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Talent, FLIRT, oder...? Die beste Wahl für Innsbrucks S-Bahn
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Autor

manni
14.03.2005 13:20     Antworten mit Zitat

Admi: das Gerätl war gerade im Begriff, abzufahren, die Bügel schon oben. Die Frage ist, ob wir's nochmal erwischen bevor's in Fahrgastbetrieb geht - aber ich bin natürlich bei Fotosafaris gern dabei, besonders anmachen würden mich mal Fotos am bzw. vom Westbahnviadukt, da sollt ma den Talent mal erwischen.





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Obusfahrerin
14.03.2005 21:25     Antworten mit Zitat

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Martin
29.07.2005 07:46     Antworten mit Zitat

Gestern endete offenbar der Probeverkehr des Talent ins Oberland.

Angeblich beschweren sich die Passagiere wegen der Zugluft im TW. Mit wäre nichts augefallen. Wisst ihr was?



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Obusfahrerin
29.07.2005 14:02     Antworten mit Zitat

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Martin
02.08.2005 07:42     Antworten mit Zitat

Das wird wohl gewesen sein - ich habe jetzt mit einem anderen regelmäßigen Fahrgast gesprochen, der gesagt hat, das es manchmal recht kalt war, weil die Klimaanlage nicht relativ zur Außentemperatur abkühlt sondern absolut auf so ca. 22 Grad eingesatellt sei...
das ist natürlich nicht sehr professionell, wenn man an heißen Sommertagen in durchschiwtzer Sommerbekleidung um ca 10 Grad unterkühlt wird. Drei Grad würden reichen.



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Obusfahrerin
25.11.2005 19:29     Antworten mit Zitat

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TLR
08.02.2010 12:26     Antworten mit Zitat

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SLICKIBK2
08.02.2010 14:08     Antworten mit Zitat

Desiro ist sinnlos, da derzeit bei den ÖBB nur als Dieselfahrzeug im Einsatz (2teilig).

Das einzig sinnvolle Fahrzeug ist der Flirt (mit entsprechender Traktionsausstattung).
_________________
Bombardier - Fehler mit System!
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Linie R
08.02.2010 15:46     Antworten mit Zitat

Von Doppelstock halt ich gar nix, viel zu langsamer Fahrgastwechsel, grad mal 2 Türen pro Wagon und Seite.
Das IMO beste S-Bahn-Fahrzeug ist immer noch der ET 423, viele Türen, gute Beschleunigung, 100% Niederflur..
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Schienenschraube
08.02.2010 17:05     Antworten mit Zitat

Linie R schrieb:

Das IMO beste S-Bahn-Fahrzeug ist immer noch der ET 423, viele Türen, gute Beschleunigung, 100% Niederflur..


Achtung, wenn mich nicht alles täuscht, hat der ET 423 eine Einstiegshöhe von 995mm und eine Fußbodenhöhe von 1025mm, also eigentlich kein richtiges Niederflurfahrzeug, was aber durch die höheren S-Bahn Bahnsteige in München einen ebenen Einstieg ermöglicht. Die Reihen 424, 425 und 426 haben eine Fußbodenhöhe von 798mm, ob das noch tiefer geht, weiß ich nicht.
Der 4024 hat eine Einstiegshöhe von 590mm, respektive könnte man den ET 423 nicht ohne dem Umbau aller Bahnsteige der S-Bahn in Tirol einsetzten. Dies hätte aber die Folge, dass man mit anderen Zügen Probleme bekommt. Die Talente gibt es ja mit verschiedenen Einstiegshöhen, der Nachteil sind Stufen im Fahrgastraum. Das mit den Bahnsteighöhen ist ohnehin so eine Sache...

De facto ist man bei allen S-Bahn Systemen in Österreich an die herkömmliche Eisenbahn-Infrastruktur gebunden, da keines "autark" ist.

Von dem Standpunkt aus betrachtet wäre vermutlich der Flirt wirklich das beste Fahrzeug, wenn man die MÁV Version zum Vergleich heranzieht: http://www.stadlerrail.com/media/uploads/factsheets/FLIRT_MAV_d-1.pdf Die Fußbodenhöhe ist 600mm, Passagierraum stufenlos begehbar (Rampen bei den Wagenübergängen) und Niederfluranteil > 90%. Wenn das Preis Leistungsverhältnis stimmt und das Ding auch funktioniert, sicher eine Option.

Doppelstockwagen würde ich in den Stoßzeiten, vor allem für einige REX Verbindungen für richtig halten. Der Effizienz wegen am Besten in Form von Lok+Wagen wie in Ostösterreich.

Die 4024er zu ersetzen halte ich aber wegen ihres geringen Alters für unrealistisch. Wo soll man sie denn sonst einsetzen, wenn nicht im Nahverkehr? Sollten irgendwann die 4020er in Wien ausgemustert werden, könnte man natürlich eine größere Anzahl an anderen Fahrzeugen (der Talent 2 kommt wohl dann auch ins Spiel) bestellen und österreichweit disponieren.
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TLR
09.02.2010 13:32     Antworten mit Zitat

Die MÁV Version des Stadler Flirt wäre gut, aber es gilt zu klären ob man nicht evtl 2 Türen pro seite Weglassen kann --> mehr Sitzplätze;

Außerdem sollte man doch Doppelstockwagen in Stoßzeiten auch auf der S-Bahn einsetzten --> Die Desiro Doppelstockzüge sind sehr gut für S-Bahnen geeignet
(Einsatzgebiet:zb S-Bahn Zürich), aber die Doppelstockzüge, die die ÖBB momentan in Ostösterreich einsetzt könnten evtl. auch in Tirol verwendet werden!
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manni
09.02.2010 13:44     Antworten mit Zitat

TLR schrieb:
Außerdem sollte man doch Doppelstockwagen in Stoßzeiten auch auf der S-Bahn einsetzten


Bitte sei so nett, TLR, und schreib nicht alles mehrmals - ein einziges Mal genügt. Du machst das öfter mal.

Ich bin auch skeptisch, was Doppelstockwagen angeht. Wir brauchen schnellen Fahrgastfluss, Doppelstock ist vielleicht für Regionalzüge geeignet. Desiro sind doch nur Dieseltriebwagen?
Und bitte erst recht keine Doppelstock-Waggons a la Österreich mit Taurusloks... das wäre sogar gegenüber den Talenten noch ein Rückschritt.

Es ist IMO die falsche Denkweise, irgendwelche Abhängigkeiten zu Fahrzeugeinsätzen in Ostösterreich herzustellen. Die Finanzierungsstrukturen haben sich in den letzten Jahren geändert. Den Regionalverkehr zahlen jetzt die Länder. Daher sollen (und AFAIK können) diese auch über das Rollmaterial entscheiden. Mit anderen Worten: was die ÖBB in Wien oder sonstwo einsetzen, soll uns nicht jucken. Wir haben ja hier, um das mal auf die Stadtverkehrsebene umzulegen, auch keine rotgrauen Erdgasbusse mit Fake-Gräf&Stift-Emblem, nur weil in Wien solche herumgurken, und wir haben auch keine grauslichen ULFe (was bin ich darüber froh!).
Die ÖBB sollten sich IMO aus dem Nah- und Regionalverkehr komplett zurückziehen. Ein nationaler Konzern kann nun mal nicht richtig auf lokale Bedürfnisse eingehen. Alles, was die ÖBB auf diesem Sektor machen, ist qualitativ schlecht. Siehe Postbus (vgl. die Diskussion über Leitstelle, Innenanzeigen und Fahrzeugortung), Unflexibilität bei den Linienbezeichnungen, ungeeignete Fahrzeugbeschaffung (Talent)... und bei der S-Bahn ist es auch nicht anders. Das einzige, was die ÖBB gut können, ist Strecken stillegen.

Der VVT sollte IMO die S-Bahn nicht nur finanzieren, sondern auch betreiben. Oder noch besser die IVB mit ihrer Erfahrung im Bahnbetrieb und ihrer betrieblichen und marketingtechnischen Professionalität.
Schmeisst die ÖBB raus. Dann kriegen wir auch eine vernünftige S-Bahn.
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TLR
09.02.2010 13:50     Antworten mit Zitat

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Tw75
09.02.2010 14:16     Antworten mit Zitat

manni schrieb:
Oder noch besser die IVB mit ihrer Erfahrung im Bahnbetrieb und ihrer betrieblichen und marketingtechnischen Professionalität. Schmeisst die ÖBB raus. Dann kriegen wir auch eine vernünftige S-Bahn.


Das ist - wie auch der übrige Teil des Postings - einfach nur mehr LÄCHERLICH! :shock:

edit Steph: Quote gefixt
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manni
09.02.2010 14:35     Antworten mit Zitat

Wenn man ein offensichtlich zur eigenen Meinung konträres Posting als lächerlich abtut, dann sollte man das wenigstens auch begründen, Tw75. In anderen Foren mag so etwas akzeptiert sein, aber bei uns hier wird bitte ordentlich und ohne Beleidigungen diskutiert.

Die IVB/Innbus hat ein sehr professionelles Auftreten und auch die Betriebsabläufe sind sehr professionell. Die ÖBB Postbus hat es bis heute nicht auf die Reihe gekriegt, ihre Linien auf den gleichen Qualitätslevel wie IVB/Innbus zu bringen (muss ich das näher ausführen, oder sind wir uns da einig?). Das österreichweite Agieren der ÖBB im Bahnbereich bewirkt, dass diese dazu neigen, nach dem Gießkannenprinzip zu agieren, Vorgaben des (zahlenden) VVT nicht zu befolgen und lokale Gegebenheiten nicht ausreichend zu berücksichtigen. Man könnte es auch darauf reduzieren, dass die "Liebe zum Detail" fehlt, die aber oft ausschlaggebend ist.

Würden die IVB oder der VVT, rein hypothetisch, als Betreiber der S-Bahn auftreten, dann wären alle Beteiligten daran interessiert, die S-Bahn so gut wie möglich in das Netz von IVB/VVT zu integrieren. Das begänne bei der Corporate Identity (derzeit nicht vorhanden, abgesehen von ein paar schleißigen S-Bahn-Taferln) und endete beim Kundenservice. Allein schon, weil die Verantwortlichen dann in Innsbruck säßen und sich vor Ort für schlechte Arbeit rechtfertigen müssten. So sitzen diese aber letztlich in Wien und haben null Konsequenzen zu befürchten, weil "wir eh auf sie angewiesen sind".

Die ÖBB-S-Bahn ist nach wie vor ein Fremdkörper im VVT, so wie ÖBB Postbus ein Fremdkörper im Zentralraum-Regionalbusnetz ist. Ich habe ziemlich gute Verbindungen zum VVT und weiss von daher, dass Bemühungen zur Verbesserung dieser Integration bei den ÖBB häufig ins Leere laufen. Und ich denke, dass irgendwann mal der Punkt erreicht sein sollte, wo man sagen muss "jetzt reicht's", die Zusammenarbeit aufkündigt und die Dinge selbst in die Hand nimmt. Schließlich ist das Schienennetz für jedes EVU offen, und die IVB sind ein EVU.
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TLR
09.02.2010 16:13     Antworten mit Zitat

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manni
09.02.2010 16:38     Antworten mit Zitat

"Auseinandersetzungen" gäbe es keine, weil Schieneninfrastruktur in Österreich generell anderen Betreibern offen stehen muss.
Ich finde, man sollte die Betreiberfrage zumindest mal untersuchen lassen bzw. die Sinnhaftigkeit einer Ausschreibung des S-Bahn-Betriebs. Vorstellbar wäre, dass dann z.B. Veolia oder ein anderer großer ÖV-Anbieter den Zuschlag bekäme und, koordiniert von den IVB, deren Kompetenzbereich auf den gesamten Zentralraum auszuweiten wäre (was wir an anderen Stellen ja schon besprochen haben), die S-Bahn betriebe. Ich schätze die Chancen für so etwas aber eher als gering ein.
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Hannes
09.02.2010 16:48     Antworten mit Zitat

Die Fahrzeuge gehören eh dem Land Tirol... Den Betrieb könnter man einfach ausschreiben.
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manni
09.02.2010 16:52     Antworten mit Zitat

Dann sollten wir die Idee vielleicht weiterverfolgen. Es könnte damit mE wohl nur besser werden. In den Ausschreibungsbedingungen könnte man z.B. Maßnahmen vorgeben, gegen die die ÖBB sich derzeit widersetzen oder sie ignorieren (Beschilderung/Linienbezeichnungen, CI/Beklebung der Fahrzeuge und Werbefreiheit (dzt. penetrante Plakat-Innenwerbung in der S-Bahn!), Servicestandard,...)
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Schienenschraube
09.02.2010 17:06     Antworten mit Zitat

manni schrieb:

Der VVT sollte IMO die S-Bahn nicht nur finanzieren, sondern auch betreiben.


Dann geht aber nichts mehr mit VC-Ermäßigung. Alleine was eine Fahrt nach Fulpmes kostet...

Die S-Bahn Themen scheinen irgendwie immer wieder dass Potential zum entgleisen zu haben. :roll: :lol:

Wie auch immer, ich glaube Tw75 spielt darauf an, dass sich ein Straßenbahnbetrieb, bzw. ein Betrieb auf einem kleinen, eigenen Netz doch sehr vom Vollbahnbetrieb unterscheidet (und bei den IVB auch nicht alles eitel Wonne ist, man denke nur an die aufgetretenen Pünklichkeitsprobleme auf der STB, unabhängig davon, dass ich in letzter Zeit mit den IVB wesentlich mehr Ärger gehabt habe, als mit den ÖBB). Nicht dass es nicht möglich wäre, die Hamburger Hochbahn AG ist auch in Form von Beteiligungen im Vollbahnbereich tätig.
Eine andere Form wäre die Gründung einer eigenständigen ÖBB S-Bahn Tochtergesellschaft, müsste natürlich besser funktionieren als die "S-Bahn Berlin GmbH". :lol: Aber das kann dir im Prinzip bei jeder Privatbahn auch passieren.

Aber abgesehen davon, ich wüsste nicht, was ein anderes Verkehrsunternehmen so fundamental anders machen kann als die ÖBB PV, außer ein bisschen CI von der Werbeargentur Zimmermann. Die infrastrukturellen Gegebenheiten sind doch immer die selben. Ich möchte damit nicht sagen, dass die ÖBB für alle Zeit die Innsbrucker S-Bahn betreiben müssen. Aber das ist eine Frage des Preis/Leistungsverhältnisses. Ich habe aber Zweifel, ob die IVB selbst durch die aufzubauende Werkstatt-Infrastruktur und Know How, incl. Fahrzeuge den Preis unterbieten könnte. Wenn, dann müsste sich die IVB, wie du richtig sagst, wohl Partner wie BeNEX, Regentalbahn etc. suchen.

Um es nicht missverständlich auszudrücken, ich wäre wirklich der letzte, der sich nicht eine "echte S-Bahn im engeren, klassischen Sinne" im Großraum Innsbruck wünschen würde. Dafür bräuchten wir aber ein eigenständiges, aber nicht zwangsläufig inkompatibles Netz, das meinetwegen auch von den IVB betrieben werden könnte, in welcher Form auch immer.

Das Hauptproblem ist der unklare Begriff "S-Bahn", mit dem bei diesen Gegebenheiten offensichtlich unrealistische Erwartungen geweckt werden.

Um nicht wieder ganz OT zu werden (wenn nicht ohnehin ein Splitting ansteht). Der Blick auf Wien ist natürlich nur im Falle des Betreibers ÖBB relevant, insbesondere deshalb, weil IBK und Wien sozusagen die "gleichen" S-Bahn Systeme haben, mit dem Unterschied, dass es in Wien auch noch eine U-Bahn gibt. Aber eins ist auch der Fall. Auch mit anderen Fahrzeugen alleine ist ein "echtes" S-Bahn System auch nicht zu verwirklichen.

Aber zwei Frage habe ich noch?
Warum ist der ÖBB Postbus und die S-Bahn ein "Fremdkörper"? Ich fahre oft mit der Linie 4162 vom Hbf ins Stadtzentrum, das ist mit dem VVT Regioticket ja kein Problem und die Fahrplanauskunft spuckt das auch aus.
Und welche penetrante Plakat-Innenwerbung meinst du? Da gibt es doch keine Unterschiede zu den IVB?
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