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urbanes berggefühl - gebirgiges stadtgefühl

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Autor

sLAnZk
06.02.2006 20:28     Antworten mit Zitat


der für die IVB-seite redigierte text soll hier nochmals eine heimat finden, denn ich glaube, daß das ein wichtiger aspekt des ganzen ist.

anders als das auto, das gemeinhin das gefühl großer entfernung vermittelt, wenn man mit ihm - und sei es nur eine kurze strecke weit - die stadt verläßt, vermittelt die fahrt mit der straßenbahn, sei es die igler oder die stubaier, oder jene mit dem nunmehr auf der nördlichen talseite unumgänglichen J (denn wer wird schon einen halben kilometer weit in schischuhen zum kongreßhaus hinunterlatschen?), der gleichwohl die stadt nicht verläßt, nicht das gefühl der räumlichen trennung von der stadt, es kann so also das gefühl urbanen erlebnisses erzeugt werden, wie es wohl in den dreißiger jahren auf patscherkofel und seegrube sehr stark vorhanden gewesen sein muß. der sLAnZk, ein kind dieser mit bergen gesegneten stadt, begrüßt diese erleichterung sehr, weil so die berge näher rücken und so der umgang der sportler miteinander vielleicht, das bergerlebnis aber sicherlich eine andere qualität bekommen wird. man denke hier an die bilder waldes vom kitzbühel der dreißiger jahre - unerreicht ästhetisch ist die verbindung der sportler mit der natur (man stelle sich auf einer jener malereien einen vollgestellten parkplatz vor)! --- vielleicht wird es so langfristig wieder dahin kommen, daß an schönen schitagen die stubaier auf ihrer strecke bis mutters oder gar bis telfes verstärkt werden wird müssen - es wäre der stadt wie auch dem unternehmen sehr zu wünschen.

auch in meiner erinnerung ist es - nachdem ich beides intensiv erlebt habe - etwas völlig anderes, ob ich mit straßenbahn und klassischer HBB (die ein sehr urbanes transportmittel war) oder mit dem auto auf die hungerburg gefahren bin, um die seegrube zu frequentieren. nicht nur der sportliche aspekt, sondern auch jener der freiheit, ist unbezahlbar.

zum städtischen gefühl tragen natürlich auch die bauten baumanns bei, auch jene auf der kofelseite, natürlich (fessler, so glaube ich, hat der architekt geheißen). das aber ist ein aspekt, der eher zweitrangig ist, man sieht das am muttereralmgefühl, das trotz allerweltsarchitektur der anlagen ein sehr stark städtisches ist (wenn das nicht auf die schöne erinnerung an früher zurückgeht, das glaube ich aber nicht, denn auch die schönen bauten aus den fünfzigern, die der alten muttereralmbahn, waren eher an der grenze zur - wenn auch nichtjodelnden - bauernhof-maskerade denn städtisch anmutendes bauwerk.

fährt es sich nicht ganz anders schi am kofel, wenn man mit der bahn gekommen ist? hat das schon jemand ausprobiert?





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Mr. X
06.02.2006 22:28     Antworten mit Zitat

Quote:


fährt es sich nicht ganz anders schi am kofel, wenn man mit der bahn gekommen ist? hat das schon jemand ausprobiert?

für viele macht es keinen unterschied



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Obusfahrerin
06.02.2006 22:34     Antworten mit Zitat

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sLAnZk
06.02.2006 23:03     Antworten mit Zitat


ist das nicht kürzer als die klassische fußetappe nockhofweg - muttereralm-talstation? oder täusche ich mich da... kann sein. zweiteres kenne ich, ersteres nicht.





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Obusfahrerin
07.02.2006 00:03     Antworten mit Zitat

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manni
07.02.2006 01:50     Antworten mit Zitat

In diesem Zusammenhang wäre es vielleicht an der Zeit, erneut über eine Verlängerung der Linie 6 zur PKB nachzudenken.
Was könnte es Schöneres geben, als in einem komfortablen Flexi zum Wintersport zu gleiten - wahlweise zur Mutterer Alm, dort allerdings leider mit Umsteigezwang in einen Milbenbomber, oder eben ganz direkt zum Patscher Kofel (woselbst sich ja auch die Heiligwasser-Rodelbahn befindet) ?





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Martin
07.02.2006 08:58     Antworten mit Zitat

Quote:


ist das nicht kürzer als die klassische fußetappe nockhofweg - muttereralm-talstation? oder täusche ich mich da... kann sein. zweiteres kenne ich, ersteres nicht.



Die Etappe ist länger (Nockhofweg Mutteralmbahn ca. 500m. Igler -PKB ca. 650m) , der Höhenunterschied dürfte aber etwas geringer sein.
Beides wären ohne Schi gerade noch zumutbare Distanzen - aber erklär das einem Autofahrer, der von seinem Parkplatz mitunter 1 km weit geht


PS.: Das Verlängerungsprojekt für die Igler liegt in einer Schublade des Eisenbahnbauinstitus - dortselbst zu entlehnen (Diplomabreit von Hr. Erich Kern); es gibt dort natürlich ein paar seltsame neuTrassierungsvorschläge für die Bestandsstrecke (Schloßparkquerung: "auch hier wären ein paar Aufständerungen notwendig")



(Editiert von Martin am 07.02.2006 08:03)



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Obusfahrerin
07.02.2006 10:47     Antworten mit Zitat

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manni
07.02.2006 11:33     Antworten mit Zitat

Soweit ich weiss, ist die Trasse in den Ortskern immer noch freigehalten, ja.

@Martin: danke für den Hinweis, wäre sicherlich mehr als interessant, das mal zu sehen!





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Obusfahrerin
07.02.2006 12:19     Antworten mit Zitat

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manni
07.02.2006 12:21     Antworten mit Zitat

Genau, die Tatsache, dass im Ortskern nun kein Wendekreis mehr benötigt würde, könnte der Sache doch eigentlich neuen Auftrieb geben, da der Aufwand ein geringerer wäre.

Admi, hast du eventuell die Möglichkeit, diese Diplomarbeit mal auszuheben, wenn du an der Uni bist? Wär' ja nicht weit, odr?





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Obusfahrerin
07.02.2006 12:28     Antworten mit Zitat

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manni
07.02.2006 12:38     Antworten mit Zitat

Sollte doch im Institut für Eisenbahnwesen und Öffentlichen Verkehr der Fakultät für Bauingenieurwissenschaften in der Technikerstraße 15 zu kriegen sein?
http://www.uibk.ac.at/c/c8/c819/





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Obusfahrerin
07.02.2006 12:41     Antworten mit Zitat

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manni
08.02.2006 16:22     Antworten mit Zitat

Dort finden sich auch noch andere interessante Arbeiten - in der Liste z.B. eine Diplomarbeit über eine Stadtregionalbahn ins westliche Mittelgebirge und andere Straßenbahnprojekte... war mir schon früher mal aufgefallen, seitdem ist aber noch einiges dazugekommen!





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Obusfahrerin
09.02.2006 00:17     Antworten mit Zitat

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