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Autos werden endlich aus der Museumstraße gekickt

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Autor

manni
11.07.2008 18:10    Autos werden endlich aus der Museumstraße gekickt Antworten mit Zitat

Wenn das mal keine Erfolgsmeldung ist:

http://www.imzoom.info/article.php/20080711151243411

Eine dicke fette Gratulation an die Grünen, die mit diesem Anliegen auch im Gemeinderat schon oft gescheitert sind, aber nicht locker gelassen haben!

Nach 15 Jahren des Auto-Ärgers wurd's aber auch höchste Zeit, dass dort endlich mal was passiert.
Ich hoffe, dass der Abschnitt der Wilhelm-Greil-Straße zwischen Bank Austria und Gilmstraße auch rasch fußgängerzonenmäßig gestaltet wird. Die Erlerstraße sollte ebenso endlich für den MIV dichtgemacht und zur Fußgängerzone erklärt werden. Sinnloser als dort - eingeschlossen von verkehrsberuhigten und Fußgängerzonen - sind Oberflächenparkplätze wohl kaum wo, außerdem besteht dort auch die Gefahr dass die Autos in die Museumstraße abfahren.
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NSA intern
12.07.2008 00:57     Antworten mit Zitat

Na das ist ja mal echt was feines, freu ich mich ja direkt auf meinen nächsten C (oder A, O) Kurs :)
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DUEWAG 240
12.07.2008 07:45     Antworten mit Zitat

Vor allem für uns Schüler ist das fein, denn wenn man da aus richtung Marktplatz mit A, O oder C, natürlich auch mit 1er oder 3er kommt, muss man ab der Ampel vor dem Landesmuseum immer erst warten, bis die anderen Öffis vorne bei der Kreuzung Museumsstrasse/Sillgasse weg sind, und die ganzen Autos dahinter (stauen sich des öfteren bis zur Ampel) weg sind, da dauert es dann schon 1-2 Min, bis man endlich zur Schule gehen kann.

Nur frag ich mich, wie die IVB jetzt in diesem Bereich umleiten, weil in der Euro-Zeit wurden die Busse und SEV-Busse ja via Wilhelm-Greil-Str. umgeleitet, und sind dann dort zur normalen Landesmuseum Haltestelle abgezweigt. Das wird jetzt zwar wegfallen, stört aber nur den A zum Stadion bei Umleitungen im Linienverlauf (Landesmuseum kann dann halt nicht angefahren werden), aber die anderen können ja die Landesmuseum-Haltestelle vom 4er, R und F anfahren (wie das die O-Eilbusse seit Sperrung der Maria-Theresien-Strasse manchmal machten).
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Wörter, die dieses Jahr noch aus dem Wörterbuch verschwinden:
- Straßenverkehrsordnung
- Gehsteig
- Fahrradlicht
- Fahrradklingel
- Rücksicht
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krisu
12.07.2008 13:44     Antworten mit Zitat

Hoffentlich kommt dann bald die Ampel weg, die Duewag auch als hinderlich erwaehnt...
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manni
12.07.2008 13:59     Antworten mit Zitat

Die Ampel vor dem Museum braucht dann wohl kein Mensch mehr. Die braucht sowieso auch jetzt kein Mensch, ihr einziger Zweck wäre es, die Autos aus der WGS zurückzuhalten, den Blechkistentreibern ist das aber oft völlig blunze, die fahren trotzdem noch rein und stehen dabei Tram und Bus sowie Radfahrern am Radfahrstreifen im Weg.
In Gegenrichtung ist diese Ampel nur ein Riesenhindernis für die Öffis und unglaublich sinnlos. Warum die in Gegenrichtung existiert, hat mir noch niemand schlüssig erklären können. Für die Fußgänger? Dass ich nicht lache! Kein Fußgänger braucht in einer 30er-Zone eine Fußgängerampel, mal ganz davon abgesehen, dass die sowieso vor die Tram springen wie's ihnen gerade einfällt; es wäre damals besser gewesen, die MUS gleich als Fußgängerzone mit ÖV zu gestalten.
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Martin
12.07.2008 21:07     Antworten mit Zitat

Wenn dereinst die Straßenbahnen und Busse in der Stoßzeit im 15 Sekundentakt (so das vom Fahrgastwechsel noch geht :wink: ) durch die Museumsstraße fahren, kann es sein dass man diese Ampel wieder brauchen wird - andererseits wenn es sich tatsächlich so entwickelt, sind wir wahrscheinlich dann auch so weit wie Karlsruhe bereits heute.
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manni
15.07.2008 22:08     Antworten mit Zitat

Nachgereicht hier der Text des GR-Beschlusses:


26.3 Wilhelm-Greil-Straße - Museumstraße,
Verkehrsabfluss aus
der Tiefgaragenausfahrt Gilmstraße
(GR Mag. Fritz)
Der Gemeinderat möge beschließen:
Die zuständigen Ämter werden ersucht,
wie vor dem Abbruch und Neubau der
Hypo Tirol Bank AG schon vorgesehen,
geeignete Maßnahmen für die Unterbindung
der Abfahrt aus den Innenstadtgaragen/
Gilmstraße in die Museumstrasse und
für die Orientierung der Abfahrt nach
Süden über den Bozner Platz Landhaus/
Salurner Straße, Richtung Hauptbahnhof
Innsbruck oder Richtung Meinhardstraße/
Sillgasse zu prüfen, sowie die
nötigen Verordnungen vorzubereiten.
Mag. Fritz und Mag.a Pitscheider,
beide e. h.
Beschluss (einstimmig):
Dem von GR Mag. Fritz und Mitunterzeichnerin
in der Sitzung des Gemeinderates
am 10.7.2008 eingebrachten dringenden
Antrag wurde die Dringlichkeit zuerkannt.
Der Antrag wird dem Stadtsenat zur
selbstständigen Erledigung zugewiesen.

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michiIBK
16.07.2008 00:29     Antworten mit Zitat

Heißt das, dass es beschlossene Sache ist oder dass es im Gemeinderat behandelt wird?
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MfG Michael
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manni
16.07.2008 00:33     Antworten mit Zitat

Das bedeutet, dass es beschlossen wurde und der Stadtsenat damit beauftragt wurde, es umzusetzen.
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michiIBK
16.07.2008 08:39     Antworten mit Zitat

Dann kann man sich ja freuen, dass zumindest ein Nadelör in der Stadt beseitigt ist. :)
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MfG Michael
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sLAnZk
18.07.2008 00:03     Antworten mit Zitat

Das ist völlig richtig, es war höchste Zeit, das zu tun. Vielleicht bietet sich jetzt ja wirklich die Gelegenheit, die Straße als ganzes neu zu gestalten - Fehler wäre es keiner.
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Es kreist die Tram in meinem Kopfe
herum fährt sie mit Strom
es liegt so Spannung an meinem Schopfe
das hab ich jetzt davon.
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_mario_
24.02.2011 14:17     Antworten mit Zitat

Hab mal ein bisschen gekramt und diesen Thread hier gefunden ;-)

Das hier angesprochene Thema wurde niemals umgesetzt oder sonstiges...bis auf die Verkürzung der Grünphase aus der WGS.
War das damals eine Falschmeldung???

Übrigens habe ich im Internet dieses Foto gefunden:


Quelle: http://innsbruck.at/io30/download/Dokumente/Content/Umwelt%20und%20Verkehr/Umweltplan/umweltplan_verkehr.pdf?disposition=inline

Ist das wirklich echt??? Wenn ja dann war ich da wohl noch zu klein, ich kann mich nicht daran erinnern.
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The wheels on the bus go round and round....
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manni
24.02.2011 15:21     Antworten mit Zitat

Das ist leider ein alter Hut - der Antrag wurde damals dem Stadtsenat zugewiesen, der wiederum eine Stellungnahme der städt. Verkehrsplanung einholte, die wiederum so ausfiel, dass die WGS nicht für den mIV geschlossen wird.
Die Situation hat sich durch die Anpassungen der Ampelphasen zwar gebessert, lange Staus treten AFAIK keine mehr auf, aber es ist immer noch alles andere als perfekt. Ein Dauerbrenner. Der nächste Versuch, das dichtzumachen, wird folgen.

Ja, die Bilder sind echt. Früher war das tatsächlich so. Das "Verkehrskonzept 1991" hat viele Verbesserungen gebracht, u.a. das Dichtmachen der mIV-Hauptdurchzugsstraße, die die Museumstraße früher war. Oder des Burggrabens, dort, wo heute die Fußgängerzone Franziskanerplatz ist.
Es gab eine Zeit, da der Burggraben die Stelle mit dem höcheten Verkehrsaufkommen der Stadt war!

Ich bin seit einiger Zeit dabei, meine Unterlagen über das VKZ zu sichten und zu sortieren. Vieles davon stammt aus dem seit kurzem verfügbaren Onlinearchiv von "Innsbruck informiert". Wenn ich damit fertig bin, eröffne ich einen Thread darüber. Ohne das VKZ und dessen damalige Maßnahmen, durch die viel Autoverkehr aus der Innenstadt verdrängt wurde, stünde Innsbruck heute wirklich schlecht da. Das "VKZ" ist durch den damaligen Gemeinderats-Grundsatzbeschluss heute noch die offiziell gültige Leitlinie für die Verkehrsorganisation in der Innenstadt.

Vieles von dem, was wir heute fordern, war im bereits VKZ vorgesehen, wurde aber bis dato nicht umgesetzt. Interessanterweise war im VKZ die Einmündung WGS-Museumstraße nicht zur Sperre für den mIV vorgesehen, sie hätte vielmehr eine Fußgängerstraße (mit Längsstellplätzen und Alleebäumen) werden sollen. Allerdings war im VKZ nicht vorgesehen, in die Erlerstraße die einzige Ein- und Ausfahrt eines riesigen unterirdischen Parkhaus-Komplexes zu platzieren.
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upwards
24.02.2011 22:49     Antworten mit Zitat

So habe ich es auch erlebt, durch die Innenstadt brauchte es eine Ewigkeit. Neuralgisch war auch der Bozner Platz Einmündung Adamgasse, das Abbiegen am Südtirolerplatz zu den Haltestellensteigen eine Geduldsprobe (in der Reihenfolge MIV, Taxikolonnen, pausierende IVB- Busse ).
Stadtauswärts war es das Rechtsabbiegen aus der M-Theresien-Str. in den Burggraben mit Wechseln der Fahrspuren. Belohnung für die Warterei war die zweimalige Passage der Hofburg via Franziskanerplatz (den es damals noch nicht gab )- Landestheater und Herrengasse auf der Linie A. Nächste Stauzone war dann schon wieder das Herzog- Otto- Ufer, wo ebenfalls die Fahrspur gewechselt werden musste.
Es hat sich wirklich einiges getan in der Innenstadt, keine Frage.
Festzuhalten ist, dass der Fahrbetrieb nicht sehr unter den damligen Zuständen gelitten hat. Einerseits wurden alle Linien bis Hauptbahnhof bzw. Boznerplatz geführt bzw. hatten dort auch reichlich Stehzeiten. Am anderen Linienende gab es ebenfalls meist eine kurze Pause. Das Intervall war dicht und Verspätungen fielen so nicht ins Gewicht, man fuhr höchstens länger im Bus. Freilich dürfte der Wagenumlauf exorbitant im Vergleich zu heute gewesen sein, und das Defizit auch. Im Gegnzug für einen stabilen Fahrplan :P
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manni
01.03.2011 17:40     Antworten mit Zitat

Ja, so habe ich das auch in Erinnerung. Das Verkehrschaos war im Vergleich zu heute geradezu gigantisch.
Der Fahrbetrieb hat sicher gelitten, die Reisezeiten waren ewig lang, die Fahrpläne waren halt an die Auto-Staus angepasst. Das machte den öPNV damals extrem unattraktiv.
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Martin
05.03.2011 08:07     Antworten mit Zitat

Und hier wieder ein Vorschlag zur MIV-vermeidung :-(
http://www.tt.com/csp/cms/sites/tt/Tirol/2329799-2/benko-fordert-gratisparken-kaufhaus-tyrol-voller-erfolg.csp
"Zum ersten Geburtstag des Kaufhaus Tyrol hat der Eigentümer René Benko eine tägliche Gratisparkstunde gefordert. Bezahlen­ sollten diese neben den Händlern und der Stadt auch Ärzte, Anwälte, Banken, Versicherungen und Tourismusbetriebe, meinte Benko."
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Im übrigen bin ich der Meinung, dass die Regiotram (=Nebenbahn) jedenfalls von Zirl bis Mils geführt werden muss.

Die von mir aufgenommenen Fotos stehen unter CC-BY-SA 3.0 und können gerne der Lizenz entsprechend weiterverwendet werden.
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manni
28.03.2011 00:34     Antworten mit Zitat

Das fällt wohl in die selbe Kategorie wie der Widerstand gegen die aktuellen politischen Bemühungen, die gebührenpflichtigen Kurzparkzonen bis 22 Uhr zu verlängern. Was ich für den besten Vorschlag seit langem halte.
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