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Die ersten Fotos der neuen HBB-Wagen...
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Autor

Linie O
29.10.2007 15:53     Antworten mit Zitat

Ganz einfach:
Abmontieren- verladen/kaufen-hinauftransportieren(mit HBB, weiter zu Fuß)- aufbauen und so tun als wäre alles in Ordnung wenn man am nächsten Tag liest: ZugunglÜck wegen gestohlener Bahnschranke.
oder: ÖBB verkaufte Bahnschranke-Auto fuhr dadurch gegen Zug! :mrgreen:
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peter nicht eingeloggt
31.10.2007 15:03    Seilbahnen halten mehr als man meint... Antworten mit Zitat

Liebe Leute, lieber sLAnZk,

Etwas grippegeschwächt werde ich gerne versuchen auf die offenen Fragen Antworten zu geben. Ich hatte ja die Ehre nahezu 8 Jahre bei der Hungerburgbahn bzw. Nordkettenbahn dabeisein zu dürfen und erlebte dort u.a. auch die Abnahme des neuen Steuerungsystems 2003 mit umfangreichen Bremsproben und Absteuerszenarien.

sLAnZk schrieb:
Die Frage ist sehr interessant!
Ich glaube aber, daß es vor allem Notbremsungen sind (wie es bei der klassischen Bahn in den späten Zwanziger Jahren - oder waren es die mittleren Vierziger Jahre? Ich werde gleich nachschauen in einem der zwei dafür in Frage kommenden Bücher, das eine ist das blaue, das andere ein rotes :) ), die das Seil beschädigen, namentlich wenn nur bei einem Wagen eine Schienen-/Zangen- oder sonstige Bremse einfällt, ohne daß der andere auch gebremst würde. Wenn eine Notbremsung beide Wagen und die Seile synchron abbremst, dürfte es eigentlich (weitgehend) nur Lärm machen.

Auch glaube ich nicht so recht, daß man wirklich eine solche Notbremse durch eine wirklich realitätsnahe Bremsprobe prüfen muß - man hat das ja auch bei Tragseilbremsen nie getan. Ich erinnere mich an einen Zeitungsartikel über eine Bremsprobe mit der Tragseilbremse einer Seilschwebebahn, das war ferngesteuert mit ordentlich Gewichten in der Kabine, und zwar unmittelbar bevor man die Bahn außer Betrieb genommen hat (vor einem Neubau) irgendwo im Salzburgischen, wenn ich mich recht erinnere. Alle waren sie sehr gespannt auf das Resultat, weil man ein solches Experiment normalerweise eben nicht machen kann, weil es die Bahn schwer zu beschädigen bzw. in ihren wesentlichen Teilen de facto zu zerstören neigt.


Grundsätzlich ist zu sagen, dass jede Bahn vor Ihrer Inbetriebnahme auf Herz und Nieren geprüft werden muss! Jeder mögliche Betriebszustand muss probiert werden und einwandfrei ablaufen. Dabei nimmt man auf das Material eher keine Rücksicht, mit dem Argument, dass der Betriebsablauf auch in Realita stattfinden kann (Höchstmögliche Sicherheit).
Ich kann mich noch gut errinnern, dass wir bei der HBB in regelmässigen Intervallen Bremstests machten, wo der Wagen teilweise aus voller Fahrt mit der Zangenbremse zum Stillstand gebracht wurde. Das darf kein Problem sein, da das Seil sehr elastisch ist, und zudem mit Ziehen der Zangenbremse sofort der Stillstand der Antriebsanlagen erfolgt! Auch bei der Nordkettenbahn wurden vielfach Schnellbremsungen fingiert, wobei wie auch bei der HBB die Möglichkeit bestand das Auslösen der Zangenbremsen durch Arritierungen (eiserene Wächter) zu verhindern.
Noch zu sLAnZk Frage: die Bahn war nicht in Salzburg, sondern es handelte sich um die Ötztaler Gletscherbahn (Sölden), die seitens der ETH Zürich zu Tests unter Extrembedingungen nach Betriebseinstellung verwendet wurde. Das ganze war glaube ich 1986. Ich habe davon sogar einen Video der ETH. Hier konnte man eindrucksvoll sehen, welche Kräfte bei Seilbahnen auftreten können...

Die Hungerburgbahn wird vor Inbetriebnahme noch ausführlich Abnahmefahrten durch das Ministerium zugeführt und muss dann eine gewisse Zeit reibungslosen Betrieb ohne Fahrgäste nachweisen... Sodann wird am 1. Dezember, wenn alles seitens der Behörde klar geht, die Betriebseröffnung erfolgen.
Dies ist ein standardisierter Ablauf wie bei jeder neuen Bahn...

LG

Günter Denoth
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Peter021
30.11.2007 13:42     Antworten mit Zitat

Admiral schrieb:
mal ganz ehrlich, auch wenn das ding großteil der zeit in der grotte fährt, die stehzeiten werden ja im freien verbracht, und sonst denke ich wollen die leute auch was sehen > denke nicht dass sich da viele hinsetzen, besonders nicht wenn mans davor zu fuß bis zum kongresshaus geschafft hat. kann sein dass es einige klappbänke gibt, da bin ich mir nicht sicher... außerdem muss ich sagen bin selber öfters mal mit standseilbahnen gefahren und dass die angebotenen sitzgelegenheiten benutzt worden sind war eher einzelfall.
btw, find die dinger garnicht so schiach, recht spacig wenn man davor steht.


Stehzeiten im Freien? Ist die Station Congress oberirdisch? Ausserdem weiss ich nicht ob die Bahn viel stehen wird, bei den Förderleistungen, die man erbringen will :wink: ...

LG

Günter
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manni
01.12.2007 01:53     Antworten mit Zitat

Es muss zumindest Klappsitze geben - es gibt Leute, die sind körperlich nicht so fit und können einfach nicht so lange stehen bzw. können nicht sicher genug stehen, wenn Fliehkräfte auftreten. Bin mir insofern sicher, dass es zumindest einige Sitze gibt.
Ansonsten stimme ich dem Admiral zu - ich selbst bin in der alten HBB eigentlich immer gestanden. Wer konnte, der stand.
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Peter021
01.12.2007 10:42     Antworten mit Zitat

Mit Stehzeiten meinte ich Standzeiten der Bahn zwischen den Fahrintervallen... Ich muss erst in den Wagenskizzen nachschauen, irgendwas stand da glaube ich von einem Sitzplatz pro Abteil? Gegen die Alte mit ihrer Bank pro Abteil (oder die ganz alte mit ihren Bänken!) sicher eine Verschlechterung...
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sLAnZk
01.12.2007 13:50     Antworten mit Zitat

Wer konnte, der stand. ... weil er sonst nichts hinausgesehen hätte aus den Original-80er-Steigen. Das wird in der neuen wohl ähnlich sein. Naja, ich werde das Gerät wahrscheinlich einmal ausprobieren gehen, schauen, wie es sich anfühlt.

Sind das eigentlich wieder Zweiachser? Wahrscheinlich kreischen sie deswegen so in der Kurve.
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Es kreist die Tram in meinem Kopfe
herum fährt sie mit Strom
es liegt so Spannung an meinem Schopfe
das hab ich jetzt davon.
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Martin
01.12.2007 18:33     Antworten mit Zitat

Es sind Zweiachsdrehgestelle
... -ein ziemlich schlechtes Photo, aber mein Auge hats gesehen
Wenn es wegen der Schiene quiescht, dann wahrscheinlich, weil eine Standseilbahn bedingt durch die Notwendigkeit mit den Walzenrädern die Abtsche Ausweiche zu passieren keine nach innen gekippte Schienenköpfe hatt - eine ausgleichende Pendelbewegung, wie bei der wirklichen Eisenbahn, gibts daher hier nicht.
Die Zahnradbahn Genua-Principe-Granarolo (mit Abt-ausweiche!) ist ein solchen Beispiel, sie rüttelt und rattert (zumindest vor der Renovierung) - gelegentlich quietscht sie auch (für uns natürlich alles Musik - für Anwohner möglicherweise der reine Terror)

PS: es könnte lediglich sein, das eine Zweiachs- und ein Einachs- Fahrwerk kombiniert sind. Komisch wär es schon, aber ich habe nur diese Gestell gut sehen können. (Die Diskussion kommt mir vor, wie die bei Heinz Erhart - der Igel, die genaue Anzahl von Beinen ist noch nicht erforscht, den keiner würde es Wagen den Igel -wegen seiner Stacheln- umzudrehen :wink: )
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sLAnZk
01.12.2007 23:01     Antworten mit Zitat

Ja, daran hätte ich denken müssen. Danke für das Bild, in der Vergrößerung sieht man jedenfalls zwei Aufhängungen.
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Obusfahrerin
01.12.2007 23:06     Antworten mit Zitat

[Der Text dieses Postings wurde auf Wunsch des Users gelöscht]
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Martin
02.12.2007 08:42     Antworten mit Zitat

Allerdings - da sieht man es besser.
Doch ich bin beinahe darunter hineingekrochen :wink:
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Peter021
02.12.2007 17:10     Antworten mit Zitat

Zweiachser bei 10 m/s??? Wäre mir neu... So wie das aussieht (und auch in der Beschreibung steht) müsste es sich um einen Vierachser (ohne Achsen naturlich) handeln. Insgesamt sollten 4 Laufwerke a zwei Rädern vorhanden sein, so wie das üblich ist...
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martin unangemeldet
02.12.2007 18:40     Antworten mit Zitat

Bevors unklar wird
2x Zweiraddrehgstelle pro Seite des Rahmens
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sLAnZk
02.12.2007 18:46     Antworten mit Zitat

Es besteht keine Gefahr der Unklarheit, da Klarheit dank Martin und Admiral bereits hergestellt war.

Ist eigentlich heute jemand probegefahren? Oder muß ich das auch selber machen? Himmel-Herrgott-Sakrafix! :D Tachinierer-Bagage!
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manni
02.12.2007 18:57     Antworten mit Zitat

Einladung zur Community-HBB-Probefahrt

Der Herr Buswebmaster und ich wollen kommende Woche abends mal probefahren.

Zur Wahl stünden Dienstag (da müsste ich einen anderen Termin verschieben, ginge aber) oder Donnerstag, jeweils um 19 Uhr. Da geht sich eine Berg- und eine Talfahrt gut aus.

Anschließend könnte man sich ja noch gemütlich ein bissl in einer Pizzeria zusammensetzen oder frierend einen der Weihnachtsmärkte aufsuchen.

Wer wäre dabei?
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don Pedro
02.12.2007 21:14     Antworten mit Zitat

Ja beim Glühwein am Donnerstag wäre ich dabei, die Fahrt mit unserer Rumpelbahn schenke ich mir lieber...

Zu den Wagen: Also alles klar, bitte dann auch genau ausdrücken. Das Konstruktionsprinzip entspricht damit den gewohnten Waagner Biro Bahnen (ähem Leitner) Bahnen...
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sLAnZk
02.12.2007 21:40     Antworten mit Zitat

Dem sLAnZk ist leider weder Dienstag noch Donnerstag möglich - dafür war er aber bei der Eröffnung der große Korrespondent. Ich glaube, das ist mehr noch als ausgleichende Gerechtigkeit. Die Eröffnung zu besuchen hat nämlich im Gegensatz zu Zugfahren/Bahnfahren sogar etwas von In-den-sauren-Apfel-beißen gehabt, etwas von Die-Krot-schlucken, von Aus-dem-nicht-vorübergehenden-Kelch-trinken-müssen.

Man fahre ergo für mich und berichte. :)
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Aus
04.12.2007 21:08     Antworten mit Zitat

Eine kleine Reportage von der Eröffnung: http://tram.afterdarknet.at/forum/index.php?topic=122.0

Ein kleines Augenzwinkern da zudenken ;)
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