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Verlängerung Linie 1 Süd: Linie 5?
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Autor

manni
05.04.2004 14:11     Antworten mit Zitat

@Tramtiger: die Erreichbarkeit des Hauptbahnhofs zu Fuß ist, wenn, dann höchstens ein Argument für das Frachtenbahnhofsviertel - aber auch kein wirklich zulässiges. Vom Tivoli ist's ja nochmal ein Stück weiter dorthin. Da braucht's auf jeden Fall eine leistungsfähige Öffi-Anbindung. Und die grenzenlose Dummheit der Verkehrspolitiker in den 1970ern ist ja inzwischen zum Glück doch Vergangenheit... btw, hat zufällig jemand Pläne von dem Straßenbahntunnel, der angeblich bei der Grenobler Brücke geplant war, bevor man sich dann entschied, die Linie 4 wegen ebendessen Kosten einzustellen?




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manni
05.04.2004 20:42     Antworten mit Zitat

Zu der Schleifenidee in der Mittelebene des Kreisverkehrs habe ich inzwischen von very kompetenter Seite eine Antwort erhalten: zum einen ist die geplante Anlage mit drei Metern lichter Höhe zu niedrig; für die Straßenbahn würden 4,5 m benötigt, was wiederum die Straßenrampen verlängern und damit die Baukosten stark in die Höhe treiben würde (das hätt' ich mir eigentlich auch denken können...); zum anderen wäre damit zu rechnen, daß die Eisenbahnbehörde das niveaugleiche Kreuzen der Gleise durch Fußgänger/Radfahrer in Tieflage nicht genehmigen würde.
Außerdem ist eine permanente Bedienung dieses Streckenstücks ohnehin nicht vorgesehen, da die zu erwartende Frequenz auch mit der Neubebauung dies offenbar nicht gerechtfertigen würde.
Aber eine andere Idee wurde von ebendieser Seite als "planerisch reizvoll" eingebracht: eine eingleisige Schleifenführung um beide Hallen herum (das wär' wieder was für dich, steinbock Und nicht zu lang! ). Ein (Platz-)Problem dabei könnte allerdings der nach Westen rückende AIM-Zubringer sowie der Bereich des Kreisverkehrs werden.
Was haltet ihr von der Idee? Ich find' sie gut!


(Editiert von manni am 05.04.2004 20:44)




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Heli
06.04.2004 10:11     Antworten mit Zitat

Eingleisige Schleifenführungen (siehe R Höttinger Au, 1 Saggen, O Olymp. Dorf) mit mehr als einer nur in einer Richtung bedienten Hst. sind eher abzulehnen, da sich dann die Fahrzeit durch die an der Endstelle nötigen Ausgleichszeit verlängert.
Eine andere Möglichkeit für Tivolianbindung wäre 2 Stichstrecken, eine wie jetzt vorgesehen, die andere zweigt ca. 400 m vor der Endstelle nach Norden ab und bedient Sillhöfe, Eisstadion und Tivoli-Alt. Bedient werden diese abwechselnd, d. h. im 15-min Intervall. What about this?
Heli



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manni
06.04.2004 10:32     Antworten mit Zitat

Zwei Experten haben mir inzwischen auf den Vorschlag geantwortet. D'accord gehen beide darin, daß eine permanente Bedienung dieser Strecke nicht vorgesehen ist /(und auch nicht viel Sinn machen würde), weil sie sich als Innenstadtanbindung wegen des Umwegs über Bergisel nicht eignet. Ein Argument, das nicht von der Hand zu weisen ist.
Die Wohnanlage Sillhöfe ist für eine eigene Straßenbahnanbindung außerdem offenbar zu klein. Und die Schleifen-Idee wurde mit dem Argument relativiert, daß BesucherInnen der Olympiahalle und der neuen Eishalle auch die paar Meter zum Fußballstadion schaffen.
Sieht also eher schlecht aus für unsere Ideen...




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sLAnZk
06.04.2004 14:52     Antworten mit Zitat

Quote:

Außerdem ist eine permanente Bedienung dieses Streckenstücks ohnehin nicht vorgesehen, da die zu erwartende Frequenz auch mit der Neubebauung dies offenbar nicht gerechtfertigen würde.


was ist damit gemeint? wird der ast der linie 1 nur gebaut, damit die wiese erschlossen werde? für eine p&r-anlage? (die dann mitten in der stadt wäre? und treffend innsbruck-mitte hieße... diese abfahrt ist ein unfug, es sei hier noch einmal gesagt) da kenn ich mich nicht aus.


Quote:

Aber eine andere Idee wurde von ebendieser Seite als "planerisch reizvoll" eingebracht: eine eingleisige Schleifenführung um beide Hallen herum (das wär' wieder was für dich, steinbock Und nicht zu lang! ). Ein (Platz-)Problem dabei könnte allerdings der nach Westen rückende AIM-Zubringer sowie der Bereich des Kreisverkehrs werden.
Was haltet ihr von der Idee? Ich find' sie gut!



schade, daß das nicht gemacht wird... es wäre ein grenzfall ähnlich der situation in geidorf (III., graz). noch radikaler wäre es, eine größere schleife zu machen, die dem rain entlang herunter zum tivoli und über den südring und die brücke zur südbahnstraße und hinunter zum bahnhof führen könnte. dies schüfe zwar eine recht schnelle verbindung in die stadt, änderte aber an der langsamkeit über bergisel nichts... also auch nichts. ich darf die frage von oben präzisieren: ich bin froh, daß die strecke hinaus zu den stadien gebaut wird, sie ist sinnvoll, was aber wird damit für ein konkreter zweck verfolgt?






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manni
06.04.2004 15:44     Antworten mit Zitat

Sie dient primär der Erschließung des Fußballstadions für die Fußball-EM 2008. Eine Stadionlinie soll dann über die neue Strecke der STB entlang der Westbahn die direkte Verbindung zwischen Hbf und Stadion herstellen.
Anschließend wird sie wohl bei Veranstaltungen im Stadion oder in der Olympiahalle oder der neuen Halle nebenan den selben Zweck erfüllen.

Der Aufwand für die Fußball-EM scheint sich zu lohnen, in Wien wird immerhin für ebendiese bis 2007 die U2 verlängert.

Auf der eingleisigen STB-Strecke sind übrigens AFAIK keine Ausweichen geplant - da bin ich mal neugierig, wie das dann bei dichtestem Takt im Stadionverkehr funktioniert...




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sLAnZk
06.04.2004 16:31     Antworten mit Zitat

Quote:

Anschließend wird sie wohl bei Veranstaltungen im Stadion oder in der Olympiahalle oder der neuen Halle nebenan den selben Zweck erfüllen.

Der Aufwand für die Fußball-EM scheint sich zu lohnen, in Wien wird immerhin für ebendiese bis 2007 die U2 verlängert.

Auf der eingleisigen STB-Strecke sind übrigens AFAIK keine Ausweichen geplant - da bin ich mal neugierig, wie das dann bei dichtestem Takt im Stadionverkehr funktioniert...



das heiße ich absolut gut, gerade für so riesige menschenmengen auf einmal ist ja die straßenbahn geeignet, aber ohne ausweichen schauts nicht gut aus... weil total viele auf einmal alle viertelstunde ist auch wieder fast nix. man müßte entweder die ausweichen auf der strecke, notfalls auf der straße, mit entsprechenden ampelanlagen, machen oder den retour-ast über den südring mit zweigleisigem rücklauf zum hauptbahnhof durch die südbahnstraße.






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werner
06.04.2004 17:56     Antworten mit Zitat

Hallo!
Ich glaube, die Eingleisigkeit der Stubaitalbahnstrecke über die Südbahnstraße ist nicht so sehr das Problem, da die "Stadionlinie" ja immer nur in Lastrichtung verkehrt. Die Zufuhr bzw. Abfuhr der Einschubwagen kann vom Betriebshof über die Linie 1 erfolgen. Die Stubaier soll bis Mutters alle 30 Minuten verkehren; da ist die Strecke jeweils für 3-4 Minuten in einer Richtung belegt.
Ein weiterer Nutzen der Stadionstrecke bietet sich bei Veranstaltungen im Bergisel-Stadion an; Autos könnten auf den Parkplätzen um das Stadion parken und die Besucher mit Trams zur Endschleife Bergisel (oder gar bis Sonnenburgerhof! befördert werden.
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sLAnZk
06.04.2004 21:40     Antworten mit Zitat

Quote:

Die Zufuhr bzw. Abfuhr der Einschubwagen kann vom Betriebshof über die Linie 1 erfolgen. Die Stubaier soll bis Mutters alle 30 Minuten verkehren; da ist die Strecke jeweils für 3-4 Minuten in einer Richtung belegt.
Ein weiterer Nutzen der Stadionstrecke bietet sich bei Veranstaltungen im Bergisel-Stadion an; Autos könnten auf den Parkplätzen um das Stadion parken und die Besucher mit Trams zur Endschleife Bergisel (oder gar bis Sonnenburgerhof! befördert werden.


Du hast recht... vom bergisel weg ist es nur mehr ein kilometer... und wenn ich davon ausgehe, daß ich je zwei bahnen in der wendeschleife unterbringe, hab ich recht gute kapazitäten, auch ohne ausweichen zwischen bergisel und stadion.
die idee mit dem parken beim stadion und leutefahren bis zum sonnenburgerhof ist hervorragend, allerdings läuft das dann auch wieder wie auf einer strecke mit einer einzigen ausweiche am bergisel, das ist für die distanz eher knapp, würde ich sagen.






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manni
06.04.2004 22:12     Antworten mit Zitat

Die Idee, bei Veranstaltungen im Bergiselstadion Straßenbahnen bis zum Sonnenburger Hof zu führen, wurde ja schon mehr als einmal publiziert.
Allerdings ist die Fußwegdistanz bis zum Stadion nicht zu unterschätzen. Deswegen glaube ich nicht, daß daraus etwas wird. Schade, daß die Station dort nicht etwas näher liegt.




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sLAnZk
06.04.2004 23:19     Antworten mit Zitat

Quote:

Allerdings ist die Fußwegdistanz bis zum Stadion nicht zu unterschätzen. Deswegen glaube ich nicht, daß daraus etwas wird. Schade, daß die Station dort nicht etwas näher liegt.


Das stimmt auch, allerdings liegt das problem eher darin, daß hier der eingang des stadions auf der falschen seite liegt (falsch deshalb, weil die stubaier zuerst da war), und die station liegt ja gleich nach der kreuzung, sprich gegenüber der ibk-information. wenn man eines der gatter (zB jenes unter den reporterkabinen) entsprechend adaptiert, kann man eben hinübergehen und spart sich den aufstieg.... sicherlich interessant für flachlandindianer und papstbesuchpublikum, das der jungschar bereits entwachsen ist... man verachte mir den sonnenburgerhof (einstens noch "plateau" genannt )nicht.
stb



(Editiert von sLAnZk am 06.04.2004 23:23)





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manni
06.04.2004 23:28     Antworten mit Zitat

Auch diese Location muss ich mir wohl mal genauer ansehen... ich wäre bisher der Meinung gewesen, man müsste den halben Bergisel umrunden wenn man von Sonnenburgerhof ins Stadion will. Schande über mich.




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sLAnZk
07.04.2004 18:49     Antworten mit Zitat

Quote:

Auch diese Location muss ich mir wohl mal genauer ansehen...


vielleicht bin auch ich derjenige, der das muß... völlig sicher bin ich mir jetzt nicht mehr. bei lichte betrachtet: man muß den bergisel zur hälfte umrunden, aber so groß ist der auch wieder nicht. und wenn der umweg unten herum zum hofer-andreas wegfällt, ist es wirklich nicht mehr weit.






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manni
07.04.2004 22:13     Antworten mit Zitat

Eine Stichstrecke hinüber zum Stadion wäre natürlich ganz ideal.
Dazu müsste das Stadion allerdings wieder öfter genützt werden. Derzeit finden ja wirklich nur Skisprungbewerbe dort statt.




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sLAnZk
08.04.2004 19:53     Antworten mit Zitat

das allerdings fände ich übertrieben... besser investiert wäre das geld in ... äh also da gibts sicher irgendetwas. vielleicht hat man auch inzwischen genügend erfahrung gewonnen mit der standseilbahn im bergiselstadion (die technisch sicher auch nicht uninteressant wäre... ich war dort noch nie), daß man eine analoge strecke hinunter zum bergisel so bauen kann, daß der betrieb gewährleistet ist





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manni
08.04.2004 22:21     Antworten mit Zitat

@steinbock: die "Standseilbahn" kannst du für Großveranstaltungen vergessen. Das ist nichts weiter als eine, noch dazu ziemlich mickrige, oft kaputte und selbst zu bedienende, Liftkabine auf Schienen.




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sLAnZk
08.04.2004 22:33     Antworten mit Zitat

Quote:

Das ist nichts weiter als eine, noch dazu ziemlich mickrige, oft kaputte und selbst zu bedienende, Liftkabine auf Schienen.


sehr sehr schade, bietet doch die standseilbahn - siehe hungerburg und natürlich auch axamer lizum - eine ästhetisch sehr interessante alternative zu vielen kastln am schnürl ... sehr schade, daß das nicht beherrscht wird am bergisel






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manni
08.04.2004 23:17     Antworten mit Zitat

Technisch zweifellos toll - aber nicht geeignet für große Menschenmengen, und schon gar nicht eine Standseilbahn im Miniformat à la Bergisel. Und auch eine im Format der Hungerburgbahn ist systembedingt nicht für die Beförderung einer sehr großen Anzahl von Personen innerhalb eines kurzen Zeitraums geeignet. Außer vielleicht Standseilbahnzüge mit sehr, sehr großem Fassungsvermögen auf einer zweigleisigen Strecke, aber ich bezweifle daß es sowas gibt.

Deswegen wäre ich für eine eingleisige Stichstrecke zum Stadion mit zwei Bahnsteiggleisen, mit Platz für jeweils drei Bahnen. Damit könnten dann im (ca.) 7-Minuten-Takt immer rund 500 Menschen hin oder weg befördert werden (Nachfahren auf Sicht, immer drei Bahnen hintereinander, oder zusammengekuppelt falls das geht).

Aber ich glaube, derzeit stellt sich die Frage einer solchen Anbindung dort oben eh nicht.




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sLAnZk
09.04.2004 16:12     Antworten mit Zitat

Quote:

Deswegen wäre ich für eine eingleisige Stichstrecke zum Stadion mit zwei Bahnsteiggleisen, mit Platz für jeweils drei Bahnen. Damit könnten dann im (ca.) 7-Minuten-Takt immer rund 500 Menschen hin oder weg befördert werden (Nachfahren auf Sicht, immer drei Bahnen hintereinander, oder zusammengekuppelt falls das geht).


das wär eine interessante zusatzfrage, ob diese neuen bahnen mit mehrfachsteuerung zu fahren sind... und ob beiwagen vorgesehen sind. das böte eine reihe interessanter perspektiven.





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werner
11.04.2004 13:07     Antworten mit Zitat

Hallo!
Wenn ich mich an den Vortrag von Dir. Baltes erinnere, sagte er, dass in der Ausschreibung die Option auf eine Nachrüstung von Kupplungen vorgesehen ist. Das könnte bedeuten, dass - zu einem späteren Zeitpunkt - eine Mehrfachtraktion in Erwägung gezogen wird. Allerdings sollten dafür bereits jetzt oder in nächster Zeit die entsprechenden Vorkehrungen getrofen werden: Haltestelleninseln, Länge der Ausweichen auf der L6 und Stubaitalbahn. Allerdings nur für einen gelegentlichen Verkehr zu Events scheinen mir derartige bauliche Änderungen reichlich teuer, da ist es wohl besser, in diesen Fällen eben etwas mehr Personal zu bezahlen. Einen Anhängerbetrieb schließe ich eher aus, da dieser - trotzdem Beiwagen eine reizvolle Alternative wären - gewisse Probleme aufwirft: Umsetzgleise an Endstellen ohne Schleife, geringere Beschleunigung (v. a. auf Steigungsstrecken), Überwachung (ich denke dabei an den Zustand mancher c-Beiwagen in Wien; v. a. in bestimmten Stadtteilen).
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