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Probefahrten vor dem Fahrzeugkauf?

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Autor

manni
08.02.2004 18:26     Antworten mit Zitat

Nachdem es bis vor kurzem hieß, bereits im Frühjahr dieses Jahres würden Probefahrten mit Niederflurfahrzeugen erfolgen, äußern sich die offiziellen Stellen inzwischen dahingehend, daß erst 2005 die ersten Niederflurbahnen probeweise zum Einsatz kommen.
Meine Vermutung ist, daß die Probefahrzeuge 2005 bereits im Publikumseinsatz sein werden, wohingegen bereits jetzt, also in den nächsten Monaten, durchgeführte Probefahrten ohne Passagiere jedoch dem Zweck dienen würden, eine Entscheidung hinsichtlich des den Zuschlag erhaltenden Herstellers zu treffen. Das ist doch üblich? Oder kann's tatsächlich auch sein, daß bestellt wird, ohne das in Frage kommende Modell im Innsbrucker Netz auszuprobieren? Insbesondere auch hinsichtlich des von Heli in einem anderen Thread bereits erwähnten möglichen Fehlverhaltens der drehgestellosen Fahrzeuge auf den Außenstrecken? Any ideas?




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Heli
08.02.2004 20:11     Antworten mit Zitat

Hi,
grundsaetzlich haengt es nicht von den IVB ab, ob eine Probegarnitur kommt, sondern vom potentiellen Lieferanten. Wenn sagen wir Siemens ein ueberwaeltigendes Interesse haette, den Auftrag zu bekommen, werden die auf eigene Kosten einen Wagen herbringen und vorfuehren. Ausser es steht in den Ausschreibungsunterlagen drin, dass dies eine Voraussetzung fuer die Auftragsvergabe ist. Aber grundsaetzlich noetig ist es eigentlich nicht, weil anschauen kann man sich baugleiche Fahrzeuge eigentlich ueberall, und ob die Gleisgeometrie angepasst werden muss oder nicht, kann man so auch feststellen. Die zurzeit populaersten Meterspur-Typen (Combino, Flexity Outlook) sind eigentlich schon so bewaehrt, auch auf wesentlich komplizierteren Netzen (Basel, Augsburg), dass eine Probeeinsatz eben nicht unbedingt vonnoeten ist.
Heli



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manni
08.02.2004 23:54     Antworten mit Zitat

Hmm... warum denkst du dann, daß Combino oder Flexity Outlook Probleme auf den Überlandstrecken haben könnten?




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Heli
09.02.2004 13:11     Antworten mit Zitat

Weil die vielen Kurven zumeist ohne Uebergangsbogen verlegt sind und beim Eifahren in die Kurve dann bei gleicher Geschwindigkeit wie bei einem Drehgestellfahrzeug ein sehr harter Schlag zu spueren ist, der Verschleiss um ein Vielfaches steigt (an Schienen u. Raedern) und das Fzg. mit einer sog. Saegebewegung durch die Kurve faehrt. So musste in Freiburg in den Combinos eine andere Software installiert werden, die verhindert dass der Fahrer zu frueh beschleunigt, da das letzt Fahrwerk ein paarmal entgleist ist, in Mailand wurde zulaessige Kurvengeschwindigkeit von 25 km/h bei den Drehgestellachtachsern und Peter-Witt-Wagen (aus den 30er Jahren!!!) auf 17 km/h bei den Sirios beschraenkt. Wenn die Kurvengeometrie ueberall angepasst wird, ist das kein Problem, aber in I gibt es viele Kurven, wo ich mit freiem Auge sehe, dass kein Uebergangsbogen vorhanden ist.
Heli



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manni
10.02.2004 23:26     Antworten mit Zitat

Du meinst also, daß auch auf den bestehenden Stadtstrecken Probleme auftreten könnten? Diese können allerdings über die Steuerungssoftware gelöst werden?




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Heli
11.02.2004 12:08     Antworten mit Zitat

Was ich so gesehen habe, nur bei einigen Kurven, aber angeblich wurde ja schon vor einiger Zeit valles vermessen, das koennen dann die IVB-Experte besser beurteilen.
eigentlich brauche ich die Software nicht, wenn alle Fahrer sich diszipliniert an evtl. Weisungen, in diesem fall fuer Kurvengeschwindigkeit, halten,, aber ueberall wo Menschen am Werk sind, werden Fehler gemacht, absichtlich oder unabsichtlich. In FR kommt noch dazu, dass die Wagwn mit ueber 42 m Laenge natuerlich sehr lange brauchen, biss auch der letzte Wagenteil die Kurve verlassen hat, und manche Fahrer ebe etwas ungeduldig sind und etwas zu frueh beschleunigen.
Heli



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manni
13.02.2004 10:52     Antworten mit Zitat

Möglicherweise ist das der Grund für die angekündigten Baumaßnahmen auf der STB - die heftigsten Kurven werden entschärft für Multigelenksfahrzeuge? Auf der STB ist Geschwindigkeit ja wichtig, auf der 6er weniger.




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