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| Autor |
Oeffinator |
| 12.01.2024 16:17  |
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Zum Aspekt alternativer Betriebshofstandorte würde mich interessieren, an welche Örtlichkeiten hier gedacht wird. _________________ Ein funktionierender und leistungsfähiger ÖPNV ist für eine dynamische, pulsierende und wirtschaftlich erfolgreiche Stadt die Essenz der Zukunft. |
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transit guy |
| 02.08.2024 10:26  |
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https://tirol.orf.at/stories/3267436/
tl;dr: Die EU oder der Bund sollen der IVB die Umstellung auf Elektrobusse bezahlen, das sei nämlich alles viel zu teuer und kompliziert. Und ein neues Depot soll man den IVB auch hinstellen - natürlich auf EU/Bundeskosten.
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Seltsamerweise fahren überall schon Elektrobusse (außer in Innsbruck). Und seltsamerweise gibt es diese Probleme nur bei den IVB. |
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Georg |
| 02.08.2024 16:42  |
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Für mich komplett unverständlich...
Wien hat erst heuer zahlreiche neue 12m Elektrobusse in Betrieb genommen :)
Und es werden immer mehr
Beim ALBUS Salzburg fahren mittlerweile einige Elektrobusse rund um und in Salzburg
Auch in Linz fährt Saboteurs mit ein paar NEW MAN Lions City E
Und in Vorarlberg setzen sowohl private als auch der Postbus bereits einige Elektrobusse ein und es sollen mehr werden :)
Sogar nach Serfaus und im Zillertal ~ auf ländlichen, extrem anspruchsvollen Strecken ~ kommen mittlerweile Elektrobusse zum Einsatz.
Das es Innsbruck einfach einmal überhaupt nicht vom Fleck kommt wo jahrelang herumdiskutiert wird ist schon beschämend ~ da sollten sich die Verantwortungsträger schon an den Kopf fassen warum es woanders funktioniert und in Innsbruck nicht... |
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Stefan97 |
| 02.08.2024 19:37  |
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| Georg schrieb: |
Für mich komplett unverständlich...
Wien hat erst heuer zahlreiche neue 12m Elektrobusse in Betrieb genommen :)
Und es werden immer mehr
Beim ALBUS Salzburg fahren mittlerweile einige Elektrobusse rund um und in Salzburg
Auch in Linz fährt Saboteurs mit ein paar NEW MAN Lions City E
Und in Vorarlberg setzen sowohl private als auch der Postbus bereits einige Elektrobusse ein und es sollen mehr werden :)
Sogar nach Serfaus und im Zillertal ~ auf ländlichen, extrem anspruchsvollen Strecken ~ kommen mittlerweile Elektrobusse zum Einsatz.
Das es Innsbruck einfach einmal überhaupt nicht vom Fleck kommt wo jahrelang herumdiskutiert wird ist schon beschämend ~ da sollten sich die Verantwortungsträger schon an den Kopf fassen warum es woanders funktioniert und in Innsbruck nicht... |
Dem kann ich voll und ganz zustimmen.
Was ist eigentlich aus den 15 ecitaro geworden? Die Vergabe ist auch schon länger her. |
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Admiral |
| 03.08.2024 07:04  |
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naja... mal schnell durchrechnen, was die stadt alles machen will die nächsten jahre, da fehlt dann schnell geld.... und als 100% tochter der stadt ist die diskussion dann schon erlaubt, dass die stadt in die kasse greifen muss und nicht die ivb...
mit linz und sbg vergleichen ist evtl nicht ganz fair, hier ist ein e-betrieb in sachen bussen vorhanden gewesen, und wenn ich in ländlichen regionen ohne eigene werkstätten die dinger wo anders warten lasse... brauch ich mir auch keine betriebsgedanken machen... dürften in summe nicht ganz so in das gewicht fallen wie ein klassischer umba für eigenbetrieb _________________ This article is a natural product. The slight variations in spelling and grammar enhance its natural character and beauty and in no way are to be considered flaws or defects. |
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Trolli |
| 03.08.2024 12:50  |
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Wien: Die bestellten eCitaro werden jede Runde aufgeladen, da die WiLi wohl die Billigvariante bestellt haben.
Albus: Reichweite der MAN (so gut wie Flachstrecke) reicht nicht für einen Tagesumlauf; die Fahrzeuge werden also untertags im Depot getauscht. Dass manche Verkehrtplaner in Salzburg auf die Batteriebusse stehen, ist eine andere Sache. Albus hat jedenfalls für den Winter die Heizung runterdrehen lassen, weil da hat es mit der Reichweite noch mehr gehappert.
Linz: baut eine neue Obuslinie; selbiges wäre in Salzburg eigentlich sinnvoll, um die Ladeinfrastruktur auf der Strecke nach Adaption nutzen zu können.
Diverse Schweizer Obusstädte nutzen die Obusinfrastruktur und dekabonisieren mittels Batterieobussen.
Es stellt sich die Frage, wie und wo möchte ich laden, mit welchem Strom, wieviel Batterie (oder Fahrgäste) will ich transportieren.
In den Niederlanden hat es in den letzten Wochen einige Depotbrände bei Batteriebusbetreibern gegeben. Das ist auch nicht so lustig. |
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Verkehrsplaner |
| 03.08.2024 19:46  |
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| Trolli schrieb: |
| Wien: Die bestellten eCitaro werden jede Runde aufgeladen, da die WiLi wohl die Billigvariante bestellt haben. |
Was hat das denn mit Billigvarinante zu tun?
Ich würde die WL aber nicht unbedingt als Vorbild nehmen, die ersetzen jetzt Batteriebusse durch Wasserstoffbusse, obwohl die Ladeinfrastruktur ja schon da ist. Da kann man nur den Kopf schütteln. |
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sLAnZk |
| 04.08.2024 16:20  |
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Nachdem die Infrastruktur wohl mit dem Tramnetz verschränkt werden kann, wäre ein Verzicht auf O-Busse zugunsten von Batterie wenig effizient. _________________ Es kreist die Tram in meinem Kopfe
herum fährt sie mit Strom
es liegt so Spannung an meinem Schopfe
das hab ich jetzt davon. |
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Verkehrsplaner |
| 04.08.2024 19:35  |
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| Das muss man mal noch schauen. Synergien kann man nur bei Mitnutzung der Unterwerke erreichen, aber Gleichstromunterwerke sind relativ kleinteilig, da würde ich nicht zu viel von erwarten. Man wird definitiv keine Busoberleitungen dort aufhängen wo schon eine für die Straßenbahn hängt, diese Komplexität wird man vermeiden wollen. |
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sLAnZk |
| 05.08.2024 13:13  |
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Es wären wohl Busse, die Oberleitung und einen möglichst zweckmäßig dimensionierten Akku verbinden. Und solange es keine Kreuzungen gibt, hält sich die Komplexität in Grenzen.
So ist es ohne Problem möglich, eine Fahrleitung ohne Kreuzungen von der Technik bis zur Unikreuzung zu ziehen, und vorhandene Unterwerke bzw -standorte mitzuverwenden.
Ähnliches gilt für den Bereich Sillpark-O-Dorf oder Bergisel-Anichstraße.
Wohin immer man dann die Wagen führt, Ladevorgänge wären auf langen Strecken, die man später erweitern könnte, synchron mit der weiteren Elektrifizierung von weiteren Buslinien, möglich, ohne den Einsatz von Fahrzeugen unterbrechen zu müssen.
Gleichzeitig hätte man vollwertige OBus-Infrastruktur errichtet. _________________ Es kreist die Tram in meinem Kopfe
herum fährt sie mit Strom
es liegt so Spannung an meinem Schopfe
das hab ich jetzt davon. |
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Verkehrsplaner |
| 05.08.2024 17:37  |
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| Mal abgesehen davon, dass das gar nicht die Achsen sind die man elektrifizieren will, wie möchtest du denn an der Wendeanlage EKZ West, Am künftigen Abzweig der Straßenbahn zur Rehgasse, am Leipziger Platz oder der Einfahrt zum Betriebshof vorbeikommen ohne eine Fahrleitungskreuzung? |
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Linie O |
| 08.08.2024 19:19  |
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| transit guy schrieb: |
| Seltsamerweise fahren überall schon Elektrobusse (außer in Innsbruck). Und seltsamerweise gibt es diese Probleme nur bei den IVB. |
Das Problem mit den Betriebshöfen gibt es aber auch überall.
In Wien und auch in München wurde ein komplett neuer Betriebshof für die Elektrobusse gebaut. In Nürnberg wurde z.B. auch eine komplett neue Abstellfläche für Elektrobusse gebaut, seit dem wird die bisherige Halle nach und nach komplett saniert und brandschutztechnisch für Elektrobusse ertüchtigt (das beinhaltet kleinere Brandabschnitte, das Entfernen aller Hallentore und noch viel mehr).
Bei anderen Unternehmen gab es bereits vorher Abstellplätze im Freien bzw. nur mit Flugdächern, die dafür genutzt werden konnten.
In Innsbruck gibt es am derzeitgien Betriebshof keine Halle die diese Anforderungen an den Brandschutz erfülllt und Abstellplätze im Freien gibt es auch nicht (schon gar nicht für 15 Busse). |
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Admiral |
| 09.08.2024 19:02  |
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die alte obushalle sollte 15 busse schon unterbekommen denk ich.. da ist auch keine garage drunter... wie es von neuen brandschutznormen dann aussieht, ist natürlich ein anderes thema... die frage ist natürlich, ob man um das ganze geld dann nicht gleich doch auch eine oberleitung finanzieren könnte.. fühlt sich ein bisschen zillertal langsam an _________________ This article is a natural product. The slight variations in spelling and grammar enhance its natural character and beauty and in no way are to be considered flaws or defects. |
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Verkehrsplaner |
| 09.08.2024 23:00  |
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| Das bringt dir aber nichts. Es wird sicher keine klassischen O-Busse mehr geben und dann hat man trotzdem das Batterieproblem. |
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Admiral |
| 10.08.2024 06:48  |
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sag ja, wenn es klassische obusse geben täte.. und bei klassischen obussen ist die frage, ob die hilfsbatterie dann eine größe haben muss, dass sie mit dem brandschutz in konflikt gerät... die straßenbahnen haben ja auch genug batterien für eine notfahrt.
und klassische obusse hätten noch immer den besten wirkungsgrad gegenüber allen anderen gummiradlantriebsformen.. _________________ This article is a natural product. The slight variations in spelling and grammar enhance its natural character and beauty and in no way are to be considered flaws or defects. |
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Verkehrsplaner |
| 10.08.2024 11:14  |
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| Die Batterien der Straßenbahnen für die Notfahrt kannst du nicht ansatzweise mit dem vergleichen was in Bussen eingebaut wird. Erstens brauchen die Bahnen viel weniger Energie um sich zu bewegen (Stahl auf Stahl) und zweitens können die nur Schritt fahren auf Akku und auch das nicht weit. Selbst klassische O-Busse mit Hilfsbatterie haben da schon deutlich mehr. |
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Admiral |
| 10.08.2024 21:24  |
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brauch ich für klassische obusse denn mehr, als dass sie aus einem trenner rauskommen oder eine kreuzung räumen können? 50m notfahrt sollten ja reichen... _________________ This article is a natural product. The slight variations in spelling and grammar enhance its natural character and beauty and in no way are to be considered flaws or defects. |
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Verkehrsplaner |
| 11.08.2024 10:13  |
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| Über brauchen kann man sich immer streiten, aber in der Regel möchte man heute schon die Flexibilität haben auch mal eine Umleitung fahren zu können. In jedem Fall braucht ein Straßenfahrzeug aber mehr Energie um gleich weit zu kommen wie ein Schienenfahrzeug. |
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Admiral |
| 11.08.2024 20:32  |
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ja das ist, klar dass R auf eisen besser ist wie am gummi.. die frage ist, ob ich hier nicht die gleiche flexibilität wie bei der trampl in kauf nehme.. _________________ This article is a natural product. The slight variations in spelling and grammar enhance its natural character and beauty and in no way are to be considered flaws or defects. |
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Heli |
| 17.08.2024 20:05  Testbusse bei SAD/Breuss |
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Währenddessen testet die SAD Austria verschiedene E-Busse in 2 Grössen (7-8 m, 12 m) auf deren Eignung für das Netz Seefeld, und bei der Gelegenheit wurde der kleine Altas Novus City V7 auch auf den übrigen Sprinterlinien (451, 508, 509) getestet. |
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