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manni |
| 21.05.2008 11:37  |
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Wäre es dafür nicht zielführender, die Maximalleistung softwaremäßig weiter zu drosseln, was ja ohnehin schon geschieht (Beschleunigungsdrosselung), und damit die Motoren weiterhin gleichmäßig zu belasten?
Nur gefällt mir die Idee nach wie vor nicht... ein Flexity soll ordentlich anziehen, wenn's nach mir ginge sollte da überhaupt nichts gedrosselt werden, ich weiss auch nicht warum das gedrosselt wird. Wenn ich in Wien in die U-Bahn steige, muss ich mich beim Beschleunigen ja schließlich auch festhalten. _________________ ___________________________________________________________________________________________
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SLICKIBK2 |
| 21.05.2008 11:47  |
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Wenn Du die dafür nötige Leistung verfügbar hast, kannst Du ruhig die Leistung raufschalten wie du sie brauchst...
An die Softwaremäßige Begrenzung der Leistung hatte ich garnicht gedacht. Totzdem wird sich der Flexi nie auf die Leistung eines Lohners drosseln lassen (kannst gleich die Notfahrt machen). _________________ Bombardier - Fehler mit System! |
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Steph |
| 22.05.2008 14:37  |
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Gestern, als ich die Fotos vom 301er und 351er am Marktplatz gemacht habe, hat sich mir unweigerlich die Frage aufgedrängt, ob es nicht auch da zu Strom-Problemen hätte kommen müssen - nachdem auch 2 Lohner unterwegs waren.
Schlagts mich nicht, wenn ich was übersehen hab - ich bin Sprachler :) |
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manni |
| 22.05.2008 14:49  |
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Der Innenstadtabschnitt muss nach dem jetzt durchgeführten behelfsmäßigen Tuning (irgendwo zwischen 650 und 700 V statt 600, Fahrdrahtquerverbindungen) überschlagsmäßig sechs bis acht Flexis gleichzeitig vertragen. Sonst könnten die IVB eh gleich einpacken! _________________ ___________________________________________________________________________________________
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manni |
| 28.05.2008 23:17  |
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Oder auch nicht: heute war im Lauf des Tages das Unterwerk Mitte mindestens sechs Mal stromlos (so oft gezählt, möglicherweise war's aber noch öfter)... _________________ ___________________________________________________________________________________________
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Armin |
| 28.05.2008 23:45  |
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| Also ich stelle mich gern zur Verfügung das UW Mitte wieder anzuschmeißen wenn es ausfällt - gegen entsprechende Entlohnung. Ich bau auch ein Quartier dort auf *lach* |
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manni |
| 17.06.2008 11:22  |
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Tatsächlich wurde die Fahrdrahtspannung auf ca. 720 V erhöht!
Da haben die Altfahrzeuge jetzt aber ganz schön was zu verbrutzeln, oder? _________________ ___________________________________________________________________________________________
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dr1974 |
| 18.06.2008 12:37  |
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720 V? Naja die Altbaufahrzeuge bekommen das ja nur in der höchsten Fahrstufe direkt ab. Ich denke in der kann man im innsbrucker Netz eh nicht allzu lange verharren.
Und bei den Museumstriebwägen stellt das wohl auch kein Problem dar: die Haller wurden doch ursprünglich für 1200 V= konzipiert, oder waren es 900V? |
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manni |
| 18.06.2008 12:56  |
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@dr1974: haben wir weiter oben schon alles diskutiert - read the whole thread please. :) _________________ ___________________________________________________________________________________________
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pimplhuaber |
| 19.06.2008 16:31  |
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Interessante Thesen! Aber ob Ihr wirklich richtig lieg? Das seht ihr, wenn das licht - äh tram - ausgeht!
Soviel Zeit zum Kopf zerbrechen, möcht ich mal haben. :-) |
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manni |
| 19.06.2008 16:39  |
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Lieber pimplhuaber,
wenn du mitdiskutieren und dir auch den Kopf zerbrechen möchtest, bist du herzlich eingeladen. Aber - nichts für ungut - tendenziell eher superfluide Statements mit keiner erkennbaren Aussage bringen uns nicht wirklich weiter. Zumal du ja, wie mir deine IP-Adresse verrät, ziemlich nahe an der Sache bzw. an den IVB dran sein dürftest! _________________ ___________________________________________________________________________________________
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sLAnZk |
| 21.06.2008 17:43  |
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Der sLAnZk heißt es gut, sich den Kopf zu zerbrechen über wichtige Dinge im Leben, und es erscheint ihm seit jeher seltsam, sich über vermeintlichen fremden Luxus zu mokieren, überhaupt wenn durch denselben offenkundig niemand Schaden leidet.
Es ist auffallend, wie frohen Mutes die klassischen Reiben durch die Stadt flitzen, gerade auf der Steigung zur Konzertbrücke geht es ordentlich zur Sache, oder täuscht das? _________________ Es kreist die Tram in meinem Kopfe
herum fährt sie mit Strom
es liegt so Spannung an meinem Schopfe
das hab ich jetzt davon. |
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manni |
| 16.01.2009 19:29  |
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Auf der L3 wurde vergangene Nacht ein neuer Trenner eingebaut, der Abschnitt ab Pradler Straße (Höhe M-Preis) wird nun vom Unterwerk Pradl versorgt.
Zugangsberechtigte finden Näheres dazu hier: http://forum.strassenbahn.tk/viewtopic.php?t=2614
Das war und ist auch die Voraussetzung gewesen für die Verlängerung der L3 durch die Philippine-Welser-Straße. Von dem her könnte die jetzt also gebaut werden, gehört hab' ich allerdings schon länger nichts mehr von diesem Projekt.
Die Trafos, die derzeit hinten im Südosteck des Betriebshofs stehen, sind übrigens tatsächlich für die Verstärkungsmaßnahmen in allen Unterwerken. Sie werden mit den schon existenten Trafos in Serie geschaltet, danach kann (wenn keine Altfahrzeuge ausg. Hagener mehr fahren) von dzt. 720V auf 750V umgeschaltet werden. Auch die L STB wird in Zukunft mit 750V statt wie derzeit AFAIK mit 850V versorgt! _________________ ___________________________________________________________________________________________
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manni |
| 19.01.2009 00:25  |
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Sorry, da hab ich einen Blödsinn geschrieben: die Trafos können nur parallel geschaltet werden, nicht in Serie. Sie sind angeblich für eine Nennspannung von 690 V ausgelegt, also wird man sie nicht alleine einsetzen können, da man ja 750 V braucht, oder, was sagen, unsere Elektrotechniker dazu? _________________ ___________________________________________________________________________________________
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kurt |
| 19.01.2009 03:15  |
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Ohne dass ich mich jetzt hier zu sehr im Detail verlieren möchte, aber die Höhe der Ausgangsspannung auf der Gleichstromseite ist nicht nur von der Trafosekundärspannung sondern unter anderem auch von der zum Einsatz kommenden Gleichrichterschaltung abhängig.
So beträgt zum Beispiel bei der üblicherweise eingesetzten Drehstrombrücke B6U das Verhältnis Eingangsspannung/Ausgangsspannung 0,74. D.h. die ideele Leerlaufgleichrichterausgangsspannung ist bei dieser Schaltung um den Faktor 1,35 höher als der Effektivwert der Eingangsspannung auf der Wechselstromseite. Für den praktischen Einsatz wird nach meinem Wissen üblicherweise mit einem Faktor von 1,2 gerechnet. 690V * 1,2 würden dann eine Spannung von 828V ergeben, was für 750V Nennspannung im Fahrleitungsnetz einen plausiblen Wert darstellt. |
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Peter021 |
| 19.01.2009 11:45  |
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Danke Kurt, sehr aufschlussreich, da spricht der Experte!
LG vom Günter |
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manni |
| 19.01.2009 11:58  |
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Dem Dank schließe ich mich an, nie und nimmer hätte das jemand wissen können, der nicht vom Fach ist. D.h., diese Trafos müssen nicht parallel geschaltet werden, sondern ersetzen wohl die alten, trotz dass nur 690V draufsteht. _________________ ___________________________________________________________________________________________
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Peter021 |
| 19.01.2009 12:23  |
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So wie ich Kurt verstanden habe ja. Die Nennspannung laut Trafo wäre dann zwar 690 V, die effektiv eingespeiste Leistung ab Unterwerk aber etwa 828 V. Bei den üblichen Spannungsverlusten, die bei Gleichstrombahnen nicht vermeidbar sind darf angenommen werden, dass somit eine konstante Stromversorung im Bereich von 750 (+/-) auf dem gesamten Streckennetz möglich sein muss. Neben der Spannung zählt aber auch vor allem die Leistung, die ja zum Teil aus der Spannung resultiert. Die einfache (Kurt möge mich berichtigen) Formel aus dem Physikunterricht lautet: P (eff) = U (eff) x I (eff), in physikalischen Einheiten des SI Systems gesprochen: W(att) = V(olt) x A(mpere) VA ist auch gerne eine Angabe auf elektrischen Geräten für Leistung (Watt). Hier wird man das ganze aber wahrscheinlich schon im k(ilo)W(att) Bereich benötigen, wenn ich mir so die Leistungsaufnahme eines Flexis anschaue.
Ich würde mich freuen, wenn uns Kurt dies bezüglich vielleicht ein kleines Rechenbeispiel aus der Praxis beisteuern könnte (z.B. Abschnitt Innenstadt: so und so viele Flexis und andere Fahrzeuge maximal im Abschnitt - daraus resultierend Leistungsaufnahme des Trafos bzw. auch daraus resultierende Werte der Stromstärke bei gegebener Spannung)
Herzlichen Dank und ich denke das würde die Augen öffnen, wenn ein Praktiker, wie Kurt, hier praxisrelevante Annahmen treffen könnte, da so oft Theorie von Praxis abweicht.
LG vom
Günter |
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SLICKIBK2 |
| 20.01.2009 09:06  |
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Der Spannungsabfall von den ca. 830V auf 750V ist aber nicht nur auf Leitungsverluste zurückzuführen.
Vielmehr spielt auch die Nennleistung des Trafos eine Rolle.
Je mehr Fahrzeuge fahren (also je mehr Strom gezogen wird) desto mehr bricht die Spannung ein - U=P/I.
Aus meinem elektrotechnik Unterricht ist noch folgendes hängengeblieben:
Maximalen Stromfluss mit Spannung 0V stellt einen Kurzschluss dar.
Maximale Spannung mit Stromfluss 0A stellt einen Leerlauf dar (keine Belastung angehängt).
Somit ändert sich mit der Belastung (also Widerstand) die Spannung bzw. der Stromfluss dementsprechend.
Allerdings bin ich nur Mikrovolttechniker. Kurt scheint da mehr der Energietechnik zuzurechnen zu sein.
LG
Stefan _________________ Bombardier - Fehler mit System! |
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Tramtiger |
| 21.01.2009 16:41  |
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| Soweit ich gesehen habe ist auch in der südlichen Ing. Etzel Strasse ein Trenner eingebaut worden. |
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