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Kapazität Linie F
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Autor

manni
22.08.2024 12:07     Antworten mit Zitat

Verkehrsplaner schrieb:
Meinst du mit Umsetzung, dass die Bahn dann fährt, oder, dass die Planung angestoßen wird?


Diese Tramstrecke brauchen wir so schnell wie möglich, mehr kann ich im Moment nicht sagen. Ich werde tun, was ich kann, um das in die Umsetzung zu bringen. Ich hoffe, dass das in dieser Periode gebaut werden kann. Die kommenden Tram-Ausbauten müssen schneller umgesetzt werden als jene seit 2010, was ja, wie wir seit der Gleisneulage Bürgerstraße-Andreas-Hofer-Straße 2005 wissen, auch möglich ist, wenn die Bauausführung entsprechend geplant wird. Die reine Bauzeit von 2 und 5 war wegen der Rücksichtnahme auf den MIV während der Bauphasen etwa doppelt so lang, als nötig gewesen wäre. Derjenige, der dafür verantwortlich war (und auch für das Abwürgen alles Grüngleis-Vorhaben), ist inzwischen zum Glück in Pension.
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Oeffinator
22.08.2024 12:11     Antworten mit Zitat

Dann wird das mit den Doppelgelenkbussen bzw. dichteren Intervallen hoffentlich bald einmal angegangen. Der Erfolg der Linie F macht es schlicht und ergreifend notwendig.

Die Linie F ist (auch aufgrund ihrer Streckenführung) eine gute Gelegenheit über die Betriebszeiten, vor allem abends, nachzudenken. Dass hier eig um 22:30 Schluss ist kann ich (auch trotz des tollen NL-Angebotes) nicht navollziehen. Der Übergang zu den Nachtlinien sollte später stattfinden.
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Ein funktionierender und leistungsfähiger ÖPNV ist für eine dynamische, pulsierende und wirtschaftlich erfolgreiche Stadt die Essenz der Zukunft.
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manni
22.08.2024 23:20     Antworten mit Zitat

Betriebszeitenverlängerung um 1 Stunde morgens und abends hatten wir im Wahlprogramm und wird entsprechend verfolgt.
Keine Sorge, die Notwendigkeiten hinsichtlich der Kapazitäten haben die IVB permanent im Auge, da muss nichts "angegangen" werden. Ein großstädtisches kommunales VU überlässt das Funktionieren ihrer Betriebe nicht dem Zufall. ;)
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418
23.08.2024 11:55     Antworten mit Zitat

manni schrieb:


Natürlich wird der Korridor im Osten, den der F bedient, auch mit hochrangigem Schienen-ÖV versorgt werden müssen, Stichwort Tram-Achse Rossau. das ist ja nichts Neues. Im Schienenverkehrs-Masterplan wird das jedenfalls drin sein, das ist aber ein langfristiges Vorhaben, ein paar Jahre Spielraum etwa mit Doppelgelenksbussen oder dichterem Intervall haben wir noch.


Darauf hoffe ich sehr. Selbst in Nebenzeiten ist der F zumindest bis zur Rossau/Baggersee oft sehr voll. Eine Straßenbahn entlang des Korridors Gumppstraße-Valiergasse (eventuell mit Schleife zum DEZ) würde auf jeden Fall helfen.
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Verkehrsplaner
23.08.2024 12:19     Antworten mit Zitat

Ich möchte nochmal daran erinnern, dass akuter Personalmangel herrscht. Wie soll die IVB Angebote ausweiten, wenn es derzeit nicht mal möglich ist das eigentlich vorgesehene Angebot zu fahren?
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manni
23.08.2024 12:47     Antworten mit Zitat

Verkehrsplaner schrieb:
Ich möchte nochmal daran erinnern, dass akuter Personalmangel herrscht. Wie soll die IVB Angebote ausweiten, wenn es derzeit nicht mal möglich ist das eigentlich vorgesehene Angebot zu fahren?


Einerseits gibt es beim vorhandenen Angebot noch Optimierungsmöglichkeiten (Personal- und Fahrzeugbedarf korreliert mit Störhalten, Umlaufzeiten, Haltestellenaufenthalten), andererseits kann und wird Personalmangel kein mobilitäts- und umweltpolitisches Kriterium sein. Ähnliche Probleme wurden in der ferneren Vergangenheit schon gelöst. Das ist aber Aufgabe der IVB.
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Verkehrsplaner
23.08.2024 14:35     Antworten mit Zitat

Bei den Optimierungsmöglichkeiten bin ich bei dir, nur sehe ich nicht, dass sich da irgendwie was ändern würde. Ich war kürzlich mal wieder in unserer deutschen Partnerstadt, da hat man schon baulich ein ganz anderes Straßenbahnnetz. Derartiges sehe ich in Innsbruck nicht.

Das Personalproblem als nicht relevant abzustempeln finde ich dagegen sehr gefährlich. Ich sehe darin zumindest eines der größten Probleme der Verkehrswende. Die technischen Rationalisierungen können hier nicht annähernd Schritt halten mit dem Anspruch ans Angebot.
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Admiral
23.08.2024 20:23     Antworten mit Zitat

Zitat:
Das Personalproblem als nicht relevant abzustempeln

ich denke hier meint manni, dass es aus politischer sicht nicht relevant ist, die politik bestellt, und aufgabe der VUs ist es zu liefern, wie ist der politik egal, das bummerl hat dann das VU, wenn es nicht klappt
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Verkehrsplaner
23.08.2024 21:29     Antworten mit Zitat

Kann man so machen, funktioniert halt nicht.
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Admiral
24.08.2024 07:23     Antworten mit Zitat

jepps.. seh ich auch so... der meinung bin ich eigentlich schon seit vielen jahren.. direkt in den betrieb eingreifen darf man evtl nicht, aber die rahmenbedingungen können so angepasst werden, dass die arbeit wieder mehr spaß macht.. verkehrserziehung beim bürger, stressfaktoren in der umwelt (schlechte ampelschaltungen, keine eigenen gleiskörper, gefahrenstellen) können reduziert werden etc.
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Oeffinator
21.01.2025 08:08     Antworten mit Zitat

Erfahrungsbericht eines kürzlichen Sonntagmorgen: Linie F um 09:00 im Bereich Pradl Richtung Innenstadt komplett ausgelastet.
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Fibk
21.01.2025 22:51     Antworten mit Zitat

Die Samstags- und Sonntagsfahrpläne sind einfach nur eine Katastrophe und ein Zumutung für jeden Fahrgast, insbesondere die massiven Kürzungen am Samstag wirken sich halt schon sehr negativ auf die Qualität des ÖPNV in Innsbruck aus ...
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Oeffinator
22.01.2025 08:04     Antworten mit Zitat

Fibk schrieb:
Die Samstags- und Sonntagsfahrpläne sind einfach nur eine Katastrophe und ein Zumutung für jeden Fahrgast, insbesondere die massiven Kürzungen am Samstag wirken sich halt schon sehr negativ auf die Qualität des ÖPNV in Innsbruck aus ...


Volle Zustimmung! Der F wäre längst für das 10/15/20 Modell (MO-FR/SA/SO und Randzeiten) fällig.
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manni
03.02.2025 13:11     Antworten mit Zitat

Ich sehe da eher Doppelgelenker im Zuge der Umstellung auf Batteriebusse und bis dahin (zusätzliche) Einschübe zu Spitzenzeiten. Das Gebiet mit Straßenbahn abzudecken, wird zwar im Zielnetzplan enthalten sein, aber erst für nach 2030.
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Admiral
08.02.2025 07:59     Antworten mit Zitat

und wenn der doppelgelenker funktioniert, ist das das ende der trampl bei der aktuellen situation...
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Verkehrsplaner
08.02.2025 08:22     Antworten mit Zitat

Ich wage jetzt einfach mal die Prognose, dass wir niemals Doppelgelenkbusse in Innsbruck sehen werden. Niemand plant sowas und die würden auch die Straßen deutlich schneller verschleißen. Mir fällt jetzt spontan auch keine Stadt ein, die einen 15 min Takt mit Doppelgelenkbusse fährt. Wer zu diesem Mittel greift, der ist üblicherweise mit deutlich dichteren Takten an seine Grenzen gestoßen.
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Georg
08.02.2025 18:19     Antworten mit Zitat

Fahrermangel hin oder her...
Ziel sollte es doch sein wirklich einen attraktiven Takt anzubieten im Sinne der Verkehrswende?
Und für den F sehe ich unter der Woche eindeutig den 10 Minuten Takt :)

Die Politik muss dafür die richtigen Rahmenbedingungen schaffen - genügend finanzieller Spielraum - damit dann das Verkehrsunternehmen in Eigenverantwortung dafür sorgen kann das ausreichend Fahrer zur Verfügung stehen.

Doppelgelenkbusse bei einem 15 Minuten Takt sehe ich auch nicht für Innsbruck.

Was ich mir eher noch vorstellen könnte ist gebrauchte Capactity aus Wien zu beschaffen.

Die bieten zwar nicht astronomisch mehr Platz - aber immerhin schon ein Ansatz und einfacher umzusetzen.

Denke auch das Batterie-Doppelgelenkbusse wirklich ziemlich teuer wären...

Gebrauchte Capacitys aus Wien - vielleicht auch erstmal als Übergangslösung um zu testen wie gut es funktioniert - wären da schon ein guter Schritt?

Und das Geld was man spart kann man ja wiederum dahin verwenden, neue Fahrer zu suchen, zu finden, diese gut zu entlohnen, gute Bedingungen zu schaffen etc :)
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Martin
09.02.2025 21:36     Antworten mit Zitat

Gelenkbusse scheinen ja mittlerweile sehr betriebssicher zu sein - nicht mehr so wie https://ffjenbach.at/busunglueck/ bzw. https://www.tt.com/artikel/30790578/busunfall-2001-bei-vomp-gedenken-an-eine-katastrophe (...die Geschichte kommt mir immer seltener in den Sinn.)

Dennoch halte ich Gelenkbusse für nicht kompatibel mit dem bebauten Gebiet. Als Fußgänger oder Radler kommt mir immer so vor als wäre sich die Fahrer im Unklaren darüber wie genau ihr Bus auslenkt. Das bedeutet für mich z.B. am Burggraben: Wenn die Tram fährt, kann ich am Radweg nebenher fahren. Wenn der Bus fährt, möglichst nicht.

Interessant war ja bei der Trassenplanung der Regionalbahn: Planerisch braucht die Bahn mehr Platz als ein gleich breiter Bus (wegen der Sicherheitsraumes zwischen den beiden Tramspuren). Dennoch hat der Bus fast jedesmal beim Einfädeln Probleme z.B. in die Station Sillpark trotz des Platzangebots, das die Tram technisch gar nicht braucht, sondern "nur" aufgrund der Vorschriften.
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Im übrigen bin ich der Meinung, dass die Regiotram (=Nebenbahn) jedenfalls von Zirl bis Mils geführt werden muss.

Die von mir aufgenommenen Fotos stehen unter CC-BY-SA 3.0 und können gerne der Lizenz entsprechend weiterverwendet werden.
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418
10.02.2025 16:58     Antworten mit Zitat

Martin schrieb:
Gelenkbusse scheinen ja mittlerweile sehr betriebssicher zu sein - nicht mehr so wie https://ffjenbach.at/busunglueck/ bzw. https://www.tt.com/artikel/30790578/busunfall-2001-bei-vomp-gedenken-an-eine-katastrophe (...die Geschichte kommt mir immer seltener in den Sinn.)

Dennoch halte ich Gelenkbusse für nicht kompatibel mit dem bebauten Gebiet. Als Fußgänger oder Radler kommt mir immer so vor als wäre sich die Fahrer im Unklaren darüber wie genau ihr Bus auslenkt. Das bedeutet für mich z.B. am Burggraben: Wenn die Tram fährt, kann ich am Radweg nebenher fahren. Wenn der Bus fährt, möglichst nicht.


Meinst du jetzt Gelenkbusse oder im speziellen Doppelgelenkbusse? Gelenkbusse sind seit Jahrzehnten im Einsatz, auch in eng bebautem Gebiet. Aber Doppelgelenkbusse gibt es nur wenige im Dauereinsatz. Aachen und Hamburg haben ihre Doppelgelenkbusse von Van Hool in den Jahren 2018 bzw. 2019 abgeschafft. Hess hat insgesamt knapp ein Dutzend Stück bei verschiedenen Verkehrsbetrieben. VDL hat den Phileas, aber der scheint auch vor allem durch Pannen aufzufallen.

Hamburg und Aachen haben jetzt Capacity und Capacity L auf den Strecken im Einsatz. Dresden hatte zwar einen Doppelgelenkbus getestet, ist aber auch mit Capacity stattdessen unterwegs.

Doppelgelenkbusse sind anscheinend nach wie vor im Probierstadium, und wann es zuverlässige Modelle gibt, weiß niemand.
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Martin
10.02.2025 22:12     Antworten mit Zitat

Mein gernalvorbehalt bezieht sich auf alles, was ein Gelenk hat, länger als 4m ist und keinen mechanische Spurführung hat.
Das die Doppelgelenker noch immer im Versuchsstadium sind, war mir nicht klar.
Vllt. sind die türkischen und brasilianischen Produkte verlässlicher.
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Im übrigen bin ich der Meinung, dass die Regiotram (=Nebenbahn) jedenfalls von Zirl bis Mils geführt werden muss.

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