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Ohne Umsteigen im Regionalzug von Bozen nach Innsbruck
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Autor

sLAnZk
03.09.2009 20:30     Antworten mit Zitat

Die Diesel-Eisen der Vintschger Bahn habe ich recht angenehm in Erinnerung, es würde mich überraschen, wenn die Sitze der Elektro-Eisen wesentlich anders wären, kann aber natürlich sein, nachdem mehrere Jahre dazwischen liegen.
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Es kreist die Tram in meinem Kopfe
herum fährt sie mit Strom
es liegt so Spannung an meinem Schopfe
das hab ich jetzt davon.
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ice108
02.02.2010 22:45     Antworten mit Zitat

Mittlerweile gibt es ja am Brenner in beiden Richtungen je einmal die Stunde einen 6-Minuten-Anschluss vom Regionalzug zum Regionalzug.

In der ÖBB-Fahrplanauskunft kommt der aber nicht vor, die behauptet weiterhin das wären zwischen 30 und 60 Minuten Umsteigezeit. Ist das jetzt Schlamperei oder Absicht damit sich niemand wegen Anschlussverlust beschweren kann? Auf den Südtiroler Streckenfahrplänen kommt er vor, die VVT-Auskunft kennt einen Ort wie Sterzing gleich gar nicht, liefert da nur diverse Sterzinger Strassen...

Find ich jedenfalls sehr gelungen, einen Anschluss herzustellen, am Brenner auch brav anzusagen, ansonsten aber den Leuten nicht weiter mitzuteilen. :irre:

Frage: Ist die Sache schon soweit fortgeschritten, dass der auch im Zweifelsfall mal kurz abgewartet wird? Weil gerade Richtung Norden sind ist ja die Folge von auch nur einer Minute zu spät kommen eine Stunde stehen am Brenner, und da gibt es wirklich angenehmere Orte dafür... (anders gesagt: wenn das öfters passieren würde, wäre es ein erstklassiges Mittel, um die Leute ins Auto zu treiben)

Und wie ist da der Erfahrungswert, hält der Anschluss normalerweise?
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Steph
02.02.2010 22:53     Antworten mit Zitat

Ja, ich habe bislang nocht nie den Anschluss versäumt. Von Ibk auf den Brenner kommt man ohnehin immer pünktlich an.
Problematischer wird es eher von Süden kommend, wie du richtig sagst. Da wird knapp, aber wenn der Zug etwas zu spät ist, wird gewartet. Wenn er am Gleis 7 hält, sowieso kein Problem. Dumm ist es nur, wenn der R am Gleis 1 einfährt und man erst durch die Unterführung muss... Aber auch da ging es bislang glatt. Ein bisschen Spiel wird hier schon sein!

Ad Umsteigeankündigung: Kann ich bestätigen. Als ich das erste Mal am Brenner ankam, dachte ich mir, locker über 30 Min Zeit zu haben, dabei fuhr mein Anschluss wenige Minuten später com Tronco Sud ab... Ich hab damals unter oebb.at nachgeschaut, wenn ich mich nicht irre.
Klar, der 30-Min-Takt ist mir schon eingefallen, aber ich dachte mir, dass dieser R um .38 ausfällt, weil doch der EC fährt...
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ice108
02.02.2010 23:31     Antworten mit Zitat

Ach, also drei Minuten zu spät war er heute Richtung Süden auch, die hatte er aber auch schon bei Ankunft in Innsbruck (die S-Bahn um 15:52 Uhr kommt vorher als REX aus Kufstein, und der hatte ca. 10 Minuten Verspätung).

Naja, hört sich ja gut an wenn das normalerweise klappt. Dann versteh ich aber das Verschweigen auf der ÖBB-Seite noch weniger (ob die da eine Mindestumsteigezeit am Brenner drin haben?).
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Peter021
03.02.2010 00:28     Antworten mit Zitat

Also das mit der Pünktlichkeit von Norden her würde ich nicht unbedingt immer unterschreiben. Gerade bei den wichtigen ersten Zügen in der Früh kommt es schon vor, dass diese (trotzdem dass die in Innsbruck starten) leider zu spät sind und 6 Minuten, vor allem wenn man sich noch ein Ticket organisieren/entwerten muss sind bei den weiten Wegen am Brenner (Tronco nord zu den Gleisen 7 - 9 bzw v.a. dem Tronco Süd) schon sehr gewagt. Wo ich hingegen bis dato immer positiv überrascht war sind die Fahrzeiten von Bozen her, die immer (Abendstunden) auf die Minute pünktlich waren bis dato (und ich bin sehr häufiger Pendler!) Doch hier muss man dann z.T. leider unverschämt lange (30 - 40 Minuten oder auch länger) am Brenner auf den Innsbrucker Anschlusszug warten...
Daher verstehe ich euere Resentiments der Staatsbahn gegenüber nicht, v.a. nicht seit Einführung von Qualitätsstandards durch das Land Südtirol, das Pünktlichkeit und gute Leistung auch entsprechend gut "belohnt" Das Land Südtirol bestellt ja die Züge)

LG
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ice108
13.04.2012 20:06     Antworten mit Zitat

Da bin ich gerade zufällig drüber gestolpert:

http://www.provinz.bz.it/lpa/285.asp?aktuelles_action=4&aktuelles_article_id=390495

Interessant finde ich den letzten Absatz: Laut selbigem denkt Nordtirol ernsthaft darüber nach, den Korridorverkehr Richtung Lienz von der Schiene auf die Straße zu verlagern.

Ist dem echt so? Ist da jemand von allen guten Geistern verlassen - den Bahnverkehr über den Brenner teilweise auf die Straße verlagern???

Wer kommt denn bitte auf so eine "tolle" Idee? Bloß weil sie das mit den zweisystemfähigen Triebzügen offenbar beständig nicht auf die Reihe kriegen (wollen?).
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Steph
13.04.2012 21:32     Antworten mit Zitat

Ja, ich habe das auch an anderen Stellen gelesen. Anscheinend ist dem wirklich so, dass mit Beginn der baubedingten Sommersperre der Brennerstrecke der Korridorzug auf Bus umgestellt werden soll. Ist angeblich billiger, als die Strecke mit einem Zug zu fahren.
Weiters habe ich auch gelesen, dass es die Nordtiroler ärgert, dass Südtirol finanziell nichts zum Korridorzug beisteuert, obwohl ein ordentlicher Brocken der Strecke durch Südtirol verläuft und dort viele Haltestellen bedient.
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ice108
23.05.2012 20:24     Antworten mit Zitat

Kleine Szene am Bahnhof vorhin:

Die S-Bahn vom Brenner, planmäßige Ankunft 18:08 Uhr fährt ein. Am selben Bahnsteig gegenüber wird gerade der RJ nach Wien, planmäßige Abfahrt 18:08 Uhr abgefertigt.

Einige Leute sprinten aus der vordersten Tür der S-Bahn zu der Tür wo der Schaffner gerade den RJ abfertigt, 10 Meter bevor sie am Ziel sind schliesst sie sich...

Würde man nicht am Brenner diese sinnlosen fünf Minuten fürs Umsteigen verbrauchen (Richtung Süden sind besagte 5 Minuten wenigstens zum Entwerten der Wertkarte gut), wäre das ein super Anschluss von Südtirol nach Salzburg/Wien.
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ice108
09.12.2012 17:04     Antworten mit Zitat

Wie ich gerade festgestellt habe gibts offenbar keine Fahrplanauskunft mehr die den Regional-Anschluss am Brenner korrekt drin hat (Abfragen für den 20.12.):

Sowohl ÖBB als auch DB zeigen einem nicht etwa den 6-Minuten-Anschluss von Süd nach Nord im Taktfahrplan an, sondern zeigen grundsätzlich einen 66-Minuten-Anschluss an.

Die Südtiroler kennen Innsbruck Hbf nicht in ihrer Fahrplanauskunft.
Die Nordtiroler (VVT) kennen zwar Sterzing, aber keine Züge die dahin fahren.

Resultat: Dass man am Brenner einen bequemen Anschluss hat der im Normalfall auch funktioniert (ohne Umsteigen wärs natürlich noch angenehmer) muss man wissen bzw. sich durch mehrere Abfragen selber zusammenstöpseln.

Eine Fahrplanauskunft die den Anschluss so anzeigt wie ihn die Verkehrsverbünde entworfen haben scheint zuviel verlangt zu sein...
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Steph
07.03.2013 14:34     Antworten mit Zitat

Südtirol Online schrieb:
Südtirol und das Land Tirol wollen zwei neue Direktverbindungen zwischen Bozen und Innsbruck, einen ganzjährigen Stundentakt zwischen Franzensfeste und Lienz sowie grenzüberschreitende Fahrkarten einführen.

Dies kündigt Mobilitätslandesrat Thomas Widmann nach einer Aussprache mit seinem Tiroler Amtskollegen Anton Steixner an.

Ab Dezember 2013 sollen zwischen Bozen und Innsbruck, zusätzlich zum heutigen EC-Verkehr, zwei weitere Verbindungen pro Richtung (ab Bozen um 06.30 und 20.32 Uhr; ab Innsbruck um 06.22 und 19.36 Uhr) angeboten werden.

Der Dienst soll mit einem FLIRT-Zug der SAD sowie einer ÖBB-IC Garnitur mit Taurus-Lokomotive abgedeckt.

Franzensfeste-Lienz

Für die Strecke Franzensfeste-Lienz wurde ein neues Fahrplanmodell ausgearbeitet.

Vorgesehen ist ein Stundentakt mit Direktzügen ohne Umsteigen auf der Strecke Franzensfeste-Innichen-Lienz an allen Wochentagen und gegebenenfalls auch an Wochenenden.

Möglich ist die Umsetzung laut Widmann ab Dezember 2015. Nun solle aber überprüft werden, ob ein früherer Start bereits im Dezember 2014 in Frage käme.

Als Zwischenschritt wird ab Herbst/Winter 2014 ein Stundentakt bis Sillian mit Bedienung der neuen Haltestelle in Vierschach angepeilt.

Grenzüberschreitende Fahrkarten

Um grenzüberschreitende Fahrkarten einzuführen, wird eine Vereinbarung vorbereitet.

Kaufen können soll man die Tickets an allen österreichischen Verkaufsstellen, im Internet über das ÖBB-Portal sowie an allen mit Personal besetzten sowie automatischen Verkaufsstellen in Südtirol und Österreich.

Möglich sollen Tickets ab Österreich und bis nach Mezzocorona sein, sowie ab Südtirol und mit Ankunftsbahnhof auf den Strecken Brenner-Innsbruck und Innichen-Lienz.

„Es handelt sich bei den drei Punkten um Ziele, die von beiden Seiten angestrebt werden. Nun sollen letzte Details auf beiden Seiten noch vertieft werden, bevor die weitere Marschroute in einem Folgetreffen in etwa zwei Monaten festgelegt werden soll", erklären die beiden Landesräte.


http://www.stol.it/Artikel/Chronik-im-Ueberblick/Lokal/Suedtirol-und-Tirol-Neue-Verbindungen-und-grenzueberschreitende-Fahrkarten-geplant
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Steph
23.07.2013 16:26     Antworten mit Zitat

Im unten verlinkten Artikel steht folgendes:

Zitat:
"Ab Dezember gibt es direkte Zugverbindungen zwischen Bozen und Innsbruck, ab Dezember 2014 stündlich eine Verbindung Franzensfeste-Innichen-Lienz".
(Zitat Landesrat Widmann)

Sind das die eh schon bekannten EC-Verbindungen, oder doch die Regios?

http://www.stol.it/Artikel/Chronik-im-Ueberblick/Lokal/Loden-Sitzbezuege-fuer-acht-neue-FLIRT-Zuege
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upwards
23.07.2013 22:23     Antworten mit Zitat

Diser Fred ist seiner Zeit weit vorausgeeilt. :)

Ja, wenn Politiker über die Eisenbahn sprechen, führt das zwangsläufig zu derartigen Wirrnissen.

Es werden wohl die Regios gemeint sein. Spannend wird die Möglichkeit eines Flügeltausches für einen Direktzug Ibk.- Lienz.
2014 klingt sehr vielversprechend. Wie ist der Sitzkomfort der SAD- Bestühlung? Für längere Reisen wäre eine Ausstattung wie für den Leo- Express angenehmer.
So komfortabel wie mit den Z1 Eurofima wird es nie wieder werden :lol:
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Rot Neues Grün.
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Steph
23.07.2013 22:57     Antworten mit Zitat

Zum Komfort der SAD-Züge sag ich nur folgendes: Wer den Talent probiert hat, kennt die Südtiroler Flirts. :-) Und das heißt nichts Gutes. Da sind die derzeitigen Trenitalia-Sitze in den alten Hochflur-Waggons um einiges besser (wurden letztes Jahr erneuert und komfortabler!). Sind sogar besser als die Railjet-Sitze, aber das ist ja keine Kunst! :-D
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