Günter

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