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manni |
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User gelöscht! |
| 21.07.2004 13:04  |
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Das ganze wäre genial, wenn es funktioniert. Wenns billiger wäre als das herkömmliche Kahrlsruher Modell oder ein Dreischienengleis auf der Eisenbahn ist der Erfolg wohl vorprogrammiert.
Wenns funktionieren sollte, wäre das ein Paradebeispiel für sinnvolle Innovation, die nicht nur dem Prestige dient.
Mit freundlichen Grüßen,
Dieter |
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sLAnZk |
| 21.07.2004 17:35  |
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täusche ich mich, oder sehe ich eine auspuffanlage auf diesem gerät...? (vorne links und rechts auf dem kleinen bild) ich meine, genial ist es trotzdem, umso mehr, als man hier sehen kann, daß offenbar steuersignale die tram verlassen können (siehe abschleppen), was aber passiert mit unserer dieselskepsis? und was passiert, wenn die tram-elektrik auf einmal mit 15kV konfrontiert ist (weil jemand einen bügel vergessen hat oder eine der fahrleitungen hängt)? ich halte es für gut möglich, daß diese entwicklung vor allem, wenn nicht gar ausschließlich, nicht elektrifizierte überlandstrecken im auge hat... (Editiert von sLAnZk am 21.07.2004 17:37)
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manni |
| 21.07.2004 22:36  |
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In der stvkr-a-Mailingliste, wo ich dieses Topic auch begonnen habe, wurde erwähnt, dass konkret damit die Mühlkreisbahn befahren werden soll, welche nicht elektrifiziert ist. Das kleine Auspüffchen habe ich jetzt auch gesehen. Und beides zusammen macht mich zum Gegner dieses Gefährts. Eine dieselnde Tram - nein danke. Diese Bahn gehört bitt'schön elektrifiziert!
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User gelöscht! |
| 22.07.2004 11:06  |
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Dann sollns das Systen gefälligst für elektrische Bahnen adaptieren. Nur auf Grund des Antriebes muss das Huckepacksystem prinzipiell ja keine schlechte Sache sein.
Als reines Dieselsystem wärs wirklich Schwachsinn.
Die werden sich halt denken, wenn schon dieseln, dann wenigstens umsteigfrei, spart auch einige Autofahrten.
Mit freundlichen Grüßen,
Dieter |
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manni |
| 22.07.2004 11:22  |
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Wie ich inzwischen weiß, käme dieses System allerdings für Innsbruck deswegen nicht in Frage, weil die Stadtbahn-Achse östlich der Stadt, also hinter Hall, im Gegensatz zur ÖBB-Trasse am Südrand des Inntals verlaufen soll, um eben jene Subzentren zentral zu durchfahren, die eine ungünstige ÖBB-Anbindung haben In diesem Licht erscheint auch die geplante ÖBB-S-Bahn schlüssiger, bei näherer Betrachtung ist's ganz klar: westlich von Innsbruck reicht eine Bahn-Achse nicht, die bevölkerungsreichen Vororte dort benötigen eine zweite solche, die sie optimaler erschließt. Einen Thread zu diesem Thema habe ich in der Kategorie "S-Bahn" begonnen.
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User gelöscht! |
| 22.07.2004 12:09  |
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Wenn in den mit der Schnellbahn zu erschließenden Orten der Bahnhof so zentral liegt wie in Innsbruck, dann wäre das System hier sowieso hinfällig.
Mit freundlichen Grüßen,
Dieter |
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manni |
| 22.07.2004 12:25  |
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Ebendas ist nicht der Fall - siehe den neuen Thread in der Kategorie "S-Bahn".
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werner |
| 02.08.2004 11:01  |
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Hallo!
In meinem Urlaub im Mühlviertel habe ich mir die Situation bei der Mühlkreisbahn genauer angeschaut: Auf den ersten ca. 12 km von Linz-Urfahr bis Rottenegg fahren die 5047er (ÖBB-Standard-Dieseltriebwagen) tagsüber in Taktfolgen bis zu 15 Minuten (mehr lassen die Ausweichen nicht zu) bei Wendezeiten in Rottenegg von 3 Minuten. Einige Kurse fahren sogar trotz Ferienzeit in Doppelgarnitur und sind bestens ausgelastet. In Rottenegg gibt es auch einen P&R-Platz. Hauptvorteil der Bahn ist, dass die Einfallstraße nach Linz morgens regelmäßig staut und in Linz Parkplätze ebenso häufig sind wie in IBK. Von Rottenegg bis Aigen dagegen hat die Bahn Lokalbahncharakter und zockelt mit 35 bis 60 km/h durch eine wunderschöne Landschaft, aber für Pendler, die auf der parallelen Bundesstraße mit 100 km/h dahinbrausen können, völlig uninteressant (das kennen wir ja von anderen Bahnen!!! ). Das Umsteigen in Linz Urfahr zur Straßenbahn scheint kein Problem zu sein. Die Weiterfahrt der Mühlkreisbahn nach Linz-HBF ist uninteressant, da die Bahn 1. teilweise im Straßenraum verlegt ist (5 km/h) , 2. eine kombinierte Bahn-Autoverkehr-Brücke befahren wird und 3. die Bahn durch die weitläufigen Gleisanlagen des Verschiebebahnhofs bzw. der Industriegleise führt. Mit der Straßenbahn ist man dagegen in 7 Minuten im Zentrum und in ca. 12 Minuten am HBF. |
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manni |
| 02.08.2004 11:24  |
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@werner: danke für den interessanten Bericht! Was für mich etwas hervorsticht: die Mühlkreisbahn ist teilweise im Straßenraum verlegt, wie ist das gemeint? Verläuft sie parallel zur Straße ohne aufwändigere bauliche Abtrennung, oder tatsächlich wie eine Tram im Straßenplanum? Bedeutet das, dass in Urfahr 5047er straßenbahnartig fahren, oder wird dieser Abschnitt gar nicht befahren?
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sLAnZk |
| 02.08.2004 19:41  |
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das würde mich auch sehr interessieren... ich habe letztes jahr urfahr besucht und den mühlkreisbahnhof gesehen (und die dortige endstation der straßenbahn dokumentiert, vgl. http://sLAnZk.eu.tt/bilder/linz/urf_b.html ... im hintergrund der bahnhof der pöstlingbergbahn und ein triebwagen der mühlkreisbahn)... vgl das dortige sLAnZk-bild: man geht einfach über die straße, steigt in die straßenbahn und das wars. und die mühlkreisbahn geht dort vom bahnhof aus noch in die stadt hinein? ich bin gespannt.
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werner |
| 03.08.2004 17:07  |
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Hallo!
Nun, die Stadteinfahrt nach Linz-Urfahr ist schon recht eng (2 enge Bögen, dazu eine starke Stei), die 5047er fahren hier 25 km/h, aber immerhin auf eigener Trasse. Ab der letzten Weiche des Mühlkreisbahnhofs geht es allerdings eingleisig im Straßenplanum(!) durch eine gründerzeitlich verbaute Straße (es ist also, wie wenn z. B. durch die Speckbacherstraße die Eisenbahn fahren würde!) Anschließend geht es durch eine Grünanlage, hier wird niveaugleich die Straßenbahn nach Auhof gekreuzt (Signalsicherung für die Tram), anschließend geht es über die Donau. Die alte Eisenbrücke hat 2 Fahrspuren für PKW und mittendurch das Bahngleis. Wen ein Zug fährt, muss der PKW-Verkehr die Brücke verlassen. . Die weitere Streckenführung geht - wie bereits erwähnt - über die umfangreichen Gleisanlagen des Hafen- bzw. Industrieviertels, weitab von "Zielen" der Bahnreisenden. Befahren wird diese Strecke von Güterzügen allerdings gibt es nur auf den ersten 15km der Mühlkreisbahn noch nennenswerten Güterverkehr) sowie zum Austausch der Dieseltriebwagen (für größere Wartungs- und Reparaturarbeiten); m. W.wurde dieser Abschnitt nie mit fahrplanmäßigen Personenzügen befahren. |
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manni |
| 03.08.2004 23:33  |
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Sehr interessant! Ich werd' mal im EBFÖ nach Fotos davon wühlen, und mir das natürlich selbst ansehen, wenn ich's diesen Sommer endlich mal nach Linz schaffe.
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