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Gleissanierungen auf Linie 6
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Autor

manni
15.10.2014 00:58     Antworten mit Zitat

raumplaner schrieb:
Hmmm, hilf mir bitte weiter - wo steht das? Sollte ich eigentlich wissen, Asche auf mein Haupt.


Ich kenne deinen Hintergrund nicht, es wäre nett wenn du uns diesbezüglich aufklären würdest - warum solltest du das wissen?
Wenn du wichtige Informationen über etwas hast, das 2016 passieren soll, dann lass sie mir bitte zukommen, anstatt hier geheimnisvolle Andeutungen zu machen. Es wäre nicht das erste Mal, dass IVB und/oder Magistrat hinterrücks gegen die BürgerInnen, resp. deren gewählte politische Vertreter, agieren.

Du hast wahrscheinlich mitgekriegt, wo ich politisch stehe und was ich mache. Deshalb kann ich dir sagen: unter der aktuellen Stadtregierung wird es keine Einstellung der Linie 6 geben, wenn auch eine Reduktion auf Wochenendbetrieb nicht auszuschließen ist, aber dabei bliebe die alte Strecke auch erhalten, was im Moment ausreichen würde. Wie es langfristig aussieht, hängt von den nächsten Wahlen ab. Bleiben die politischen Verhältnisse so wie sie jetzt sind oder verschieben sie sich sogar noch mehr zu Gunsten der Grünen, dann wird ein Ausbau der Linie 6 aus jetziger Sich irgendwann nach 2020 zum Thema werden. Es dauert bei solchen Projekten immer lange, bis zum ersten Mal dafür etwas budgetiert werden kann. Vor allem wird hier auch das Land sich beteiligen müssen, eventuell geht dank Martins Petition sogar von dort die Initialzündung aus.

Zitat:
Persönlich sind für mich die Argumente für einen weiteren Betrieb der 6er jedenfalls dürftig, solange a.) im Mittelgebirge keine neue Stadtteile aus dem Boden gestampft werden b.) die Umlandgemeinden Aldrans, Lans und Sistrans gänzlich ignoriert werden und c.) keine Attraktivierung (Fahrzeiten, Intervalle, Durchbindung Zentrum) erfolgt. Die neuesten Auslastungsanalysen sind einfach eine Katastrophe, betriebswirtschaftlich (ich weiß, derartige Überlegungen dürfen bei Schienenfahrzeugen nicht und in diesem Forum schon gar nicht angestellt werden) ist's einfach nur zum Kopfschütteln. NIcht falsch verstehen - ich würde selbst viel lieber die Tram als den Bus nehmen, aber im Alltagsverkehr ist diese Linie einfach keine Alternative.


Das ist allen hier absolut klar und wurde auch schon von allen Seiten beleuchtet und ausführlichst durchgekaut. Die Linie 6 hat langfristig nur eine Zukunft, wenn sie ausgebaut und ab Aldrans umtrassiert wird.
Bis dahin geht es darum, sie betriebsfähig zu halten. So etwas wie die Linie 6 ist nicht etwas, was man pragmatisch stillegen kann, ihre Bedeutung für diese Stadt geht weit über die durch sie erzielte mIV-Reduktion hinaus.
Ich erinnere auch daran, dass vor 40 Jahren letzlich BürgerInnenproteste ihre Stillegung verhinderten, und die Stimme der Bevölkerung ist heute dank des Internets deutlich lauter.

Zitat:
P.S.: natürlich kann man die Beiträge im Forum recherchieren. Solange sie nicht "irgendwann" aus "irgendeinem" Grund vom Admin gelöscht werden sollten, Manni ;)


Zur Klarstellung: wir haben hier Kategoriemoderatoren, die löschen und editieren können, und mehrere globale Admins, die das auch können. Gemacht wird es allerdings nur äußerst selten. Jede Löschung, die nicht durch den Admin oder Mod gleich im entsprechenden Thread kommentiert wird, wird in einem Log im internen Bereich mit Begründung festgehalten.
Ich stehe überhaupt nicht drauf, wenn jemand so etwas schreibt, und beim nächsten Mal setzt es dafür eine temporäre Sperre, denn genau diese Art von Sticheleien wollen wir hier nicht. Wir betreiben und pflegen hier kein Forum, um uns Zensur oder unsaubere Arbeit vorwerfen zu lassen. Wäre das damit geklärt?
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krisu
15.10.2014 16:20     Antworten mit Zitat

Ich fürchte, das Schicksal der 6er wird langfristig ähnlich sein wie jenes der Patscherkofelseilbahn ab Igls.

Wenn die 6er nur mehr am Wochenede fährt, kann man sie gleich einstellen. Der Linienbruch am Stift Wilten dient ja m.A. auch dazu, die Fahrgastfrequenz der 6er zu reduzieren...
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manni
15.10.2014 16:42     Antworten mit Zitat

Der Linienbruch war damals ein finanzieller Deal zugunsten einer Buslinie, die tatsächlich einen Verkehrswert hat. Einem 6er-Fan gefällt das vielleicht nicht, aber ganz pragmatisch gesehen war das in Ordnung.

Dieses Thema taucht immer wieder auf. Hier fände ich mehr Realismus angebracht. Die Anschlüsse zwischen den Linien 1 und 6 bei Bergisel sind sehr gut, die Kapazität der L 1 reicht leicht aus, der Umsteigeweg ist sehr kurz und bequem. Diese paar Meter zu Fuß laufen hat sicher noch niemanden von einer Fahrt mit der Igler abgehalten, zumal es bei Ausflügen meistens ums Zufußlaufen geht :)
Wie schon öfter abngemerkt, sind ein bis zwei Umsteigevorgänge pro Reise im großstädtischen öV außerdem meist unvermeidbar und das wird auch von den Fahrgästen akzeptiert.
Demgegenüber stünden sehr hohe Kosten: 1 Triebwagen, noch 2 FahrerInnen und zusätzliche Energiekosten.
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Martin
27.04.2018 22:58     Antworten mit Zitat

Ich nehme das Gleissanierungsthema auf der L6 wieder auf (über das letzte posting in diesem thread 2014 verbreitere ich mich nicht ;-).

Der Geldscheisser hat wieder zugeschlagen.



sinnigerweise bginnte der rundgang bei einern Toilettenbox am oberen Gangweg


dann schreitet man überd eden ca. 100m langen provisorischen Zufahrtsweg zur Bahnstrekce nahe der Lanser Gemeindegrenze


hier wird nun die lange Zeit provisorische gesicherte Druchfeuchtungsstelle durch eine massive Zyklopenmauer saniert.





Was ich mich frage: Die Bahn fährt Werktags praktisch nicht. Die IVB hat eine Baufahrzeug und köntne einen Bagger im Wald abladen. Warum muss das vom Forstweg her gebaut werden?
Wird das später als Schanze für die Freerider genutzt?
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Im übrigen bin ich der Meinung, dass die Regiotram (=Nebenbahn) jedenfalls von Zirl bis Mils geführt werden muss.

Die von mir aufgenommenen Fotos stehen unter CC-BY-SA 3.0 und können gerne der Lizenz entsprechend weiterverwendet werden.
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Admiral
29.04.2018 11:20     Antworten mit Zitat

infrastruktur offensive.. gleiches spiel wie bei der regionalbahn, wo der kanalbau nach aussen die kosten der bahn sind.. und je teurer die bahn, desto leichter zum abdrehen...
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manni
29.04.2018 19:55     Antworten mit Zitat

Admiral schrieb:
infrastruktur offensive.. gleiches spiel wie bei der Linie 5 (Regiotram), wo der kanalbau nach aussen die kosten der bahn sind.. und je teurer die bahn, desto leichter zum abdrehen...


Das wurde versucht, aber vom gemeinderätlichen Kontrollausschuss bemerkt und abgedreht, wie du weißt. Der Kanalbau wird nicht aus dem Trambudget finanziert.
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Admiral
30.04.2018 21:16     Antworten mit Zitat

öhm.. doch wird er... das was aufgrund der tramtrassen umgelegt wird, wird aus dem tram budget bezahlt.. und nachdem bisher auf der ganzen tramstrecke die kanäle mal im vorjahr saniert worden sind... weiterreichende sanierungen der kanalbauoffensive wurden ursprünglich eingerechnet, das ist herausgefallen..
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Martin
10.09.2020 06:56     Antworten mit Zitat

Gestern Schwellentausch auf L6 bei Hst. Bretterkeller. Offenbar während des laufenden Betriebs (!) da man bereits um 7h Früh voll in der Arbeit war (leider heb ich nur unscharfes Phtos, daher poste ich das hier nicht). Gestern abend war der Schotter schon leidlich eingestopft.

ah. eines hab ich noch, einige Tage vorher, die Arbeiten werden vorbereitet

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Im übrigen bin ich der Meinung, dass die Regiotram (=Nebenbahn) jedenfalls von Zirl bis Mils geführt werden muss.

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Admiral
14.09.2020 18:52     Antworten mit Zitat

ist auf der STB auch immer bei laufendem betrieb mit langsamfahrstellen passiert...
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