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bahnbauer
15.06.2007 11:39    NEAT Antworten mit Zitat

der erste neat tunnel ist heute feierlich eröffnet. der 34,6 km lange lötschbergtunnel verbindet das berner oberland mit dem wallis.
ein hoch auf alle tunnel- und gleisbauarbeiter!!! :D :D :D

http://www.tagesanzeiger.ch/dyn/news/schweiz/762022.html
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sLAnZk
15.06.2007 18:51     Antworten mit Zitat

SF1 hat die feierlichkeiten zur eröffnung live übertragen. hat das jemand auf band? ich habe heute leider weniger erhabene dinge tun müssen.
_________________
Es kreist die Tram in meinem Kopfe
herum fährt sie mit Strom
es liegt so Spannung an meinem Schopfe
das hab ich jetzt davon.
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Mr. X
17.06.2007 00:12     Antworten mit Zitat

Gestern am Abend hat das Schweizer Fernsehen eine Diskussion über NEAT gehabt, es hieß: NEAT Eröffnung - (Un)getrübte Gefühle... oder so ähnlich. Da hats eine ziemlich heftige Auseinandersetzung zwischen ein paar Politikern gegeben. Viel mehr weiß ich auch nicht, habe nicht gerade viel verstanden :)
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Tramfan
17.06.2007 00:28     Antworten mit Zitat

Der Lötschbergtunnel ist in der Schweiz extrem abgegangen. Schön sind solche Minuten wenn man durch so ein Werk wo hunderte von Leuten arbeiteten als erster durchfährt. Da schließ ich mit Raphi an. Ein hoch auf die Arbeiter! :D
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Martin
17.06.2007 08:16     Antworten mit Zitat

Raphi schrieb:
Gestern am Abend hat das Schweizer Fernsehen eine Diskussion über NEAT gehabt, es hieß: NEAT Eröffnung - (Un)getrübte Gefühle... oder so ähnlich. Da hats eine ziemlich heftige Auseinandersetzung zwischen ein paar Politikern gegeben. Viel mehr weiß ich auch nicht, habe nicht gerade viel verstanden :)

Möglicherweise (ich habs nicht gesehen) hatte man dabei auch eher den Gotthardbasistunnel im Augen. Bei diesem Projekt hat es doch einige Unstimmigkeiten gegeben; zuletzt das Gerücht, dass die Zulaufstrecken in Italien so gebaut werden, dass der Gotthardtunnel an dafür der falschen Stelle beginnt....
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hagelschlag
17.06.2007 10:37     Antworten mit Zitat

ad gotthardtunnel:
obwohl es einige unstimmigkeiten gibt (in der schweiz und italien) wird am gotthardtunnel weitergebaut und festgehalten. dass der kostenrahmen mehrfach und teilweise massiv überschritten worden ist, stellt auch kein hindernis dar. für die schweiz gibt es nur eine lösung den lkw-verkehr auf den strassen zu reduzieren und das ist die verlagerung auf die schiene.

all diese probleme (kostenüberschreitung und längere bauzeiten) werden, da bin ich mir sicher, auch auf den bbt zutreffen. ich frage mich, wie der tunnel in nur 10 jahren gebaut werden soll und kosten soll das ganze auch nur € 5 milliarden. die schweizer bauen an ihrem tunnel 15 jahre oder länger. eröffnung soll in ca. 10 jahren sein.

zum problem mit italien. die drei länder, deutschland, schweiz und italien, haben einen staatsvertrag unterzeichnet, indem festgelegt wurde, dass jedes land an seinen landesgrenzen die schieneninfrastruktur weiter ausbaut.
es gibt politiker/verantwortliche in italien, die den ausbau an die schweizer grenze richtung gotthard- bzw ceneritunnel nicht befürworten. [hintergrund: der grossraum mailand soll vom verkehr entlastet werden] die italiener wären für den vollausbau des lötschbergtunnels. [nur zu 2/3 ausgebrochen]. es gibt aber auch zusagen aus italien und der eu, dass die zulaufstrecke so gebaut wird wie geplant. im moment ist das ganze etwas undurchsichtig.
ein grosses problem ist, dass die verkehrsminister in italien sehr oft wechseln (wie in österreich) und somit nie klar ist, was nun genau passiert.

bis 2030 gibt es jedenfalls überhaupt keine problem am gotthard und der zulaufstrecke nach italien. ausserdem gibt es den unterzeichneten staatsvertrag. zuletzt bleibt noch ein optimistischer bundesrat leuenberger. zur zeit ist unklar was die italiener überhaupt wollen und was sie bauen können [wer soll das bezahlen?]. vielleicht hilft der druck der eu. gestern wurde übrigens einer neuer bahnkorridor in den niederlanden eröffnet, der über deutschland in die schweiz führt und in späterer folge auch durch den gotthard.

interessant an dieser stelle ist, dass einige verantwortliche (ich weiss leider nicht mehr wer alles bahndirektor - verkehrsminister??) lieber nur den lötschbergtunnel (zweispurig) und in österreich den bbt hätten.
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bahnbauer
17.06.2007 10:41     Antworten mit Zitat

hagelschlag = bahnbauer
so ein mist, falscher username.
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krisu
18.06.2007 11:58     Antworten mit Zitat

"bis 2030 gibt es jedenfalls überhaupt keine problem am gotthard und der zulaufstrecke nach italien"

Das ist so nicht richtig. Die strecke wird bis zur höchstbelastung gefahren, perfekt effizient wie dies nur die schweizer schaffen. Alle zuege im engen raster mit konstant 80 (oder warens 75?), nahezu ohne zwischenhalt. Daher gibt es auf den gotthardrampen keine züge mehr mit halt an allen bahnhöfen (nur mehr einige wichtige, ähnlich den IC bahnhöfen im etschtal), da diese die streckenkapazität beschneiden würden weil sie aus dem takt fallen.
So fahren parrallele Postbusse statt Züge...

Ital. Zulaufstrecken: Das ist ein bischen die Achillesferse des Systems, denn in der Tat sind die italiener wenig fähig, langfristige strategien zu erarbeiten, und dann auch umzusetzen. UNfassbar ist dies, wenn internationale abkommen ignoriert werden. Nicht aus trozt, sondern aus genereller wurschtigkeit.
Allerdings wird schon etwas getan in italien, denn für den zulaufverkehr stehen genaugenommen 3 bis 4 gleise zu verfügung: Die Achse Mailand - Chiasso zweigleisig, die (kurze) achse Luino-Bellinzone eingleisig, dann aber mit je zwei zulaufstrecken. Und diese werden sehr wohl ausgebaut.

Ich bewundere die Konsequenz, mit der die Schweizer Bürger einerseits aktiv gegen den Strassenverkeht eintreten (tut unser Gurgiser auch), anderseits aber _valide_ alternativen nicht nur herbeifordern, sondern (per Volksentscheid) auch in die Tat umsetzen lassen. Das will unser Gurgiser nicht.

Der Tiroler will hingegen den Verkehr raus haben, weg mit der fremden plage. Das kann die nationale politik, die pragmatisch handeln muss in einem internationalen gefüge, nicht umsetzen: Denn sonst würden womöglich andere die österreicher raus haben wollen (zb. vom transitverkehr im deutschen eck. Oder wenigstens eine fette maut kassieren, à la Brenner. Begründbar mit Biotop Chiemsee o.ä.). Man kommt also derart nicht weiter...

So gehts halt gemütlich dahin in tirol...stück für stück kommt er schon der tunnel und die teure unterinntaltrasse.
Schade dass es so lange dauert, und dadurch erst recht teuer wird...
Schade dass die pragmatik hier keine mutigeren schritte zulässst, sondern quälend langsam durch die hintertür hereinlässt (bzw. hereinlassen muss)...
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bahnbauer
19.06.2007 21:23     Antworten mit Zitat

"bis 2030 gibt es jedenfalls überhaupt keine problem am gotthard und der zulaufstrecke nach italien"
kann nur das sagen/schreiben was der schweizer verkehrsminister dazu sagt, der wirds wohl wissen.

ad unterinntaltrasse, so grosse bauwerke sind nie billig. sobald die unterinntaltrasse fertig gestellt ist, wird es endlich einen richtigen taktverkehr für tirol geben.
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krisu
20.06.2007 09:09     Antworten mit Zitat

""bis 2030 gibt es jedenfalls überhaupt keine problem am gotthard und der zulaufstrecke nach italien"
ahso...ich habe überlesen dass diese aussage vom Leuenberger kommt, dachte es wäre eine polemik dahingehend, dass der tunnel überflüssog sei...
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godwin
22.10.2007 22:36     Antworten mit Zitat

krisu schrieb:
So gehts halt gemütlich dahin in tirol...stück für stück kommt er schon der tunnel und die teure unterinntaltrasse.
Schade dass es so lange dauert, und dadurch erst recht teuer wird...


Glaub mir, das dauert nicht so lange, die Bauzeit ist für so ein Projekt angemessen. Des weiteren gibt es genügend Gründe für die sogenannte "Kostenexplosion" und die haben gar nichts mit der Bauzeit zu tun. Aber das ist eine andere Geschichte...
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bahnbauer
07.10.2010 18:50    Neat Antworten mit Zitat

Neues auch vom Gotthardtunnel!
Der ist ev sogar ein Jahr früher fertig. Eröffnung bereits Ende 2016
http://www.tagesanzeiger.ch/schweiz/standard/NeatTunnel-ist-ein-Jahr-frueher-fertig/story/17303506

und am 15.10.2010 wird offiziell der Durchstich gefeiert, mit Live-Übertragung im Schweizer Fernsehen. Sonderberichterstattung den ganzen Tag.
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