Inntram-Forum Mini-Version
Übersicht  Suchen  Einloggen, um private Nachrichten zu lesen  Login

englische feinstaub-statistik

Neue Antwort
   Inntram-Forum Übersicht -> Verkehrspolitik und Stadtentwicklung
Vorheriges Thema :: Nächstes Thema  
Autor

sLAnZk
24.01.2006 00:11     Antworten mit Zitat


den sLAnZk hat die feinstaub-statistik, die unlängst durch die zeitung gegangen ist, aus london war sie, sehr beeindruckt und auch unangenehm berührt:

am wenigsten feinstaub schluckt man, wenn man im eigenen auto in die arbeit fährt.
am zweitwenigsten als fußgänger
dann radfahrer

dann wars irgendwie unbestimmt

und an allererster stelle kommt der taxipassagier (und der fahrer natürlich)


einerseits ist es unheimlich ungerecht, daß derjenige, der einen guten teil des drecks erzeugt, ihn gar nicht schlucken muß. unangenehm ist auch, daß der radfahrer mehr schluckt als der fußgänger - wer hat auf dem weg in die arbeit schon die zeit, zu fuß zu gehen? daß in london festgestellt wurde, daß die enorme feinstaubbelastung im taxi dadurch gesenkt werden könnte, daß man die geräte öfter gründlich reinigt (vielleicht muß man die polsterungen regelmäßig ausschäumen und anderes - jedenfalls soll man die luftfilter der lüftungen und klimaanlagen öfter tauschen, hat es geheißen), ist sicherlich auf innsbrucker verhältnisse übertragbar.

interessant ist auch die frage: wo steht in dieser reihung der bus / die straßenbahn (die man ja in london leichtfertig herausgerissen hat)? bezeichnenderweise hat das die TT überhaupt nicht interessiert.

ich vermute ja, daß der große unterschied zwischen radfahrer und fußgänger daraus resultiert, daß der radfahrer dem auspuff hinterherradelt, der fußgänger aber nicht. ein weiteres argument für eigene gleiskörper und busspuren.






______________________

Nach oben

manni
24.01.2006 02:03     Antworten mit Zitat

Ich habe davon auch gelesen, und mein erster Gedanke war ebenso: wo bleiben die ÖPNV-BenützerInnen in dieser Studie?
Könnte mir aber vorstellen, dass das ganz unterschiedlich ist und mit dem Alter, der Bauart und des Typs des Öffis zu tun hat.

Beispielsweise, denke ich, werden bei klimatisierten Fahrzeugen die Luftfilter regelmäßig getauscht und kommt auch nur beim Öffnen der Türen ungefilterte Luft ins Fahrzeuginnere, so dass dort die Belastung mindestens gleich niedrig sein dürfte wie in einem PKW.

In einem nicht klimatisierten, aber belüfteten Fahrzeug (alte Busse, NL202 zum Beispiel) könnte die Bilanz schon schlechter ausfallen.

Und irgendwo zwischen Fußgänger und Radfahrer würde ich die Belastung in einem nicht belüfteten Fahrzeug (z.B. in unseren alten Straßenbahnen) vermuten.




Nach oben

Obusfahrerin
24.01.2006 09:43     Antworten mit Zitat

[Der Text dieses Postings wurde auf Wunsch des Users gelöscht]
Nach oben

manni
26.01.2006 14:15     Antworten mit Zitat

Hierzustadte will man der Feinstaubbelastung mit 18 Bussen entgegenwirken - wie auch immer das genau gehen soll: http://tirol.orf.at/stories/85576/
Weg mit dieser vollkommen unfähigen Stadtregierung. Weg, weg, weg.





Nach oben

Obusfahrerin
26.01.2006 14:46     Antworten mit Zitat

[Der Text dieses Postings wurde auf Wunsch des Users gelöscht]
Nach oben

manni
26.01.2006 15:38     Antworten mit Zitat

Wenn auf einer oder mehreren Linien der Bedarf nach mehr Kursen besteht, dann wäre die Abdeckung dieses Bedarfs keine dedizierte Verbesserungsmaßnahme, sondern eine notwendige Selbstverständlichkeit. So viel Frechheit, eine solche Anforderung als Verbesserungsmaßnahme darzustellen, besitzt hoffentlich nicht mal der selbsternannte "Edelgrüne" Sprenger.

Mit den 18 Bussen dürfte er also eher eine neue Linie gemeint haben. Welche das allerdings sein soll und wie Sprenger mit einer neuen Buslinie das Feinstaubproblem bekämpfen will, ist mir genausowenig klar wie wahrscheinlich ihm selber.






Nach oben

Obusfahrerin
26.01.2006 16:03     Antworten mit Zitat

[Der Text dieses Postings wurde auf Wunsch des Users gelöscht]
Nach oben

Mr. X
26.01.2006 16:17     Antworten mit Zitat

der is einfach nur blöd, grad dass er was gsagt hat



Nach oben

manni
26.01.2006 16:19     Antworten mit Zitat

Quote:

hm... naja die überlegung ist ob man hier nicht einfach defizitär fahren würde... und drum nimmt man halt in kauf dass ein paar mit dem auto fahren anstatt mit dem bus...



... was völlig inakzeptabel wäre...

Quote:

an eine neue buslinie kann ich in dem fall nicht glauben...



Ich auch nicht, da mit einer einzigen neuen Buslinie sicherlich keine Feinstaubprobleme lösbar sind.

Quote:

oder er meint 18 neue buslinien tirolweit...



Er sagte "Busse", und so viel Sachverständnis, dass der Busse nicht mit Buslinien verwechselt, attestiere ich Sprenger nun doch.
Außerdem geht es hier um die Stadtregion und deren Feinstaubproblem, und nicht um irgendwelche tirolweiten Maßnahmen... unser Feinstaub kommt nicht aus dem Außerfern herangeweht







Nach oben

Obusfahrerin
26.01.2006 17:53     Antworten mit Zitat

[Der Text dieses Postings wurde auf Wunsch des Users gelöscht]
Nach oben

Martin
28.01.2006 23:44     Antworten mit Zitat

Vielleicht meinte er auch zwischen den Zeilen, dass die Abgase von jeweils 18 Bussen in die Luftzufuhr eines PKW´s einzuleiten sind



Nach oben
Beiträge der letzten Zeit zeigen:   
Neue Antwort
Inntram-Forum Übersicht -> Verkehrspolitik und Stadtentwicklung
Seite 1 von 1


Dies ist eine eingeschränkte Version des Inntram-Forums für mobile Endgeräte mit kleinen Bildschirmen (Telefone und PDAs), optimiert für Opera Mini.
Um das Inntram-Forum voll nutzen zu können, besuche bitte http://forum.strassenbahn.tk von Deinem Desktop- oder Laptop-Computer aus. Dort kannst Du Dich auch registrieren, Dein Profil bearbeiten und vieles mehr!