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Fahrgastbefragung Linie LK

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Autor

manni
02.12.2004 14:58     Antworten mit Zitat

Von www.innsbruck.at:


Busverbindung zwischen Kranebitten und dem Stadtgebiet

(RMS) Ausgehend von den Wünschen der Kranebitter Bevölkerung nach einer attraktiven Busverbindung in das Stadtzentrum wurde im Stadtsenat eine von den Innsbrucker Verkehrsbetrieben vorgeschlagene Befragung der Stadtteilbewohner beschlossen. Dabei sollen die Kranebitter entscheiden, ob ihnen eine Pendlbusvariante im 10 Minuten-Takt oder ein Direktbus im 30-Minuten-Takt mehr zusagt. Damit soll erreicht werden, dass die Bevorzugung einer Variante auf eine möglichst breite Akzeptanz stößt.


Wer, bitte, entscheidet sich für ein 30-Minuten-Intervall, wenn er/sie auch zehn Minuten haben kann? Umsteigewartezeit maximal fünf Minuten tagsüber. Effektiver Takt also 15 Minuten (17,5 in Zukunft bei Trambetrieb). Was soll also, bitt'schön, die blöde Frage?
Wir brauchen IMO nicht noch mehr Direktverbindungen Rand <-> Zentrum, sondern mehr Verbindungen innerhalb den Stadtteilen mit attraktiven Verknüpfungen zu den Durchmesserlinien. Und eine besser dafür geeignete Linie als den O gibt's wohl kaum...





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Heli
02.12.2004 17:43     Antworten mit Zitat

Quote:
Wer, bitte, entscheidet sich für ein 30-Minuten-Intervall, wenn er/sie auch zehn Minuten haben kann?



Na wer wohl, die Kranebitter natürlich. Die waren ja vor einigen Jahren so bescheuert, das Angebot, den T dort enden zu lassen abzulehnen (für was brauchma den T, mia wolln in die Stadt und nit innen Saggen). Dann haben sie halt den LK als 20-min Pendelbus bekommen. Denen dort aussen kann man es nie recht machen (Pawlow'scher Reflex), die jammern immer und über alles. Beim T hättens ein 15 min-Intervall gehabt und bei ca. 10 % aller Fahrten nicht umsteigen müssen, da das Fahrziel in diesen Fällen im Bereich des T (Mitterweg, Wilten-Süd, DEZ, Grabenweg) liegt. Aber wie gesagt, typisch Kranebitten, zuerst schreien, dann nicht nachdenken, dann noch lauter schreien, usw. Selbst wenn sie jetzt den 10 min-Intervall bekommen (IMHO tuts ein 20 min auch, das beste aus betrieblicher und ökologischer Sicht wäre wirklich der T), wollens dann in der Früh, mittags und abends noch einen Direktbus und in 3 Jahren zusätlich zum Pendler einen ganztägigen Direktbus in die Stadt.
Dort aussen wird die alte Weisheit, wer nichts Gehaltvolles zu sagen hat, tut dies umso lauter, wieder einmal bestätigt. Nur laut genug schreien, dann bekommt man was man will, egal ob sinnvoll oder nicht. Und Stadt und IVB fallen auch noch darauf rein...




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Martin
02.12.2004 17:51     Antworten mit Zitat

Als ehem. Teilzeitkranebitter (bis August 2004) hat mich diese Nachricht gefreut.
10 min- Intervall ist gut - wenn es auch bsi zum letzten O- so weiter läuft. Am Abend war es nämlich am störendesten (meist so zwische 19h30 und 20h00) den da waren deie Intervalle vor der anschlußgarantie so ungübstig, dass die kombination eine verfrüht abgefahrenen Kurse so um 19h30 und eines versräatet abgefahrenen Kurses so um 20h15 Wartezeiten von max 45 min verursachte. Die Gehzeit von der Hst. Peergründe zum Klammgeist beträgt aber ca. 30 min.
Praktisch wäre es aber auch, den T bis Kranebitten zu verlängern - ich glaub´, das haben wir schon einmal angesprochen.
Eine anderere praktischer Gedanke.... ein Stadtteil-Dorf -Bus "Altvöls-Bhf-Völs-Kranebitten-Technik-retour" wäre auch nicht schlecht. Man merkt dann aber gleich, das Kranebitten ein erschließungstechnischer Murks sondersgleichen ist.



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Martin
02.12.2004 17:53     Antworten mit Zitat

Linie T ... das haben wir wohl simultan reingetippt



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Obusfahrerin
02.12.2004 17:57     Antworten mit Zitat

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Martin
02.12.2004 18:01     Antworten mit Zitat

Ad Intelligenz der Kranebitter....
Das Problem ist dort eine gewisse Teilung in drei Interessengruppen
1) Junge Familien (die werden dort immer mehr) die spätestes zur Schulpflicht ihrer Kinder Interesse am ÖPNV bekommen.
2) Assoziale, Autofahrer etc. die aber eher in der Minderheit sind (allerdings offensichtlich -da dürfte Heli recht haben - laut schreien)
3) Einsichtigie, die die Anliegen von 1 unterstützen, aber selbst eher mit dem PKW fahren - solang das mit dem Bus nicht einwandfrei funktioniert

Hauptproblem (2) schätze ich im Durchschnitt auf ein Alter von 60 Jahren - die Tage des sicheren Autofahrens sind somit gezählt -



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Martin
02.12.2004 18:03     Antworten mit Zitat

Quote:

naja... insofern müsste der LK halt so fahren, dass er auch getimed für den O wieder runter kommt von oben... glaub kaum dass sich am intervall am abend irgendwas ändert..?


Das wurde mit der anschlußgarantie bezweckt - un dbis august hat´s auch gut funktioniert. Jetzt fahre ich leiderr oder gottseidank nicht mehr damit..




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Obusfahrerin
02.12.2004 18:06     Antworten mit Zitat

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Martin
02.12.2004 18:12     Antworten mit Zitat

@Admiral: Grüße zurück! Ich erinnere mich noch gern an die morgendliche Diskussionsrunde im Zug. Er ist alteingesessener Kranebitter und hat glaub ich im Sommer in Kitzbühel gearbeitet.

Zur kalten Umsteigehaltestelle: Als Alternative zum kurzen Intervall - beheizter Warteraum mit Gratistee



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Obusfahrerin
02.12.2004 18:45     Antworten mit Zitat

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sLAnZk
03.12.2004 19:23     Antworten mit Zitat


das wäre ein wichtiger aspekt der planung bzw. neugestaltung der haltestellen, sicherheitsgefühl, beleuchtung etc..

vielleicht kommt ja einmal ein ordentliches design.

ich glaube, der admiral spricht hier von lohbachsiedlung west: hier gibts kein dach, nur eine smartinfo, und beleuchtet wird die szene im wesentlichen vom widerschein der natriumdampflampen der kreuzung technikerstraße/kranebitter allee an der dunklen wand des schmalen trafohäuschens, das heute geduldig den mobilfunkmasten trägt, eingedenk einer großen vergangenheit. nächtens heult hier der wind am zaune vorbei, am zaune, der das grundstück hinter der straße vor deren einflüssen schützt. fern der menschheit, buchstäblich aug in auge mit dem bösen wolf, harrt man hier der ankunft des anschlußkurses. das soll so nicht sein.






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Heli
03.12.2004 21:37     Antworten mit Zitat

Hoffentlich kippens den Direktbus bzw. die Idee zu selbigem, denn wenn 08 die Tram da rausfährt, müsste man ihnen den Direktbus wieder wegnehmen, und dann geht des Geschrei wieder von vorne los. Weil Tram und Parallelbus is pfuier als pfui. I als IVB würd den T rausführen und gar nit lang diskutieren. Das wär für die Kranebitter nit schlecht und betrieblich und kostenmässig für die IVB und die Stadt das Beste, da man ohne zusätzliche Fzge. auskäme.
Wie schon an anderer Stelle gesagt, Demokratie is von vielen schlechten Lösungen die am wenigsten schlechte. Und der Durchschnittsmensch muss zu seinem Glück gezwungen werden, für das gibts ja Entscheidungsträger.
Heli



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Obusfahrerin
03.12.2004 23:12     Antworten mit Zitat

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sLAnZk
04.12.2004 14:24     Antworten mit Zitat


²heli: das ist das problem mit entscheidungsträgern, die wollen nicht hergehen und entscheidungen treffen und auf die dann stolz sein, weil man sehen kann, es funktioniert, sondern die sind in parteihierarchien großgeworden, haben sich hinaufgearbeitet oder sich quereingestiegen und haben jetzt primär angst, zum glück nicht wie in bowling for columbine, sondern einfach angst, nicht wiedergewählt zu werden, und so wollen sie zu allen lieb sein. jemanden zu seinem glück zwingen? das wird nicht stattfinden.

²admiral: Du hast recht, es sowohl lohbachsiedlung ost als auch technik sind noch dunkler als lohbachsiedlung west. wäre wichtig, hier etwas zu unternehmen, helle haltestellen, ordentlich designt: vielleicht sollte man hier auch über die ain einen hinweis bringen, daß solches notwendig ist und wie es in frankreich gemacht wird.






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ManuelausDE
04.12.2004 16:21     Antworten mit Zitat

Zumindest Haltestellen in bekannten "Problemvierteln" sowie Umsteigepunkte sollten doch so gestaltet sein, dass man nicht bei Einbruch der Dunkelheit vorzieht, zu Fuß zu gehen, weil die Straße immer noch beleuchteter ist als die Haltestelle...

Gruß
Manuel

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Heli
04.12.2004 17:21     Antworten mit Zitat

@ Manuel: "Problemviertel" ist Hötting-West sicher keins, nicht mal für österreichische Verhältnisse.
@ Johannes: Bei solchen Entscheidungen (Intervall, Strecke, Fahrzeugeinsatz) ist mit Entscheidungsträger nicht die Politik gemeint, sondern die IVB. Und wenn jemand "Wichtiger" in der Stadt die IVB "beauftragt", da was zu machen, hat das seinen Grund darin, dass dort aussen entweder er selbst oder einer oder mehrere mit einem Naheverhältnis zur Stadtführung leben. Die IVB haben damit auch keine Freude, denn ursprünglich wurde den Kranebittern ja der T "angeboten", aber wenn die Stadt das höhere Defizit ausgleichen, dann machens das halt. Wenn die richtigen schreien, dann sind 80.000 Euro mehr pro Jahr kein Problem.
Heli



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sLAnZk
04.12.2004 17:47     Antworten mit Zitat


anmerkung nebenbei: manuel, Du erinnerst Dich sicher an die gegend, wo wir die wendeschleife technik-west beobachtet haben von dem hohen balkon aus. nordöstlich liegt die lohbachsiedlung, nach westen zu im wald kranebitten (der name kommt von den kranebitt-stauden (=wacholder), die aufgerissene-einfamilienhausbesitzerklappen-gegend )






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