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Mittenwaldbahn zwischen Innsbruck und Seefeld
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Autor

jfk tower
06.07.2008 18:23    Mittenwaldbahn zwischen Innsbruck und Seefeld Antworten mit Zitat

Hier eine kleine Fotoreportage über die interessante Trassenführung der Mittenwaldbahn (Karwendelbahn)
im Abschnitt zwischen Kranebitten und Martinswand-Tunnel.


Streckenabschnitt: Galerie (Eingang Martinswand-Tunnel) bis Kranebitten


4024 vor der Einfahrt "Kranebitten"


Wirtschaftsweg unterhalb des Lawinenbeckens bei km 6.5


Vor...


...und nach dem Unwetter Ende Juni 2008


"Großes Lawinenschutzdach" (66m) erbaut 1968


Betriebsgebäude Klammstr. 129


An der "Martinswand-Ausweiche"


"Hechenberg-Tunnel" (26m) Ostportal


Steinschlaggalerie (15m)


Blick Richtung Zirl und Martinswand


"Finstertalviadukt" (54m)


Ausgang "Tunnel an der Wand 1" (109m) nach Ost


Ausgang "Tunnel an der Wand 1" West mit Blick auf "Tunnel an der Wand 2" (202m)


4024 zwischen "2" und "1" Richtung Kranebitten


Steinschlagschutzdach "Galerie" (228m) vor dem langen "Martinswand-Tunnel" (1810m)
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Linie O
06.07.2008 20:51     Antworten mit Zitat

Schöne Reportage
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copic
06.07.2008 21:13     Antworten mit Zitat

wow die tunnel schauen ja heiß aus
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DUEWAG 240
06.07.2008 23:56     Antworten mit Zitat

Wow, das nenn ich eine lange Reportage (vom gegangenen Weg aus), und gefährlich ist das auch (falls ein ZUg unerwartet kommt).

Aber sonst: Tolle Reportage!!!
_________________
Wörter, die dieses Jahr noch aus dem Wörterbuch verschwinden:
- Straßenverkehrsordnung
- Gehsteig
- Fahrradlicht
- Fahrradklingel
- Rücksicht
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Da_Koal
07.07.2008 00:31     Antworten mit Zitat

Sieht ja nett aus, allerdings wenig Züge zu sehen.
Ich hab mir vor nicht allzu langer Zeit die Tour auch gegeben, allerdings nur bis zum "Tunnel an der Wand 1", weil man dahinter keine verwertbaren Fotostellen mehr hat.

DUEWAG 240 schrieb:
...(falls ein ZUg unerwartet kommt).

Ach das ist auf der Mittenwaldbahn nicht so schlimm, wenn man die Fahrzeiten der Regionalzüge im Kopf hat und sich gelegentlich informiert, wie die paar Güterzüge im Fahrplan liegen (die kommen nämlich gerne irgendwann)...
Aber es geht recht gut, wenn man immer gleich hinter einem Zug ein Stück geht, weil ja einige Minuten lang kein Gegenzug kommen kann und Ausweichmöglichkeiten findet man ohnehin öfters (wenn auch nur kleine, aber immerhin).
Einige Passagen sind dennoch recht halsbrecherisch :?
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godwin
07.07.2008 07:58     Antworten mit Zitat

Da_Koal schrieb:
Aber es geht recht gut, wenn man immer gleich hinter einem Zug ein Stück geht, weil ja einige Minuten lang kein Gegenzug kommen kann [...]


Verlass dich nicht darauf! Zwei deutsche Rumpelzüge hatten letztens Lokschäden bei der Bergfahrt vor Hochzirl (die mich 20 bzw. 40 min Zeit gekostet hatten, da mein Zug nicht Richtung Ibk fahren konnte). Im ersten Fall ist der deutsche Zug mit Gehupe wieder zurück nach Hötting gerollt (Kommentar des bayrischen Lokführers: "I muass zum Service" ;)) und im zweiten ist ein ÖBB-Taurus ca. 15-20 min nach dem Malheur zur Abholung der Bahn raufgedüst.

Ich hoffe eh schon längst, dass der Regio Bayern der Fuhrpark eingeht, dass vielleicht mal was Moderneres nachkommt.
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Obusfahrerin
07.07.2008 10:27     Antworten mit Zitat

[Der Text dieses Postings wurde auf Wunsch des Users gelöscht]
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krisu
07.07.2008 11:34     Antworten mit Zitat

Man möge entlang dieser interessanten strecke doch einen Wanderweg anlegen, so wie an der Lötschberg Südrampe. Um den tunnel Martinswand müsste ein Klettersteig zur grotte gebohrt werden. Da sich dessen Verlauf weitgehend horizontal gestalten ließe, wäre er nicht weiter schwierig zu bewältigen: Alle 50cm ein Stift aus Baustahl im Felsen, drüber ein gespanntes Drahtseil, fertig.
Der der Grotte weiter über den existierende Weg oberhalb der Platter Steinbruchgelddruckmaschine zur Fortststrasse Magdeburger Hütte. Beim Abzweig von dieser zur Schottergrube Ehnbachklamm führt ein bequemes da höhenneutrales Wegerl weiter zum Ostportal des Martinswandtunnels. Entlang Forststrassen und Wegelrn von dort zum Bhf Hochzirl, weiter am schönen Balkon bis zur imposantem Stahlviadukt über die Schlossbergklamm. Dort rüberlaufen (bzw. erst mal hinkommen) geht, ist aber haarig. An der Brücke müsste seitlich ein Weg angeclipst werden, so wie bei einigen RhB Viadukten vorbildhaft realisiert. Dann ist es eh nicht mehr weit nach Leithen...
:-)

Schön wärs, aber Tirol ist nun mal ein hochentwickeltes Tourismusland, da kommt so etwas banales überhaupt nicht in frage...
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Da_Koal
07.07.2008 11:56     Antworten mit Zitat

godwin schrieb:

... hatten letztens Lokschäden bei der Bergfahrt vor Hochzirl [...] Im ersten Fall ist der deutsche Zug mit Gehupe wieder zurück nach Hötting gerollt


Wenn er rückwerts gefahren ist darf er ohnehin nur recht langsam dahinschleichen und wenn noch ein akustisches Warnsignal dazukommt, da muss man sich schon etwas blöd stellen dass man da nicht rechtzeitig aus dem Weg geht. Mit einem kleinen Sprint kann man sich da sicher in Sicherheit bringen.
Ansonsten kann man ja immer den talwerts fahrenden Zug abwarten...

Und ad Sonderzüge: neben dem Kaiser Max im Sommer kommen nur selten Sonderzüge. Gelegentlich schaut mal ein anderer Sonderzug vorbei, aber da braucht man eben die nötigen Quellen um immer informiert zu sein, wie es um Sonderzüge steht. :wink:
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Steph
07.07.2008 13:48     Antworten mit Zitat

Kleine Erinnerung: Wir sind in der Kategorie "user-Reportagen" => bitte öffnet's einen eigenen thread, wenn ihr das noch weiter besprechen möchtet! Thx! :-)
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jfk tower
07.07.2008 15:09     Antworten mit Zitat

Ich würde gern auch weiterhin Fotos von dieser interessanten Strecke machen. Deshalb verzichte ich auf Zugaufnahmen im Tunnel.
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manni
07.07.2008 15:16     Antworten mit Zitat

Ich finde das auch sehr wagemutig, allerdings entstehen so auch tolle Aufnahmen. Ob er das Risiko eingehen will oder nicht, muss eh jeder selber wissen. Und dabei neben den eigenen Überlebens-Interessen auch nicht vergessen, dass es für Lokführer, Rettungsdienstmitarbeiter, Thanatopraktiker und eigene Angehörige und Freundeskreis auch unangenehm bis traumatisierend ist, wenn jemand vom Zug überfahren wird.
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sLAnZk
09.07.2008 22:20     Antworten mit Zitat

Sehr schöne Bilder, sie sind natürlich nicht nach einer Wanderung den Gleisen entlang entstanden, sondern nach Kletterei durch die Wand, während der gelegentlich die Gleise gequert worden sind - zwangsweise.

Die Wanderweg- bzw. Klettersteigidee gefiele mir außerordentlich gut! So etwas könnten die Verbände von Innsbruck und Seefeld in Kooperation bewältigen, und sicherlich findet sich ein alpiner Verein, der technische Unterstützung bieten kann. Was allerdings zu erwähnen ist: die vielen Schutzdächer, Fangzäune und anderes sind nicht zufällig dort, auch die offenen Aussichtswagen der Dreißiger Jahre haben alle recht engmaschige Schutzgitter gehabt - das ist eine poröse Gegend, und Steinschlag ist ein sehr massives Thema.

Ich mache ein neues Thema auf, wenn ich keines finde.
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Es kreist die Tram in meinem Kopfe
herum fährt sie mit Strom
es liegt so Spannung an meinem Schopfe
das hab ich jetzt davon.
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jfk tower
09.07.2008 22:52     Antworten mit Zitat

Danke! ...es ist in der Tat eine sehr poröse Gegend dort oben.

http://www.bahnarchiv.net/de-111-019-001.jpg

Doch die Bilder entstanden trotzdem auf einer "Wanderung" entlang der Gleise. Man kann auch klettern dort oben, aber das werde ich nicht öffentlich posten, da ich dafür keine Haftung übernehme!
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jfk tower
03.08.2008 16:41     Antworten mit Zitat


Jubiläumslok 111 027 "850 Jahre München"


4024 am "Großen Lawinendach" Ri. Kranebitten
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jfk tower
08.08.2008 18:59     Antworten mit Zitat

Seit Ende Juli sind Aufräumungsarbeiten am "Großen Lawinendach", bei Kranebitten im Gange.


Ausweichgleis derzeit nicht befahrbar


auf dem "Großen Lawinendach"


unterhalb des Daches, die Schuttmassen wurden aus dem Becken entfernt
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michiIBK
12.08.2008 09:27     Antworten mit Zitat

Danke für die tollen Bilder jfk tower!
_________________
MfG Michael
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jfk tower
13.08.2008 01:56     Antworten mit Zitat

Der Streckenverlauf nach dem "Martinswand-Tunnel" (1810 m) in Richtung Westen ( Hochzirl):


"Ehnbachtunnel" (347 m) Ostportal


im "Brunntal-Tunnel" (99 m)


Eingang "Vorberg-Tunnel I" (148 m)


"Vorberg-Tunnel I" und "Vorberg-Tunnel II" (98 m)


4024 auf dem "Vorberg-Viadukt" (117 m) Ri. Innsbruck


4024 auf dem "Vorberg-Viadukt" (117 m) Ri. Scharnitz
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manni
13.08.2008 09:32     Antworten mit Zitat

jfk, diese Bilder sind die Mutter von hammergeil!
Wie kommt man den zu solchen Fotos? Hast du dich von einem Hubschrauber abseilen lassen...?!?
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Linie R
13.08.2008 12:01     Antworten mit Zitat

manni schrieb:
Hast du dich von einem Hubschrauber abseilen lassen...?!?

Naja, ich würd sagen, der Strecke entlang rauf gehn reicht auch und is billiger :lol:
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