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verbesserungswürdige Ampelanlagen
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Autor

anxi
11.11.2015 12:10     Antworten mit Zitat

Linie O schrieb:
Nur der Vollständigkeit halber: Permissivsignal bezeichnet nur das auf der Spitze stehende Dreieck. Das im Bild gezeigte Signal zeigt "Frei nach links" an, daher haben die Fußgänger zeitgleich rot.


Frei Fahrt nach rechts...
Das wäre wohl beim Pfeil-nach-rechts auch gemeint.

Bezüglich Relation Bus/Bim: Ein direkt zugeordnetes Signal steht eine Querstraße südlich, an der die STB (und andere Schienenfahrzeuge) rechts in die Anichstraße biegen könnten. Oberhalb der öV-Ampel ist ein Schild mit einer Straßenbahn und dem Pfeil nach rechts zeigend abgebildet. Signale ohne diese Zusatztafeln gelten für sämtliche öffentliche Verkehrsmittel (Bus, Bahn, Taxi, Rettung & Polizei - ja, auch die gelten als öV - etc.).

Die Fahrerschulung wäre wohl das Mittel der Wahl gewesen. Ich denke an die Unikreuzung an der ständig Fahrzeuge der Linie O bei öV-gerade aus nach links abbiegen. Die haben aber für öV-links rot!
Die Situation ist insbesondere für geradeausfahrende Radler schon mehrmals haarscharf ausgegangen. Ich hoffe, dass dort nie ein Unfall mit Personenschaden entsteht.
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Linie O
11.11.2015 16:06     Antworten mit Zitat

Natürlich meinte ich das andere links, also rechts (hab's ausgebessert).
Soweit ich weiß hat es für diese Ampelanlage auch eine Fahrer-Info gegeben, aber dass das bei so vielen Fahrern ein oder zwei nicht wissen kommt vor.


Anxi, bezüglich der Unikreuzung und den Radfahrer stellt sich die Frage, warum ein Radfahrer überhaupt mit dem ÖV-Signal mitfährt, ganz egal ob es jener zusätzliche Balken ist, mit dem nur geradeaus frei ist (vor der IV-Grünphase), oder ob es jener ist mit dem auch abgebogen werden darf (nach der IV-Grünphase). In beiden Fällen ist für den IV und damit auch für die Radfahrer rot.
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anxi
11.11.2015 17:32     Antworten mit Zitat

Sollte der O, wie von mir beschrieben, entgegen der Signale abbiegen, haben sämtliche andere Spuren grün! Das Signal öV gerade aus ist (oder war?) während der allgemeinen Grünphase ebenfalls aktiviert.
Sollte ein Radfahrer bei rot über die Kreuzung fahren wäre es zwar auch ein Unfall zu viel; aber zumindest muss der in meinem Kommentar erwähnte (fiktive) Fahrer ein schlechtes Gewissen haben (oder zumindest weniger intensiv).
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Linie O
11.11.2015 18:03     Antworten mit Zitat

Nein, beide Signale schalten nie gleichzeitig mit der IV-Phase. Zwischen dem zusätzliche Signal und der IV-Grünphase ist lediglich keine Räumzeit notwenidig. Das heißt im Zeitpunkt, an dem die IV-Ampel von Rot-Gelb auf Grün umschaltet, wird das ÖV-Signal dunkel.
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Fibk
12.11.2015 01:34     Antworten mit Zitat

Das Verhalten der Radfahrenden ist gerade an dieser Kreuzung ein sehr großes Problem, da diese oftmals den ÖV massiv behindern weil sie illegal bei Rot (und ÖV geradeaus frei) vom Radfahrstreifen die Öffispur schneidend neben oder auf dem Schutzweg fahren und dann wieder in die Anichstraße reinschneiden. Mich wundert es, dass bis heute noch nichts passiert ist ...
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Tramtiger
12.11.2015 17:12     Antworten mit Zitat

Eigentlich dürfte es an dieser Kreuzung überhaupt kein Problem geben.

Bei genauer Beachtung der Verkehrsregeln und der LSA darf nämlich kein Bus nach links abbiegen! Die LSA sagt eindeutig, dass hier nur freie Fahrt geradeaus gegeben ist!

Das bedeutet: Alle Busse der Linie O, LK und sämtliche dort verkehrende Überlandlinien biegen illegal ab!


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anxi
12.11.2015 17:58     Antworten mit Zitat

... ich könnte schwören, dass der Pfeil zumindest einmal nach links geschaut hat...
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lech
12.11.2015 18:15     Antworten mit Zitat

Ich glaub' das Licht über dem geradeaus-Symbol zeigt das links-abbiegen-symbol.
Aufgrund der jeweils zu überbefahrenden Zebrastreifen sind das verschiedene Phasen.
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Fibk
12.11.2015 21:16     Antworten mit Zitat

Das Problem betrifft sowieso in erster Linie Busse und Bahnen (diese besonders) die geradeaus in die Anichstraße fahren und tritt vor allem in der "nur geradeaus" Phase (also während der MIV von der Anichstraße kommend grün hat) auf.
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Linie O
12.11.2015 21:18     Antworten mit Zitat

Tramtiger schrieb:
Eigentlich dürfte es an dieser Kreuzung überhaupt kein Problem geben.

Bei genauer Beachtung der Verkehrsregeln und der LSA darf nämlich kein Bus nach links abbiegen! Die LSA sagt eindeutig, dass hier nur freie Fahrt geradeaus gegeben ist!

Das bedeutet: Alle Busse der Linie O, LK und sämtliche dort verkehrende Überlandlinien biegen illegal ab!


Da die StVO diese Zeichen nicht genau definiert, gilt lediglich §38 Abs. 8 "Zur gesonderten Regelung des Verkehrs auf einzelnen Fahrstreifen oder für bestimmte Gruppen von Straßenbenützern, wie etwa Fußgänger, Radfahrer oder Fahrzeuge des Kraftfahrlinienverkehrs sowie Taxifahrzeuge, dürfen auch andere leicht erkennbare Lichtzeichen verwendet werden, wobei hinsichtlich des grünen Lichtes die Bestimmung des Abs. 6 erster Satz anzuwenden ist. Hinsichtlich der Bedeutung solcher Lichtzeichen und des Verhaltens der betroffenen Straßenbenützer gelten die Bestimmungen der Abs. 1 bis 7 sinngemäß."

Somit gehe ich auch davon aus, dass es rechtlich unproblematisch ist, bei senkrechtem Balken (egal ob der zusätzliche oder der direkt angeordnete) entsprechend der Begegnungsregel links abzubiegen.
Es ist nur IVB-intern (ob die Postbus-Fahrer diese Weisung auch haben, weiß ich nicht) untersagt mit dem zusätzlichen Balken links abzubiegen.

Die Anordnung der ÖV-Ampel ist übrigens:
A
-
.
| |

Neben dem A befindet sich ein Quadrat, wobei ich nicht weiß, ob das wieder funktioniert. Dieses zeigt aber lediglich an, dass die Freiphase in wenigen Sekunden kommt.
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thmmax
10.12.2015 23:56     Antworten mit Zitat

Ich sehe mir das jetzt schon lange an und es ist wirklich zum Heulen: an Wochentagen zwischen 16:00 und 18:00 "dosieren" die Ampeln in St. Nikolaus so gut, dass der D durchschnittlich 20 Minuten verliert; meistens staut es bis zur Mühlauer Brücke zurück. Auch auf der anderen Seite steckt der E heillos im Stau.

Hat man schon einmal daran gedacht, das Ganze durch eine großzügige Einbahn-Regelung zu lösen? Von der Mühlauer Brücke bis zur Innbrücke (über St. Nikolaus) nur mehr stadteinwärts, von der Ottoburg bis zum Haus der Begegnung nur mehr stadtauswärts? Dann hätte man Platz für eine Öffi-Spur...

Habe mir das mal im Tiris angeschaut, wie das funktionieren könnte (es bleibt einiges offen, aber es wäre vermutlich nicht die schlechteste Lösung):

Gesamt:


Mühlauer Brücke:


Schmelzergasse:


Innbrücke:


Kapferer-Straße:
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manni
11.12.2015 00:06     Antworten mit Zitat

Dort gibt es keine Dosierung. Die Pförtnerung wird aber genau dort Auswirkungen zeigen.
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Aus
12.12.2015 12:33     Antworten mit Zitat

Danke für den Beitrag, thmmax! Ich wollte grad was über die D Route schreiben. Du hast das aber sehr viel besser gemacht. Das Problem ist real, vor allem bei der Kreuzung Mühlauer Brücke. Und wenn man ehrlich ist dann eigentlich bis zum Marktplatz hinüber. Da steht man mehr als man fährt.
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thmmax
12.12.2015 13:35     Antworten mit Zitat

Danke @klaus für das Lob! Ich steige mittlerweile immer an der Mühlauer Brücke aus und nehme eine andere Linie ins Zentrum, der Stau ist echt eine Katastrophe...
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patler
12.12.2015 17:26     Antworten mit Zitat

Aber Leute, nicht doch. Alles wird besser, wir steuern die Ampeln nur noch blöder und ca 2059 werden es dann die Autofahrer begreifen, dass sie hier nicht erwünscht sind :D
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Innsbrucker
12.12.2015 18:06     Antworten mit Zitat

thmmax schrieb:
Ich sehe mir das jetzt schon lange an und es ist wirklich zum Heulen: an Wochentagen zwischen 16:00 und 18:00 "dosieren" die Ampeln in St. Nikolaus so gut, dass der D durchschnittlich 20 Minuten verliert; meistens staut es bis zur Mühlauer Brücke zurück. Auch auf der anderen Seite steckt der E heillos im Stau.

Hat man schon einmal daran gedacht, das Ganze durch eine großzügige Einbahn-Regelung zu lösen? Von der Mühlauer Brücke bis zur Innbrücke (über St. Nikolaus) nur mehr stadteinwärts, von der Ottoburg bis zum Haus der Begegnung nur mehr stadtauswärts? Dann hätte man Platz für eine Öffi-Spur...

Habe mir das mal im Tiris angeschaut, wie das


Das ist ja ganz interessant, hat aber ein paar entscheidende Haken:

1. Einbahnregelungen reduzieren das MIV-Aufkommen nicht, sie verteilen es nur um. Im Gegenteil, sie führen zu Mehrverkehr durch die nötigen Umwege. Genau deswegen gelten Einbahnstraßenregelungen auch nicht (mehr) als verkehrsplanerisches Patentrezept. Dabei ist das Bemühen, den MIV auszubremsen (hier durch Halbierung der Straßenkapazität) und damit unattraktiv zu machen und zu verringern, hier durchaus erkennbar.

2. Die Straßen auf beiden Seiten des Inns sind im ÖPNV nicht gegeneinander austauschbar, sie haben eigenständigen Erschließungswert. Nun muss man hier allerdings anerkennen, dass ein 30-min-Takt im Kernstadtbereich eh ziemlich witz- und nutzlos ist. Es hat schon seine Gründe, dass ich die Meinung vertrete, dass der Rennweg nicht unbedingt eine durchgehende Buslinie braucht, sondern die Linie H und die Kaiserjägerstraßenlinien ausreichend sind. Ganz schwierig ist es mit der Haltestelle Trogerstraße aus. Die reale Nachfrage ist wahrscheinlich nahezu Null, kein Wunder bei der spärlichen Bebauung der Umgebung und dem 30-min-Takt, vom fehlenden Abendverkehr mal gar nicht zu reden. Wichtiger sind aber Schmelzergasse und Innstraße. Die sind aus Richtung Innenstadt auf die Linie D angewiesen, die Linie W ist viel zu wenig und dichten Verkehr gibt es nur mit den Linien H und J stadteinwärts. Die Herausnahme der Linie D stadtauswärts würde zu Kompensationsleistungen zwingen. Denkbar wäre z. B. eine Kurzführung bis Höttinger Kirchplatz mit nachfolgender Schleifenfahrt über Riedgasse und Innstraße. Diese Überlegungen haben nicht nur mit dem aktuellen Einbahnstraßenvorschlag zu tun, sondern auch mit der langfristigen Option einer Straßenbahn nach Mühlau bis Absam als Verlängerung der Linie 1. Damit ergibt sich dann immer gleich die Frage, was man aus den Resten der Linien D und E macht. Sicherlich gibt es da mehrere Optionen, u. a. auch die Einbindung von Hoher Weg/Innstraße in die Linie T. Am naheliegendsten wäre aber immer noch die weitgehend ersatzlose Einstellung der Linien D und E südlich und westlich der Mühlauer Brücke.
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Fibk
24.12.2015 08:00     Antworten mit Zitat

Die Schaltung an der Kreuzung Höttinger Au/Bachlechnerstraße wurde geändert: Die ÖPNV Trasse erhält nun nur mehr max. 1 mal pro Durchlauf das Freisignal anstatt wie bisher 2 mal. Wartezeit (und damit Verspätung) bis zu 3 Minuten
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Fibk
21.03.2016 17:29     Antworten mit Zitat

In der Anichstraße wurden die Signalanlagen offenbar umgestellt, alles in allem eine deutliche Verbesserung.

Das obige "Problem" an der Kreuzung Höttinger Au/Bachlechnerstraße existiert weiterhin und ich frage mich wieso man eine bisher sehr gut funktionierende Schaltung derart verschlechtert hat. Diese Kreuzung verursacht ständig Verspätungen im Bereich mehrerer Minuten (v.a. auch deshalb da oft mehrere Fahrzeuge auflaufen und pro Phase nur eines durchkommt)
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manni
22.03.2016 00:30     Antworten mit Zitat

Genau. Dort wird wie auf allen anderen Ampeln entlang der Strecke der Linie 3 der Phasenwechsel jetzt sofort bei Eingehen der Anmeldung eingeleitet.
Bei Anich/Fallmerayer und Anich/Bürger kann man das besonders schön beobachten, wenn die Anmeldung genau dann kommt, wenn die Ampel auf Rot schaltet; sie schaltet dann sofort wieder auf Grün.

Bei einfachen Knoten wie Anichstr/Fallmerayerstr kann man damit in den meisten Fällen Nullwartezeit erzielen. Bei komplexeren Knoten kann es bei positionsabhängiger Funkanmeldung zu kurzen Wartezeiten kommen (z.B. durch ebenfalls angemeldeten öV im Querverkehr), was dann noch durch weitere Maßnahmen abgemildert werden kann, z.B. am Terminal Marktplatz, wo die Anmeldung deshalb schon bei Löschen der Türfreigabe angefordert wird.

Allerdings sind sowohl am Süd- als auch am Nordast der Linie 3, die ja durchgehend beschleunigt wird, einige Ampeln noch nicht umgestellt. Dazu gehört auch Höttinger Au/Bachlechnerstraße. Das ist, wie ich ja schon mehrmals berichtet habe, in Arbeit, bis Juni sollte die ganze Linie umgestellt sein.

Eine weitere Maßnahme ist das Verkürzen von Räumzeiten in Zusammenhang mit öV-Signalen. Bisherige grüne "Frei"-Signale sind jetzt weiße Richtsignale, dafür schalten sie etwas schneller, da geht es meistens um 2,3,4 Sekunden. Z.B. Ausfahrt Hbf Ri. Brunecker/Brixner.
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