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Das Ende des Öls? - es kommt Hoffnung auf!

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Autor

Hannes
21.04.2008 09:37    Das Ende des Öls? - es kommt Hoffnung auf! Antworten mit Zitat

Hier ein sehr interessantes Interview mit Fatih Birol von der Internationalen Energieagentur...

http://www.internationalepolitik.de/archiv/jahrgang-2008/april/download/1dd009358046b66009311ddacf8b74f50e1742a742a/original_ip_04_birol.pdf

Vielleicht fürht ja ein Preis von € 5 / Liter ja endlich zu einem rationalerem Umgang mit der "Droge" Auto...
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SLICKIBK2
21.04.2008 09:46     Antworten mit Zitat

Euch ist aber schon bewusst, dass das nicht nur Auswirkungen auf die Autos hat?

Der Transport aller Waren wird teurer - Preiserhöhung für den Verbraucher

Kunststoff wird teurer - Preiserhöhung für den Verbraucher

Fahrpreise in den Öffis (bei Bussen eh klar, und auch der Strom für Straßen-/Eisenbahnen und O-Busse wird zu großem Teil aus Öl gewonnen) werden teurer - Preiserhöhung für den Fahrgast.

Kurz und gut eine schlecht Nachricht für unsere Wirtschaft
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Bombardier - Fehler mit System!
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Hannes
21.04.2008 10:14     Antworten mit Zitat

So einfach ist das nicht. Die Transportkosten von Wirtschaftsgütern sind derart neidrig, dass auch eine Vervielfachung des Ölpreises kaum Spürbar sein wird. Natürlich wird es wie bei jeder Entwicklung Sieger (Forschung und Entwicklung) und Verlierer (energieintensive Branchen) geben. Um den ÖV mach ich mir da keine Sorgen, ganz im Gegenteil. Auch wenn er teurer wird, wird er weit weniger stark teurer werden als die Blechkisten.

Mit der Inflation ist das auch so eine Sache. Man kann sicher drüber streiten, ob diese nun ursächlich durch Preissteigerungen verursacht wird (was nicht sehr logisch ist), oder in Wahrheit nur über die Geldmengenpolitik incl. Staatsverschuldung und Kreditwesen der Banken entsteht.
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SLICKIBK2
21.04.2008 10:49     Antworten mit Zitat

Stimmt auf den Liter Milch (+1Cent), auf das Viertelkilo Butter (+1cent)... wird das sicher kaum spürbar sein. Wenn sich der ganze Wocheneinkauf um 2-3 Euro verteuert wird das dann sehr wohl spürbar.

Ebenso wenn die Monatskarte für Innsbruck statt 40,-€ dann 60€ kostet ist das eklatant spürbar!

Nur die Gehälter werden nicht mitziehen - somit ist das keine "hoffnungsvolle" Nachricht sondern eher eine Katastrophenmeldung!

Zitat:
Mit der Inflation ist das auch so eine Sache. Man kann sicher drüber streiten, ob diese nun ursächlich durch Preissteigerungen verursacht wird (was nicht sehr logisch ist), oder in Wahrheit nur über die Geldmengenpolitik incl. Staatsverschuldung und Kreditwesen der Banken entsteht.


Viele Unternehmen hängen nunmal vom Erdöl ab. Sollte das Erdöl wirklich so teuer werden bedeutet das einen Anstieg der Arbeitslosenzahlen. Somit hat das auch wieder negativen Einfluss auf Geldmengenpolitik, Staatsverschuldung (mehr Arbeitslosengeld/Sozialhilfe) und Kreditwesen (mehr Privatinsolvenzen...).
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Bombardier - Fehler mit System!
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manni
21.04.2008 11:08     Antworten mit Zitat

Ich glaube nicht an diesen verhängnisvollen Effekt! Sicher wird der am Anfang eintreten, aber die Wirtschaft wird sich an die Gegebenheiten anpassen (müssen). Wenn Jobs in den erdölverarbeitenden Industrien wegfallen, werden anderswo welche entstehen.

Alternative Energiegewinnung und Alternativantriebe haben ein riesiges Potenzial, und deren wirtschaftliche Bedeutung wächst ständig.
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