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Linz

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manni
23.03.2004 22:55     Antworten mit Zitat

Um auch hier ein wenig über den eigenen Tellerrand hinauszublicken, möchte ich mal Linz thematisieren. Was haltet ihr von den dortigen Ausbaumaßnahmen? Gerade die Tunnelstrecke wird ja, angesichts der Kosten, recht kontroversiell gesehen, in Innsbruck und Graz wurden ähnliche Konzepte wegen zu hoher Kosten und zu geringem Nutzen verworfen; auch die in den letzten Jahrzehnten entstandenen Premetro-Tunnelstrecken in vielen deutschen Städten entpuppten sich als Geldvernichtungsmaschinen und Platzbeschaffung für den Individualverkehr.
Ist Linz als Vorbild anzusehen, oder begeht man dort doch nur die selben Fehler wie in Deutschland in den 1980ern? Muß man in Städten dieser Größenordnung wirklich buddeln?




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Heli
24.03.2004 16:37     Antworten mit Zitat

Da muss sich halt jemand ein Denkmal setzen....
Heli



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manni
26.03.2004 13:42     Antworten mit Zitat

Ganz so einfach kann's nun doch auch nicht wirklich sein.
Mir geht nur nicht ein, wie man in Linz auf derart andere Erkenntnisse kommen kann als in Graz und Innsbruck.
Auf dem Stadtplan betrachtet, wäre die Linzer Unterflurtrasse ohne weiteres oberirdisch möglich. Es geht sogar noch weiter: in Innsbruck ist die Situation fast haargenau dieselbe. Der Innsbrucker Hbf, der die gleiche Passagierfrequenz wie jener von Linz und ebenfalls einen angeschlossenen Regionalbusbahnhof und den Endpunkt einer Regionalbahn hat, liegt fast 1:1 gleich ungünstig zur Achse der wichtigsten Linien des innerstädtischen ÖPNV. Man kann die Stadtpläne übereinander legen, und es sieht fast gleich aus.
Es herrscht also die selbe Situation, trotzdem baut man in Innsbruck keine Tunnels für 77 Millionen (bis vor kurzem dachte ich sogar, es wären 90).
Ist das nun gut oder schlecht?
Ist das was die Linzer machen berechtigt, attraktiviert es den ÖPNV wirklich so sehr, daß dieser Riesenbetrag sich lohnt, oder handelt es sich vielmehr um die größte Geldverschwendungsaktion außerhalb Wiens?
Oder ist das, was hier in Innsbruck gemacht wird, der richtige Weg: man steckt das Geld in den Netzausbau - das allerdings ebenso verschwendet sein könnte, wenn genau dieses Streckenstück zum Nadelöhr wird, weil man's nicht schafft, die Trassen vom MIV abzuschotten, was bei einer unterirdischen Führung kein Problem mehr darstellen würde?
Ich weiß es einfach nicht.




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Heli
26.03.2004 20:56     Antworten mit Zitat

Vielleicht fehlte in Linz auch nur der politische Wille und die Courage, den Autofahrern die halbe Strasse wegzunehmen, denn auf dem zu ersetzenden Abschnitt gab es m W. keinen eigenen Bahnkörper.
Heli



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