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Idee: Shared Space S-Bahn Mentlberg

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Autor

manni
04.12.2011 23:55    Idee: Shared Space S-Bahn Mentlberg Antworten mit Zitat

Eine Idee für eine einfache Lösung für ein altes Problem:



Blau: die S-Bahn-Station
Rot: Fuß-/Radverkehrsvektor vom/zum Innrain, derzeit die sehr problematische Unterführung, dann einfach Überquerung des Platzes, Fortsetzung durch die S-Bahn-Station
Gelb: Shared-Space-Zone

Durch Verwandlung dieser Autohölle in eine Shared-Space-Zone könnte man auf teure Über- oder Unterführungsbauwerke für die Anbindung des dort angedachten S-Bahnhofs verzichten und würde gleichzeitig das alte Problem der nichtvorhandenen Verkehrsverbindung zwischen Sieglanger bzw. Mentlberg und Wilten lösen, wo bekanntlich derzeit Fahrräder durch tiefe, gammlige und verwinkelte Unterführungen geschoben werden bzw. Rad- und Fußverkehr sich 2 m breite Gehsteige teilen müssen - eigentlich ein echter Skandal, den wir mal deutlicher herausstreichen sollten. Dort wurde seinerzeit leider wirklich ein Stück der vielgehassten "Autogerechten Stadt" realisiert.

Was denkt ihr?
Hannes, was denkst du? Wäre so etwas prinzipiell dort machbar (Sicherheitsaspekte) und sinnvoll?
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sLAnZk
05.12.2011 00:06     Antworten mit Zitat

Wie funktioniert die Verbindung von dieser Shared-Space Zone hinüber auf den Sieglanger? Auch ist Shared-Space hier, wo die Leute direkt von der Autobahn kommen, nur durch entsprechende Ampelsicherung ratsam, aus dringenden Sicherheitsgründen. Bitte große Vorsicht, denn die Sicherheit der Leute steht deutlich über dem Anliegen der Erziehung der Autofahrer.
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Es kreist die Tram in meinem Kopfe
herum fährt sie mit Strom
es liegt so Spannung an meinem Schopfe
das hab ich jetzt davon.
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Hannes
05.12.2011 10:29     Antworten mit Zitat

Von der (zügigen) Trassierung, der Lage (am Stadtrand) und der Fußgängerfrequenz (gering) her schient mir hier leider kein Shared Space machbar.

Außerdem löst es nicht das Problem der Anbindung Mentlberg (alte Völserstraße). Die Unterführung müsste also ohnehin neu gebaut werden, weil man auch für die S-Bahn-Station die Bahnlinie unterqueren muss und dafür ist die bestehende Unterführung keinesfalls geeignet.

Die Anbindung Sielanger lässt sich durch eine einfache Gehsteigverbreiterung wesentlich verbessern, da die Straße extreme Überbreite hat. Am Ende brauchts aber auch da wieder die Unterführung, oder eine FG-Ampel. Wirklich attraktiv wird das aber - wegen der überführenden Straßen - trotzdem nicht werden.

Wie schon gesagt: Planungsfehler von Anfang an. Die Autobahn hätte in den Wiltener Berg müssen und dann in Tieflage (ev. mit Deckel) entlang der L 11 verlaufen müssen, dann wären Mentlberg und Siegalnger städtebaulich nicht vom Rest der Stadt abgeschnitten. Siehe hier:
http://g.co/maps/6d399 Im Nschinein wäre sowas fast unfinanzierbar, aber vielleicht gibts zumindest mal eine Einhausung.

Manni du hast doch noch irgendwo meinen Entwurf zur HST Mentlberg. Die Kosten waren bei 7 Mio €, jeweils zur Hälfte für die Haltestelle und zur Hälfte für den radtauglichen Neubau der Unterführung.

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ice108
05.12.2011 12:32     Antworten mit Zitat

Hannes schrieb:

Wie schon gesagt: Planungsfehler von Anfang an. Die Autobahn hätte in den Wiltener Berg müssen und dann in Tieflage (ev. mit Deckel) entlang der L 11 verlaufen müssen, dann wären Mentlberg und Siegalnger städtebaulich nicht vom Rest der Stadt abgeschnitten. Siehe hier:
http://g.co/maps/6d399 Im Nschinein wäre sowas fast unfinanzierbar, aber vielleicht gibts zumindest mal eine Einhausung.


In gewisser Weise ist da denke ich die Menge Autoverkehr die überhaupt zu einer Autobahn führt schonmal der erste Planungsfehler. Und das führt nunmal leider zu solchen Stellen wie dieser hier. Ob es da sinnvoll ist noch groß Geld für flächendeckende Einhausungen etc. hinterherzuwerfen - unter dem Vorzeichen dass sich diese Menge Verkehr ohnehin nicht ewig so fortsetzen wird bzw. auch aus diversen anderen Gründen nicht sollte. Immerhin, mit dem Geld was so ein großflächiges Bauwerk an der Autobahn kosten würde, könnte man wahrscheinlich z.B. die ganzen S-Bahn-Haltestellen auf einen Schlag bauen...
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SAERDNA
05.12.2011 14:12     Antworten mit Zitat

Es wäre ja schon geholfen, die Unterführung (Fußgänger/Radfahrer) bei der alten Völser Strasse grundlegend auszubauen.
Südlich der Bahnstrecke wäre genug Platz um eine Rampe als Zufahrt zu bauen.
In einer Art S-Kurve (welche aber mit einer gewissen Geschwindigkeit durchfahren werden kann) könnte dann der gesamte Verkehr unterfahren werden. Im Bereich Hafengelände fädelt die Rampe dann in den Geshteig zum Wifi bzw Richtung Innrain aus. Ähnlich diesem hier:

http://www.provinz.bz.it/hochbau/images/Rampe2_rdax_800x556.jpg

Helligkeit in der Unterführung könnte man einfacherweise mit Lichschächten erreichen, welche zB im Grünstreifen zwischen den beiden Fahrbahnen der (neuen) Völserstrasse geschaffen werden, sodass tagsüber das subjektive Sicherheitsgefühl gesteigert wird!
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manni
05.12.2011 15:15     Antworten mit Zitat

Ad Shared Space: da verlasse ich mich auf dein fachliches Urteilsvermögen, Hannes... dann wird der S-Bahnhof dort aber recht aufwändig, wenn man einen Vorplatz mit einigen Parkplätzen, kleinen Busterminal und optimaler Anbindung für Ruß- und Radverkehr in alle Richtungen möchte.

@Saerdna: ein Ausbau der bestehenden Unterführungen für den Radverkehr und barrierefreie Nutzung wurde bereits untersucht, das ist technisch nicht möglich bzw. wäre teurer als Alternativlösungen (die ich allerdings nicht kenne).
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Hannes
05.12.2011 17:02     Antworten mit Zitat

Für die genannten Vorschläge gibt es eine fertige Funktionsplanung (Hst Mentlberg) im Rahmen des S-Bahn-Konzepts. Müsste nur umgesetzt werden. Nicht die billigste Haltestelle, aber technisch absolut machbar.

Die Straße müsste nur geringfügig nach Norden verschwenkt bzw. auf das notwendige Maß verschmälert werden. Die Bushaltestellen liegen am Nordausgang der Unterführung (da wo die Kontrollbucht ist), das sind Luftlinie nur 50 m zur Haltestelle. Im Süden bindet die Unterführung an die alte Völserstraße an. In der Mitte erfolgt der Anschluss an den von Sieglanger kommenden Gehsteig bzw. an den nordseitigen Bahnsteig. Alles auch mit Fahrrad befahrbar.
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TLR
05.12.2011 21:46     Antworten mit Zitat

Für eine S-Bahn Hst an der Stelle wie Manni skizziert hat, ist recht wenig Platz vorhanden. Ich habe mir auch schon überlegt, wie dieses Platzproblem lösbar wäre und dann eine S-Bahn Station Mentlberg gebaut werden kann. Meine Idee ist, dass die Straßen (von der L11 und der Autobahnabfahrt kommend) untertunnelt werden. Dann gebe es mehr Platz die eine Hst erfordert (Busterminal usw.) Wichtig ist, dass Mentelberg und innrain schnell erreichbar sein müssen.
Es stellt sich die Frage, ob es wirklich eine Unterführung bräuchte oder gäbe es evtl doch eine Möglichkeit die bestehenden Straßen etwas nach Norden verlegen, um mehr Platz für die Hst zu gewinnen.
Shared-Space ist an dieser Stelle keine gute Idee, weil bei den hohen Verkehrsaufkommen die Sicherheit der Fußgänger/Radfahrer nicht gegeben ist.
Um zum Innrain zu gelangen bräuchte es evtl eine breite und helle Unterführung für FG und Radfahrer. Die Idee mit Lichtschächten ist gut.
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