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Relikte vom 1. Obusbetrieb

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Autor

manni
31.05.2004 21:55     Antworten mit Zitat

Das www.strassenbahn.tk Streckenscouting-Team wandelt nicht nur auf den Spuren von Stadt- und Straßenbahn, sondern auch auf jenen des alten Obusbetriebes bis 1976. Hier nun die erste Entdeckung.

Marco M. entdeckte dieses Umspannwerk in der Schrottstraße gleich neben dem Novapark, an dessen Stelle bekanntlich die Obus-Abstellhallen und -Werkstätten des ersten Betriebes angesiedelt waren.



Gut zu erkennen noch die Isolatoren oben am Turm, an denen wohl Speiseleitungen und Querdrähte befestigt waren.
Vom damaligen Betrieb geblieben ist noch der Name "Ust Arzl O-Bus".

Mehr Bilder davon befinden sich am FTP-Server im Ordner '2004-05-29_obus-arzl-umspannwerk'.


(Editiert von manni am 31.05.2004 21:56)




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Zillerkrokodil
01.06.2004 08:51     Antworten mit Zitat

Diese Häuschen gibt es in Innsbruck an vielen Stellen , auch bei der Hst. Lohbachsiedlung West wo ja im Krieg noch kein O-Bus gebaut wurde , ich kann es allerdings nicht genau sagen weil ich noch nicht dabei war .
Masten stehen noch bei der Firma Fließen-Pfeifer ( Höttinger Auffahrt ) sowie in der Pembauer-Straße HS und Kindergarten Pradl ) .






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manni
01.06.2004 13:06     Antworten mit Zitat

Danke für die Tipps, Clemens. Die Masten werden wir dann sicherlich fotografieren. Bin schon gespannt, was sonst noch alles zu entdecken ist. Pradl und Hötting sind sicherlich reich an Relikten.




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sLAnZk
03.06.2004 16:58     Antworten mit Zitat

diese trafohäuschen waren bis vor wenigen jahren meines wissens noch in verwendung, es gibt auch eines oben in der hörtnaglsiedlung, schneeburggasse auf der höhe botentalweg und eines bei der haltestelle "allerheiligenhöfe" der linie h - nunmehr a und eines am vögelebichl und drei am mitterweg und und +denk+ sicher noch an etlichen anderen stellen. es sind-so glaube ich-ganz normale trafohäuschen, die mit dem o-bus gar nichts zu tun haben. die häuschen stehen noch, weil sie unter denkmalschutz stehen, ich glaube, sie stammen aus den fünfziger jahren, der zeit der großen elektrifizierung von damals schon bestehenden siedlungsräumen, mithin mitterweg/heiligjahrsiedlung, hörtnaglsiedlung, lohbachsiedlung usf. mir gefallen die bauten sehr.





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manni
03.06.2004 17:07     Antworten mit Zitat

An jenen Trafohäuschen, die nicht an Obus- oder Straßenbahnstrecken standen, befinden sich aber keine Isolatoren, oder? Wenn doch, liegen wir etwa komplett falsch mit der Vermutung, daß das was mit dem Obus zu tun hatte...? *am Kopf kratz*




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werner
03.06.2004 17:16     Antworten mit Zitat

Hallo!

Bei diesen Häuschen handelt es sich um relativ einheitlich gebaute Trafostationen, die Strom aus 10 oder 30 kV- Leitungen (Freileitungen oder Erdkabel) auf 380 V bzw. heute 400 V (das ist der 3-Phasen-Wechselstrom, der in jeden Hausanschluss führt) umformt. Ob diese Häuschen Isolatoren haben oder nicht, hängt davon ab, ob die Stromzu- und Abfuhr über Erdkabel oder Freileitungen erfolgt. Zur Bauzeit (50er Jahre) waren es meist noch Freileitungen, die heute zumindest im verbauten Gebiet durch Kabel ersetzt sind. Daher auch die (ungenutzten) Isolatoren an den meisten dieser Häuschen.
Beim angesprochenen Häuschen in Arzl ist natürlich nicht auszuschließen, dass einmal von diesem Häuschen ausgehend eine Leitung zur Versorgung des Obusnetzes existiert hat.
Derartige Trafostationen gab es übrigens bis vor kurzem auch in meinem Wohnort Landeck; dort gab es mit 100 % Garnatie niemals einen Obus oder eine Tram!
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sLAnZk
04.06.2004 14:28     Antworten mit Zitat

ich habe gehört, es gibt ein projekt für eine straßenbahn vom bahnhof nach zams, perjen, perfuchs und zurück, eine ringlinie, ich meine, etwas gelesen zu haben unter http://www.lantram.tk/.


(Editiert von sLAnZk am 04.06.2004 14:28)





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manni
08.06.2004 00:50     Antworten mit Zitat

Ist das die, die am 1. April 1974 eingestellt wurde?




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sLAnZk
09.06.2004 18:14     Antworten mit Zitat

ich glaube, ja. vielleicht weiß herr kreutz mehr?





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Trolli
30.01.2009 18:27     Antworten mit Zitat

Ein Link zum 1.Betrieb!

http://www.austroclassic.com/obusse/

Kleine Ungenauigkeiten sind drin, aber nette Bilder!
Trolli
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dr1974
13.05.2009 15:13     Antworten mit Zitat

Erst gestern wurde wieder ein Mast des ersten Betriebes der Linie A wegen der Straßenbeleuchtung durch einen neuen ersetzt. Und zwar in der Oppolzerstraße vor der ehemaligen "Villa Kunterbunt". Es handelte sich um einen der schönsten verbliebenen "Urmasten" in der wuchtigen "Teleskop-Stahlmastbauweise". Das Besondere an ihm war, das noch beide Halterungen für den Fahrdrahtausleger vorhanden waren.

Der Rost der Jahrzehte hatte dem Teil schon arg zugesetzt.
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manni
13.05.2009 15:17     Antworten mit Zitat

Der Mast war mir persönlich bekannt... schade, dass er weg ist. Danke für den Bericht!
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dr1974
31.08.2009 15:45     Antworten mit Zitat

Letzte Woche hat es einen der bekanntesten Maste des ersten Betriebes erwischt: jener am Beginn der Höttinger Auffahrt beim Fliesen Pfeiffer musste wegen Kanalbauarbeiten weichen. Funktion für etwas anderes (Laterne usw.) hatte er schon ganz lange keine mehr, so gesehen ein Wunder das er so lange stand. Er war vom Typ dick & kurz aus Beton, von denen nur wenige insgesamt aufgestellt waren.

Und im Juli waren noch zwei Betonmasten des Typs lang & dünn im Kreuzungsbereich Oppolzerstraße fällig. Sie waren noch für die Straßenbeleuchtung bis zuletzt in Verwendung, allerdings schon ziemlich rissig und morsch.

Nachdem sich lange nichts tat, wird es in der letzten Zeit für Spurensucher am A-Obus immer schwieriger ...
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Lars
05.10.2009 21:48     Antworten mit Zitat

Wenn ich heut richtig gesehn hab ist die Umspannstation in Arzl mittlerweile auch Geschichte, da steht seit kurzem ne moderne Trafostation.
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sLAnZk
05.10.2009 21:52     Antworten mit Zitat

Meinst Du die in dem Thema ganz oben? Stehen diese Trafostationen für die allgemeine Versorgung nicht unter Denkmalschutz (wenigstens irgendetwas aus den Fünfziger Jahren)? Haben sie wirklich eine solche umgerissen?
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Lars
05.10.2009 22:34     Antworten mit Zitat

hab nur kurz im vorbeifahren schauen können, muß da direkt mal hin, in den nächsten Tagen
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manni
05.10.2009 23:56     Antworten mit Zitat

Damit dürfte in Arzl gar nichts mehr an den einstmaligen O-Bus erinnern. :(
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sLAnZk
06.10.2009 00:48     Antworten mit Zitat

Ja aber das war ja gar kein O-Bus-Unterwerk, das war ja ein Irrtum damals. Aber vielleicht gibt es noch Masten irgendwo in Arzl, das wäre interessant.
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dr1974
06.10.2009 13:15     Antworten mit Zitat

Ja, solche Unterwerke gab es unabhängig vom Obus, eines steht z.B. noch im Mitterweg Nähe Exlgasse.

Die Zahl der verbliebenen Masten des ersten Betriebes hat sich gerade in den letzten Jahren massiv verringert, wobei dies v.a. an einem Modernisierungsschub bei der Straßenbeleuchtung lag.

In Arzl kenne ich keine Masten mehr, nur mehr in Hötting/Höttinger Au.
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HAUPT WErner
05.03.2010 16:16    Abspannungen Antworten mit Zitat

An den Viaduktbögen Nr. 72, 73 und 75 sind die historischen dreieckigen Rosettten zu erkennen, die wahrscheinlich zur Abspannung der nicht benützten 1. Obuslinie benützt wurden, die hier von der Siebererstrasse kommend in die Ing. Etzelstrasse einbog.

Ähnliche Rosettten sind auch am Eckhaus Sieber- / Falkstrasse zu erkennen. Sie durften bei der Renovierung des Hauses nicht entfernt werden.
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