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SEV auf SL1 13.7.-14.8.

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Autor

manni
05.07.2004 10:27     Antworten mit Zitat

Hallo liebe Leute,

wie ihr ja sicher schon gelesen habt, gibt's Schienenersatzverkehr auf der Linie 1 von 13. Juli bis 14. August.
In der Konzertstraße wird gebaut, ein Gleis bleibt aber per Kletterweichen in Betrieb.
Nun frag' ich mich, warum die Linie 1 nicht geteilt wird - wozu hat man die neuen Wendemöglichkeiten in der Innenstadt geschaffen?
Der Straßenbahnbetrieb am Südast könnte aufrecht erhalten und nur der Nordast mit Bussen betrieben werden (dort sind die Gleisbauarbeiten am eingleisigen Streckenstück in der Falkstraße). Die Bim könnte über Anichstraße - MTS wenden. Stehzeiten werden in der MTS ja eh nicht abgewartet.
Im Interesse der Luftqualität wär' das sicherlich keine schlechte Idee. Der Personalaufwand wär' auch nicht höher. Die meisten Wege der Fahrgäste dürften aus dem oder ins Zentrum führen, die, die durchfahren wollen, müssten halt einmal umsteigen - so what?

Übrigens wär' ich für ein Wartegleis in der MTS - dann würden sich bei solchen Gelegenheiten und auch z.B. bei Betrieb der Museumslinie die Linien nicht gegenseitig behindern.

Fragt sich
Manni




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werner
09.07.2004 15:20     Antworten mit Zitat

Hallo!

Der Südast der Linie 1 wird von L6 und STB befahren; sodass 3-4 mal pro Stunde zwischen Bergisel/Stubaitalbahnhof und MTS eine Straßenbahn verkehrt; ebenso die Linie 3 wird normal betrieben. Der Grund für den totalen SEV auf der Einser liegt wahrscheinlich darin, dass ein zweimaliges Befahren der Kletterweichen auf der Fritz-Konzert-Brücke und mögliches Abwarten eines Gegenkurses die ohnehin knappe Fahrzeit der Einser noch weiter belasten würden, sodass entweder alle Bahnen den ganzen Tag dem Fahrplan nachlaufen würden bzw. ein Zusatzwagen deutliche Mehrkosten verursachen würde. Auch würden wahrscheinlich viele Fahrgäste das Umsteigen nicht gerade goutieren. Auf der Westbahnüberführung müssen die provisorischen "handgestrickten" Dehnungsfugen, die im heißen letzten Sommer ins Gleis geschnitten wurden, um einen Verkehrszusammenbruch zu verhindern, durch neue ersetzt werden. Allerdings erscheint mir die Bauzeit von einem Monat reichlich lang; vielleicht werden auch noch andere Arbeiten erledigt?
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sLAnZk
09.07.2004 15:34     Antworten mit Zitat

²manni, idee wartegleis maria-theresien-straße: das fände ich eine sehr interessante idee, wenn schon eine normale straßenbahn der vielleicht dereinst neugestalteten straße städtisches flair gibt, um wieviel mehr dann eine historische solche auf einem nebengleis... vielleicht kann man dieses gleis auf der anderen seite der heutigen haltestelleninsel unterbringen, in einer art rautenform mit zwei zusätzlichen weichen, die eine noch in der leichten kurve abzweigend nordwärts südlich der bestehenden insel, die andere einmündend nordwärts vor der teilung der strecke in der kreuzung mit markt- und burggraben.






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manni
09.07.2004 22:23     Antworten mit Zitat

@Werner: interessant, das mit den Dehnungsfugen; die Fugen sind beim Befahren doch sehr deutlich zu spüren, es macht einen ordentlichen Rumpler, und ich hatte mir schon gedacht dass das nicht immer so gewesen sein kann. Dann fanden also wahrscheinlich die in Lokalmedien erwähnten Schienenkühlungseinsätze der Feuerwehr in der letztjährigen Hitzewelle auf der Konzertbrücke statt, und als man erkannte daß die Hitze kein Ende nimmt, schnitt man die Fugen in die Schienen? Die Schienen erhielten sozusagen die Befugnis zum Dehnen.
Das mit den knappen Umlaufzeiten wär' ein guter Grund, wenn Verspätungen zu befürchten wären, die durch ein zusätzliches Fahrzeug abgefangen werden müßten. Verursacht aber nicht auch ein Schienenersatzverkehr Mehrkosten? Und sollen die Kosten wirklich wichtiger sein als die ökologischen Vorteile einer zumindest halb als Tram betriebenen Linie 1?




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Tramtiger
11.07.2004 19:33     Antworten mit Zitat

War gerade in der Falkstrasse und habe festgestellt, dass der Geliskörper bis in die Conradstrasse erneuert wird. Mal sehn, ob in der Falkstrasse auch ein Überholgleis errichtet wird......

Im Gegensatz zu Manni, der die IVB ja sehr lobt, kann ich das Kundenservice der IVB nicht wirklich als gut bezeichnen. Oder wie soll ich die Tatsache interprätieren, dass in der Lauftextanzeige an der Station Hungerburgbahn der Linie 1 zwar angeführt ist, dass die Linien D, E, O und R bis Herbst nach Samstagsfahrplan verkehren (fahren diese Station garnicht an), dass jedoch jeglicher Hinweis fehlt, dass diese Station ab morgen (12.7.) überhaupt nicht bedient wird.

Wie gesagt - grosses Lob...

Tramtiger


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manni
11.07.2004 23:29     Antworten mit Zitat

@Tramtiger:

Ad Körpererneuerung: da wird sich die Geli aber freuen - Scherz beiseite: das mit dem Überhol- bzw. Abstellgleis wurde schon von mehreren Seiten erwähnt, die Errichtung eines solchen würde ins Konzept passen: alle neuen Endstationen werden, laut den Plänen die wir im November gesehen haben, über Abstellgleise verfügen, und Amras wurde ja auch "nachgerüstet". Warten wir mal gespannt, was da in den nächsten vier Wochen entsteht!

Ad Smartinfo: das ist sicher nur ein Versehen. Ich hab das mal an die zuständige Stelle weitergeleitet. Im Vergleich zu allen anderen öst. Städten sind die Haltestellenanzeigen in Innsbruck, mittlerweile gibt's AFAIK 105 Displays, so gut wie immer in Betrieb, ausgezeichnet lesbar, und die Möglichkeiten die sie bieten werden seit einiger Zeit auch voll genutzt. Schau mal nach Wien, wo man seit Jahren herumexperimentiert und immer noch nix richtig funktioniert, oder Graz, wo inzwischen vereinzelt in einigen Haltestellen Displays integriert sind, die aber deutlich schlechter lesbar und technisch eingeschränkt (keine VOllgrafik-Matrixanzeigen) sind... oder auch nach Linz, wo die Qualität der Displays und die technischen Möglichkeiten ebenfalls nicht an jene der Innsbrucker heranreichen... also ich glaub', da können wir wirklich nicht über die IVB schimpfen, die bemühen sich schon sehr.

(Editiert von manni am 11.07.2004 23:46)




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manni
12.07.2004 12:42     Antworten mit Zitat

War heut' schon vor Ort (siehe eigener Thread); am Display der 1er-Endstation HBB wird inzwischen ganz korrekt angezeigt, dass diese Haltestelle derzeit nicht bedient wird, und wo sich die Ersatzhaltestelle befindet.




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Tramtiger
12.07.2004 14:05     Antworten mit Zitat

Da, dann hat meine Kritik doch im Sinne aller Fahrgäste genutzt....


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manni
14.07.2004 01:40     Antworten mit Zitat

Das allerdings.




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manni
14.07.2004 17:42     Antworten mit Zitat

Nochmal zu dem Text am Display, @Tramtiger: tatsächlich war der Hinweis an dem Tag, an dem du dort warst, auch bereits programmiert gewesen. Das Problem war, daß derzeit viele Sonderinformationen laufen: Ferienfahrplan, 100 Jahre STB-Jubiläum und Werbung in eigener Sache, und die Prioritäten falsch gesetzt waren, diee haltestellenspezifischee Info also nicht angezeigt wurde. Das ist inzwischen richtiggestellt. Kann passieren...!
Abstellgleus wird's übrigens leider keines geben.




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sLAnZk
16.07.2004 00:41     Antworten mit Zitat

ich war heute am frühen abend auf der baustelle... hab ein paar photos gemacht, die ich noch zusammenschneiden will, dann ftp.

was ich mich frage angesichts der bemerkungen zum grund des schienenersatzverkehrs: ich habe nur einen einzigen bus des ersatzverkehrs gleichzeitig mit einem kurs der 6er auf der brücke gesehen... warum führt man nicht die einser ebenso ungeachtet der baustelle wie stubaier und 6er? wir reden hier über beiläufig 50 meter, die statt mit 30er-schnitt mit schritttempo befahren werden.

mit tempo dreißig fahre ich fünfzig meter in sechs sekunden.

mit drei km/h brauche ich eine minute.

sind zweimal 54 sek. differenz, die müßten eigentlich am bergisel (kürzere stehzeit, da ist genug reserve!) und in der stadt aufzuholen sein... wenn man auch die stehzeiten bei der hungerburgbahn entsprechend verkürzt, müßte es bequem zu schaffen sein.

außerdem zählt bei der einser eher das intervall, es kann mir niemand erzählen, es falle ihm auf, wenn ein kurs der einser zwei minuten verspätung hat.

ich sehe den schienenersatzverkehr, rein mathematisch, nicht ein.

nfu sLAnZk






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werner
16.07.2004 11:09     Antworten mit Zitat

Hallo!

Es ist nicht nur der - rechnerisch recht geringe - Zeitverlust beim Befahren des Klettergleises; es ist ein zusätzlicher Zeitverlust, wenn man im Baustellenbereich u. U. anhalten muss, bis Baufahrzeuge aus dem Lichtraumprofil fahren, Arbeiter die Rillen von Dreck (Asphaltbrocken...) reinigen etc. Gleichzeitig werden auch die Bauarbeiten empfindlich behindert. Ich weiß, wovon ich spreche; ich bin vor ein paar Tagen im Rahmen von Einschulungsfahrten 10 mal durch den Baustellenbereich gefahren.
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