Inntram-Forum Mini-Version
Übersicht  Suchen  Einloggen, um private Nachrichten zu lesen  Login

Linien S5 und RX4 im Schienenersatzverkehr / Erdrutsch am 18.6.2011

Neue Antwort
   Inntram-Forum Übersicht -> S-Bahn
Vorheriges Thema :: Nächstes Thema  
Autor

Linie O
18.06.2011 21:10    Linien S5 und RX4 im Schienenersatzverkehr / Erdrutsch am 18.6.2011 Antworten mit Zitat

Nach einem Murenabgang auf der Mittenwaldbahn zwischen Kranebitten und Hochzirl, bei dem ein ICE erfasst wurde (http://tirol.orf.at/stories/521881/), werden die Linien S5 (Innsbruck Hbf-Scharnitz) und RX4 (Innsbruck Hbf-Mittenwald-München Hbf) derzeit im Schienenersatzverkehr mit Bussen geführt.
Nähre Infos : http://fahrplan.oebb.at/bin/help.exe/dn?tpl=showmap_external&provMap=7&datesDefined=yes&ValPeriodDate1=18.06.11&ValPeriodDate2=18.06.11&

Edit manni: in einen regulären Diskussionsthread umgewandelt, Titel angepasst
Nach oben

jfk tower
19.06.2011 21:09     Antworten mit Zitat

ICE entgleist wegen Murenabgang.

Am Samstagabend (18. Juni) entgleiste ein ICE der DB am "Großen Lawinendach" bei Kranebitten.
Fotos von heute:






Hilfszug aus Innsbruck



das Loch im Lawinendach
Nach oben

Martin
19.06.2011 21:29     Antworten mit Zitat

Sieht ja ganz so aus, als wäre hier die Galerie "hinterspült" worden...
_________________
Im übrigen bin ich der Meinung, dass die Regiotram (=Nebenbahn) jedenfalls von Zirl bis Mils geführt werden muss.

Die von mir aufgenommenen Fotos stehen unter CC-BY-SA 3.0 und können gerne der Lizenz entsprechend weiterverwendet werden.
Nach oben

jfk tower
19.06.2011 21:55     Antworten mit Zitat

Sieht ganz so aus! Wird wohl ne längere Geschichte, auch wenn ab morgen die Züge wieder fahren.

http://www.tt.com/csp/cms/sites/tt/Tirol/2924578-2/nach-murenabgang-auf-bahngleise-ab-montag-wieder-freie-fahrt.csp
Nach oben

manni
20.06.2011 11:45     Antworten mit Zitat

Puha, das schaut ja so aus, als wäre sogar der Beton beschädigt. Kann es sein, dass diese Schutzeinrichtung fehlerhaft konstruiert wurde, weil das passieren konnte?
_________________
___________________________________________________________________________________________
User, die Beiträge grundlos Rot bewerten, sich respektlos, polemisch, wiederholt off-topic oder inhaltslos unsachlich (z.B. aussagelos zynisch, faktenfern oder verschwörungsmythisch) äußern, werden gesperrt und/oder ihre Beiträge kommentarlos gelöscht.
Eine Warnung oder aktive Benachrichtigung über Sperre oder Löschung erfolgt nicht. Nach Begründung per Mail oder Webformular kann eine Sperre wieder aufgehoben werden.
Nach oben

lech
20.06.2011 14:16     Antworten mit Zitat

Im News-Roundup dazu ist übrigens ein kleiner Logikfehler:
"wird am Morgen des 20. Mai provisorisch wieder aufgenommen." würde 11 Monate Zwangspause bedeuten, gemeint war wohl der 20. Juni ;-))
Nach oben

manni
20.06.2011 14:24     Antworten mit Zitat

Autsch - danke Lech, wird heute abends korrigiert. Und willkommen im Forum!
_________________
___________________________________________________________________________________________
User, die Beiträge grundlos Rot bewerten, sich respektlos, polemisch, wiederholt off-topic oder inhaltslos unsachlich (z.B. aussagelos zynisch, faktenfern oder verschwörungsmythisch) äußern, werden gesperrt und/oder ihre Beiträge kommentarlos gelöscht.
Eine Warnung oder aktive Benachrichtigung über Sperre oder Löschung erfolgt nicht. Nach Begründung per Mail oder Webformular kann eine Sperre wieder aufgehoben werden.
Nach oben

ice108
20.06.2011 15:04     Antworten mit Zitat

Was ich mich frage: Wenn sowas bei einem zeitlich begrenzten kräftigen Regenguss (es hat halt mal ein paar Stunden kräftig geregnet, viel mehr war das doch nicht, oder?) passieren kann, was sagt das über die Risiken dass sowas an anderen Teilstücken der Strecke passieren könnte aus?

Weil: Gegeben wie die Karwendelbahn trassiert ist ist das an der maximal ungefährlichsten Stelle passiert. Nämlich da, wo talwärts erst ein paar Betonpfeiler stehen und dann ein zweites Gleis kommt. Wenn etwas ähnliches in einem der zahlreich vorhandenen Steilhangabschnitte, z.B. ein paar Hundert Meter weiter westlich, passiert wäre, dann hätte das ganz böse ausgehen können. Weil es gibt genug Stellen wo bei einer Entgleisung nichts den Zug aufhält.

Wobei an den meisten Stellen wohl fester Fels oberhalb ist. Aber trotzdem: Wie seht ihr das?
Nach oben

manni
20.06.2011 15:39     Antworten mit Zitat

Ich habe mir schon öfter gedacht, dass in diesem Abschnitt doch eigentlich so gut wie überall zumindest Zwangsschienen liegen müssten.

Aber, ist es nicht so, dass oberhalb dieser Stelle an der Trasse entweder Felswände sind oder diese über kurze Brücken geführt wird, ein Erdrutsch dort also die Trasse nicht treffen könnte? Oder ist der Schlossbachgraben die einzige Brücke?

Ein mulmiges Gefühl in der Magengrube ist bei mir immer da, wenn ich in einer Bahn sitze die dort langfährt und aus dem Fenster gucke, aber das ist wohl subjektiv und liegt an der schwindelerregenden Aussicht.
_________________
___________________________________________________________________________________________
User, die Beiträge grundlos Rot bewerten, sich respektlos, polemisch, wiederholt off-topic oder inhaltslos unsachlich (z.B. aussagelos zynisch, faktenfern oder verschwörungsmythisch) äußern, werden gesperrt und/oder ihre Beiträge kommentarlos gelöscht.
Eine Warnung oder aktive Benachrichtigung über Sperre oder Löschung erfolgt nicht. Nach Begründung per Mail oder Webformular kann eine Sperre wieder aufgehoben werden.
Nach oben

ice108
20.06.2011 16:42     Antworten mit Zitat

Jedenfalls sollte man bei einer so trassierten Strecke besser ganz genau hinschauen bezüglich Erhaltungszustand und möglichen (Unwetter-)schäden. Wenn ich höre dass eine Mure an der Bergseite einer Lawinengalerie durchbrechen konnte (eigentlich sollte das doch die sichere Seite sein...) hinterlässt das schon ein leichtes Fragezeichen bei mir.
Nach oben

manni
20.06.2011 17:02     Antworten mit Zitat

Yep, das meinte ich mit "kann es sein, dass diese Schutzeinrichtung fehlerhaft konstruiert wurde" - so etwas müsste doch eigentlich vollkommen ausgeschlossen sein.
_________________
___________________________________________________________________________________________
User, die Beiträge grundlos Rot bewerten, sich respektlos, polemisch, wiederholt off-topic oder inhaltslos unsachlich (z.B. aussagelos zynisch, faktenfern oder verschwörungsmythisch) äußern, werden gesperrt und/oder ihre Beiträge kommentarlos gelöscht.
Eine Warnung oder aktive Benachrichtigung über Sperre oder Löschung erfolgt nicht. Nach Begründung per Mail oder Webformular kann eine Sperre wieder aufgehoben werden.
Nach oben

ice108
20.06.2011 18:40     Antworten mit Zitat

Die andere Möglichkeit wäre, dass da der Zahn der Zeit genagt hat. Falls es das ist stell ich mir aber die Frage, wo nagt der noch ohne dass es vielleicht jemand merkt?

Wenn es eine solche gäbe, wäre eine Führung zum Thema "wie erhält man diese Strecke, wie stellt man sicher dass alle Bauwerke in Ordnung sind, etc." vielleicht mal etwas durchaus interessantes...
Nach oben

jfk tower
20.06.2011 22:24     Antworten mit Zitat

Dieses Foto nochmal in größerer Auflösung:


Man wird nicht drumherum kommen, diese Gefahrenquelle vollständig zu beseitigen. Gerade in dieser Rinne geht immer wieder sehr viel Schutt Richtung Tal.
Ein normaler Regen sollte weder für den Zugverkehr ein Problem sein, noch bei den Fahrgästen Unbehagen hervorrufen.

In Anbetracht der Wände, die sich direkt über den Gleisen befinden, bleibt dies jedoch ein abenteuerliches Stück Strecke.
Wenn ein solch massives Lawinendach versagt, ist der "Zahn der Zeit" durchaus eine Möglichkeit. Erbaut vor 43 Jahren!
Nach oben

sLAnZk
20.06.2011 23:54     Antworten mit Zitat

Es dürfte so sein, daß diese Galerie für den Schutz vor Lawinen konstruiert wurde, sonst hätte es nämlich irgendwie wenig Sinn, das talseitige Geleise nicht zu überdecken. Ich habe eine vage Erinnerung an ein Bild mit einer französischen Dampflok und Soldaten, die an dieser Stelle Schnee wegschöpfen.

Muren erfordern mit Sicherheit eine ganz andere Vorsorge als Lawinen oder Steinschlag. Auch ist mir die Spekulation begegnet, ein neu errichteter Forstweg oberhalb des Schutzdaches sei ein großer Teil des Problems, ich weiß aber nicht mehr wer das gesagt hat.

Talseits der Ausweiche hat man nach einem größeren Murenabgang monumentale Schutzbauten errichtet (und die beiden Kurven, die dem Hang gefolgt waren, aber durch die Schutzbauten völlig ihren Sinn verloren haben und jetzt als Zeugnis früherer Topographie für sich stehen, also ohne Hang, wieder errichtet), ich bin aber sehr sicher, daß man hier eine Lösung finden wird, Vliesabdichtung mit ordentlicher Schotter-Schüttung oder ähnliches.
_________________
Es kreist die Tram in meinem Kopfe
herum fährt sie mit Strom
es liegt so Spannung an meinem Schopfe
das hab ich jetzt davon.
Nach oben
Beiträge der letzten Zeit zeigen:   
Neue Antwort
Inntram-Forum Übersicht -> S-Bahn
Seite 1 von 1


Dies ist eine eingeschränkte Version des Inntram-Forums für mobile Endgeräte mit kleinen Bildschirmen (Telefone und PDAs), optimiert für Opera Mini.
Um das Inntram-Forum voll nutzen zu können, besuche bitte http://forum.strassenbahn.tk von Deinem Desktop- oder Laptop-Computer aus. Dort kannst Du Dich auch registrieren, Dein Profil bearbeiten und vieles mehr!