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Busse für die Stadtteillinien
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Autor

Steph
10.05.2010 20:58    Busse für die Stadtteillinien Antworten mit Zitat

In diesem Thread können Bustypen und -modelle für eventuelle Stadtteillinien (vgl. Umstrukturierung der Linie A und neue Stadtteillinie in Hötting) aufgelistet und diskutiert werden.

Meiner Meinung sind Busse mit einer Länge von etwa 9m Länge bei einem ordentlichen Intervall durchaus ausreichend, da ein zu großes Fahrgastaufkommen innerhalb eines Stadtteils eher unwahrscheinlich ist (?).
Hier also einige Kandidaten:

1.) Mercedes-Benz Citaro "K"
- Ersatzteile identisch mit Citaro New und Citaro New G
- Einheitlicher Fuhrpark beibehalten
- Nachteil: Nur mit 2 Türen lieferbar wegen Anordnung des Motors (liegend)

2.) Solaris Alpino
- Solaris ist in Tirol kein Unbekannter mehr (Ötztaler, Heiss/Ledermair)
- gutes Preis-Leistungs-Verhältnis
- verbrauchsfreundliche Motoren
- Nachteil: zu enger Fahrerplatz (?), Innenausstattung mit Stufe in den Hinterbereich für einen schnellen Fahrgastwechsel eher ungeeignet - LE-Fahrzeuge idealer

3.) BredaMenarinibus Vivacity Plus M
- ansprechnedes Design
- Einheits-Fahrerplatz
- guter Motor (Deutz) und Fahrverhalten
- gutes Preis-Leistungs-Verhältnis
- Nachteil: hierzulande praktisch unbekannt, etwas harte Federung

- weitere Kandidaten
4.) Irisbus GX127
- eigentlich völlig uninteressant - ein Heuliez-Überbleibsel bei Iveco/Irisbus, einem Betrieb, dessen "Neufahrzeuge" leicht modifizierte und schlecht zusammengebaute Modelle von über 15 Jahre alten Bussen aus Frankreich sind. Irisbus? Nein Danke!
P.S.: Ersetzt den Iveco/Irisbus Europolis

5.) ?
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patler
11.05.2010 06:56     Antworten mit Zitat

Wie wärs mit dem komischen Mercedes Teamstar, so wie er am W fährt.

Oder man kauft die alten Sightseer-Fahrzeuge zurück :-D da waren sie mit dem verkauf wohl etwas voreilig oder? :-D
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Steph
11.05.2010 09:16     Antworten mit Zitat

Für diese Busse hätte der Verkauf nie zu früh kommen können...! Da können's in der IVB-Werkstatt ein paar Bürostühle auf den Pritschenwagen kleben und man hätte ein zuverlässigeres Gefährt zur Hand :-)
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patler
11.05.2010 13:32     Antworten mit Zitat

Ne also das ist absolut nicht richtig steph. Die Iveco waren zuverlässige Fahrzeuge,die nur durch einen Unfall außer Gefecht gesetzt wurden. Dass ein Sightseer mal liegenblieb oder sonstige Defekte hatte, ist mir nichts bekannt. Die waren auch, bis auf die Stufen, für den Fahrgast ganz feine Wägen würd ich sagen..
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manni
11.05.2010 13:38     Antworten mit Zitat

Und die Stufen sind auch schon das Stichwort... :)
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Linie 4206
11.05.2010 14:27     Antworten mit Zitat

Ich würde mich von den oben genannten Varianten für den Citaro K entscheiden. Die Cito's waren wirklich schlecht! Aber der Citaro K ist natürlich ausgereifter! Mit dem BredaMenarinibus Vivacity Plus M kann ich eigentlich überhaupt nichts anfangen! Da inforniere ich mich mal. Irisbus wird die IVB wohl wirklich keine kaufen! Ich bin jetzt aber zu keinem Citronenliebhaber geworden!
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ice108
11.05.2010 14:29     Antworten mit Zitat

Wie siehts mit der Tauglichkeit der Modelle für etwas steilere Straßenabschnitte aus?

Ich bin ja immer noch der Meinung dass wenn z.B. in Passau ein Mariahilfberg mit gut 20 Prozent Steigung seit Jahrzehnten im Linienverkehr bedient wird das Kriterium kein Ausschlusskriterium für eine Straße wie die Höttinger Rain sein sollte.

Nur das geeignete Fahrzeugmaterial sollte es dann eben sein.
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manni
11.05.2010 14:58     Antworten mit Zitat

Grundsätzlich sollte doch jeder Bus solche Steigungen bewältigen können, schließlich gibt es die in fast allen Städten. Erdgasbusse sind für Steigungen weniger geeignet. Ein für alle Bustypen gleichermaßen relevantes wie unlösbares Problem dürften allerdings starke Steigungen in Kombination mit Eis und Schnee sein. Ich vermute, dass man deshalb solche Streckenabschnitte nach Möglichkeit vermeidet.
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Linie 4206
11.05.2010 15:01     Antworten mit Zitat

Naja. Wenns zur Hungerburg schon nicht bei Eis udn Glätte geht. Warum sollte es dann bei noch steileren Strecken gehen? Allerdings fährt am J ja auch ein 12m Bus!
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ice108
11.05.2010 15:18     Antworten mit Zitat

manni schrieb:
Grundsätzlich sollte doch jeder Bus solche Steigungen bewältigen können,


Bin kein Busexperte. Habe nur gehört dass es da durchaus Unterschiede gebe, was z.B. die Lebensdauer eines Getriebes bei einem solchen Nutzungsprofil angeht.

Zitat:

schließlich gibt es die in fast allen Städten. Erdgasbusse sind für Steigungen weniger geeignet. Ein für alle Bustypen gleichermaßen relevantes wie unlösbares Problem dürften allerdings starke Steigungen in Kombination mit Eis und Schnee sein. Ich vermute, dass man deshalb solche Streckenabschnitte nach Möglichkeit vermeidet.


Nach Möglichkeit... Wenn es die flache Alternativroute gibt ist es völlig sinnvoll die auch zu fahren. Nur wenn es die nicht gibt, dann bin ich stark dafür sich mit der Situation zu arrangieren, einen Bus zu kaufen der das Nutzungsprofil gut verträgt, vielleicht ein paar kleinere Anpassungen vorzunehmen falls es z.B. beim Abbiegen um eine Kurve Probleme gibt und ansonsten damit zu leben dass es an ein paar Tagen im Winter mal Probleme gibt. [das sind nämlich in meinen Augen auch eher gut kommunzierbare Probleme - wenn bei Schnee und Glatteis der Bus eine Straße nicht anfahren kann, weiß jeder wieso, und kann sich gleichzeitig denken dass es mit dem Auto vielleicht gerade auch nicht viel geschickter wäre]

Deswegen würde ich auf konkret diese Anforderung schon achten. Wenn es eh alle Busse gut vertragen, umso besser. Nur möchte ich hinterher nicht das Argument vernehmen "wir müssen die Straße X jetzt bauen weil wir einen Bus gekauft haben der mit der Steigung auf Straße Y nicht zurecht kommt, obwohl andere das durchaus täten".
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ice108
11.05.2010 16:27     Antworten mit Zitat

Für einen nicht unbedingt Bus-Experten: Wie groß wären denn die genannten Modelle in Sitz / Stehplätzen?

Wenn sowas wie auf die Hungerburg fährt 12 Meter sind, kommen mir 9 Meter für eine Stadtteillinie gefühlsmäßig eher großzügig dimensioniert vor (im Sinne von zu erwartende Passagierzahlen vs. noch überall hinkommen wo man mit einer Stadtteillinie hinkommen will).
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patler
11.05.2010 17:54     Antworten mit Zitat

Schätze mal 20 Sitzplätze und ca. 30 Stehplätze, so in etwa halt
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manni
11.05.2010 18:01     Antworten mit Zitat

Geschickt wären vielleicht Kleinbusse mit minimalster Sitzplatzanzahl, vier Stück vielleicht, denn länger als ein paar Minuten ist ja keiner in einem Stadtteilbus (sofern man auf bescheuerte Einrichtungsschleifen verzichtet, was ich sehr hoffe), und damit kann der Bus kleiner sein bzw. mehr Passagiere fassen.
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64er
11.05.2010 18:49     Antworten mit Zitat

Ich bin für den Citaro K (könnte möglicher weise bald auch in Linz fahren.)
und für den Solaris Alpino.

Bei der Mini Citrone, ist es eigentlich nicht so ein schlimmes Problem, dass es nur zwei Türen gibt.
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Linie 4206
11.05.2010 18:55     Antworten mit Zitat

Wobei ich nicht verstehe warum ein Midibus mehr als 2 Türen haben muss. Klar steigen dort zu Stoßzeiten viele Leute ein aber dann werden wohl zwei Busse hintereinander fahren!
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64er
11.05.2010 18:57     Antworten mit Zitat

In Linz fahren jedenfalls keine 2 Busse auf den Stadtteillinien zur HVZ.
Und ich glaube auch nicht, an den anderen Linien.
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Linie 4206
11.05.2010 19:02     Antworten mit Zitat

Ist denn in Linz ein sehr hohes Farhgastaufkommen in der HVZ?
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Linie O
11.05.2010 20:20     Antworten mit Zitat

Diese Stadteillinien sind doch nur für schwaches Fahrgastaufkommen (siehe LK)
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64er
11.05.2010 20:21     Antworten mit Zitat

Linie 4206 schrieb:
Ist denn in Linz ein sehr hohes Farhgastaufkommen in der HVZ?

Manchmal sind die Busse brechend voll (meist mit Schülern).
Habe schon paar mal erlebt.
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Steph
11.05.2010 21:56     Antworten mit Zitat

Natürlich gibt es hier mehrere Faktoren, die zu berücksichtigen sind. Ein fixer Linienverlauf wurde noch nicht ausgearbeitet, von einem Takt ganz zu schweigen - das ist alles erst in Planung.
Ich denke nicht, dass eine Stadtteillinie (der Einfachkeit halber können "Sl" als Abkürzung benutzen) große Menschenmassen zu bewältigen hat. Das kommt natürlich immer auf das Viertel als auch auf die Tageszeit drauf an. Ein zu kleiner Bus ist insofern nicht ratsam. Hier kommt der genaue Linienverlauf ins Spiel: Zu große Busse (8,9m bzw. 10,5) können nicht überall eingesetzt werden. Der Citaro K ist 10,5 m lang, sprich, ein um 1 Karosserie-Glied geschrumpfter Citaro "normal". Sieht dementsprechend "putzig" aus...
Es gilt also, diese beiden Aspekte bestmöglichst zu verbinden.

Das "Problem" bei den 2 Türen beim Citaro K wäre der Fahrgastwechsel - muss aber nicht sein, wenn nicht viele Fahrgäste an Bord sind. Wenn's voll ist - viel Spaß beim Zur-2.-Tür-Kommen... :-) Insofern sind 3 Türen sicherlich kein Fehler, da - wie Manni schon gesagt hat - Sitzplätze in so einer Art Bus nicht unbedingt erforderlich sind bei wenigen Minuten Fahrzeit.

Wie gesagt, den K gibt's nur in der einen Größe (10,5 m, 27 Sitzplätze, 60 Stehplätze). Den Vivacity gibt's auch noch kleiner als Vivacity C. Der hat dann allerdings nur mehr 2 Türen, ist dementsprechend kleiner, aber extrem wendig und für enge Straßen sehr gut geeignet. In Meran werden diese Art Busse auch auf Steilstrecken eingesetzt und haben sich dort bereits in der Testphase bewährt.
Was technisch möglich ist, weiß ich im Details leider auch nicht. In IT gibt es neben der Klassifikation "Stadtbus" und "ÜL-Bus" eine Zwischenstufe, die "autobus suburbani", die für etwas längere Fahrten außerhalb der Stadt, aber mit "Stadtbus-Charakter" geeignet sind. Diese haben ein eigenes Getriebe montiert, das den Anforderungen der Strecken besser gewachsen ist (Steigungen, Anfahren in Steigungen). Den Vivacity gibt es in so einer Version mit 12 Sitz- und 36 Stehplätzen ("C", 7,9m) und 18 Sitz- und 40 Stehplätze ("M"; 9,3m). Beide Modelle werden mit ZF-Getriebe geliefert.

Erdgasantrieb ist sowieso ein Blödsinn.
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