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Autor

Ingenieur
13.06.2022 09:50     Antworten mit Zitat

Was erweiterte Öffnungzeiten bei VVT und IVB angeht, vor allem an einem zentralen Punkt des ÖV, gäbe es theoretisch noch die Möglichkeit, Synergieffekte zu nutzen.

Im ÖBB-Kundenzentrum am Hbf sind am Wochenende und an Feiertagen normalerweise nicht alle Schalter besetzt. Da könnte man dann doch einen dieser Schalter zeitweise dem VVT und/oder den IVB zur Verfügung stellen.

Auf Flughäfen ist das normal, daß Check-in-Counter von unterschiedlichen Fluglinien genutzt werden.
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Verkehrsplaner
13.06.2022 10:05     Antworten mit Zitat

Und die Kunden sollen dann für die entsprechenden Dienstleistungen mal hier und mal dort hingehen, je nach Wochentag? Finde ich nicht so sinnvoll. Außerdem ist das größte Problem in der aktuellen Zeit ausreichend Personal zu finden, da nutzt so eine Lösung nichts.
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Ingenieur
13.06.2022 10:25     Antworten mit Zitat

1. Stellt sich vor allem die Frage, ob überhaupt Bedarf besteht. Manchmal entsteht der Bedarf aber auch erst durch das Angebot.
2. Ist die Frage des Ortes primär eine Frage der Information. Hinweise an den Eingängen der Kundenzentren und im Internet sind hilfreich.
Wenn ich z.B. am Wochenende etwas dringend auf der Post erledigen muß, dann weiß ich, daß da nur eine bestimmte Postfiliale zeitweise geöffnet hat.
3. Lösen zusätzliche Öffnungszeiten natürlich kein Personalproblem. Da muß man an anderen Schrauben drehen ...
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manni
13.06.2022 10:34     Antworten mit Zitat

Verkehrsplaner schrieb:

Das muss jetzt nur noch jemand dem VVT erzählen, dass er den Rest nächstes Jahr abbestellt.


Die Abschaffung der Parallelführungen verzögert sich leider, Innsbruck konnte sich in dieser Sache noch nicht durchsetzen. Da geht es darum, unnötigen Busverkehr und damit Lärm und Schadstoffe (klar, die gibt es bald nicht mehr, aber so weit sind wir jetzt noch nicht) zu eliminieren. Es gibt Anrainer:innendruck an noch belasteten Buskorridoren. Und natürlich geht es auch darum, unnötige Kosten zu sparen.
Spätestens mit Eröffnung 5 Völs wird es aber soweit sein.
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luca
13.06.2022 12:21     Antworten mit Zitat

manni schrieb:
Verkehrsplaner schrieb:

Das muss jetzt nur noch jemand dem VVT erzählen, dass er den Rest nächstes Jahr abbestellt.


Die Abschaffung der Parallelführungen verzögert sich leider, Innsbruck konnte sich in dieser Sache noch nicht durchsetzen. Da geht es darum, unnötigen Busverkehr und damit Lärm und Schadstoffe (klar, die gibt es bald nicht mehr, aber so weit sind wir jetzt noch nicht) zu eliminieren. Es gibt Anrainer:innendruck an noch belasteten Buskorridoren. Und natürlich geht es auch darum, unnötige Kosten zu sparen.
Spätestens mit Eröffnung 5 Völs wird es aber soweit sein.


Soll der 504er zwischen Rum Bhf und Ibk Hbf dann eigentlich ersatzlos gestrichen werden oder die parallel geführten Linien kürzere Intervalle bekommen? Im Schüler:innenverkehr z.B. ist der 504er ja immer voll
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manni
13.06.2022 16:22     Antworten mit Zitat

luca schrieb:

Soll der 504er zwischen Rum Bhf und Ibk Hbf dann eigentlich ersatzlos gestrichen werden oder die parallel geführten Linien kürzere Intervalle bekommen? Im Schüler:innenverkehr z.B. ist der 504er ja immer voll


"Ersatzlos" ist das ja nicht, der (bessere) Ersatz ist ja die Schiene. Das Ziel ist schon, möglichst jeden parallelen Busverkehr loszuwerden. Sowohl Rum als Hub als auch die Linie 5 sind dafür dimensioniert, diese Fahrgastmengen aufzunehmen. Genau dafür wurde/wird das gebaut und genau dafür können wir in Doppeltraktion fahren.
Es sind dazu aber auch noch viele technische Vorarbeiten nötig, es gibt bisher nur grobe Vorgaben und kein Konzept. Damit volle Umstellung auf Doppeltraktion möglich wird, muss sich die städtische Verkehrsplanung auch noch kräftiger bemühen als bisher, damit die langen Züge schneller unterwegs sein können als bisher.
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Verkehrsplaner
13.06.2022 18:49     Antworten mit Zitat

Die ganze Anlage der neuen Bushaltestelle in Rum wird auf den bisherigen Verkehr ausgelegt. Man kann da sicher über die Kaplanstraße wenden, da sehe ich weniger Probleme. Allerdings bin ich unsicher, ob die Warteflächen für so viele Linien ausreichen. Wir reden da nach aktuellem Stand von 4 Linien im 15er Takt die dort enden müssten, alle mit Gelenkbussen. Die neue Bucht Richtung Stadt wird nur Platz für 3 Busse bieten, entsprechend dem aktuell vorgesehenen Betriebskonzept (zwei Linien enden, zwei fahren durch). Wahrscheinlich müsste man die Busse der Regiolinien dann an der Haltestelle Kaplanstraße warten lassen. Umständliche Wendefahrt, geht aber.
In Völs sieht es aber anders aus. Dort gibt es keinen Platz für die Regiobusse. Da geht es nicht mal nur um die Abstellflächen, da geht es schon darum, dass noch nicht sicher ist, ob es an der Landesstraße überhaupt noch Busse halten können.
Völs fehlt auch noch der 15er Takt auf der Normalspur, da gibt es noch zu große Lücken.

Prinzipiell wäre es ganz dringend nötig die Parallelverkehre in der Stadt aufzulösen, nicht nur was die Regiolinien angeht. Das würde Entlastungen bei Dekarbonisierung, Personalmangel und natürlich auch Verkehrsbelastung bringen, aber ich sehe bei der IVB, und auch beim VVT, überhaupt keine Bestrebungen in diese Richtung.

Regional müsste man noch wesentlich weiter gehen, die ganzen Autobahnbusse müssen eigentlich weg. Aus Westen gehören die in Telfs an die Bahn angebunden, aus Osten in Hall, Exoten wie der ZVB Bus nach Innsbruck gehören komplett gestrichen. Beim 960X hängt es natürlich am BBT, aber wenn der eröffnet wird, dann war es das für diese Linie.
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Fibk
14.06.2022 07:40     Antworten mit Zitat

Ich frage mich ständig wo denn die Paralellführung der Linie 504 mit der StraB sein soll, man teilt sich genau (neben dem Hbf.) eine Haltestelle und ansonsten hat der 504er einen völlig anderen Linienweg. Warum man ausgerechnet eine gut ausgelastete Linie (die eigentlich eher eine Taktverdichtung verdient hätte) unbedingt einstellen weil, der zigfache Paralellverkehr am Westast (der dazu auch noch die StraB behindert) aber bleiben soll erschließt sich mir nicht ...
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418
14.06.2022 09:43     Antworten mit Zitat

Fibk schrieb:
Ich frage mich ständig wo denn die Paralellführung der Linie 504 mit der StraB sein soll, man teilt sich genau (neben dem Hbf.) eine Haltestelle und ansonsten hat der 504er einen völlig anderen Linienweg. Warum man ausgerechnet eine gut ausgelastete Linie (die eigentlich eher eine Taktverdichtung verdient hätte) unbedingt einstellen weil, der zigfache Paralellverkehr am Westast (der dazu auch noch die StraB behindert) aber bleiben soll erschließt sich mir nicht ...


Parallelverkehr gibt es bei 504, 4123 und teilweise der S-Bahn zwischen Rum und Hall. Allerdings finde ich die Anbindung des Bahnhofs Hall in den Busverkehr eher weniger gut gelungen, da die Passagiere immer vom Bahnhofsvorplatz bis zur Bundesstraße laufen müssen. Dazu kommt, dass Neulinge, die dort umsteigen wollen, weder von der Bushaltestelle den Bahnhof sehen noch vom Bahnhof aus die Bushaltestelle.
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Oeffinator
14.06.2022 10:01     Antworten mit Zitat

In einer der vergangenen Gemeinderatssitzungen war einmal von einer größeren Linienumstellung 2022 oder 2023 die Rede (Anm. ähnlich den Liniennetzreformen 2001/2012). Könnte es sein, dass die Einstellung der Linie 504 in der gegenwärtigen Form im Rahmen einer solchen größeren Umstellung erfolgt?
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Ingenieur
14.06.2022 11:38     Antworten mit Zitat

Fibk schrieb:
Ich frage mich ständig wo denn die Paralellführung der Linie 504 mit der StraB sein soll ...

Da gibt es auch keine, das Argument ist ideologisch getrieben. Die meisten Fahrgäste im 504 wollen auch nicht zum Hauptbahnhof, den da wäre man aus Hall oder Rum mit der S-Bahn schneller. Ausgestiegen wird häufig an der Haltestelle Meinhardstraße mit Fußweg zum Ziel oder Umstieg in die Linien durch die Museumstraße. Wer in den östlichen Randbereich der Stadt will, wechselt an der Grenobler Brücke in die Straßenbahn.

Und nun zum wichtigsten Punkt für die Pendler ins Stadtzentrum:
Fahrzeit 504 Bahnhof Rum --> Landesmuseum: 16min
Fahrzeit Linie 5 Bahnhof Rum --> Ibk Hbf: 24 min (mit geschätzten 5min Fahrzeit vom Bhf Rum zur Schützenstraße)
Unterschied: +50%

Noch Fragen? :wink:
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Verkehrsplaner
14.06.2022 18:33     Antworten mit Zitat

Die anstehende Umstellung betrifft die vierstelligen Linien rund um Innsbruck, nicht die 500er Linien.
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thmmax
14.06.2022 18:50     Antworten mit Zitat

Weil es gerade angesprochen wurde: die Umsteigesituation an der Grenobler Brücke ist auch stark verbesserungswürdig, hier steigen gefühlt immer mehr Fahrgäste um... als Fußgänger die reine Auto- und Ampelhölle. Dass hier gewisse Regionallinien überhaupt nicht halten, sondern nur eine Haltestelle vorher, ist sowieso eine Farce...
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luca
14.06.2022 22:34     Antworten mit Zitat

Wenn die 5er wenigstens an der Meinhardstraße vorbeikommen würde, hätte man die Anbindung an Sillgasse und AGI gegeben. Wenn die Schulkinder immer vom Sillpark rübergehen müssten wäre die Verbindung wesentlich unattraktiver.
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luca
14.06.2022 22:36     Antworten mit Zitat

thmmax schrieb:
Weil es gerade angesprochen wurde: die Umsteigesituation an der Grenobler Brücke ist auch stark verbesserungswürdig, hier steigen gefühlt immer mehr Fahrgäste um... als Fußgänger die reine Auto- und Ampelhölle. Dass hier gewisse Regionallinien überhaupt nicht halten, sondern nur eine Haltestelle vorher, ist sowieso eine Farce...


Außerdem ist hier stadtauswärts kein Platz für eine Haltestelle was das Umsteigen noch unattraktiver macht. Könnte man irgendwie Haltestellen auf der Brücke realisieren?
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Verkehrsplaner
14.06.2022 23:43     Antworten mit Zitat

Das Thema erledigt sich doch weitgehend nächstes Jahr, dann steigt man in Rum um.
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luca
15.06.2022 03:12     Antworten mit Zitat

Verkehrsplaner schrieb:
Das Thema erledigt sich doch weitgehend nächstes Jahr, dann steigt man in Rum um.


Also in die 2er schon einmal nicht. Also wenn man zum Marktplatz muss kann man erst recht nochmal umsteigen
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Oeffinator
15.06.2022 09:06     Antworten mit Zitat

Wie gut der neue Umsteigepunkt in Rum auf die 5er angenommen wird, hängt natürlich auch davon ab, wie der 5er Fahrplan vor Ort gestaltet wird. Sollte beispielsweise der Sonntag 30er Takt beibehalten bleiben sehe ich dafür schwarz.
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thmmax
15.06.2022 11:36     Antworten mit Zitat

Auch stadteinwärts fahren hier einige Regionallinien einfach vorbei...habe mir schon öfter den Kopf zerbrochen, ob man hier nicht einen attraktiven Umsteigepunkt + eine Verkehrsberuhigung erreichen könnte, in dem man alles umstellt: z.B. die ganzen Öffis auf die Seite der Straßenbahn führen und dort einen begrünten Umsteigepunkt einrichten, oder eine Haltestelle mit Liften auf der Brücke, aber das würde natürlich alles massive Umbauten erfordern...
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Verkehrsplaner
15.06.2022 11:59     Antworten mit Zitat

Wer soll denn an der Grenobler Brücke Richtung Marktplatz umsteigen? Da steigt man entweder auf die 4123 um, bzw. sitzt eh schon drin, oder man fährt mit der 504 bis zur Meinhardstraße und hat viel mehr Möglichkeiten um Richtung Museumsstraße und Marktplatz weiter zu kommen.

Der 30er Takt am Sonntag wird wohl bleiben, leider keine Glanzleistung der Stadt Innsbruck. Die ÖBB fährt dann künftig sonntags in Rum mehr als die IVB (auf der Schiene).
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