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Shared Space Pradler Straße

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Autor

manni
29.03.2013 13:21     Antworten mit Zitat

Da die Pradler Straße als Shared Space neu gestaltet wird und es keinen Sinn machen würde, diese Neugestaltung durchzuführen und dann erst zwei Jahre später die Gleise zu entfernen, dürfte der Bau der Verbindungsstrecke Leipziger - Rosegger auf nächstes Jahr vorgezogen werden, was für dieses Jahr bedeutet, dass entgegen der ursprünglichen Planung auch schon alle Weichen am Leipziger Platz eingebaut werden.
Es fehlen dazu aber noch die Beschlüsse, also fix ist noch nix.



(In diesem Thread OT - falls diese Diskussion weitergeht, wird sie in einen neuen Thread gesplittet).
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bahnbauer
29.03.2013 14:31     Antworten mit Zitat

Danke Manni, gibts irgendwo mehr Infos zur Shared Space Street Pradlerstrasse?
Wie wird der Verkehr umgeleitet? Langstrasse, damit die Tram dann regelmässig im Stau steht?
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manni
29.03.2013 15:12     Antworten mit Zitat

Die Pradler Straße wird ja keine FuZo, sondern ein Shared Space. Die Autos können noch durchfahren, aber halt im Schritttempo, und es gibt keine Stellplätze. Es muss also nichts umgeleitet werden.
Bezüglich Staus: in der Langstraße und der Pembaurstraße wird es, wie überall anders auch, einen eigenen Gleiskörper geben.
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lech
29.03.2013 15:32     Antworten mit Zitat

Am obigen Grafik-Kunstwerk (wär' ein Puzzle-Motiv ;-)) schaut es auf den 1. Blick aus als wäre alles Wiese (=KFZ-frei). Erst auf den 2. Blick erkennt man einen LKW.
Ganz KFZ-frei ginge nicht, da gibt's ja Wohnungen und sogar noch echte Nahversorger. Auch wenn letztere weniger geworden sind seit ich 2009 aus meinem früheren Büro dort um's Eck weg bin.

Den Durchzugsverkehr versucht man schon länger aus der Pradlerstr. zu vertreiben, zumindest aus dem Nordteil, z.B. mit 30er, Temposchwellen, Vorrangentzug.

Der NL1 wird wohl künftig auch auf der Amraserstr. bleiben, analog 3er?

Edit, blitzschnell erledigt, danke: @Moderator, evtl. könnte man diesen Post und die vorigen 3 in einen Pradlerstr.-Thread forken?
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manni
29.03.2013 15:48     Antworten mit Zitat

Thread geteilt.

So könnt's auch aussehen:



N1 wird dann zwischen LEI und ROS sicher auch den geraden Weg fahren, ja. Zentralpradl wird ja dann von der Tramlinie N2 bedient.

@bahnbauer: dieser Shared Space ist noch in der Planungsphase, viel mehr öffentliche Info gibt es leider noch nicht.
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lech
29.03.2013 16:12     Antworten mit Zitat

Danke für Thread-Splitting, verbesserte Grafik und Details.

An "Linie 2" muss ich mich echt noch gewöhnen ;-)

Ob man Nachtlinien mit Strassenbahnen bedienen sollte weiss ich nicht, die sind in Kurven vermutlich lauter als Bus-Motoren?
Egal, das wird frühestens 2016 zum Thema.
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manni
29.03.2013 16:27     Antworten mit Zitat

Vom OT uns nächste OT :) Nachtlinien als Tram haben sich in anderen Städten gut bewährt. Es gibt ja sogar in Österreich ein Beispiel dafür (wenn auch nur an den Wochenenden) nämlich die Linie N1 in Linz. Die Bim ist immer leiser als der Bus. Kurvenquietschen wird durch das Vermeiden enger Radien auf Neubaustrecken minimiert, tritt auch sonst nur bei bestimmten Temperaturen und Luftfeuchtigkeitswerten auf und bei unseren Neufahrzeugen mit ständiger Schmierung aller Spurkränze sowieso nur noch marginal.
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lech
29.03.2013 16:41     Antworten mit Zitat

Das führt mich zur Pradlerstr. retour ;-)

Ich hab (Büro von 2003-2009 in der Defreggerstr. 24) so oft die 3er (mit alten Fahrzeugen) um die Kurve dort fahren gehört, dass ich mir immer noch schwer tue mir leise Bims vorzustellen.

Aber zugegeben, das ist wohl die lauteste Bim-Kurve weit und breit, zum Spass hat man dort nicht Geld in eine Schmier-Anlage gesteckt.

Dass die Linzer 1er auch nachts fährt wusste ich gar nicht, hab in meiner Linzer Zeit aber das Glück gehabt fasst alles zu Fuss zu erledigen.
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sLAnZk
29.03.2013 17:16     Antworten mit Zitat

Wunderbar! Ich hatte keine Ahnung. Sehr schön wären große, möglichst klassische Bäume wie Kastanien oder Buchen, während Platanen wahrscheinlich zuwenig Sonne bekommen.

Ich kann verstehen, daß man Gleise, die man nicht mehr braucht, herausnimmt, man sollte sich aber bemühen, den städtischen Charakter dieser Straße zu erhalten, besser, als das in der nördlichen Maria-Theresien-Straße gemacht wurde. Das hat dort definitiv nicht funktioniert.

Ich glaube, es ist die fehlende Weite, die diese nachteilige Wirkung hat.

Ein vernünftiger Architektenwettbewerb mit möglichst wenig Vorgaben und klar landschafts- beziehungsweise gartenplanerischem Fokus wäre hier das Mittel der Wahl.
_________________
Es kreist die Tram in meinem Kopfe
herum fährt sie mit Strom
es liegt so Spannung an meinem Schopfe
das hab ich jetzt davon.
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Martin
30.03.2013 19:10     Antworten mit Zitat


Ich würde mir so etwas für den Shared Space vorstellen:
Rot: Hast-Bereiche; die Bahnsteigkanten sowohl von Bus alsauch Tram ragen immer bis zur Hälfte in die Kreuzung, ausmittig Ein/ausfahrtsbereich im Gegenverkehr für Lieferfahrzeuge und Fahrräder. Dadurch Platz für einen Baum im Hst. Bereich / Straßenende.
Durch die Ausmittigkeit, die ich wechseln würde, wird der Fahrzeugverkehr in einen unsichere Position gedrängt, aus deren räumlichen Situation klar ist, dass man zuerst Denken und dann fahren muss.
Wichtig auch: Hst. Kaps jeweils immer gegenüber und nicht verteilt um die Kreuzung

Im größeren Zusammenhang:
Gelb MIV – nur mehr Zufahrtsstraßen, Sackgassen zur Tram Hauptstrecke
Rot MIV-Zufahrten (A über Reichenauerstraße/Andechsstraße, B Amraserstraße (nicht unbedingt erf.; C AIM)
Grün: Bäume am Ende der Sackgassen mit eingeschränktem Durchlass



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Im übrigen bin ich der Meinung, dass die Regiotram (=Nebenbahn) jedenfalls von Zirl bis Mils geführt werden muss.

Die von mir aufgenommenen Fotos stehen unter CC-BY-SA 3.0 und können gerne der Lizenz entsprechend weiterverwendet werden.
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thmmax
02.04.2013 14:03     Antworten mit Zitat

Seit Kurzem ist übrigens auf der IVB Website das komplette Bauprojekt bis ins O-Dorf eingezeichnet!
http://www.ivb.at/de/aktuelles/bauprojekte/tramregionalbahn/baustellenabschnitte-aktuell/amraser-strasse-zwischen-sillpark-und-leipziger-platz/ueberblick.html
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