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Testbus beim PostBus?
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Autor

Steph
09.03.2011 22:42    Testbus beim PostBus? Antworten mit Zitat

Heute Abend auf dem Nachhauseweg habe ich am Hauptbahnhof einen Bus gesehen, den ich zuerst - mit den Gedanken schon auf "stand-by" - als Ares abgetan habe. Jedoch ist mir beim Vorbeifahren aufgefallen, dass es kein Ares war, obwohl er am äußersten Bussteig einfuhr, nämlich dort, wo die Linie ins Sellrain etc. immer ankommt (und das sind immer Ares).

Jedenfalls konnte ich ihn nur kurz sehen. Es war jedoch genug, um das Heck kurz zu sehen und das müsste jenes eines Temsa Tourmalin gewesen sein:
http://www.bus-bild.de/1024/temsa-tourmalin-ic-aufgenommen-am-64849.jpg
http://upload.wikimedia.org/wikipedia/commons/4/47/Temsa_Tourmalin_end.jpg

Frage:
Hat ihn sonst noch jemand erspähen können?
Ist es ein Testbus oder ein bereits angekaufter Bus? Einzelstück oder mehrere?
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patler
10.03.2011 10:48     Antworten mit Zitat

Hab ihn schon am Montag gesehen und dann täglich, ist auch mit Postbus-Sticker beklebt. Keine Ahnung was mit dem ist.
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Linie O
14.03.2011 17:30     Antworten mit Zitat

Heute in der Früh habe ich den auch gesehen, der hat ein burgenländisches Kennzeichen, wird daher wohl wirklich ein Testbus sein.
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Lars
14.03.2011 20:27     Antworten mit Zitat

Bin gestern mitgefahren. Hinten keine STOP Taster, erst bei der Tür und weiter vorne. Automatikgetriebe mit gewöhnungsbedürftigen Fahrgeräusch. Bei weitem aber nicht so laut wie beim Solaris.
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Steph
14.03.2011 21:39     Antworten mit Zitat

Ein Burgenländer in Tirol - wir werden ja richtig multikulti :-)

Ist es nun tatsächlich der Bus, den ich weiter oben verlinkt habe oder doch ein anderer?
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Steph
21.03.2011 14:57     Antworten mit Zitat

Am Freitag Abend habe ich ihn wieder kurz erspähen können. Typenmäßig dürfte ich wohl richtig liegen, ich will mir das ganze aber nochmals in Ruhe anschauen können.
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manni
21.03.2011 15:17     Antworten mit Zitat

Innsbruck war gottseidank immer schon multikulti, auch wenn ich gestehen muss, dass ich im Moment keine Burgenländer kenne.

Wozu würde man denn bitte einen Hochflur-Bus testen wollen? Um ihn jetzt zu kaufen und in spätestens vier Jahren wieder abstoßen zu müssen...?
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Steph
21.03.2011 15:23     Antworten mit Zitat

HolgerW hatte das doch schon mal erklärt, dass ab 2015 nur ein bestimmter Prozentsatz an Niederflurbussen zur Pflicht wird - Hochflurer sind dann nicht generell verboten.
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manni
21.03.2011 16:12     Antworten mit Zitat

Ich erkundige mich diesbezüglich bei einer mir bekannten EU-Parlamentarierin. Bald werden wir wirklich wissen, wie das nun ist. Ich kann nämlich nicht ganz glauben, dass es da über 2019 hinaus Ausnahmen geben soll, zumal das ja ohne begleitende Vorschriften, die Mobilitätseingeschränkten die Nutzung des öV dann trotzdem ermöglichen würden (z.B. Barrierefreiheit auf fix zugeteilten und im Fahrplan erkennbaren Kursen), sinnlos wäre.

Aber, mal ganz von der Gesetzeslage abgesehen, gäbe es IMO keine Entschuldigung dafür, wenn ein VU heute noch so etwas beschaffen würde, absichtlich und in dem Bewusstsein, dass das gegen die Behindertengleichstellung verstößt.
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Steph
21.03.2011 18:37     Antworten mit Zitat

Ja, erkundige dich mal, würde mich auch interessieren.

Ich frage mich nur, warum dann solche Busse überhaupt noch geplant und konstruiert werden, wenn sie doch bald nicht mehr erlaubt sind? Da geht ja jede Menge Geld den Bach runter.
Vielleicht ist es mit der Bedingung verknüpft, dass es eine Rollstuhl-Hebebühne geben muss?
Vermutlich geht es aber in die Richtung "Niederflur für Stadtverkehr", während es für den ÜL-Bereich vielleicht Ausnahmen geben könnte.
Sind jetzt nur ein paar Gedanken meinerseits, we'll see.
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ice108
21.03.2011 20:17     Antworten mit Zitat

Zwecks Überlandverkehr frage ich mich auch immer noch, wie löst man da bei Niederflur das Gepäckproblem? Was macht man, wenn in Ötztal Bahnhof 30 oder noch mehr Touristen mit jeweils einem großen Koffer da stehen und nach Obergurgl wollen? (dass da derzeit wegen der lausigen Anschlüsse eher die Taxifahrer ein Geschäft machen ist nochmal was anderes...)

Konkret auf der Strecke war ich glaube ich auch schon im Niederflur unterwegs (man korrigiere mich wenn ich da falsch liege), und der Platz an dem mein großer Bergrucksack während der Fahrt untergebracht war, der war schon eher haarig, irgendwie auf den Kasten unter dem das Rad ist geklemmt...

Also, nichts gegen Niederflur, aber ich hab da noch keine wirklich ideale Lösung für Gepäck in größeren Mengen gesehen.
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_mario_
21.03.2011 23:29     Antworten mit Zitat

Übrigens sind Niederflurbusse in Bergregionen einfach um einiges schlechter zu Fahren...vor allem im Winter bei Schneefahrbahn.

Die Erfahrung hab ich schon gemacht in den letzten paar Monaten...

Übrigens wirklich ein Testbus...ein abgemeldeter Ares steht auf dem Postbusgelände in der Rossau...
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The wheels on the bus go round and round....
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manni
23.03.2011 00:56     Antworten mit Zitat

Ad Gepäck: stimmt, ist aber eine eigene Baustelle - wegen sowas würde ich nicht die Umsetzung des Gleichstellungsgesetzes in Frage stellen. Das ist eher vielleicht eine Frage des Innenraum-Designs, oder vielleicht kann man auch mit Gepäcks-Anhängern, wie es sie für Reisebusse gibt, Abhilfe schaffen?

Ad Bergregionen: solange sie nur schwieriger zu fahren sind, damit aber sicherer Verkehr möglich ist, ist das IMO nicht wirklich ein Gegenargument. Die Technologie gibt es nun schon so lange, dass sie wohl ausgereift genug sein wird, und Busse, die nur im Flachen fahren können, wird wohl vermutlich keiner herstellen, da es auf der ganzen Welt Steigungen gibt. :)

Eva Lichtenberger hat mir zum Thema Barrierefreiheit im Busverkehr folgendes geschrieben:


Die Richtlinie ist jene über die Passagierrechte im Busverkehr. Allerdings schließt sie alle Busverkehre unter 250 km aus (und das wurde natürlich gegen unsere Stimmen so entschieden). Die Mitgliedsstaaten im Rat wollten sogar 500 km Begrenzung! Die Kompetenzen für den Regionalverkehr liegen in den Mitgliedsstaaten. Allerdings gibt es die Konvention über die Rechte Behinderter, der die Union beigetreten ist, vielleicht einen Anhaltspunkt für konkrete Anliegen bei der Umsetzung!
(...)
Ich kann mir aber vorstellen, dass man das Prinzip der Berücksichtigung von Mobilitätsbehinderungen zitieren kann, wenn es darum geht, Rechte umzusetzen. In den Vorbemerkungen gibt die Entscheidung was her. Der Verweis, dass sogar Fernbusse diese Rechte berücksichtigen müssen, könnte ein Argument für Euch sein.
(...)


Im Moment bin ich noch nicht viel schlauer, ich glaube, hier geht es um ein anderes Gesetz, die sog. "Busrichtlinie", die hier aber nicht greift. Ich habe auch selber nachgeaschaurt, über die Verpflichtung zur Barrierefreiheit ab 2015 konnte ich noch gar nichts Aussagekräftiges finden. Es gibt aber Hinweise darauf, dass die Frist bis 2019 verlängert worden sein könnte.

Eins ist aber klar: "moralisch" spricht alles, aber schon wirklich alles, dagegen, mobilitätseingeschränkte Personen von der selbstständigen Nutzung des öV durch die Beschaffung von Hochflurfahrzeugen (ohne Hebebühne und Rollstuhlplatz) abzuhalten. Es darf IMO einfach nicht mehr vorkommen, dass solche Busse gekauft werden!
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Steph
23.03.2011 10:06     Antworten mit Zitat

Alles bis 250 km ausgenommen - welche normale ÖV-Linie ist denn überhaupt so lang? Wohl wieder so ein Pseudo-Gesetz?

Ja, moralisch gesehen spricht absolut nichts mehr dagegen.
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ice108
23.03.2011 10:30     Antworten mit Zitat

manni schrieb:
Ad Gepäck: stimmt, ist aber eine eigene Baustelle - wegen sowas würde ich nicht die Umsetzung des Gleichstellungsgesetzes in Frage stellen.
Das ist eher vielleicht eine Frage des Innenraum-Designs, oder vielleicht kann man auch mit Gepäcks-Anhängern, wie es sie für Reisebusse gibt, Abhilfe schaffen?


Nunja, es ist eine Baustelle die sich im Zuge der Umsetzung des besagten Gesetzes einfach neu öffnet. Die muss dann auch gelöst werden.

Einen Anhänger wird man wohl nicht an jeden Bus hängen wollen, kommt mir jetzt unrealistisch vor. Andererseits, Lösungen wie man in Zügen baut (Gepäck über den Köpfen) kann man in Bussen denke ich auch vergessen, weil da einfach die Gefahr zu groß wäre dass das Zeug durch die Gegend fliegt. Ich möchte in einem Bus nicht einen schweren Koffer über mir haben.

Gepäckablagefächer könnten eine Lösung sein (vorausgesetzt die sind sicher in dem Sinn das nichts durch die Gegend fliegen kann), nehmen aber halt Platz weg.

Wie sieht es mit Teilniederflur aus? Wir brauchen doch im Prinzip nur eine Fläche in Größenordnung der heutigen Rad/Kinderwagen/Rollstuhlabstellfläche plus eine Handvoll Sitzplätze in Niederflur erreichbar. Was wenn man das Innenraumdesign so macht dass meinetwegen die ersten Meter nach dem Fahrer in Niederflur sind und der Rest nach hinten zu höher?

Wie dem auch sei, das ist denke ich einfach ein Problem das gelöst werden muss. Einen Stadtbus wie er z.B. am A fährt halte ich für gepäckreiche Strecken jedenfalls für ungeeignet.
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manni
23.03.2011 11:54     Antworten mit Zitat

LE-Überlandbusse gibt es ja, aber ich glaube, die haben keine Gepäcktransporträume, weil sich unter dem Hochflurbereich der Motor befindet.

Ein anderer Ansatz wäre vielleicht, den Passagieren auf solchen Linien einfach mehr Platz zuzugestehen. Statt 0,5 qm bekommt der Passagier 1 qm, was dichtere Intervalle und/oder größere Busse erforderlich machen würde.

Und was vielleicht auch noch eine Option wäre, wären normale 15-m-Niederflurbusse mit einem großen Gepäckablagebereich z.B. im Heck. Keine Sitze, nur Gepäckablagen, vielleicht in zwei Reihen übereinander. Wenn das möglich ist, dann, nehme ich an, wird es das wohl auch schon irgendwo geben.
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rudema
23.03.2011 16:00     Antworten mit Zitat

Bei uns in Linz fährt zum Beispiel von POSTBUS ein MAN Bus, der hat gleich beim Kinderwagenbereich einen Bereich, wo man die Koffer hinstellen kann. Sieht aus wie ein großes Regal. Und da passt schon so einiges rein. Dieser Bus pendelt immer zwischen Linz Hauptbahnhof bis Linz Flughafen.

Zu dem Gesetz ab 2015 sollte alles niederflurig sein. Ich kann es mir nicht vorstellen, dass es alle Verkerhsbetriebe schaffen, bis dorthin ihre gesamte Fahrzeugflotte auf Niederflur umzustellen. Zum Beispiel kann ich mir nicht vorstellen, dass die Wiener Straßenbahn ab 2015 nur mit ULFs fahren wird. Denn heute gibt es noch zahlreiche E1 und E2. Und diese zu ersetzen, wird noch Jahre dauern.
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Aus User bahnLinz wurde rudema
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manni
23.03.2011 17:01     Antworten mit Zitat

Danke Martin - sag, hast du eventuell die Möglichkeit, von diesem Gepäck-Bus im Innenraum mal ein Foto zu machen?

Ad Niederflur: falls dieses Gesetz noch gilt, ist es 2001 in Kraft getreten - das wäre genug Zeit (gewesen). Wien ist in Sachen Tram extrem nachlässig, finde ich. Die Umstellung geht dort zu langsam. Innsbruck hat seinen TramFuhrpark seit 2009 komplett umgestellt, Linz wird ab 2012 komplett niederflurig sein.
Und bevor jetzt jemand sagt, Wien hat ja viel mehr Fahrzeuge: das ist kein Kriterium, Wien ist zwar zehnmal größer, hat dafür aber auch das zehnfache Budget.
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ice108
23.03.2011 19:34     Antworten mit Zitat

Ja, so eine Art Kasten mit Regalen, Öffnung gegen die Fahrtrichtung damit das Zeug sich nicht gleich bei jeder Vollbremsung verabschiedet, vielleicht sogar die Regale nach hinten geneigt gegen das Rutschen, könnte ich mir auch gut vorstellen.

Zu mehr Platz pro Fahrgast. Ich denke, gerade die Überlandlinien sind die wo man eigentlich mit wenig Platz pro Fahrgast auskommen sollte. Weil mehr Platz mehr Gewicht heißt, und das wiederum ist bei Strecken die oft viele Hundert Höhenmeter zurücklegen doch durchaus relevant für den Verbrauch. Von daher bräuchte es halt eine Lösung die mit möglichst wenig Platz auskommt.
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rudema
24.03.2011 11:26     Antworten mit Zitat

Schwer das ich von mir ein Foto da rein stellen kann, weil ich mit dem Bus eigentlich nie fahre. Und ich glaube der Bus fährt im Stundentakt. Aber ich könnte mal schauen, ob mir jemand so ein Bild von diesem Bus innen schicken kann, damit ich es hier hochladen kann.
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