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| Autor |
manni |
| 27.12.2009 13:19  Gröbere Entgleisung in Wien |
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http://wien.orf.at/stories/412311/
Na seavas... das sieht ja überhaupt nicht lustig aus.
Die Ursache uist laut dem Artikel noch nicht bekannt. - Zu schnell in den Bogen gefahren? _________________ ___________________________________________________________________________________________
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Peter021 |
| 27.12.2009 13:27  |
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Heftig, heftig... sieht übel aus... Das ist dann wieder ein E1 weniger (den baut wohl keiner mehr auf!) Was hat denn zu solch schweren Deformationen im Frontbereich geführt, da muss das Fahrzeug irgendwo ganz heftig angeprallt sein... Unser Mitgefühl gilt den Verletzten und der Strassenbahnfahrerin...
LG |
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manni |
| 27.12.2009 13:36  |
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| Peter021 schrieb: |
| (den baut wohl keiner mehr auf!) |
Muss auch keiner, wie ich finde, die Dinger gehörten eh alle schon längst abgestellt.
Der muss schon recht schnell unterwegs gewesen sein angesichts der weiten Fahrt abseits des Gleises. _________________ ___________________________________________________________________________________________
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Walter4041 |
| 27.12.2009 13:41  |
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| manni schrieb: |
| Der muss schon recht schnell unterwegs gewesen sein angesichts der weiten Fahrt abseits des Gleises. |
Ja, an der Stelle ist die Prager Straße recht abschüssig und mündet direkt in eine enge 90°-Rechtskurve.
Insiderjoke: Ich wusste gar nicht, daß Wiener Straßenbahnen so schnell sein können. 8) _________________ Einer Straßenbahn und einer Aktie darf man nie nachlaufen. Nur Geduld: Die nächste kommt mit Sicherheit.
André Kostolany |
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Schienenschraube |
| 27.12.2009 14:33  |
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| manni schrieb: |
Der muss schon recht schnell unterwegs gewesen sein angesichts der weiten Fahrt abseits des Gleises. |
Allerdings, bis es einen Normalspur-Hochflurtriebwagen heraushaut, braucht es schon einiges.
Ohne jetzt wieder eine Sicherheitsdebatte lostreten zu wollen... aber, sollte es nicht nach heutigem Stand der Technik mit GPS (billig, eine Genauigkeit von 10 Metern sollte aber ausreichen) oder einem System wie bei der STB möglich sein, für bestimmte Streckenabschnitte Höchstgeschwindigkeiten festzulegen, die einfach nicht überschritten werden können. Der Faktor Mensch bleibt einfach das unzuverlässigste Element in dem System, so dass eine zusätzliche Sicherheitsebene nicht schaden würde. (Ich erinnere nochmals an den beinahe Rauswurf eines Flexis in der FKS ob überhöhter Geschwindigkeit) Ich weiß schon, dass es absolute Sicherheit nicht geben kann, aber man sollte alles tun um ihr möglichst nahe zu kommen, was eine Stärke des ÖV darstellt. |
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Peter021 |
| 27.12.2009 16:36  |
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es würde aber auch schon reichen sein Fahrpersonal gut zu schulen und Personen, die sich nicht an Tempolimits halten (das kann man ja messen) aus dem Fahrdienst abzuziehen, bevor sie so einen Bock schiessen.
Wenn ich denke mit welchem Tempo oft die Altbauwagen bei uns in Innsbruck heransrauschen, obwohl diese (wenn diese ohne Magetschienenbremse sind) nur eine v´max von 25 km/h (ein bisserl schneller als ein Radl) haben dürften, dann wäre die Massnahme von Tempomessmassnahmen und Nachschulungen für Raser sicher eine brauchbare Idee... Und Unbelehrbare müssen ja nicht unsere Strassen unsicher machen...
So wie walter schreibt dürfte hier die Siuation (abschüssige Strasse, enge Kurve) beim Anbremsen der Kurve zum Verhängnis geworden sein... Wenn der Wagen durch Fehlverhalten ins Rutschen kommt, kann es Ärger geben. Und gerade ältere Wagentypen haben noch nicht so intelligente Programme zur Beeinflussung der Fahrdynamik. Da zählt eben noch der Faktor Mensch und diesen gilt es so verlässlich als möglich zu schulen...
LG |
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Schienenschraube |
| 27.12.2009 18:28  |
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| Peter021 schrieb: |
Wenn ich denke mit welchem Tempo oft die Altbauwagen bei uns in Innsbruck heransrauschen, obwohl diese (wenn diese ohne Magetschienenbremse sind) nur eine v´max von 25 km/h (ein bisserl schneller als ein Radl) haben dürften, dann wäre die Massnahme von Tempomessmassnahmen und Nachschulungen für Raser sicher eine brauchbare Idee...
LG |
Ja, da war ich ab und zu auch nicht erfreut, insbesondere da es sich dabei um historisch wertvolle Fahrzeuge handelt. Betrifft das auch TMB Personal? Immerhin hat die TMB mit den IVB eine recht gute Kooperation. Da sollte man wirklich schauen, dass die Vorschriften eingehalten werden, weil wenn es da einmal knallt, ist es wahrscheinlich mit der Kooperation auch nicht mehr so weit her. |
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manni |
| 28.12.2009 13:26  |
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Inzwischen weiß man, dass die Bahn in den Gleisbogen mit 55 statt 25 km/h eingefahren ist: http://wien.orf.at/stories/412462/
Der UDS sagt, dass keine Bremse betätigt wurde. Die Fahrerin muss also absichtlich in die Kurve gerast sein. Wie geht denn das, bitte? Betrunken war sie jedenfalls nicht. _________________ ___________________________________________________________________________________________
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sLAnZk |
| 28.12.2009 15:39  |
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Es wird über Sekundenschlaf spekuliert, was aber nicht erklären kann, warum die Fahrerin in der wie es heißt abschüssigen Straße vor der Kurve nicht rechtzeitig bzw. überhaupt nicht gebremst hat. Rätselhaft, vielleicht werden wir es gar nie erfahren. _________________ Es kreist die Tram in meinem Kopfe
herum fährt sie mit Strom
es liegt so Spannung an meinem Schopfe
das hab ich jetzt davon. |
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Walter4041 |
| 28.12.2009 15:48  |
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Naja, mal schauen.
Vom menschlichen Versagen (=Nichtreagieren, Schreckstarre) über grobe Fahrlässigkeit (=Tempobolzen) bis hin zu technischen Mängeln am Fahrzeug ist grundsätzlich alles möglich. _________________ Einer Straßenbahn und einer Aktie darf man nie nachlaufen. Nur Geduld: Die nächste kommt mit Sicherheit.
André Kostolany |
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manni |
| 28.12.2009 15:56  |
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Sekundenschlaf könnte das nur erklären, wenn der Totmann im Schlaf festgehalten wurde. Ist schon vorstellbar.
Ob man in so einer vorsintflutlichen Rumpelkiste :mrgreen: wirklich einschlafen kann, ist die andere Frage.
Tempobolzen? 30 km/h zu schnell, einfach so? Schwer vorstellbar, finde ich. Das käme ja auch ohne Unfall fast schon einer Selbstkündigung gleich. _________________ ___________________________________________________________________________________________
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Walter4041 |
| 28.12.2009 16:52  |
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| manni schrieb: |
| Ob man in so einer vorsintflutlichen Rumpelkiste :mrgreen: wirklich einschlafen kann, ist die andere Frage. |
Diese "vorsintflutliche Rumpelkiste" ist sowohl technisch als auch vom Baujahr her moderner als einer deiner geliebten DUEWAGs. ;) _________________ Einer Straßenbahn und einer Aktie darf man nie nachlaufen. Nur Geduld: Die nächste kommt mit Sicherheit.
André Kostolany |
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manni |
| 28.12.2009 17:08  |
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Die IVB-DÜWAGs waren im Vergleich dazu prähistorische Klapperkisten. :mrgreen:
Ich hatte aber eigentlich nicht vorgehabt, das zu vergleichen oder gar zu vertiefen und sehe nicht wirklich einen Zusammenhang. _________________ ___________________________________________________________________________________________
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Peter021 |
| 28.12.2009 17:24  |
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Immerhin der Beweis, dass man an eine mit 25 km/h beschränkten Kurve mit etwa doppelter Geschwindigkeit noch schaffen könnte (ob das ein Multigelenksfahrzeug wie dem Flexi auch schafft 8) )... 55 km/h waren dann allerdings scheinbar doch zu viel... Komisch bei dem ganzen ist nur, dass der Zug ungebremst aus den Schienen sprang... was da wohl als Ursache festgestellt werden wird... :?
P.S.: Ich erinnere mich aber auch noch an die Lohner 4ax, die dank ihrer starken Motorisierung auch regelrechte Ferrari waren... Und ein Stubaier Triebwagen hatte vor Jahren auch einmal eine bemerkenswerte Geschwindigkeit (für die manni zitat "Klapperkisten") hingelegt 8) |
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manni |
| 28.12.2009 17:29  |
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Eine Entgleisung als Beweis fürs Nichtentgleisen zu sehen ist aber nun schon eher sehr verwegen. :mrgreen: _________________ ___________________________________________________________________________________________
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Peter021 |
| 28.12.2009 17:38  |
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| ;-) 8) :pfeif: |
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Schienenschraube |
| 28.12.2009 18:30  |
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Sind eigentlich in Innsbruck bei Kurven (nicht Weichen!) im Stadtnetz die Geschwindigkeiten genau festgelegt? Tafeln gibt ja keine. Sonst wird es schwer ein Überschreiten der Geschwindigkeiten zu definieren. Das mit dem Ermessen ist ja so eine Sache...
Irgendwie werde ich aus der Strab Vo nicht schlau. Da steht: "Ständige Geschwindigkeitsbeschränkungen müssen in betriebsnotwendigem Umfang durch Geschwindigkeitssignale G 2 gekennzeichnet sein. Vorübergehende Geschwindigkeitsbeschränkungen (Langsamfahrstellen) sind durch Geschwindigkeitssignale G 5 zu kennzeichnen."
Ich verstehe die Einschränkung Betriebsnotwendiger Umfang nicht wirklich. |
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sLAnZk |
| 28.12.2009 20:39  |
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betriebsnotwendiger Umfang heißt für mich auf Deutsch soviel es braucht.
Der Vollständigkeit halber kann man hier auf den Absturz des Lohner-Vierachsers in die Konzertkurve hinunter verweisen. Aus beidem folgt: mit Gewalt geht sehr viel. |
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Trolli |
| 31.12.2009 19:53  |
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bisschen OT, aber: Ich war mal einige Tage in Wien und war ehrlich gesagt ein bisserl schockiert, wie schlecht die Trams (auch die ULFe) aussen aussehen. Ausserdem sind sie innen grausig und schmutzig! Am hygienischsten fand ich noch die E2/C5, dann die E1. Reinigung, geeingete Materialienwahl, ... würde das Fahren schon angenehmer machen ... und natürlich eine passende Ampelbeschleunigung.
Naja, Westösterreich ist da offenbar ein bisserl anders!
Trolli |
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Luki |
| 08.01.2010 09:25  |
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Das hat nichts mit Westösterreich zu tun, so grindig sind die Straßenbahnen nur bei uns in Wien, die gleichen Züge schauen in Graz neuwertig aus (innen und außen).
Aber bei den Wiener Linien regiert nur mehr der Sparstift (außer natürlich bei der heiligen U-Bahn), es mangelt bei der Reinigung, Wartung, Schneeräumung usw., es wir nur mehr das gemacht, was gerade gesetzlich nötig ist. :(
mfG
Luki
edit Steph: Quote entfernt |
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