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Admiral |
| 14.03.2023 21:17  |
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na soweit ich das verstehe, schreibt das land bzw der VVT eine linie aus mit gewissen vorgaben, und dann hat der verkehrsbetrieb entsprechend der vorgaben frequenz, qualität, route, haltestellen, etc die linie auch zu bedienen... _________________ This article is a natural product. The slight variations in spelling and grammar enhance its natural character and beauty and in no way are to be considered flaws or defects. |
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Hager |
| 14.03.2023 21:28  |
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Bei der Verlängerung nach Völs zahlt der Bund mit und wurde meine Wissens nach auch eine Nebenbahnkonzession erteilt. Wenn der Bundesförderung eine Linie bis Rum hinterlegt ist, gibt es nichts über die Linie 5 zu diskutieren. Das Ding sollte endlich einmal angegangen werden. _________________ Wenn man will, geht viel. Wenn man nicht will, geht nichts. |
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Admiral |
| 15.03.2023 21:15  |
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ja, und trotzdem sind beide über die stadt rausgehenden äste hier vom land beauftragt was den verkehr angeht _________________ This article is a natural product. The slight variations in spelling and grammar enhance its natural character and beauty and in no way are to be considered flaws or defects. |
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Juergen |
| 16.03.2023 01:31  Nur mal so eine Idee |
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Hallo zusammen,
auch ich habe mir zu diesem Thema einige Gedanken gemacht und stelle diese hiermit mal vor.
Mein Ansatz greift das Thema des Abbaus der Parallelfahrten zwischen der Linie STB und der Linie 1 zwischen Stubaitalbahnhof und der Innenstadt auf und bietet einen Lösungsansatz zur Einbeziehung der Linie 6. Hierzu müsste diese wie die Stubaier alle 30 Minuten verkehren mit einem Zeitversatz von 10 Minuten, zusätzlich bräuchte man einen Zwischentakt der kurzgeführten Linie 6 zwischen Bergisel und der Innenstadtschleife (im Uhrzeigersinn).
Zur Vereinfachung habe ich die STB in der Grafik als Linie 7 bezeichnet. Auch wäre das Problem gelöst, dass die Außenstrecken der Stubaier und der Linie 6 die Innenstadt und den Hauptbahnhof anbinden. Die Mehrleistung, die durch die Schleifenfahrten der 2, 6 und 7 in der Innenstadt gefahren wird, müsste eigentlich durch den Abbau der Parallelfahrten STB / 1er kompensiert sein.
Hier der Vorschlag als Grafik:
Ich hoffe, nichts übersehen zu haben und bin gespannt auf eure Meinung. |
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Admiral |
| 16.03.2023 07:57  |
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wichtiger ist amras an den HBF anzuschließen, wie den saggen.
genauso wie es wichtig ist hötting west an den hbf anzuschließen. damit ist die 1er führung in der art eigentlich nicht ideal...
dazu sollte man auch die aktuelle 1er als süd-nord verbindung sehen und eine querstrecke, die schon als querstrecke sinn macht, dass man so durchmisst. _________________ This article is a natural product. The slight variations in spelling and grammar enhance its natural character and beauty and in no way are to be considered flaws or defects. |
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luca |
| 16.03.2023 12:25  Re: Nur mal so eine Idee |
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| Juergen schrieb: |
Hier der Vorschlag als Grafik:
Ich hoffe, nichts übersehen zu haben und bin gespannt auf eure Meinung. |
Finde ich gut. Vielleicht würde es aber Sinn machen, die Schleife der 2er im Uhrzeigersinn zu führen, sodass man vom Osten leichter zum HBF kommt. Außerdem ist die Endhaltestelle am Hbf nur für Einfahrt von Norden ausgelegt. Würdest du planen, dass 2 und 6/7 dieselbe Endhaltestelle verwenden? |
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Juergen |
| 16.03.2023 12:50  |
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@Admiral: Die Notwendigkeit der Linie 1 als durchgehende Nord-Süd-Achse kann ich nicht wirklich beurteilen. Bei meinen letzten - zugegebener Maßen schon länger zurückliegenden - Mitfahrten auf der 1er hatte ich eher den Eindruck, dass die Fahrgäste im Innenstadtbereich nahezu komplett wechseln. Die Anbindung von Amras an den Hauptbahnhof könnte man nach meinem System auch dadurch ändern, dass die 1er und die 3er ihren von mir vorgeschlagenen Fahrweg über Hauptbahnhof und Museumsstra0e tauschen, ggf. auch einschließlich des Endpunktes Peerhofsiedlung und EKZ West.
@luca: Die Schleife der 2er würde ich nicht umdrehen wollen, weil sich in der vorgeschlagenen Variante die Schleifen der 2er und der 6/7 gegenläufig ergänzen und eine Überlastung einer Fahrtrichtung vermieden wird. Ich sehe auch keinen Vorteil darin, weil es in der >Gegenrichtung ja die Direktverbindung gibt, die bei einem Umdrehen der Richtung zu Lasten des weiteren Fahrwegs entfiele.
Bei der 2er-Schleife würde ich keinen Endaufenthalt am Hbf einplanen zugunsten eines längeren Endaufenthalts am anderen Streckenende. Das kommt denjenigen Fahrgästen zu Gute, die beispielsweise in der Anichstraße einsteigen und zügig nach Hause wollen. |
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Juergen |
| 16.03.2023 17:12  |
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Zur Ergänzung meines vorherigen Postings hier zwei weitere Varianten mit Anbindung Amras an den Hauptbahnhof.
a) Tausch der westlichen Abschnitte zwischen den Linien 1 und 3:
b) Tausch der westlichen Abschnitte zwischen den Linien 2 und 3 (somit Linie 3 wie bisher):
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Verkehrsplaner |
| 16.03.2023 22:24  |
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| Hast du dir mal angeschaut, ob sich das mit den Kreuzungsmöglichkeiten ausgeht? |
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Juergen |
| 17.03.2023 21:03  |
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Ja, ich habe das anhand der aktuellen Fahrpläne und Fahrzeiten mal durchgerechnet. Das würde mit 6 Umläufen auf der Stubaier, die nach jeder Ankunft in Innsbruck einmal als Linie 6 zum Bergisel und zurück zum Hauptbahnhof fahren müsste und weiteren 3 Umläufen im Halbstundentakt Hauptbahnhof - Bergisel - Igls funktionieren.
Voraussetzung ist dafür ein stabiler Fahrplan im Stubaital. Reguläre Kreuzungspunkte wären wie heute schon Hölltal, Feldeler und Luimes.
Auf Wunsch stelle ich hier mal einen groben Fahrplanauszug ein, dass man das nachvollziehen kann. |
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manni |
| 17.03.2023 23:01  |
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Deine damaligen Berechnungen, Jürgen, finden sich auch hier in 2.1 als Variante B und in Anhang F: http://forum.strassenbahn.tk/download/Zukunftsperspektiven_f%C3%BCr_die_Linie_6.pdf
Wurde damals an den maßgeblichen Stellen eingekippt und in Folge auch diskutiert und für machbar erachtet. Nur leider mahlen die Mühlen derzeit ziemlich langsam. _________________ ___________________________________________________________________________________________
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Juergen |
| 18.03.2023 01:27  |
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Die aktuelle Diskussion hat mich dazu inspiriert, mal auszutesten, ob die Weiterentwicklung des Innsbrucker Schienennetzes (neue Streckenäste, neue Fahrzeuge, mehr Kreuzungsmöglichkeiten auf der Stubaier etc.) bessere Ansätze für eine Einbindung der Linie 6 ins Zentrum ermöglicht.
Konkret würde das nach meinem erweiterten Ansatz wie folgt gehen (zur besseren Nachvollziehbarkeit mit Beispielszeiten):
Beispiels-Fahrzeugumlauf Stubaier
8:32 Fulpmes - Hbf 9:38 Linie 7 (STB)
9:38 Hbf - Bergisel 9:53 Linie 6 (kurzgeführt)
9:59 Bergisel - Hbf 10:18 Linie 6 (kurzgeführt)
10:18 Hbf - Kreith 11:01 Linie 7 (STB)
11:20 Kreith - Hbf 12:08 Linie 7 (STB)
12:08 Hbf - Bergisel 12:23 Linie 6 (kurzgeführt)
12:29 Bergisel - Hbf 12:48 (Linie 6 (kurzgeführt)
12:48 Hbf - Fulpmes 13:50 Linie 7 (STB)
14:32 Fulpmes - Hbf..... usw.
Benötigt werden 6 solcher Umläufe im Stundentakt.
Beispiels-Fahrzeugumlauf Linie 6:
8:28 Hbf - Bergisel 8:43 / 8:47 - Igls 9:06
9:17 Igls - Bergisel 9:36 / 9:39 - Hbf 9:58
9:58 Hbf - Bergisel - Igls..... usw.
Benötigt werden 3 solcher Umläufe im Halbstundentakt, d.h. in Summe 9 Fahrzeuge für den heutigen Südast der 1er, die halbstündige Linie 6 und die halbstündige Stubaier bis Kreith / stündlich bis Fulpmes. Zwischen Stubaitalbahnhof und Hbf. durchgehender 10-Minuten-Takt nach diesem Ansatz. |
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Juergen |
| 18.03.2023 16:03  |
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Zur abschliessenden Ergänzung meiner Vorschläge hier nun der Testfahrplan, in dem sich die Beispielsumläufe nachvollziehen lassen:
Edit: Fehler im Fahrplan korrigiert |
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Hager |
| 20.03.2023 12:07  |
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Die vier Minuten Aufenthalt der L6 am Bergisel ließen sich verkürzen, wenn man den Gegenzug in Igls entsprechend später abfahren ließe. o viel Puffer wegen Verspätung in der Innenstadt sollte nicht nötig sein. _________________ Wenn man will, geht viel. Wenn man nicht will, geht nichts. |
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Verkehrsplaner |
| 20.03.2023 17:22  |
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| Dann geht sich die Kreuzung in Tantegert nicht mehr aus. |
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Hager |
| 20.03.2023 23:31  |
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Ich habe mich leider verschrieben, ich meint in Igls natürlich früher abfahren. Es bleiben ja ausreichend Stehzeiten in Igls. _________________ Wenn man will, geht viel. Wenn man nicht will, geht nichts. |
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Verkehrsplaner |
| 21.03.2023 09:19  |
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| Dann stehst du aber in die andere Richtung noch länger. |
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manni |
| 21.03.2023 11:48  |
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| Admiral schrieb: |
| na soweit ich das verstehe, schreibt das land bzw der VVT eine linie aus mit gewissen vorgaben, und dann hat der verkehrsbetrieb entsprechend der vorgaben frequenz, qualität, route, haltestellen, etc die linie auch zu bedienen... |
Nein. In der Stadt sind die IVB der Besteller, am Land der VVT.
Im Verbund führt das natürlich zu Überschneidungen, und die werden im Kooperationsvertrag geregelt. Deshalb ist es auch möglich, den Tramkorridor Rum-Völs auf zwei Linien aufzuteilen. Es ist schon jetzt so, dass Teilleistungen entweder vom Land oder von der Stadt finanziert werden, die dann die Gesamtleistung ergeben. Sowohl Land als auch Stadt holen sich dann Geld von weiteren Stakeholdern, im Fall des Landes sind das Gemeinden und der Bund, im Fall der Stadt nur der Bund (weil die IVB im Gegensatz zu früher alle Regionallinien nur noch vom VVT beuaftragt betreiben).
Dass diese Flexibilität möglich wird und Synergien genutzt werden, war einer der Hauptgründe für die teilweise operative Verschmelzung von IVB und VVT. Die ist schon fortgeschritten, aber noch nicht abgeschlossen. _________________ ___________________________________________________________________________________________
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manni |
| 21.03.2023 11:52  |
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| Juergen schrieb: |
Zur abschliessenden Ergänzung meiner Vorschläge hier nun der Testfahrplan, in dem sich die Beispielsumläufe nachvollziehen lassen:
Edit: Fehler im Fahrplan korrigiert |
Jürgen, ich danke dir vielmals für deine Arbeit. Ich lasse das prüfen, vielleicht hilft es, die Umsetzung anzuschieben. _________________ ___________________________________________________________________________________________
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