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Ich benötige mal ein wenig Hilfe - Suche Henschel-Omnibus

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Autor

HolgerW
24.12.2010 01:07    Ich benötige mal ein wenig Hilfe - Suche Henschel-Omnibus Antworten mit Zitat

Hallo, liebe Forenmitglieder,

ich benötige mal ein wenig Hilfe. Es geht um folgendes:

es gibt das sehr gute Buch "Busbewegtes Linz an der Donau". Die ESG-Linz hat 1962 zwei Henschel-Gelenkzüge erhalten. Einer von diesen Wagen wurde nach seinem Ausscheiden aus dem Liniendienst an den Flughafen in Linz veräußert und ging von dort an eine Privatfirma in der Nähe desselbigen. Dort soll dieser Wagen noch vorhanden sein.

Kennt Ihr irgendjemanden aus Linz oder Umgebung, der mir in der Sache vielleicht weiterhelfen könnte?

Hintergrund ist folgender: ich bin seit 1 1/2-Jahren im Henschel-Museum dabei, daß Nutzfahrzeugarchiv aufzubauen. Neben diversen Bildern und anderen Materialien suchen wir noch einen Henschel-Omnibus, da wir in Zusammenarbeit mit dem Technikmuseum-Kassel auch einige Exponate ausstellen wollen.

Wer mir irgendwie weiterhelfen kann, soll sich bitte melden.

Danke schon mal im Voraus.

Holger

P.S. Die IVB hatte auch mal einen Henschel-Omnibus gehabt. Allerdings war nur der Motor aus Kassel, der Rest von Gräf & Stift aus Wien.

edit Steph: Titel verfeinert
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manni
24.12.2010 02:22     Antworten mit Zitat

Wo sind denn unsere Oberösterreicher? Die wissen das sicher. :)
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DUEWAG 240
24.12.2010 03:34     Antworten mit Zitat

Notfalls reiche ich es an ein weiteres Forum weiter.
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Wörter, die dieses Jahr noch aus dem Wörterbuch verschwinden:
- Straßenverkehrsordnung
- Gehsteig
- Fahrradlicht
- Fahrradklingel
- Rücksicht
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64er
24.12.2010 11:53     Antworten mit Zitat

Ich hab das Buch.

Aber ich kann nicht weiter helfen, denn es steht nicht, ob er noch exestiert.
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HolgerW
24.12.2010 16:01     Antworten mit Zitat

Hallo in das weite Rund,

im Juni diesen Jahres hat eines unserer Mitglieder aus dem Henschel-Museum den Wagen mit seiner Handy-Kamera aufgenommen. Er weiß nur noch, daß es in der Nähe des Flughafens gewesen ist. Letzte Woche hat er mir dann ein Bild zukommen lassen.

Vielleicht besteht ja noch Hoffnung, daß der Wagen noch nicht den Weg allen Irdischen gegangen ist.

Allen ruhige Feiertage.

In diesem Sinne.

Holger
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HolgerW
15.03.2011 23:40     Antworten mit Zitat

Hallo nach Österreich,

ich hatte in den letzten besinnlichen Tages des Jahres 2010 um die Hilfe nach einem Henschel-Gelenkbus aus Linz nachgefragt.

Mittlerweile konnte ich den Besitzer des Wagens herausfinden und mit ihm Kontakt aufnehmen. Mal sehen, was dabei herauskommt.

Heute bitte ich wieder um Hilfe: dieses Mal geht es um eine Spedition aus Innsbruck. Der Name dieser Firma lautet: Voabl oder Vorbl. Diese Firma hat in den fünfziger Jahren des zurückliegenden Jahrhunderts einen Fiat-Henschel erhalten.

Könnt ihr mir weiterhelfen? Existiert diese Firma noch oder gibt es eine Nachfolgefirma?

Hintergrund ist folgender: der oben erwähnte LKW hatte ein Fiat-Fahrgestell und erhielt einen Henschel-Aufbau inclusive Motor. Für meine Unterlagen im Henschel-Museum würde es mich interessieren, welches Fiat-Fahrgestell verwendet wurde.

Falls mir irgendjemand weiterhelfen kann, Dank im Voraus!

Gruß.

Holger
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manni
16.03.2011 01:38     Antworten mit Zitat

Hmm... bist du dir sicher, dass diese Spedition so hieß? Für mich liest sich das irgendwie nicht wie ein Name, weder "Voabl" noch "Vorbl". "Vorbl." wurde in Österreich früher als Abkürzung für "Vorblatt" verwendet - nicht dass da eine Verwechslung einer Beschriftung mit einem Namen vorliegt? Lässt sich das überprüfen?
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HolgerW
16.03.2011 14:56     Antworten mit Zitat

Hallo Manfred,

habe noch mal auf das Bild geschaut: Anton Voa(r)bl, Eiltransporte, Innsbruck, sogar mit Telefonnummer.

Gruß.

Holger
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manni
16.03.2011 15:03     Antworten mit Zitat

Hi Holger,

OK, dann ist das also wirklich ein Name. Wie lautete denn die Telefonnummer? Falls es keine Adresse gibt, lassen sich aus der Telefonnummer in Verbindung mit dem Jahrzehnt Rückschlüsse auf den Stadtteil und damit den Firmenstandort ziehen. Soweit ich weiß, waren damals alle Nummern fünf- oder vierstellig und die erste Ziffer unterschied sich je nach Stadtteil.
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HolgerW
16.03.2011 15:24     Antworten mit Zitat

Hallo Manfred,

ein Blick auf das Original hat jetzt etwas mehr gebracht: Name: VRABL, Telefon: 92373, Kennzeichen T 5 022. Ich merke, ich werde alt, bzw. die Augen lassen nach.

Gruß.

Holger
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manni
16.03.2011 15:43     Antworten mit Zitat

Match, den Namen Vrabl gibt's.
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manni
16.03.2011 16:19     Antworten mit Zitat

Anton Vrabl war wahrscheinlich ein tschechischer Einwanderer, dafür würden auch die politischen Entwicklungen dieser Zeit sprechen, der Name Vrabl ist jedenfalls tschechisch.

Laut Amtsblatt wurde das Speditionsunternehmen im Juni 1961 angemeldet:


Davor findet sich kein Eintrag, es müsste demnach in den 1960er-Jahren gewesen sein, nicht in den 1950ern, ist das möglich, Holger?

An dem damaligen Firmenstandort Kravoglstraße 19, Reichenau, befindet sich heute ein Theater. Die "9" am Anfang der Telefonnummer spricht auch für die Reichenau, das war noch in den 1970ern so, bevor diese Stadtteilvorwahlen in den 1980ern mit der Digitalisierung verschwanden und alle normalen Nummern sechsstellig wurden.
Vermutlich haben wir die Firma, um die es geht, damit gefunden. Ich glaube aber, dass das nur ein kleines Unternehmen mit ein paar Fahrzeugen war, das irgendwann spurlos verschwunden ist.

Sobald ich mehr herausgefunden habe, poste ich wieder.
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HolgerW
16.03.2011 20:02     Antworten mit Zitat

Hallo Manfred,

erst einmal recht herzlichen Dank für die Recherche. Ist interessant, was Du alles herausgefunden hast.

In den Ordnern im Henschel-Museum geht es zeitlich noch ein wenig bunt durcheinander. Ich bin gerade am sortieren, nach Typen aber auch nach Jahren. Da sich ca. 35 Jahre kein Mensch darum gekümmert hat, ist es recht zeitaufwendig.

Leider habe ich kein Bild des einzigen Henschel für die IVB gefunden. War ja auch nur der Motor aus Kassel, der Rest aus Wien.

Gruß nach Innsbruck.

Holger
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manni
16.03.2011 21:57     Antworten mit Zitat

Die Spur dieses Anton Vrabl (es gab mehrere Anton Vrabls, aber nur einer kommt zeitlich in Frage) führt nach Bludenz in Vorarlberg, wie mir von einem über mehrere Ecken verwandten Familienmitglied (sorry, mein Repertoire an genealogischen Fachbegriffen ist schlecht bestückt) mitgeteilt wurde. Dort könnte es Informationen geben.
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HolgerW
16.03.2011 23:28     Antworten mit Zitat

Hallo Manfred,

wie immer Dank für die prompte Beantwortung und die weitere Recherche.

Gruß.

Holger
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