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Autor

bahnbauer
15.06.2004 09:27     Antworten mit Zitat

eigentlich könnte man bei den umbauarbeiten für die strassenbahn bzw beim neubau der trassen auch sämtliche radwege in der stadt verbreitern, erneuern oder sogar neu errichten. das müsste doch gehen.

oder wenn die tram vorfahrt hat bzw kreuzung museumsstraße-sillgasse, dann sollten auch die radfahrer fahren dürfen. der autoverkehr müsste eben etwas länger warten.*g*

und im übrigen bin ich der meinung, dass die autobahnabfahrt mitte nur mehr verkehr anziehen wird und somit nicht gebaut werden darf.
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manni
15.06.2004 10:44     Antworten mit Zitat

Die Grünen wollen erreichen, daß Radfahrer grundsätzlich bei Rot rechts abbiegen dürfen.
Stimme dir zu, Martin, daß mit dem Bau der neuen Gleis-Trassen auch gleich die Radweginfrastruktur verbessert werden sollte. Da gibt es sowieso viel zu tun in dieser Stadt. Viel mehr Einbahnen gehören geöffnet, viel zu viele gefährliche Durchzugsstraßen sind immer noch ohne Radweg - was ich skandalös finde, insbesondere am Südring. Die Verkehrspolitik der unfähigen Konservativen eben, ich hoffe, wir sind die bald los!
Einige inenrstädtische Radwege und Radfahrstreifen gibt's ja auch, die zu den Stoßzeiten überlastet sind - auch wenn Autofahrer das belächeln mögen - es staut sich manchmal am Radweg, vor allem im Bereich Museumstraße bis runter zum Sillpark. Warum also nicht vierspurige Radwege - da wär' ich sofort dafür, die Jutesack-Waffenrad-Klapperkisten-kein-Licht-Schleicher und die Familien könnten dann auf der rechten Spur herumtrödeln und der flotte Normalradfahrer auf der linken Spur rasch an diesen Verkehrshindernissen vorbeiziehen...




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bahnbauer
15.06.2004 18:55     Antworten mit Zitat

das rechts-abbiegen sollte generell oder bei fast allen kreuzungen erlaubt werden. in den usa kann man beinahe überall rechts abbiegen. das beschleunigt den verkehr ungemein.
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Tramtiger
16.06.2004 11:00     Antworten mit Zitat

das mit dem rechts abbigen lässt mich erschauern! wenn ich mir ansehe, dass einige autofahrer nicht einmal in der lage sind im kreisverkehr in die richtige richtung zu fahren (selbst beobachtet - einfach links abiegen) dann kann ich mir eine solche regelung bei uns kaum vorstellen.



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bahnbauer
16.06.2004 16:37     Antworten mit Zitat

stimmt, das kreisverkehrfahren bei uns ist ein wahnsinn. fast niemand blinkt, statt rascher weiterfahrt lieber stehen bleiben,..
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sLAnZk
20.06.2004 15:04     Antworten mit Zitat

das ist wohl wahr... bei uns sind die leute so sehr mit sich selber beschäftigt-schon von haus aus-daß sie keinen blick riskieren, gerade noch genug damit, daß sie ampeln respektieren... man stelle sich vor, die ampel heißt auf einmal etwas anderes! ich finde das auch keine gute idee, und böse zungen haben schon behauptet, das habe in der ddr unseligen angedenkens auch nur deshalb weitgehend reibungslos funktioniert weil einerseits kein verkehr war und andererseits auch jemand der weder gut hört noch gut sieht einen trabant recht gut wahrnehmen kann...
man lasse den leuten wenigstens diejenigen grenzen, die sie zu respektieren gewohnt sind, in unser aller interesse





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Wolfgang
20.06.2004 17:32     Antworten mit Zitat

Das lückenhafte Radwegsystem in Innsbruck ist wirklich ein Problem. Radwege führen durch ganze Straßen (Museumsstraße, Marktgraben), hören auf und gehen erst viel später (Unibrücke) weiter.

Übrigens sollte beim Hallenbad endlich ein Radfahrübergang markiert werden, diese stark frequentierte Strecke (weiß den Namen jetzt nicht, meine die, von wo der R in die Kranebitter Allee (falls sie da schon so heißt) einbiegt) hat es in sich. So eine Markierung kann doch nicht so teuer sein.

Wolfgang
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sLAnZk
20.06.2004 18:47     Antworten mit Zitat


Du hast recht, dort sollte nachgemalt werden, es gibt zwar eine ordentliche schutzwegtafel (oder ist es ein blinklicht?), aber das allein bringts bei weitem nicht im vergleich zum zebrastreifen, über den die leute drüberfahren müssen (bzw. zur radfahrerkreuzungs-markierung).
und die lücken im netz sind mehr als störend, seit jahren gibt es hier behelfslösungen, besonders störend die strecke löwenhaus-kettenbrücke (keine neue bahn brauchen wir also, sondern einen neuen radweg :-))





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Wolfgang
20.06.2004 19:25     Antworten mit Zitat

Die Tafel ist mir noch nie aufgefallen, Blinklicht gibt es glaube ich auch keines.

Damals beim Führerscheinkurs ist uns gesagt worden, daß überall wo eine Tafel ist, ein Schutzweg ist, auch wenn keinZebrastreifen aufgemalt ist. Die Frage ist nur wie viele Autofahrer das wissen.

Die Strecke beim Löwenhaus (bzw. deren Unterbrechungen) kenne ich nicht, da ich dort selten unterwegs bin.

Wolfgang
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bahnbauer
20.06.2004 21:18     Antworten mit Zitat

der hammer im radnetz ist die kettenbrücke und die kreuzung beim terminal. wenn man von der markthalle kommt und in die museumsstraße will, dann muss man einige sperrlinien überfahren. das sollte endlich einmal ausgebessert werden.
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sLAnZk
20.06.2004 22:19     Antworten mit Zitat

Quote:

[...] Die Frage ist nur wie viele Autofahrer das wissen.


das wissen ist nicht das problem... es ist der umstand, daß es egal ist, es ist, so rede ich mir jedenfalls ein, nicht böse gemeint, es ist nur so, daß diesen leutchen dicke weiße streifen am asphalt eher auffallen als eine ordentliche tafel oder ein blinklicht. weil auf die straße schaut man schon, damit man sich seinen wagen nicht zerkratzt!







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manni
21.06.2004 00:01     Antworten mit Zitat

Sprechen wir vom Hallenbad Höttinger Au? Dort wurde nämlich die Radüberfahrt vor Jahren absichtlich entfernt bzw. abgewertet, weil es anscheinend immer wieder zu Unfällen kam. Ist wohl besser so, solange nicht im Bereich des Radwegs eine Schwelle gebaut und ein Blinklicht installiert wird.
Dieses Sträßchen sollte allerdings IMO in Zukunft sowieso der 3er-Straßenbahn allein vorbehalten sein.




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Wolfgang
21.06.2004 17:23     Antworten mit Zitat

Genau diese Kreuzung habe ich gemeint.

Die Logik des Entfernens aufgrund von Unfällen kann ich allerdings nicht recht nachvollziehen.

Wolfgang
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manni
23.06.2004 10:11     Antworten mit Zitat

Ist eben die Sparvariante des Absicherns. Erhöhen des Übergangs und Installation eines Blinksignals kommen eben teurer als Entfernen der Bodenmarkierung und Aufstellen von Stopptafeln für die Radfahrer...




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sLAnZk
23.06.2004 14:36     Antworten mit Zitat


... was die sicherheit kaum steigern dürfte im übrigen... denn jemand, der den radweg befährt, erlebt das wohl als das, was es ist: eine umgehung geltender regelungen der stvo, wenn er die schilder überhaupt beachtet, es wäre also weit besser, die markierungen wieder anzubringen, denn jemand ortsunkundiger übersieht den übergang vor dem schwimmbad garantiert.





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Wolfgang
29.07.2004 09:59     Antworten mit Zitat

Wird die zukünftige "R"-Straßenbahn auch am Mitterweg fahren? Wenn ja sollte an der Stelle, wo der Radweg Richtung Westen ihn schneidet (beim Lamprechter) endlich mal ein Fußgänger/Radfahrer-Übergang geschaffen werden. Hat man ja 500 m nördlich beim Fürstenweg auch geschafft.

Noch etwas: Es bringt nichts, nur Radwege zu bauen, auch die Ampelschaltungen gehören dringend verbessert. Es würden sich sicher mehr Radfahrer an die Verkehrsregeln halten.

Ein Dauerärgernis ist sicher die Ampel unter der Bahnunterführung in der Museumsstraße: Schaltet die Ampel beim Sillpark auf grün wird die unter der Unterführung nicht etwa auch grün sondern rot, dies verleitet geradezu zum "drüberfahren". Im Autoverkehr sind Ampeln oft so geschalten, daß man immer grün hat [Grün bei 50 km/h etc.] (In Innsbruck auch? Bin kein Autofahrer, glaube mich aber an ein solches Schild in der Bachlechnerstraße erinnern zu können), davon ist man beim Radverkehr noch weit entfernt. Auch die Ampel Kreuzung Fischerhäuslweg/Kranebitter Allee ist zwar gut gemeint, nur wie viele bleiben wirklich minutenlang vor einer "Bitte warten" - Ampel stehen?

Wolfgang
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manni
29.07.2004 11:36     Antworten mit Zitat

Stimme dir absolut zu, Wolfgang, was die Schaltungen der Ampelphasen für den Fahrrad- und auch den Fußgängerverkehr betrifft.
Wo gibt's das, dass Autos innerhalb weniger Meter zweimal an roten Ampeln stehen bleiben müssen?
Für FussgängerInnen und RadfahrerInnen ist das an grösseren Kreuzungen leider an der Tagesordnung - die Situation am Sillpark kenne ich sehr gut.

Ob's die "Grün bei..."-Schilder und die dazugehörigen "Grüne-Welle"-Schaltungen für den Individualverkehr noch gibt, könnt' ich nun gar nicht sagen. Da aber an jeder grösseren Kreuzung Öffis involviert sind, die mit ihren Anforderungen solche Phasen stören würden, kann ich mir das eigentlich nicht vorstellen.




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Obusfahrerin
29.07.2004 13:03     Antworten mit Zitat

[Der Text dieses Postings wurde auf Wunsch des Users gelöscht]
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Wolfgang
29.07.2004 19:47     Antworten mit Zitat

Quote:
und was ich mich sowieso frag - fischnallerstraße heißt das beim schwimmbad im übrigen ich wohn eine straße weiter westlich - wozu der radelweg dort hinten überhaupt ist... der geht ziemlich in eine sackgasse zum Bauhaus raus



Nicht ganz, man kann rechts weiter fahren und kommt so auf einen Radweg Richtung Westen.

Übrigens: Weiß jemand, was es mit den blauen Kreisen auf den Radwegen auf sich hat? Zu finden z.B. in der Amraserstraße und in der Museumsstraße

Wolfgang


(Editiert von Wolfgang am 29.07.2004 19:48)
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Tramtiger
29.07.2004 23:33     Antworten mit Zitat

Ich bin sowohl Radfahrer als auch Autofahrer und kenne das Problem von beiden Seiten. Leider nehme weder Autofahrer auf die Radler (Rechts abbiegen ohne zu schauen, Radwege ignorieren, Türe auf und raus auf den Radweg........) Rücksicht, noch umgekehrt (Bei Rot über die Kreuzung.....) Besonders nervig sind Fussgänger die den Radweg als erweiterten Gehsteig ansehen (Ottoufer, Kreuzung Sillpark- hab da schon mehrmals fast jemanden über den Haufen gefahrern, der blind wie ein Maulwurf, von Einkaufswahn getreiben, einfach auf den Radweg springt). Aber sein wir doch ehrlich. Das ganze Radwegekonzept in Innsbruck ist doch von Menschen gemacht worden, die offensichtlich das Fahrrad nur aus dem Lexikon kennen. Welcher Irre würde denn sonst Radwege im Kreuzungsbereich genau so anlegen, dass der Autofahrer gar keien Change hat den Radfahrer zu sehen, da sich dieser im toten Winkel des Aussenspiegel verbirgt. Hier wird mehr auf Optik als auf Zweckhaftigkeit Wert gelegt.

Und zur Museumstrasse...... Der Irrsin zum Quadrat! Radwege die ständig wieder Enden wegen der Haltestellen. Keine Möglichkeit des niveaufreien Zugangs zu den Öffentlichen. Station unmittelbar vor einer Ampel (wie auch in der Andreas Hofer Strasse) damit ja alle doppelt und dreifach solange warten müssen als nötig. Hier behindert sich der öffentliche Verkehr selbst und braucht gar keine MIV dazu um Versptungen einzufahren.

Bin mal gespannt, wie das ganze dann mit dem neuen Strassenbahnkonzept funktioniert. Aber ich sehe schon eine Schlange von Triebwagen von der Sillgasse zurück bis zum Termial....



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