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Vbgm Sprenger kann sich City-Maut vorstellen!

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Autor

manni
19.04.2005 20:26     Antworten mit Zitat

http://tinyurl.com/bau2b

Huiuiuiui - die Zeiten ändern sich - die Rute steht im Fenster! Gefällt mir gut, die politische Entwicklung! Dass Kogler dagegen ist, ist eh klar - der Typ wollte ja grade erst neulich Teile der Altstadt in einen Parkplatz umwandeln.
Da bin ich ja mal gespannt was kommt!





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Obusfahrerin
19.04.2005 21:18     Antworten mit Zitat

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manni
20.04.2005 00:15     Antworten mit Zitat

Gesamtes Stadtgebiet spielt's wohl kaum
Ich würde mal sagen, für's erste ungefähr die Katastralgemeinde Innere Stadt.
Salurner und Maximilian, Bürger, Andreas-Hofer, Innrain und Herzog-Otto, Universitätsstraße, Ing-Etzel, Brunecker als "Grenzstraßen".
Abbiegen von diesen Grenzstraßen in Richtung Innenstadt -> zahlen.
Gibt es dereinst eine Nordumfahrung des Zentrums, und wird die Herzog-Otto-Straße dadurch nicht zur Fußgängerzone, sollte auch diese in eine Bemautung miteinbezogen werden.
Ein Teil der Parkhauskosten in der Mautzone könnte mit der Maut gegengerechnet werden, um die Benützung der Parkhäuser zu begünstigen - wegkriegen werden wir sie ja leider nicht mehr in den nächsten 100 Jahren.
Aber vorstellbar wäre selbst für mich als Anti-MIV-Hardliner die Einführung der Citymaut erst dann, wenn es gute P&R-Möglichkeiten im Süden, Westen und Osten gibt.






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sLAnZk
20.04.2005 00:19     Antworten mit Zitat


ich könnte mir schon vorstellen, wie das wieder ausschauen könnte... ich mag mich aber nicht auf schwarzmalereien einlassen.

was wir brauchen, und ich habe das im ivb-forum schon angedeutet, ist ein UMFASSENDES system, das nicht allein eine maut beinhaltet, sondern auch park and ride und ordentliche busanschlüsse.

außerdem braucht es ein gewisses bewußtsein, denn ich stelle fest, daß ich in der nachbarschaft von leuten wohne, mit denen ich auch in der stadt zusammentreffe, die dann ganz erstaunt sind, daß ich einfach zu fuß in die stadt gehe... was, eine halbe stunde weit?? die leute begreifen einfach nicht, daß sie nicht nur luft und stadt massiv belasten, wenn sie mit dem kratten fahren, sondern außerdem denselben längerfristig ruinieren, weil die maschine nie richtig warm wird. es ist ihnen auch nicht so wichtig. die leute müßten mehr nachdenken, darauf zu hoffen, dürfte aber die falsche taktik sein.





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manni
20.04.2005 00:44     Antworten mit Zitat

Quote:

außerdem braucht es ein gewisses bewußtsein



Dieses kann erfahrungsgemäß ausschließlich auf fiskalischem Weg erzeugt werden.
"Ich fahren mit Auto in Innenstadt - oh, ich müssen extra dafür zahlen? - ich nun merken dass Auto fahren nicht gut seien!"







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Martin
20.04.2005 07:54     Antworten mit Zitat

Fangen wir mal an
niedrigstes Gebot:
2,6 € pro Ein(inkl. Aus)fahrt



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Obusfahrerin
20.04.2005 08:47     Antworten mit Zitat

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manni
20.04.2005 11:44     Antworten mit Zitat

Guthabenkauf über Internet, Automaten und Kiosken / Zeitschriftenhandel / Tabakhandel.
Von den Einfahrenden werden dann die Kennzeichen elektronisch erfasst, wer kein Guthaben hat, wird automatisch bestraft.
Das bedeutet minimaler Aufwand.





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sLAnZk
20.04.2005 12:54     Antworten mit Zitat


hier sind, so finde ich, einige gute ideen versammelt.

1) der preis: 2,60 ist so ungefähr ein fünfziger, das ist nicht horrend, aber die leute werden immerhin nachdenklich.

2) der gedanke, mit den garagenpreisen gegenzurechnen, denn dadurch neigen die leute eher dazu, direkt in die garage zu fahren, wenn sie nicht gleich einen parkplatz finden - weniger emissionsintensives und den verkehrsfluß störendes gekreise

3) der gedanke, die abrechnung automatisch zu gestalten, denn dann gibt es einfach keine diskussionen, jeder weiß es, wenn ich abbiege, zahle ich. wertvoll ist es auch, die abrechnung simpel zu gestalten, wenn ich aber nummern speichere und mit ihnen verbundene guthaben, wie sichere ich dieses system so ab, daß es einerseits zu keinen datenschutzproblemen kommt und es andererseits über trafiken wirklich administrierbar ist? immerhin muß ich ja für die abbuchung auch beweisen können, welches fahrzeug gefahren ist, also reden wir hier von ein paar wochen gespeicherter bilder... wäre interessant, zu erfahren, wie das in london funktioniert.

die grenzen finde ich auch nicht schlecht, allerdings führt diese grenzziehung dazu, daß absolut alles und jeder in den sillpark fahren wird, und zwar übers HOU (hou?), weil überall anders muß man bezahlen, was zum völligen kollaps vor Deiner haustür führen wird, manni. aus diesem grunde sollte man überlegen, diese grenzen um das HOU zu erweitern oder überhaupt auch st. nikolaus, mit der innstraße bis zur kreuzung fallbachgasse, einzubeziehen und dafür auf der autobahn um innsbruck die vignettenpflicht aufzuheben.


(Editiert von sLAnZk am 20.04.2005 12:59)





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manni
20.04.2005 14:00     Antworten mit Zitat

@Johannes: das Problem ist, dass alle beiden Ost-West-Hauptdurchzugsstraßen sich südlich des Zentrums befinden.
Man kann nicht von den AutofahrerInnen verlangen, sich vom Nordrand der Stadt zuerst an deren Südrand zu begeben, um von Ost nach West oder umgekehrt zu gelangen.
Es bräuchte eine Nordumfahrung des Zentrums. Diese würde Verkehrsberuhigung am HOU und vielleicht sogar eine FuZo und einen Cut in St. Nikolaus ermöglichen.
Ohne eine solche Umfahrung kann man nur schwer Maut für das HOU verlangen, da man dann die AutofahrerInnen auf den Südring oder die Südtangente treiben würde -> längere Wege, höhere Schadstoffbelastung. Dort Maut zu verlangen, müsste bedeuten, dass man auch am Südring Maut verlangen müsste - und das würde der Stadtkasse zwar sicherlich enorm guttun, gleichzeitig ist es aber auch die Mutter aller Utopien.





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Obusfahrerin
20.04.2005 15:39     Antworten mit Zitat

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