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Verlängerung der Zillertalbahn

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Autor

manni
13.04.2011 01:57    Verlängerung der Zillertalbahn Antworten mit Zitat

Es scheint jetzt konkret zu werden. Aus der gestrigen TT:



Liest sich sehr interessant an. Nur schade, dass die finanziell treibende Kraft wieder einmal die Naturvernichtungsindustrie (sprich der ländliche Tourismus) mit Profixmaximierungsabsichten im Hintergrund sein muss, eigentlich sollte die Politik sich um solche Dinge kümmern.

Harren wir der Dinge die dort kommen mögen.
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bahnbauer
13.04.2011 09:40     Antworten mit Zitat

und ich bin für die Verlängerung in den Pinzgau. Entweder Tunnel oder Zahnradbahn.
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manni
13.04.2011 12:21     Antworten mit Zitat

Ich fürchte, das ist in dem Projekt nicht enthalten :)
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sLAnZk
13.04.2011 18:42     Antworten mit Zitat

Liest sich gut - und ich denke, es ist ganz gut, wenn die Tourismusindustrie sich vorhandener Infrastruktur bedient, um die Auswirkungen des eigenen Tuns etwas zu entschärfen, denn so bringt man die Leute noch am ehesten dazu, mit der Bahn zu fahren, wenn man direkt in die Seilbahn umsteigen kann... und warum sollte man denn die Etappe Bottrop-Uderns mit dem Auto fahren, wenn man genauso gut oder eigentlich besser, nämlich ohne das Theater mit der Ausfahrt in Jenbach, mit der Bahn fahren könnte.
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Es kreist die Tram in meinem Kopfe
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das hab ich jetzt davon.
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manni
19.04.2011 10:26     Antworten mit Zitat

Da hast du natürlich Recht - wenn man es schon so weit kommen hat lassen, ist es gut, zumindest ein bisschen etwas an der Eindämmung der Flut beizusteuern.

Der Beschreibung nach dürfte die Verlängerung jedenfalls nicht ganz unaufwändig werden, was Kunstbauten betrifft. Was mir allerdings nicht ganz klar ist, warum die Straße an einer Stelle per Tunnel unterfahren werden soll. Reicht dort nicht ein ganz normaler Bahnübergang?
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sLAnZk
19.04.2011 22:18     Antworten mit Zitat

Ich habe nicht begriffen, wo das sein wird? Wo wird denn die Straße unterführt?
Wahrscheinlich ein Denkmuster aus klassischer Zeit, ist aber besser verständlich als z.B. in Hochzirl, wo man aus ähnlichen Motiven die Straße unterführt hat.
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Schienenschraube
19.04.2011 22:27     Antworten mit Zitat

Glaube nicht, dass da viel Ideologie dahintersteckt. Das dürfte einfach am Geländesprung dort liegen, dass sich das anbietet.

vgl. http://www.tt.com/csp/cms/sites/tt/Nachrichten/2560691-6/ein-ort-in-aufbruchstimmung.csp
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krisu
19.04.2011 23:50     Antworten mit Zitat

Nur mal so eingeworfen, ich kenne die Linienführung der Zillertzalbahn im Detail nicht, ausser dass diese einen flachen Talboden folgt:
Liesse sich die Trasse nicht mit relativ wenig Aufwand auf Normalspurweite umspuren?

Man könnte dann schöne Schneezüge von Deutschland zu dein Seilbahnen führen, zum einen Tageszüge aus zB. München, zum anderen zB. ICE-Fernzüge aus dem Norden.

Als kleines Plus fiele die kostspielige weil spezialserienbasierte Rollmeterialbeschaffung weg, ebenso der Rollbockvetrkehr mit dem grossen Sägewerk.

Fände derartiges hätte schon Potential, ohne jetzt mal naiv gesehen zu viel zu kosten.
Wobei, wenn man sieht wie schwer sich die mit den paar Anrainerbauern zwecks Ausbau auf Doppelspur tun...
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manni
19.04.2011 23:52     Antworten mit Zitat

Und Elektrifizierung, bitte... Rauchende und lärmende Dieselzüge zu sehen, schmerzt mich immer.
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sLAnZk
24.04.2011 19:05     Antworten mit Zitat

Genau kenne ich die Strecke auch nicht, habe aber vage ein paar engere Bögen in Erinnerung... ob man da nicht besser bei der Bosnischen Spur bliebe... und Schneezüge könnte man so auch führen, einen Sonderzug in Jenbach bereitzustellen ist sicherlich kein besonderer Aufwand.

Man könnte ja die Passagiere damit unterhalten, den Gepäckwagen des Schneezuges auf Rollböcke zu stellen und an den Zug zu koppeln, während sie umsteigen.

Interessant fände ich aber den Plan, die Strecke zu elektrifizieren... die enormen Kosten müßte man sich aber gut überlegen, das ist möglicherweise besser in Rollmaterial investiert.
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ice108
25.04.2011 10:09     Antworten mit Zitat

Kann mich täuschen, aber mit so engen Bögen trassiert dass Normalspur nicht ginge kam mir die Strecke jetzt nicht vor.

Elektrifizierung: Klar ist aber dass die Bedienung mit Dieselloks auf längere Sicht ein Auslaufmodell ist. Öl wird schließlich nicht billiger und umweltfreundlicher auch nicht. Und da ist dann denke ich einfach die Frage, was nimmt man stattdessen? Nachdem elektrischer Betrieb im Bahnbetrieb nun wirklich eine ausgereifte Technologie ist ist der denke ich früher oder später das Mittel der Wahl. Insofern: Wenn der Trend eh dahingeht, kann man die Elektrifizierung auch gleich angehen.

Die andere Frage in dem Zusammenhang wäre aber: Inwieweit ist die Kombination 760mm + elektrischer Betrieb problematisch in dem Sinn, als dass jedes Fahrzeug dafür eine teure Spezialanfertigung wird? Was gibt es eigentlich an elektrifizierten 760mm-Bahnen derzeit?
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Schienenschraube
25.04.2011 11:44     Antworten mit Zitat

MW hat die ZB Triebwagen mit optionaler Umrüstung auf E-Antrieb ausgeschrieben. Ansonsten könnte man sicherlich verschiedene Stadler Meterspurtriebwagen für 760mm adaptieren (vgl. Mzb). Vom Profil her wäre das bei der ZB überhaupt kein Problem (Rollwagen und Meterspur Profil der derzeitigen Neubauwagen).
Eine Umspurung halte ich für wesentlich unrealistischer als eine Elektrifizierung, nicht wegen der Trassierung, sondern weil man gerade schmalspurig zweigleisig ausgebaut hat und ausbaut, wenngleich ich nicht leugnen will, dass eine Verlängerung der künftigen S-Bahn Kurse nach Jenbach einen gewissen Charme hätte. Man hat sich eben anders entschieden. Auf die Optik (Damfzüge + Fahrdraht) bei einer Elektrifizierung braucht man meiner Meinung nach keine Rücksicht nehmen, das "urtümliche Ambiente" ist im Zillertal eh schon lange hin und eine Bahn soll kein Museum sein, sonst wird irgendwann eingestellt, wie leider gerade überall in Ostösterreich praktiziert.
Ich weiß auch nicht, welchen Stellenwert tatsächlich der durchgängige Verkehr bei den Fahrgastzahlen hat. Sinnvoll wären sicherlich beschleunigte REX Verbindungen im Zillertal mit guten ~5 Minuten Anschlüssen an die ÖBB-REX Verbindungen in Jenbach. Dafür müsst die ZB aber die möglichst sekundengenaue Pünktlichkeit höher bewerten und nicht permanent ein paar Minuten hinter dem Plan fahren.
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sLAnZk
25.04.2011 12:09     Antworten mit Zitat

Daß es nicht ginge käme mir jetzt auch nicht vor - auch in München fahren sie jahrein jahraus auf Normalspur ums Maxmonument herum - dementsprechend schauen dort auch die Geleise aus.

Da ist Meterspur sicher die bessere Alternative, wenn man umspurt, denn wenn es weniger kreischt, ist es angenehmer zu reisen, und auch die Ausweichen ließen sich so eher weiternutzen. Halte ich aber angesichts des frischen Ausbaus für hochgradig unrealistisch.

Ich hätte auch an Stadler gedacht bei einer eventuellen Elektrifizierung der 760mm-Strecke, auch wenn noch einmal 25 cm weniger schon ein Hammer sind, aber wenn die Leute wirklich wollen, schaffen sie das - und auch das Stadler'sche Triebwagenkonzept mit der sehr sehr kurzen Motorgondel profitierte sehr von weiten Bogen, stoßen die Wagen doch schon auf der recht großzügig trassierten Vinschger Bahn auffallend.

Und Museum soll es keines sein, ja, auch keines der Sechziger Jahre mit Kraftwerks-Transporten - ist der Umbau eigentlich schon fertig in Jenbach? Und wenn ja, könnte man ja jetzt an den Fahrplänen so feilen, daß die Leute nicht mehr vom Berg gleich nach Jenbach fahren, wenn sie nach Innsbruck in die Arbeit wollen, sondern irgendwo im Tal schon in die Bahn umsteigen.
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