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Das fragwürdige Agieren der BenzinkutscherInnen
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Autor

manni
10.10.2013 11:59     Antworten mit Zitat

OK, danke!
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NSA intern
21.11.2013 10:17     Antworten mit Zitat

Dachte schon das kommt nur mir so vor, daß andere Verkehrsteilnehmer immer rabiater werden. Ist aber offenbar Programm:



Einen oder zwei Tage davor geschah ähnliches im Bereich Blasius-Hueber-Str / Herzog-Sigmund Ufer, ein schwarzes Mercedes Taxi fuhr ein 13 jähriges Mädchen an und flüchtete anschliessend.

Die Moral ist offenbar im Keller angekommen.
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DUEWAG 240
21.11.2013 17:12     Antworten mit Zitat

Nein! Die Moral ist nicht im Keller, denn selbst im Keller ist noch ein kleines bisschen Licht. Und bei diesen Autofahrern gibt es kein Licht mehr!...
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Wörter, die dieses Jahr noch aus dem Wörterbuch verschwinden:
- Straßenverkehrsordnung
- Gehsteig
- Fahrradlicht
- Fahrradklingel
- Rücksicht
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ice108
02.12.2013 20:19     Antworten mit Zitat

So, nachdem mich gerade in der Schneeburggasse beim Linksabbiegen ein Auto das wohl Richtung 60 km/h (oder noch mehr?) drauf hatte fast über den Haufen gefahren hat:

Es macht echt keinen Spass bergauf links abzubiegen, wenn in dem kurzen Zeitfenster zwischen Zurückschauen ob endlich nix mehr kommt und anfahren schon wieder so ein Geschoss auf Kollisionskurs ist!

Aus dem fliessenden Verkehr abbiegen ist oft eh illusorisch, zu groß der Unterschied zwischen bestenfalls 10km/h Fahrrad und mindestens 40 km/h Autoverkehr. Dann heißt es halt am rechten Rad warten bis die Schlange vorbei ist, und dann.... Siehe oben!

Man muss den Autos ja zugute halten, die 30km/h-Schilder sind außerhalb von Hötting-Dorf nicht so sehr dicht gesät, bzw. bin ich mir garnicht sicher ob der mittlere Abschnitt (zwischen Brandjochstraße und Sadrachstraße) überhaupt offziell als 30 gilt.

Abgesehen davon wäre zumindest eines von folgenden beiden Dingen wirklich angebracht:

Entweder Radfahrstreifen bergauf, damit nicht zu dem Linksabbiege-Problem noch das "man muss sich alle 100 Meter wieder an einem parkenden Auto in den Verkehr einordnen"-Problem kommt.

Oder noch besser Freigabe der ca. 80 bis 100 fehlenden Meter zwischen dem Ende der Sternwartestraße und dem Ende des Großer Gott Wegs für Fußgänger und Radfahrer. [man kann am Luftbild nicht viel erkennen, könnte aber sein dass das eh schon ein Weg ist, nur halt privat hinter Zäunen versperrt]

Und abgesehen davon Tempokontrolle auf Tempo 30.
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manni
03.12.2013 01:19     Antworten mit Zitat

Ice, ich hab das mal weitergegeben. Bis dahin hilft vielleicht das Streuen von großen Reißnägeln ein Stück weiter unten :)
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NSA intern
04.12.2013 11:59     Antworten mit Zitat

ice108 schrieb:

Man muss den Autos ja zugute halten, die 30km/h-Schilder sind außerhalb von Hötting-Dorf nicht so sehr dicht gesät, bzw. bin ich mir garnicht sicher ob der mittlere Abschnitt (zwischen Brandjochstraße und Sadrachstraße) überhaupt offziell als 30 gilt.


Der 30er endet ca. bei der Bushaltestelle Brandjochstraße, ab dort sind 50 erlaubt bis kurz hinter den Abzweig Sadrach wo wieder eine 30 km/h Begrenzung beginnt.
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manni
04.12.2013 12:04     Antworten mit Zitat

Ice, an welcher Stelle genau in der Schneeburggasse ist das Linksabbiegen denn gefüährlich? Ich bräuchte eine genauere Beschreibung, damit der Radverkehrsbeauftragte sich das ansehen kann.
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ice108
04.12.2013 19:04     Antworten mit Zitat

Mein Weg an der Stelle war Schneeburggasse an der Kreuzung Speckweg geradeaus, und dann links in den Silberweg (an der Apotheke dort).

Für mich ist das kein auf das Linksabbiegen konzentriertes Thema (siehe unten), deswegen beschreib ich mal wie ein Weg mit dem Fahrrad da rauf typischerweise aussieht: Von Mariahilf unten am Friedhof entlang, dann die Sternwartestraße entlang bis zum botanischen Institut ist alles perfekt, das sind alles MIV-freie oder MIV-arme Straßen und Wege.

Da die Sternwartestraße vorne dann eine Sackgasse ist, eben besagte 80 bis 100 Meter bis zum Großen-Gott-Weg fehlen, muss man am botanischen Institut rauf zur Schneeburggasse fahren. Dann die Schneeburggasse entlang, zuerst noch relativ flach, dann Richtung Kreuzung Speckweg zunehmend steiler. In dem Bereich sind auf beiden Straßenseiten Parkplätze markiert, genauer gesagt wechseln auf beiden Straßenseiten Parkplätze mit kurzen Parkplatzfreien Abschnitten ab. Außerdem fällt auf dass zumindest zu sehr vielen Zeiten nennenswert Parkplätze frei bleiben.

An sich ist das positiv, führt aber eben dazu dass man in dem Abschnitt nicht einfach mit dem Fahrrad vor sich hin fahren kann, sondern mehrere Male für 50 oder 100 Meter nach rechts ausweicht, bevor man dann am nächsten parkenden Auto wieder eine Lücke finden muss um sich in den fliessenden Verkehr einzuordnen. In gewisser Weise ist die Situation schwieriger mit dem Fahrrad zu fahren als wenn die Parkreihe rechts lückenlos wäre.

(die Straße ist zwar recht breit in dem Abschnitt, aber mit zwei Parkstreifen dann halt doch nicht mehr so sehr, will sagen bei Gegenverkehr, insbesondere wenn Busse beteiligt sind, kann es auch mal knapper zugehen für die Autos; und wenn man dann mit dem Fahrrad wieder nach links am parkenden Auto vorbei zieht, und gleichzeitig überholt wird von jemandem "der es grade noch schaffen will vorbeizukommen vor dem Gegenverkehr", dann wird es eben für den Fahrradfahrer knapp).

An der Kreuzung Speckweg macht die Straße eine leichte Rechtskurve und wird steiler. Kurz danach biegt dann links der Silberweg ab. In dem Bereich bündelt sich der Verkehr von Hötting Dorf mit dem vom Speckweg, was schonmal in längeren Kolonnen endet. Da kommt es schonmal vor, wie eben an dem besagten Tag, dass man wenn man in den Silberweg will nur noch die Wahl hat rechts auszurollen und zur warten bis die Kolonne vorbei ist, weil ich es als steigungsbedingt mit 10 km/h fahrender Fahrradfahrer nicht schaffe mich in eine Autokolonne einzusortieren fürs Linksabbiegen. Soweit so gut, ist manchmal nervig. An dem Tag war es so dass das letzte Auto der Kolonne kam, danach soweit ich in der leichten Rechtskurve sehen konnte (und das sind eigentlich schon mindestens 100 Meter) kam nix mehr, und dann beim Losfahren kam eben besagter Idiot dahergebrettert, was weiß ich wieviel der drauf hatte um in so kurzer Zeit von "nicht sichtbar" auf "er hat mich gleich" näherzukommen.

Fazit:
Erstens Mal sollte auch im noch fehlenden Bereich Tempo 30 her, das würde die Sache als Fahrradfahrer sicher erleichtern.

Zweitens, für den Bereich Botanik - Speckweg sollte idealerweise die Lücke zum Großen Gott Weg aufgemacht werden, da müsste man sich vielleicht mal mit dem Grundstückseigentümer dort zusammensetzen, es kann sein dass das einfach als Schotterweg über ein abgesperrtes Privatgrundstück drübergeht, es kann auch sein dass da unter den Bäumen die am Luftbild alles verdecken (einsehbar ist es auch nicht von außen) mehr ist an Garten etc. Ich glaube das Gelände leicht oberhalb wird als kleine Gärtnerei genützt.

Wenn das nicht geht wäre zumindest in der Schneeburggasse bergauf ein Fahrradstreifen rechts fein, um eben dieses nervige Ausscheren - Einscheren zu vermeiden.

Die Punkte betreffen eigentlich alle Radfahrer die aus der Innenstadt Richtung Sadrach wollen, also schon ziemlich viele.

Beim Linksabbiegen zum Silberweg wüßte ich jetzt selber nichts was (baulich) gemacht werden könnte außer dafür zu sorgen dass die Autos nicht gar so schnell daherkommen, also Tempo 30. Man muss auch ehrlicherweise sagen dass der Silberweg nicht grade eine Haupt-Radlerachse ist, weswegen ich eigentlich die Punkte oben für wichtiger halten würde.

Der Idiot ist mir halt beim Linksabbiegen begegnet, weswegen das der Aufhänger für das Post wurde.

So, ich hoffe das Thema jetzt umfassend beleuchtet zu haben ;-)
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manni
05.12.2013 00:03     Antworten mit Zitat

Danke, ich gebs weiter und berichte dann!
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manni
05.12.2013 13:43     Antworten mit Zitat

Um den Radstreifen kümmert sich jetzt der Radverkehrsbeauftragte, eine Linksabbiegemarkierung für den Radverkehr wird rechtlich schwierig, er versucht aber, auch das hinzukriegen. Die Radverkehrsfrequenz ist hoch und es wäre gerechtfertigt.
Beim Durchstich ist mit Anrainerwiderstand zu rechnen, das hätte schon mal gemacht werden wollen. Ob es einen neuen Versuch geben wird, ist noch nicht klar, aber wenn, dann wird es dauern und relativ teuer werden.
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sLAnZk
25.01.2014 13:04     Antworten mit Zitat

Der Durchstich Sternwartestraße-Speckweg wäre definitiv wertvoll für den Radverkehr, weil man sich nicht nur Steigungen, sondern auch weite Strecken lästigen Mischverkehrs erspart.

Mir scheint, ich habe dort vor etlichen Jahren einmal mit einer Dame gesprochen, die ich auf diesen sinnvollen Durchstich angesprochen habe - sie hat gemeint, das werde wohl nicht kommen. Wobei: 'gemeint' könnte man auch mit 'über den Zaun gemault' präzisieren. Wird sicher schwierig.
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Es kreist die Tram in meinem Kopfe
herum fährt sie mit Strom
es liegt so Spannung an meinem Schopfe
das hab ich jetzt davon.
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manni
26.01.2014 02:12     Antworten mit Zitat

Und hier ein Produkt für unsere religiösen bzw. esoterischen (sind ja nur zwei Begriffe für die selbe Sache) AutomobilistInnen: http://www.bpes.de/de/energie_klanglack_fahrzeug.html
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Trolli
27.01.2014 15:27     Antworten mit Zitat

Kennt ihr das schon? ÖVP-Gemeinderatskandidat und Rechtsanwalt Peter Harlander täumt Salzburg neu. 60 Verkehrsideen in den 60 Tagen bis zur Wahl:
https://www.peterharlander.at/verkehrsloesungen/
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manni
27.01.2014 15:51     Antworten mit Zitat

Ohne es gelesen zu haben, kann ich mir schon vorstellen, was da alles drinsteht. Arg, was die ÖVP da in Salzburg abzieht. Nasse Feztzen, Teer, Federn, etc.
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Tramtiger
30.01.2014 21:31     Antworten mit Zitat

Heute Nachmittag in Hötting

Ich fahre - nein besser - ich lassen fahren - mit dem H von Westen kommend Richtung Innenstadt, als ein IL-PKW mitten auf der Schneeburggasse im Kreuzungsbereich mit der Kirschentalgasse steht.

Mit dem PKW war es knapp zu schaffen (über den Gehsteig) an dem Fahrzeug vorbeizufahren. Für den Bus war aber Schluss.. (netter Reim)

Der Fahrer steigt aus - kurz darauf kommt der entgegenkommende Bus. Die Fahrer beraten.

Ich steige ebenfalls aus und siehe da, das Fahrzeug ist leer. Die Handbremse ist angezogen aber Gang ist keiner eingelegt.

Passanten meinen, der Wagen wäre einfach heruntergerollt und nun steht er da....

Da der Wagen offenbar trotz Handbremse gerollt ist dachte ich mir, dass er ja dann auch weiterrollen kann. Das ist aber gefährlich hab ich von meinem Papa gelernt.

Ich beschloss zu versuchen den Wagen mit Hilfe eines anderen Passanten wegzuschieben. Zumindest so weit, dass er mit dem Hinterrad an der Gehsteigkante ansteht und damit nicht mehr von selbst losrollen kann. Gesagt - getan es hat geklappt.

Nun war auch genug Platz, dass der entgegenkommende Bus vorbeifahren konnte. Nach Auflösung des Chaos konnte dann auch mein Bus die Fahrt fortsetzen...
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Linie R
31.01.2014 16:35     Antworten mit Zitat

Ja so a gute Handbremse habe auch mal ghabt :) mei Lösung: überall parken nur nicht am Berg. . oder hald gleich Handbremse richten ;)
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ice108
31.01.2014 19:47     Antworten mit Zitat

Also mit meinem Fahrrad ist mir das noch nicht passiert :mg:
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SAERDNA
02.04.2014 22:45     Antworten mit Zitat

Per Rad habe ich mir heut mal wieder kurz die Situation an der Kreuzung W-Greil-Strasse / Museumstrasse angeschaut. Mittlerweile ist ja der Anteil des MIV, welcher illegalerweise in die MUS einbiegt spürbar weniger geworden. Dennoch musste ich nicht lang warten bis 2 PKW (Innsbruck bzw Salzburg-Kennzeichen) aus der TG BTV links in die Greilstrasse einbiegen, und dann sogleich in die MUS abbiegen. Der Salzburger wollte scheinbar vor dem Abbiegen wieder wenden, aber enstschloss sich dann dem Innsbrucker KFZ einfach nachzufahren. Desgleichen passierte dann an der Ecke zur Sillgasse. Die junge Dame im Innsbrucker Audi schoss wie selbstverständlich nach link in die Sillgasse, und der Salzburger tat es ihr gleich. Innerhalb von 30 Sekunden 4 Übertretungen!
Kurz danach sah ich 2 Polizisten auf "Kontrollblick" beim Beginn der Viaduktbögen. Scheinbar beobachten Sie das illegale Abbiegen von der MUS in die Bögen vom Sillpark her.
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manni
03.04.2014 07:20     Antworten mit Zitat

Die Wilhelm-Greil wird ja is Ende des Jahres neugestaltet, damit sollte das Problem dann erledigt sein.

534036040.pdf (949 KB)
177063100.pdf (1 MB)

Gegen die illegalen Abbiegenden in die IES sollte irgendwann demnächst eine bauliche Maßnahme getroffen werden.
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Bazora61
03.04.2014 19:39     Antworten mit Zitat

Grundsätzlich nicht schlecht, dass die Wilhelm-Greil-Str endlich dicht gemacht wird. Andererseits möchte ich schon bemängeln, dass ich es für unnötig halte im Bereich des Landhausplatzes eine derart aufwendige Bodenmarkierung aufzubringen. Wenn es keinen Fahrradstreifen gäbe, der zudem nur als Mehrzweckstreifen ausgeführt wird, könnte man meiner Meinung nach komplett auf Längsverlaufende Markierungen verzichten.

Des weiteren ist der Straßenquerschnitt deutlich zu breit gewählt worden. So hoch ist das Verkehrsaufkommen dort doch nicht. Zudem vorallem nicht so hoch, dass man Radfahrer und MIV trennen hätte müssen. Auch ist mir aufgefallen, dass es eine Linksabbiegespur in die Meranerstraße gibt. FÜR WAS?

Und noch etwas möchte ich anbringen. Die Gehsteige wurden nicht verbreitert, nach wie vor ist die Straße wirklich Straße und keineswegs eine Flaniermeile oder "Lebensraum".
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