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Autoproblem Alt-Hötting, Hangsiedlungen

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Autor

ice108
16.04.2012 08:20     Antworten mit Zitat

Kaum regnets ein bißchen ist alles zugestaut: Aktuell Schmelzergasse / Riedgasse von der Ampel an der Innstraße bis fast zurück zum Höttinger Kirchplatz (der J dürfte da schätze ich Größenordnung 5 Minuten dringestanden sein), Herzog-Otto-Ufer bis zurück zum Innsteg mit dem E mittendrin.

Gut dass man mit dem Fahrrad immer kreativ dran vorbeikommt :-)
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sLAnZk
16.04.2012 19:28     Antworten mit Zitat

Langfristig gibt es hier zwei große Optionen, man kann entweder den Regen bei Tag, der verkehrstechnisch nicht nur in Innsbruck regelmäßig große Probleme bereitet, verbieten, oder aber den Öffentlichen Nahverkehr entsprechend vom Individiualverkehr trennen.
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Es kreist die Tram in meinem Kopfe
herum fährt sie mit Strom
es liegt so Spannung an meinem Schopfe
das hab ich jetzt davon.
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ice108
16.04.2012 21:05     Antworten mit Zitat

Angesichts der Enge des Höttinger Gassensystems wäre wohl die eigentlich zielführende Lösung ein weitgehend autofreies Hötting plus Hungerburg.

Und an solchen Tagen frage ich mich wirklich ob man es hinbekommen würde, die Höttinger Gasse als reine ÖV-Route in beiden Richtungen einzurichten, mit signalisiertem Betrieb und einer Begegnungsstelle in der Mitte wo sie nach Entfernung einiger mäßig ansehnlicher Pflanzkübel wohl auch breit genug für eine solche wäre. Die Frage wäre, ob die Engstelle am unteren Ende ein prinzipielles Hindernis wäre, oder ob das mit Bussen abwärts da gerade so noch ginge.
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ice108
18.04.2012 08:53     Antworten mit Zitat

Heute früh (8 Uhr) Stau in der Schmelzergasse / Fallbachgasse, Schneeburggasse von 150m vor der Einmündung der Brandjochstrasse bis zum Höttinger Kirchplatz im Schneckentempo (möglich dass sich da kurz vorher größere Fahrzeuge so verkeilt haben dass erstmal gar nichts mehr ging, einige Zeit war nämlich völliger Stillstand), und das übliche am Rennweg ab Einmündung Tschurtschenthalerstrasse.

Der tägliche Wahnsinn...
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manni
18.04.2012 10:42     Antworten mit Zitat

Eigentlich sollte man diese engen Gässchen im alten Hötting kompeltt für den Autoverkehr sperren. Autos sind da einfach komplett fehlplatziert. Das Viertel wurde einfach nicht dafür gebaut, mal ganz davon abgesehen, dass die alten Gebäude von den Abgasen angegriffen werdeb.
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ice108
18.04.2012 12:05     Antworten mit Zitat

Vorher müsste man allerdings den MIV von / zur Hungerburg deutlich reduzieren, weil die Höhenstrasse endet nunmal in besagten engen Gässchen.
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Trolli
18.04.2012 14:34     Antworten mit Zitat

...und eine Busverbindung von der Technik nach Hötting anbieten, abgesehen vom NL.
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upwards
18.04.2012 20:13     Antworten mit Zitat

Die Hungerburg :D
Ich kann mich an vergangene Jahrzehnte erinnern, als ein Aufschließungsstopp für oben gefordert wurde. Zwecks Naherholung :lol:
Sozialer Wohnbau war nur einmal Gegenstand eines Wettbewerbs dort oben- soziale Durchmischung, freilich wurde ein solcher nie realisiert. Jetzt wird ein Jugendzentrum gefordert. Da fadisiert sich die Jugend in ihren 11 Quadratmetern Kinderzimmer, bevor zum Studienbeginn aus der gesellschaftlichen Ödnis weggezogen wird.
Auch ein dichterer ÖV auf der Strasse braucht seinen Platz. Die Lösung wurde mit der HBB neu teilweise schon eingerichtet. Was es jetzt bräuchte- jeder darf sich sicher sein, daß die Bewohnerschaft der Hungerburg die ersten wären, deren Einführung zu verhindern: Umweltzonen für die Stadt. Dürfen eben nur ein Teil des MIV durch Hötting, m.E. kein Problem, da die Erschließung der Hungerburg mit SSB und Bussen hochwertig ausfällt. Das wäre der pragmatischste und real zugleich der utopischste Ansatz.
Einbahnregelungen gibt es bis auf den Alt- Höttinger Teil der Schneeburggasse in den betroffen Gassen. Ob da noch Potenziale drinnen sind, zweifle ich an. Negativ könnte eine Verlagerung des Verkehrs durch Hötting Dorf via Daxgasse- Schulgasse resultieren.
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Rot Neues Grün.
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manni
19.04.2012 00:28     Antworten mit Zitat

Ich glaube, der immer noch gültige Gemeinderatsbeschluss, der weitere Hangverbauungen außerhalb des bereits besiedelten Gebietes untersagt, wurde in den 1960ern gefasst.
Es wird in einigen Jahrzehnten die Zeit kommen, da Innsbruck entweder im Osten oder im Westen Eingemeindungen einleiten oder diesen Beschluss wieder aufheben muss. Klar ist, dass der mIV bei solchen Erschließungen keinen Platz haben kann, allein schon weil ein kurzer Schrägaufzug mit Sicherheit kostengünstiger ist als eine sich in Serpentinen windende Straße. Bis dahin wird autofreies Wohnen Standard sein. Meiner Meinung nach spräche nichts dagegen, diese Entwicklungen jetzt schon einzuleiten.
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