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Museums-Sonderfahrten zur Stilllegung des "Scharfen Ecks"
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Autor

manni
27.02.2018 23:09     Antworten mit Zitat

Die Sache mit dem Schienenersatzverkehr ist jetzt geklärt, siehe Newsupdate.
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Taliesin
28.02.2018 10:12     Antworten mit Zitat

Ich halte das für eine Ausrede von Baltes. :?

Auch wenn ich wirklich ein weiches Herz für die schwere Arbeit der Bus- und Tramfahrer habe: In jedem normalen Wirtschaftsbetrieb spuckt eben die übrige Belegschaft in der Zeit von Krankenständen mehr in die Hände. Dazu eine betrieblich angeordnete Urlaubssperre im betreffenden Zeitraum.

Eine andere Option wäre gewesen, das ganze auf die Osterferien zu verschieben. Touristen sind geduldiger als Arbeits- und Schulverkehr, außerdem hätte man das derweilen auf 15-Minuten-Intervall ausdünnen können. Zumal die Kranken bis dahin wohl fast sämtlich wieder gesund sind.

Nicht so bei der IVB, da lässt man lieber eine ganze Linie 19 Tage lang mit Bussen fahren, für die PR extrem schlecht (außer man will weiterhin Busbetrieb "mit ein wenig Tram" sein). Wenn man halbwegs ein Hirn hat, nutzt man wenigstens die Zeit dazwischen um die Kinderkrankheiten am Westast nachzubessern. ;)

Zum Thema selbst: Mal schauen, vielleicht kann ich die Liebste für einen Ausflug zu den Sonderzügen begeistern. :lol:
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Walter4041
28.02.2018 12:12     Antworten mit Zitat

Innsbrucker schrieb:
Sicher ist in der Defreggerstraße mehr zu tun. Aber dafür hätten die 3 Wochen auch gereicht.


Ja, in der Defreggerstraße ist einiges zu tun. Der Gleisbau ist nur ein kleiner Teil der geplanten Arbeiten.
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Einer Straßenbahn und einer Aktie darf man nie nachlaufen. Nur Geduld: Die nächste kommt mit Sicherheit.

André Kostolany
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Linie O
28.02.2018 12:27     Antworten mit Zitat

Taliesin schrieb:
Auch wenn ich wirklich ein weiches Herz für die schwere Arbeit der Bus- und Tramfahrer habe: In jedem normalen Wirtschaftsbetrieb spuckt eben die übrige Belegschaft in der Zeit von Krankenständen mehr in die Hände.


Das funktioniert aber eben auch nur bis zu einer gewissen Anzahl an Krankenständen und wird auch so gemacht. Zumal man dadurch, dass die Fahrscheinkontrollen auch durch Fahrer durchgeführt werden, den Vorteil hat, dass man die Kontrolldienste unbesetzt lassen kann und diese Mitarbeiter für normale Fahrdienste einteilt. In anderen Städten kommt es dagegen durchaus vor, dass Kurse wegen Krankenständen ausfallen.

Taliesin schrieb:
Eine andere Option wäre gewesen, das ganze auf die Osterferien zu verschieben. Touristen sind geduldiger als Arbeits- und Schulverkehr, außerdem hätte man das derweilen auf 15-Minuten-Intervall ausdünnen können. Zumal die Kranken bis dahin wohl fast sämtlich wieder gesund sind.


Den Touristenfaktor sehe ich bei der 3er eher weniger. Und das arbeitende Volk hätte mit einem 15-Minuten-Takt keine Freude.

Taliesin schrieb:
Wenn man halbwegs ein Hirn hat, nutzt man wenigstens die Zeit dazwischen um die Kinderkrankheiten am Westast nachzubessern. ;)


Das könnte man zum Glück auch im laufenden Betrieb machen.
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Innsbrucker
28.02.2018 20:22     Antworten mit Zitat

Linie O schrieb:

Ja. Im Zuge des Umbaus der Europahauskreuzung wurde die Linie 1 zwischen Landesmuseum und Mühlauer Brück im SEV geführt. Zwischen Landesmuseum und Bergisel mit Bahnen. Damals hat man sogar mittels Kletterweichen eine provisorische Parallelwende in der Museumstraße installiert.
Aber das ist natürlich nur ein Tropfen auf dem heißen Stein...


Danke für den Hinweis. Das war vor meiner Zeit in Innsbruck.

manni schrieb:
Die Sache mit dem Schienenersatzverkehr ist jetzt geklärt, siehe Newsupdate.


News-Roundup Februar schrieb:

Während der Bauzeit wird die gesamte Linie 3 mit Gelenkbussen im Schienenersatzverkehr betrieben, die bereits über die neue Route fahren. Die ursprünglich geplante Linienteilung mit Umstieg zwischen Bussen und Trams am Hauptbahnhof konnte wegen akuten Personalmangels aufgrund zahlreicher Krankenstände nicht realisiert werden - der zusätzliche Personalbedarf von fünf FahrerInnen wäre zur Zeit ohne weitere Belastungen für das Fahrpersonal nicht deckbar.


Woraus ergibt sich denn dieser Mehrbedarf? Mehr als einen zusätzlichen Umlauf kann man ja prinzipiell nicht brauchen (und auch das nur, weil Linie 3 jetzt nicht mehr so üppig kalkuliert ist wie bis Februar). Ist das dann aufaddiert über einen gesamten Betriebstag? Das kann so nicht passen, da man die sparsame Innsbrucker Betriebszeit ja nahezu in 2 Schichten quetschen kann. Auf 5 Fahrer je Betriebstag komme ich da auch unter Berücksichtigung freier Tage nicht.

Taliesin schrieb:
Ich halte das für eine Ausrede von Baltes. :?


Ich auch. Entweder hat man vergessen, einen gebrochenen Verkehr zu planen, oder man hat sich dem Auftrag bewusst widersetzt. Beides ist durchaus denkbar, die Erklärung mit Schlamperei reicht eigentlich aus.

Taliesin schrieb:

Eine andere Option wäre gewesen, das ganze auf die Osterferien zu verschieben. Touristen sind geduldiger als Arbeits- und Schulverkehr, außerdem hätte man das derweilen auf 15-Minuten-Intervall ausdünnen können. Zumal die Kranken bis dahin wohl fast sämtlich wieder gesund sind.


So kurzfristig kann man allerdings Bauarbeiten mit Fremdanteil nicht umplanen. Bestellt ist bestellt, da kann man nicht mal eben die Termine ändern.

Da die Schulferien bei den IVB nur eher geringfügig auf das Angebot und damit den Personalbedarf durchschlagen, ist da auch eher wenig zu holen (da die Schulferien die Urlaubstage der Fahrer übersteigen, können manche Schulferien durchaus die Personalsituation entlasten). Eine Ausdünnung der Linie 3 für gebrochenen Verkehr wäre indiskutabel. Der 10-min-Takt ist bereits das Ergebnis einer Ausdünnung, weniger ist im Tagesverkehr unzumutbar. Es wäre auch mit der Aufgabenteilung mit Linie O nicht kompatibel.

Taliesin schrieb:

Zum Thema selbst: Mal schauen, vielleicht kann ich die Liebste für einen Ausflug zu den Sonderzügen begeistern. :lol:


Vielleicht sollte man das hier auch abtrennen, um den Museumsverkehr geht es ja eigentlich nicht mehr.

Und nochmal zur Anmerkung mit der fehlenden Weisungsbefugnis: Das geht nicht nur über den Eigentümer. Die Stadt ist schließlich auch Besteller der Verkehrsleistungen, und bestellt ist Straßenbahnverkehr. Das müsste also eigentlich sowieso eine Abstimmung erfordern. Bei einem weiteren Punkt kenne ich die österreichische Rechtslage nicht gut genug. In Deutschland sind geplante Ersatzverkehre grundsätzlich von der Aufsichtssbehörde zu genehmigen. In der Realität nicken die alles ab, was sie vorgelegt bekommen, aber im Prinzip wäre auch da eine Einflussnahme möglich. Die österreichische Rechtslage kann aber eine andere sein.
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Linie O
28.02.2018 21:05     Antworten mit Zitat

Innsbrucker schrieb:
Woraus ergibt sich denn dieser Mehrbedarf? Mehr als einen zusätzlichen Umlauf kann man ja prinzipiell nicht brauchen (und auch das nur, weil Linie 3 jetzt nicht mehr so üppig kalkuliert ist wie bis Februar).


Ich weiß nicht genau, wo sich die Kurse im Bereich Leipziger Platz planmäßig kreuzen, aber wenn das genau dort wäre, dann würde man sowohl für die Straßenbahnhälfte, als auch für die Bushälfte einen Kurs mehr brauchen. In den Abendstunden braucht man dann evtl. nur einen Umlauf mehr. Daraus ergeben sich dann 2 Dienste pro Tag für einen zusätzlichen Umlauf, der nur bis abends fährt, und 3 Dienste pro Tag für die zusätzliche Blaue.
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manni
28.02.2018 22:16     Antworten mit Zitat

Es sind 5 FahrerInnen, je zwei Schichten plus Reserve. Zwei zusätzliche Kurse würden für die Variante mit Umstieg am Hauptbahnhof benötigt werden. Möglich wäre es, würde aber noch mehr Druck aufs Personal erzeugen, das derzeit wegen der Grippewelle bereits Überstunden machen muss. Das wurde uns schlüssig erklärt, und ich denke man muss das so hinnehmen.

Dass vollständiger SEV auf den Linien 2 und 5 nicht mehr möglich sein wird, ist klar.
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upwards
28.02.2018 23:30     Antworten mit Zitat

Was wieder nur heißt, daß der Bus- Ersatzverkehr billiger kommt.
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Rot Neues Grün.
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Walter4041
01.03.2018 09:18     Antworten mit Zitat

Und für die Fahrgäste aufgrund des fehlenden Umsteigezwanges mehr Komfort bietet.
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André Kostolany
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upwards
01.03.2018 21:54     Antworten mit Zitat

Für sich genommen richtig, demgegenüber fehlen genau 58 Plätze (pro Gefäß ). Komfort passé, vom Westen zum Hauptbahnhof, der den Schienenbonus mit der 3-er voll einlösen konnte, wird es eng, und zeitweise der Zustieg in überfüllte Fahrzeuge unmöglich.
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Rot Neues Grün.
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itsme
03.03.2018 20:36     Antworten mit Zitat


Tw 19 und 60 gaben sich die Ehre
werner
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http://tiroler.bahnarchiv.net
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lech
03.03.2018 20:55     Antworten mit Zitat

Ergänzend zur Bilderserie "Abschiedsfahrt Linie 3 Pradler Straße am 3. März 2018" http://www.strassenbahn.tk/inntram/photos_cars.html#gallery_cars_historic von den "Paparazzi" ...

... ;-) folgend noch meine Schnappschüsse aus Amras:

54er:


60er Alias "Mailänder":


Der 19er hat dann sogar am Nebengleis gewartet ...

... um die nachfolgende 3er am fahrplanmäßigen Gleis reinfahren zu lassen die das dann doch nicht gemacht hat:


Am Ende wurde eigens für die Photographen noch aus dem Wartehäuschen-Schatten in die Sonne gefahren:


Sorry an alle denen ich durch's Bild spaziert bin ;-)
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manni
04.03.2018 11:54     Antworten mit Zitat

Super, danke Christoph! Ich hab' dich gar nicht gesehen, aber das ist bei mir normal. :)
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lech
04.03.2018 12:11     Antworten mit Zitat

Das "Paparazzi-Bild" war aus der fahrenden 60er, die hat natürlich abgelenkt ;-)
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itsme
04.03.2018 13:38     Antworten mit Zitat

Ich denke, bei solchen Anlässen sieht so mancher keinen. Immerhin ist der Fokus auf die rollenden Objekte gerichtet. Deshalb mag jeder entschuldigen, wann er nicht begrüßt wurde.
Hier noch was von der Anfahrt.



werner
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http://tiroler.bahnarchiv.net
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itsme
04.03.2018 13:48     Antworten mit Zitat

einen dank an die Mitglieder der Tiroler MuseumsBahnen, welche die Fahrten durchführten.

manche Fahrzeuge wurden scharf bewacht

übrigens fahren die normalen, heutigen Triebwägen heute, am 4.3.2018, das letzte mal ums Scharfe Eck
:nosmile:

werner
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http://tiroler.bahnarchiv.net
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Martin
04.03.2018 15:29     Antworten mit Zitat

itsme schrieb:
Ich denke, bei solchen Anlässen sieht so mancher keinen. Immerhin ist der Fokus auf die rollenden Objekte gerichtet. Deshalb mag jeder entschuldigen, wann er nicht begrüßt wurde.
Ich entschuldige mich hiemit auch mit einem Paparazzibild.

_________________
Im übrigen bin ich der Meinung, dass die Regiotram (=Nebenbahn) jedenfalls von Zirl bis Mils geführt werden muss.

Die von mir aufgenommenen Fotos stehen unter CC-BY-SA 3.0 und können gerne der Lizenz entsprechend weiterverwendet werden.
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simon04
06.03.2018 20:17     Antworten mit Zitat

Und dann lernten die Bilder laufen …

[youtube]http://www.youtube.com/watch?v=4j3huiOTxsc[/youtube]
[youtube]http://www.youtube.com/watch?v=bJ25JuR5NtM[/youtube]
[youtube]http://www.youtube.com/watch?v=B5XRX86jaUA[/youtube]
[youtube]http://www.youtube.com/watch?v=RhVlclpmQaQ[/youtube]
[youtube]http://www.youtube.com/watch?v=aCPKe2NTZlk[/youtube]
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Die von mir aufgenommenen Fotos stehen unter CC-BY-SA 4.0 (oder alternativ CC-BY-SA 3.0) und können gerne der Lizenz entsprechend weiterverwendet werden.
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Martin
06.03.2018 23:15     Antworten mit Zitat

Kritisch bemerken muss ich, dass es nie so richtig gequietscht hat ;-)
Super dass du gefilmt hast!

Beim letzten Film haben mich am ca. 0:15 die Schreibmasschinenartigen Geräusche zuerst irritiert - die Kameraauslöser!
_________________
Im übrigen bin ich der Meinung, dass die Regiotram (=Nebenbahn) jedenfalls von Zirl bis Mils geführt werden muss.

Die von mir aufgenommenen Fotos stehen unter CC-BY-SA 3.0 und können gerne der Lizenz entsprechend weiterverwendet werden.
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lech
06.03.2018 23:21     Antworten mit Zitat

Martin schrieb:
Kritisch bemerken muss ich, dass es nie so richtig gequietscht

Dank Gleisschmierung in der Kurve war das Rumpeln halt lauter ;-)
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