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| Autor |
manni |
| 21.03.2004 20:49  |
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Seit letztem Jahr ist es richtig populär geworden, das Mountainbike in die 6er zu packen, bis Lans zu fahren und dann durch den Wald runterzuglühen, um gleich mit der nächsten Bahn erneut raufzufahren. Allein heute (war ebenfalls mit dem MTB unterwegs) haben bei drei Kursen jeweils über zehn Leutz ihre Fahrräder in die Straßenbahn gepackt, letzten Sommer zählte ich schon 20 und mehr, da ist dann wirklich alles voll Bikes. Wir sind ab dem zweiten Mal dann bei der zweiten Türe eingestiegen, weil hinter dem Mittelteil schon alles "verparkt" war. Ist eh super, diese Popularität der 6er bei Bikern, aber die Spaziergänger nervt's wohl eher und Ein- sowie Aussteigen ist oft eher schwierig, vor allem wenn man früher raus will und andere die eigenen Bikes aber bereits mit ihren Bikes verstellt haben. Was könnt's hier für eine Lösung geben? Einen der Niederbordwagen anhängen (ginge das überhaupt -> Kupplung, Bremssystem etc.)? Im hinteren Teil der Achtachser alle Sitze und die Mittelstange bei den Einstiegen rausreißen? Spätestens mit den neuen Bahnen wär's dann jedenfalls fein, wenn bei zweien davon dafür Vorsorge getroffen würde...
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werner |
| 22.03.2004 18:40  |
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Hallo! Die Idee mit dem Niederbordwagen wäre an sich nicht schlecht; scheitert allerdings an unterschiedlichen Kupplungshöhen, unterschiedlichen Kupplungssystemen und der Unmöglichkeit, mit einem All-electric-Triebwagen die Druckluftbremse des Beiwagens zu betätigen. Die m. E. einzige Möglichkeit wäre, mit (in der Werkstätte vorhandenen - Reservegestellen einen "modernen" Anhänger zu bauen, der dann auch bremsbar ist (auf der 6er eine unabdingbare technische Voraussetzung). Bei der zukünftigen Fahrzeuggeneration wäre es sinnvoll, ein sog. Mehrzweckabteil einzurichten (mit Einrichtungen zur Fahrradbefestigung bzw. Klappsitzen. Das angesprochene Problem kenne ich von der 6er Nostalgiebahn zu gut; wir hatten schon 18 Fahrräder im geschlossenen Güterwaggon, der für 10 eingerichtet ist. Dass dabei natürlich auch die Fahrzeiten erheblich überschritten werden, ist eh klar. Die beste Alternative wäre wohl eine Taktverdichtung auf der 6er oder Einschubkurse, die der Wagenführer "bestellen" kann, wenn sich bereits in der Stadt die Überfüllung abzeichnet. |
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Heli |
| 22.03.2004 19:22  |
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Zum Thema Überfüllung: Wie wärs, wenn man die Fahrzeuge für Doppeltraktion vorbereitet? Dann kann man ohne zusätzliches Personal und Streckenüberlastung in der Innenstadt die Beförderungskapazität erhöhen und für die Werkstatt wärs kein Problem (bezügl. Fahrzeuglänge). Heli
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manni |
| 23.03.2004 23:42  |
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Oder diese Variante, Heli, aus deinem Text:
Quote:
Sommerbetrieb Linie 6: Status quo ist ein Stundenintervall mit 2 Fahrzeugen und 2 de facto-Leerfahrten zwischen Innenstadt und Bergisel. Warum kein 45 min-Intervall? [...] Hier kann ohne finanziellen Mehraufwand eine um 25 % erhöhte Fahrtenhäufigkeit geboten werden, was bei starkem Badebetrieb am Lanser See oder starkem Andrang [...] ohne weiteres gerechtfertigt ist.
Allerdings müssten wir Biker dann noch einen Zahn zulegen, um nach wie vor die nächste Bahn zu erwischen. Oder beim Tummelplatz zusteigen. 
@Werner: die Idee mit dem Selbstbau-Waggon halte ich für grandios (gibt's irgendwo DÜWAGs mit Fahrradanhänger?), aber das wird sich für gerade mal zwei MTB-Saisonen leider nimmer rentieren... :/
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