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| Autor |
spfelsberg |
| 21.07.2012 00:46  |
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Manni, es ist leider so dass bei den meisten Hybridbussen der grössere Anschaffungspreis nie durch Kraftstoffersparnis herausgefahren werden kann. Am meisten sparen Parallelhybride auf Basis automatisierten Schaltgetriebe, namentlich Volvo 7700 bzw. 7900. Damit kannst du eine ersparnis von bis zu 35% erreichen. Mit anderen Hybridbusse schafft man nur so 15%. Ich presönlich sehe den Hybridbus als Zwischenschritt zum rein elektrischen fahren, es geht darum dass Hersteller und Busnunternehmen möglichst viel Erfahrung mit der neuen Technologie sammeln und diese dann in der Entwicklung von reine Elektrofahrzeuge einsetzen können. _________________ www.bus-gr.ch.vu |
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manni |
| 21.07.2012 01:23  |
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Sehe ich genauso wie du auch als Zwischenstufe.
Ich habe nicht gesagt, dass der Kaftstoffverbrauch die höheren Anschaffungskosten aufwiegt. Es geht nicht primär um die Kosten!
Selbst "nur" 15% weniger Kraftstoffverbrauch entsprechen bezüglich Schadstoffausstoß einem bis zwei PKW, die nicht den ganzen Tag lang herumfahren - also ganz grob gesagt 40 bis 80 normal genutzen Autos (30 Minuten Betriebszeit pro Tag mit 20 Stunden). Mit zehn Hybridbussen ersparen wir uns bei diesem Minderverbrauch also den Dreck von 400 bis 800 Autos pro Tag. Das ist der eine Aspekt.
Der andere Aspekt ist der Lärmschutz. Hybridbusse fahren leise an. Das ist gerade in Wohngebieten ein ganz entscheidender Vorteil. _________________ ___________________________________________________________________________________________
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spfelsberg |
| 21.07.2012 02:00  |
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Die Frage ist da aber ob der Verkehrsbetrieb mehr zahlen will, und da erhälst du einfach ein nein. Das muss man über Subventionen (ist doch so bei auch, oder?)lösen, aber die kriegt man angesichts der Wirtschaftsalge nicht mehr so leicht.
Noch zum Gelenkbus nach Igls. Ich denke es ist wichtig den Bus überall zu testen (es geht ja primär um Hybrid und nicht den Gelenker ;) ). Nur so hast du Werte welche Linie wirklich geeignet ist. Hier bei mir fährt inzwischen ein Hybridbus regelmässig auf der (sehr) steilen Linie 2. Keine Ahnung was das soll... Besonders viel sparen wird das wohl nicht, warscheinlich spielen sie wiedereinmal mit der Software rum. ;) Auf jeden Fall fährt den Bus abwärts 10min lang reinelektrisch und dank voller Batterie danach noch etwa einen Kilometer. Aber ob da besonders gut für den Verbauch ist, naja... ;) _________________ www.bus-gr.ch.vu |
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Linie O |
| 21.07.2012 08:59  |
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| manni schrieb: |
| Dementsprechend sollte man den Bus jetzt auch testen: nicht einfach irgendwo damit herumfahren - bitte wozu treibt man einen Gelenkbus nach Igls rauf? |
Eventuell wollte man damit testen, wie die Beschleunigung bzw. wie hoch die Geschwindigkeit in Steigungen ist, da hat man mit den roten Citaros während der YOG ja auch schon Erfahrungen gesammelt.
Und ich glaube ein Test unter "Extrembedingungen" ist sicher auch nicht schlecht. |
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manni |
| 24.07.2012 17:23  |
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Irgendwelche Sichtungen? Fotos? Wurde schon in Erfahrung gebracht ob es einen Linieneinsatz gibt oder soll ich mich selber darum kümmern? _________________ ___________________________________________________________________________________________
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Linie O |
| 24.07.2012 19:14  |
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| Manni, ich glabue du hast wohl direkten Draht zu den Zuständigen. Wäre sehr nett wenn du dich darum kümmern könntest. |
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Steph |
| 25.07.2012 12:26  |
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Anfrage läuft.
Hier mal ein Bild von einem Liechtensteiner Volvo-Hybrid in Feldkirch (Foto stammt von Anfang Juli):
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patler |
| 26.07.2012 13:23  |
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Bis jetzt hab ich den Bus nur neben der Waschstraße gesehen, der wird wieder a la Innsbruck getestet :D
Stehen tut er gut, das kann er sogar schon allein :D |
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Steph |
| 26.07.2012 15:29  |
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Ein News-Artikel über den Einsatz des Hybridbusses folgt in Kürze, wir haben Infos erhalten.
Nur soviel: Linieneinsatz gab und gibt es keinen, die Testphase ist auch schon wieder vorbei. |
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manni |
| 26.07.2012 16:12  |
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Ich frag mich nur, wie man Testergebnisse erhalten will, wenn man bloß ein paar Tage lang leer mit einem Bus herumfährt - nicht zum ersten Mal. Linz und Graz werden den ja auch nicht umsonst im Echtbetrieb erprobt haben. _________________ ___________________________________________________________________________________________
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Steph |
| 26.07.2012 21:08  |
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Tja, viel erwartet - und nix is' draus wor'n.
Flo bereitet den Artikel vor, ich bin für ein Weilerl "offline". |
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manni |
| 27.07.2012 11:50  |
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Schönen Urlaub, Steph! _________________ ___________________________________________________________________________________________
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HolgerW |
| 27.07.2012 19:58  |
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Hallo nach IBK,
der Hauptgrund, warum die IVB einen Hybridbus nicht im Linienverkehr laufen läßt, dürfte der sein, daß für diesen Fahrzeugtyp noch keine "Allgemeine Betriebserlaubnis" vorliegt. Er könnte nur sehr aufwendig eine sog. "Einzelzulassung" erhalten.
Außerdem dürfte der Aufwand für die IVB, diesen Wagen für den Linienverkehr herzurichten, sehr aufwendig sein (Fahrkartendrucker und Funkgerät einbauen, sonstige Anpassungen an die bisherige IVB-Busflotte). Ferner müßte für dieses Fahrzeug immer ein Reservewagen in peto gehalten werden. Gab es früher mal, ist aber heutzutage zu aufwendig (Kosten) für die Verkehrsbetriebe. Auch muß man bedenken, daß eine gewisse Anzahl an Fahrern auf diesem Auto fährt und nicht jeder kennt sich damit aus (Schulungen im Vorfeld sind zu zeitaufwenig) oder denkt mitunter beim Fahren nicht daran, daß es ein Vorführwagen ist. Liegt in der Natur des Menschen, gleichbleibende oder mechanische Abläufe zu bevorzugen.
Es macht schon Sinn, wenn nur das IVB-Werkstattpersonal diesen Wagen fährt. Auch daraus kann man Schlüsse ziehen. Evtl. stellt sich bei der ersten Probefahrt schon heraus, daß der Wagen Probleme an gewissen Steigungen bekommt und dann nur als Schnecke dort langfährt. Es könnte auch sein, daß der Kraftstoffvorrat (Hybriden haben im allgem |
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HolgerW |
| 27.07.2012 20:08  |
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Hallo noch einmal,
Gruftis dürfen keinen Computer benutzen! Bin doch ausversehen auf die falsche Taste gekommen, daher nur ein halber Artikel. Na ja, ab 50 lassen vitale Körperfunktionen nach.
Hier nun der Rest:
Es könnte auch sein, daß der Kraftstoffvorrat (Hybriden haben im allgemeinen ein kleineren Tank) nicht für die anvisierte Fahrtstrecke oder Tageslaufzeit ausreicht.
Die Entwicklung der Gasbusse sah ein wenig anders aus. Die österreichischen Verkehrsbetriebe konnten sich schon auf eine jahrelange Erfahrung in Deutschland berufen. Außerdem war eine "Allgemeine Betriebserlaubins" damit leichter zu erreichen.
Es gibt noch ein ganz anders Problem bei Hybridbussen, zumindest in Deutschland. Besitzt das Fahrzeug einen seriellen Antrieb (also nur Elektroantrieb) gilt er nach deutschem Gesetz eigentlich als Obus. Dafür benötigt man aber einen extra Schein, den sog. "E-Schein". Ich dürfte mit meinem KOM-Schein so ein Auto nicht so ohne weiteres fahren. Vielleicht ist es in Österreich ja ähnlich gelagert. Und ob noch genug Kollegen in Innsbruck gibt, die den "E-Schein" besitzen und der noch gültig ist, wage ich zu bezweifeln.
So, daß war der Rest des abgebrochenen Artikels.
Bei uns zieht gerade ein Gewitter auf und es wird extrem naß.
Grüsse aus Nordhessen.
Holger |
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manni |
| 28.07.2012 11:35  |
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Danke für die Erklärung der möglichen Hintergründe, Holger!
Nachdem genau der gleiche Bus aber in Linz und Graz im Linienverkehr war, muss der Aufwand bewältigbar sein. Eine mögliche Erklärung wäre allerdings, dass die IVB kein Fahrzeug ohne volle IVB-Ausrüstung (Beklebungen, Infoscreens etc.) im Liniendienst haben wollen, auch nicht testweise, während das den anderen Betrieben egal war.
Naja, wie auch immer, der Bus ist eh schon wieder weg. _________________ ___________________________________________________________________________________________
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Cityrunner023 |
| 30.07.2012 18:05  |
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| Der Bus dürfte nun nach Linz "weitergewandert" sein.... 8) |
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Linie O |
| 30.07.2012 18:18  |
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| Der war doch schon in Linz... |
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Cityrunner023 |
| 30.07.2012 18:57  |
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Nein, dieser war noch nicht in Linz....
Der letzte Hybrid-Citaro, der in Linz war, war ein weißer Bus mit deutschem Kennzeichen.... |
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Linie O |
| 30.07.2012 20:04  |
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Direkt vorangegangenes Posting bitte nicht zitieren! (Code 7) |
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rudema |
| 01.08.2012 09:31  |
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Die Hybridbusse die in Linz zum Einsatz kommen erhalten immer ein LINZ AG LINIEN-Logo vorne und hinten. Über die Türflügel wird wie bei den Erdgasbussen das Logo des Verkehrsbetriebes geklebt. Somit ist es auch für die Fahrgäste erkenntlich, dass es sich dabei um ein Testfahrzeug handelt, das im Linienbetrieb steht. Bei den letzten Bussen hat man es geschafft, dass man auch Linie und Ziel anzeigt.
Im Fahrgastraum wurden keine Aufkleber angebracht.
Der Bus wurde gestern noch beklebt, damit er als Testbus für die Fahrgäste erkenntlich ist.
@HolgerW: In Österreich genügt der normale Busführerschein, damit man mit dem Hybridbus fahren darf. Auch für den Obus braucht man keinen speziellen Schein. Man erhält dafür nur eine Einschulung vom Verkehrsbetrieb. Zum Beispiel für die Straßenbahn genügt der B-Schein. _________________ Aus User bahnLinz wurde rudema |
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