| Vorheriges Thema :: Nächstes Thema |
| Autor |
Hannes |
|
| Nach oben |
SLICKIBK2 |
| 21.04.2008 09:46  |
|
|
Euch ist aber schon bewusst, dass das nicht nur Auswirkungen auf die Autos hat?
Der Transport aller Waren wird teurer - Preiserhöhung für den Verbraucher
Kunststoff wird teurer - Preiserhöhung für den Verbraucher
Fahrpreise in den Öffis (bei Bussen eh klar, und auch der Strom für Straßen-/Eisenbahnen und O-Busse wird zu großem Teil aus Öl gewonnen) werden teurer - Preiserhöhung für den Fahrgast.
Kurz und gut eine schlecht Nachricht für unsere Wirtschaft _________________ Bombardier - Fehler mit System! |
|
| Nach oben |
Hannes |
| 21.04.2008 10:14  |
|
|
So einfach ist das nicht. Die Transportkosten von Wirtschaftsgütern sind derart neidrig, dass auch eine Vervielfachung des Ölpreises kaum Spürbar sein wird. Natürlich wird es wie bei jeder Entwicklung Sieger (Forschung und Entwicklung) und Verlierer (energieintensive Branchen) geben. Um den ÖV mach ich mir da keine Sorgen, ganz im Gegenteil. Auch wenn er teurer wird, wird er weit weniger stark teurer werden als die Blechkisten.
Mit der Inflation ist das auch so eine Sache. Man kann sicher drüber streiten, ob diese nun ursächlich durch Preissteigerungen verursacht wird (was nicht sehr logisch ist), oder in Wahrheit nur über die Geldmengenpolitik incl. Staatsverschuldung und Kreditwesen der Banken entsteht. |
|
| Nach oben |
SLICKIBK2 |
| 21.04.2008 10:49  |
|
|
Stimmt auf den Liter Milch (+1Cent), auf das Viertelkilo Butter (+1cent)... wird das sicher kaum spürbar sein. Wenn sich der ganze Wocheneinkauf um 2-3 Euro verteuert wird das dann sehr wohl spürbar.
Ebenso wenn die Monatskarte für Innsbruck statt 40,-€ dann 60€ kostet ist das eklatant spürbar!
Nur die Gehälter werden nicht mitziehen - somit ist das keine "hoffnungsvolle" Nachricht sondern eher eine Katastrophenmeldung!
| Zitat: |
| Mit der Inflation ist das auch so eine Sache. Man kann sicher drüber streiten, ob diese nun ursächlich durch Preissteigerungen verursacht wird (was nicht sehr logisch ist), oder in Wahrheit nur über die Geldmengenpolitik incl. Staatsverschuldung und Kreditwesen der Banken entsteht. |
Viele Unternehmen hängen nunmal vom Erdöl ab. Sollte das Erdöl wirklich so teuer werden bedeutet das einen Anstieg der Arbeitslosenzahlen. Somit hat das auch wieder negativen Einfluss auf Geldmengenpolitik, Staatsverschuldung (mehr Arbeitslosengeld/Sozialhilfe) und Kreditwesen (mehr Privatinsolvenzen...). _________________ Bombardier - Fehler mit System! |
|
| Nach oben |
manni |
| 21.04.2008 11:08  |
|
|
Ich glaube nicht an diesen verhängnisvollen Effekt! Sicher wird der am Anfang eintreten, aber die Wirtschaft wird sich an die Gegebenheiten anpassen (müssen). Wenn Jobs in den erdölverarbeitenden Industrien wegfallen, werden anderswo welche entstehen.
Alternative Energiegewinnung und Alternativantriebe haben ein riesiges Potenzial, und deren wirtschaftliche Bedeutung wächst ständig. _________________ ___________________________________________________________________________________________
User, die Beiträge grundlos Rot bewerten, sich respektlos, polemisch, wiederholt off-topic oder inhaltslos unsachlich (z.B. aussagelos zynisch, faktenfern oder verschwörungsmythisch) äußern, werden gesperrt und/oder ihre Beiträge kommentarlos gelöscht. Eine Warnung oder aktive Benachrichtigung über Sperre oder Löschung erfolgt nicht. Nach Begründung per Mail oder Webformular kann eine Sperre wieder aufgehoben werden. |
|
| Nach oben |
|