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U-Topie U-nikliniken?

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manni
15.02.2004 15:40     Antworten mit Zitat

Hallo liebe Leute,

it's time for visions: schon länger mache ich mir gelegentlich den einen oder anderen Gedanken über eine bessere Anbindung der Universitätskliniken, sind sie doch der fahrgastintensivste Attraktionspunkt im innerstädtischen Bereich. Derzeit befinden sich sämtliche Haltestellen dort am nordwestlichen Rand des Klinikgeländes - eine "Stadt in der Stadt", wie die Uniklinik eine ist, würde aber IMO eine zentrale Haltestelle verdienen, insbesondere auch im Hinblick darauf daß viele Besucher und Patienten dort nur eingeschränkt gehfähig sind und diese sowie die Berufspendler oft täglich von außerhalb anreisen.
Nun ist ja das gesamte Klinikgelände bereits unterirdisch erschlossen - es gibt ein ausgedehntes Netz beheizter, mit Wegweisern ausgestatteter und mit Fahrrädern befahrbarer unterirdischer Passagen, welches alle Gebäude in einer Tiefe von ca. fünf Metern miteinander verbindet. Wäre es da nicht naheliegend, Regiotram und Linie 3 in der Anichstraße ebenfalls unter die Erde zu verlegen und eine zentrale unterirdische Haltestelle etwa im Zentrum des Geländes (etwa bei der Kopfklinik) zu errichten, von wo aus alle Gebäude wettergeschützt zu Fuß erreicht werden können.
Mittels einer Schleifenfahrt könnte man dann im Bereich zwischen Unikreuzung und Unibrücke wieder an die Oberfläche kommen.
Neben den Kosten würde sich natürlich vor allem die Frage stellen, wie so etwas schonend (bergmännisch) errichtet werden könnte, und ob das überhaupt möglich ist, da sich am Klinkgelände außer dem erwähnten Gangsystem ja auch noch andere unterirdische Anlagen befinden.
Was haltet ihr von der Idee?



(Editiert von manni am 15.02.2004 14:40)




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Heli
15.02.2004 18:18     Antworten mit Zitat

Hai,
unabhängig von deiner Idee hast Du recht, dass die ganze Klinik und der gesamte Stadtteil Wilten West relativ schlecht erschlossen. Der C hat Ri. Westen einen Haltestellenabstand von ca. 600 m zw. Klinik und Studentenhaus. Auch der Bereich südwestlich der Klinik könnte besser angebunden werden, in letzter Zeit is es mit dem T zwar besser geworden, aber lange noch nicht gut. In diesem Zusammenhang muss ich nochmal auf meinen Brief und meine hier bereits einmal kundgetane Meinung loswerden, bezügl. Ost-West-Tram über Innrain - Innerkoflerstr. - Sieglanger.
Heli



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manni
15.02.2004 18:24     Antworten mit Zitat

Eine Variante wäre, vor dem Medizinzentrurm Anichstraße Richtung Speckbacherstraße einzubiegen, dann diese entlang zu fahren, auf Höhe der Kopfklinik dann ein Bogen Richtung Osten und im derzeit ungenutzten Innenhof südlich der Inneren Medizin, der bereits eine Etage unter Oberflächen-Niveau liegt, die Rampe unterzubringen. Erste Station unter der Kopfklinik, dann eine Schleife unter der Chirurgie mit Station Chirurgie, weiter zur Alten Universität und direkt vor dieser wieder an die Oberfläche. Wahrscheinlich müßte man jedoch sehr tief graben, um die bestehende unterirdische Infrastruktur zu umgehen, es geht ja zumindest unter den meisten Gebäuden mehr als nur eine Etage unter die Erde. Und da könnte sich's dann wieder wegen des Grundwassers spießen, von den Kosten ganz zu schweigen...


(Editiert von manni am 15.02.2004 17:25)




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manni
15.02.2004 18:33     Antworten mit Zitat

@Heli: eben, die das größte Gebäude der Uni-Kliniken ist derart de facto überhaupt nicht an den ÖPNV angeschlossen. Klar kann man in der Anichstraße aussteigen, sich im Medizinzentrum in die erste Kellerebene begeben und dann wettergeschützt bis zur Chirurgie laufen; das ändert aber eben nichts an der Notwendigkeit zu laufen. eine C-Haltestelle "Chemische Institute", von wo aus die Chirurgie zumindest schneller erreicht werden könnte, wäre IMO unbedingt vonnöten. Eine Straßenbahnlinie nach deinem Vorschlag, über den Innrain fortgeführt, müßte meiner Meinung nach unbedingt auf irgendeine Weise, ob durch einen Tunnel oder aufgestelzt über die Innerkoflerstraße (Station z.B. über der Fahrradgarage), zumindest die Chirurgie direkt anbinden.




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Heli
16.02.2004 11:11     Antworten mit Zitat

Innrai, innerkoflerstr. (Hst. bei Chirurgie), Südring, Innrain weiter nach westen, das geht auch ohne Aufständerung



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manni
22.02.2004 14:20     Antworten mit Zitat

Stimmt, und der ständig verstaute Abschnitt, auf dem nur durch IMO inakzeptable Rodung einer ganzen Allee ein eigener Gleiskörper geschaffen werden könnte, wäre damit umfahren. Allerdings sähe ich Probleme im Südring-Abschnitt... da wäre einfach zuwenig Platz für den eigenen Gleiskörper. Untertunneln? Überbauen? Selbiges in der Innerkoflerstraße, dort aber kaum problematisch weil AFAIK relativ wenig MIV.




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