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Autor

Admiral
03.11.2020 12:42     Antworten mit Zitat

die bahnsteige die relevant sind auf der stubaitalbahn, sind niederflur. die anderen bahnsteige auf niederflur umzubauen hat ca den gleichen wert, wie die haltestelle mühlsee mit niederflurbahnsteig auszustatten...

ich glaub auch, dass man das maximum aus den fahrzeugen rausgeholt hat, und dass 5 gelenke mit rückstellung und 40T einfach mehr verschleiss machen als 2 gelenke mit 30T auf jakobsgestellen ohne rückstellung, sollte auf der hand liegen. dass die ergonomie des fahrzeugs durch die drehpunkte in der mitte der fahrzeugteile eine ganz andere ist, und mit der hebelwirkung einfach in den kurven reisst, daran kann man nichts ändern... und dass die schwereren bahnen dann in den kurven die ecken einfügen und dort extra rum schleudern, ist halt mal konsequenz.. am besten über dem drehgestell sitzen, da ists noch am bequemsten.. und damit passiert aber auch kein verschleiss mehr - zumindest an den rädern..
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lech
03.11.2020 12:47     Antworten mit Zitat

Also Corona-Sperrzonen zwischen den Drehgestellen?
;-)
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Fahrzeug Technik
04.11.2020 19:00     Antworten mit Zitat

Bei Stern&Hafferl hat man vom Leiheinsatz zweier Flexitys unheimlich profitiert und konnte die Erfahrungswerte in die Ausschreibung einfließen lassen. Die TramLink sind deutlich komfortabler, auch für das Fahrpersonal, beispielsweise wird die (bei den Flexitys vorhandene) heftige Ruckbewegung bei Einfahrt in den Gleisbogen (oder in die Ablenkung) abgedämpft. Es wundert jedenfalls nicht, dass sich dieser Fahrzeugtyp für Stadler zum Verkaufsschlager entwickelte.
Auffällig ist, dass mit Ausnahme von Linz und Innsbruck kein weiterer Verkehrsbetrieb bei einer neuerlichen Ausschreibung ein zweites Mal den Fahrzeugtyp Flexity Outlook beschafft(e). Beispiele: Augsburg (>TramLink), Brüssel (> Flexity 2), Genf (>Tango), Eskisehir (>ForCity Classic).
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manni
06.11.2020 21:43     Antworten mit Zitat

Fahrzeug Technik schrieb:
Auffällig ist, dass mit Ausnahme von Linz und Innsbruck kein weiterer Verkehrsbetrieb bei einer neuerlichen Ausschreibung ein zweites Mal den Fahrzeugtyp Flexity Outlook beschafft(e). Beispiele: Augsburg (>TramLink), Brüssel (> Flexity 2), Genf (>Tango), Eskisehir (>ForCity Classic).


Wenn dem so ist (ist diue Liste wirklich komplett?), was, vermutest du, könnte für Rückschlüsse zulassen?
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Admiral
07.11.2020 08:16     Antworten mit Zitat

ich hab mich jetzt nicht so viel mit anderen betrieben beschäftigt, aber ich denke, einen so homogenen fuhrpark wie in ibk findet man sonst eher selten... in ibk war halt der fokus drauf, weiterhin einen homogenen fuhrpark zu haben (sonst hätte man wohl die neue halle für 30m bahnen auslegen können, und gleich größere gefäße beschaffen können, die paar haltetellen meter wären schon noch zu verlängern gegangen), während wo anders halt der fokus auf das neueste modell gelegen ist.. ob andere fahrzeuge besser sind, kann ich nicht beurteilen
aber hat es nicht in innsbruck geheissen, dass ein entscheidendes kriterium war, dass zw alt und neufahrzeugen die drehgestelle kompatibel sein müssen?
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Fahrzeug Technik
07.11.2020 21:12     Antworten mit Zitat

manni schrieb:
Fahrzeug Technik schrieb:
Auffällig ist, dass mit Ausnahme von Linz und Innsbruck kein weiterer Verkehrsbetrieb bei einer neuerlichen Ausschreibung ein zweites Mal den Fahrzeugtyp Flexity Outlook beschafft(e). Beispiele: Augsburg (>TramLink), Brüssel (> Flexity 2), Genf (>Tango), Eskisehir (>ForCity Classic).


Wenn dem so ist (ist diue Liste wirklich komplett?), was, vermutest du, könnte für Rückschlüsse zulassen?

In Lodz wurden keine Cityrunner nachbestellt, weil Pesa einen billigeren Nachbau lieferte. Ähnliche (und konstruktiv bessere) Fahrzeuge lieferte auch Skoda nach Eskisehir. Genf entschied sich für den Tango, weil man Fahrzeuge mit geringerem Rad-Schiene-Verschleiß wollte. Brüssel beschafft das Nachfolgemodell "Flexity 2", welche in den Fahrwerksmodulen eine 2+2-Bestuhlung zulassen. Vossloh Valencia (heute Stadler) führt in Alicante und Valencia die Wartung an den Flexity Outlook durch und entwickelte mit dem Tramlink einen ähnlichen Fahrzeugtyp mit zahlreichen konstruktiven Verbesserungen. Nach Rostock und Gmunden bestellten die Verkehrsbetriebe in folgenden Städten/Regionen den Tramlink: Santos, Augsburg, Erfurt, Jena, Lugano, BLT-Waldenburgerbahn, Zürich-Limmattalbahn, Bern, Mailand. In Innsbruck stand der Tramlink in der engeren Auswahl und Vossloh Kiepe hätte wohl den Zuschlag bekommen, wenn nicht Vossloh den Verkauf des Standortes Valencia (zu diesem Zeitpunkt) angekündigt hätte.

@Admiral: Die erste und zweite Serie "Flexity Outlook" haben nicht viel gemeinsam außer vielleicht die selben Sitzbezüge.
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manni
08.11.2020 21:43     Antworten mit Zitat

Moment mal, der "Flexity Innsbruck" ist kein Flexity Outlook, der Outlook wird ja gar nicht mehr produziert. Leider hatte ich das in dem Posting http://forum.strassenbahn.tk/viewtopic.php?p=114008#114008 überlesen und wollte eigentlich fragen, ob es wirklich so ist, dass kein Betrieb erneut Flexity (ohne "Outlook") bestellt hat. Ein Ausschreibungskriterium war, dass die Schleppkurve ident ist mit dem Innsbrucker Outlook, was meiner bescheidenen Meinung nach für andere Hersteller nicht mehr viel Luft gelassen haben dürfte. Dennoch weiß ich nun nicht, was eigentlich die Aussage ist bzw. wohin die Diskussion führen soll. Der Flexity Innsbruck fährt jedenfalls auf der 6er subjektiv noch weicher und mit weniger abrupten Querbeschleunigungen, was ich bisher auf die neuere und optimierte (Pseude-)Drehgestelltechnologie zurückführte. Aber wie gesagt, das ist rein subjektiv.
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Admiral
08.11.2020 21:55     Antworten mit Zitat

die igler hat einen riesen vorteil gegenüber der stubaier.. da fährt er vergleichsweise wenig, damit ist die strecke auch verglichen mit der stubaier weniger von ecken betroffen, dazu liegt die igler auch zum größten teil im wald, was hier auch etwas die vergleichbarkeit erschwert... dazu ist auf der igler bei der igler bergabwärts bei 25km/h ende, während auf der stubaier auch mal aus einem 40er in die kurve hinein gebremst wird.. dass evtl die igler von einer mitbestellung für die stubaier dann profitiert hätte, ist wieder ein anderes thema..
aber hats nicht geheissen, die drehgestelle bei flexi alt u flexi neu sind die gleichen? deswegen haben ja die neuen fahrzeuge pro tonne gewicht auch weniger PS, weil die gleichen motoren verbaut worden sind in PS (ob dann tatsächlich auch die gleiche elektronik drinnen ist, weiß ich nicht).
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Fahrzeug Technik
09.11.2020 16:09     Antworten mit Zitat

Bombardier hat mit den Typenbezeichnungen vor einiger Zeit aufgehört, alle Wagen heißen nun Flexity + Stadt-Name. Bei der zweiten Flexity-Serie handelt es sich um weiterentwickelte (den neuen Normen angepasste) Flexity Outlook, die ebenso wie die erste Serie auf Flexx urban 1000 - Fahrwerke rollt (der Fahrzeugtyp "Flexity 2" hat Flexx urban 3000 - Fahrwerke). Völlig verschieden ist die elektrische Ausrüstung, bei der ersten Serie stammte diese von Elin-EBG, bei der zweiten Serie von Bombardier.
Nach Innsbruck hat Bombardier nur noch Aufträge mit dem "Flexity 2" (und Flexity Classic/Swift) bekommen (zB Brüssel, Dresden, WLB, Zürich).
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Admiral
09.11.2020 17:09     Antworten mit Zitat

ah okay, jetzt ists klar
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Admiral
08.06.2025 20:35     Antworten mit Zitat

spannend wird es jetzt ja mit dem 15min takt in das stubaital mit bus.. da werden die fahrgastzahlen der stubaier dann hinter kreith durch den boden schießen...
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Verkehrsplaner
09.06.2025 02:07     Antworten mit Zitat

Man verliert höchstens ein paar Fahrgäste aus Telfes, der Rest sitzt eh schon im Bus. Dee Abschnitt Kreith - Fulpmes ist nur für den lokalen Verkehr interessant, da muss man aufpassen, dass niemand auf die Idee kommt die Strecke zu verkürzen. Es gab zwar eine Idee wie man zur Schlick konkurrenzfähige Fahrzeiten hinbekommen hätte, aber der Aufwand steht in keinem Verhältnis dazu.
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Admiral
10.06.2025 19:55     Antworten mit Zitat

naja... wenn man die fahrzeiten nie angeht und verkürzt, dann kann man die strecke eigentlich heut schon einstellen, nicht erst morgen...
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Martin
10.06.2025 23:02     Antworten mit Zitat

Falls das nicht polemisch gemeint war; ich würde mit der Einstellung der Stubaier, ebenso wie mit dem Abtrag der Bahnsteige an der Brennerbahn in Patsch bis zur Sanierung der Europabrücke warten. Das könnte noch interessant werden....


OT, weils zu Schönberg gehört; aber hat doch irgendwie damit zu tun, das der Stubaibus heute so schnell ist.
Was es so alles vor dem Bau der Europabrücke gab und was bald danach verschwand:
(Quelle: https://lba.tirol.gv.at/public/bild.xhtml?id=57586)
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Im übrigen bin ich der Meinung, dass die Regiotram (=Nebenbahn) jedenfalls von Zirl bis Mils geführt werden muss.

Die von mir aufgenommenen Fotos stehen unter CC-BY-SA 3.0 und können gerne der Lizenz entsprechend weiterverwendet werden.
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Verkehrsplaner
11.06.2025 00:24     Antworten mit Zitat

Was genau möchtest du denn mit den Bahnsteigen in Patsch anfangen?

Und ich glaube nicht, dass die Europabrücke ein großes Problem wird, da stellt die ASFINAG einfach eine neue daneben.

Zurück zur STB. Es gibt schon Planungen die Fahrzeiten zu verkürzen, aber eher im unteren Bereich, wo sie halbwegs konkurrenzfähig ist. Aber selbst das steht in den Sternen, denn mit dem aktuellen Sparkurs wird die Umsetzung noch unrealistischer als sie es bisher war.
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Tramtiger
04.09.2025 09:15    Alternative für die Stubaitalbahn und die Igler Antworten mit Zitat

Dass die Fahrwerke der Flexis für den Überlandbetrieb nicht wirklich optimal sind muss ja nicht mehr diskutiert werden.

Stadler hat mit dem Typ TINA eine durchaus interessante Neukonstruktion auf den Markt gebracht. Wäre das nicht eine Alternative zu den Schienenhobeln?


https://www.stadlerrail.com/de/loesungen/schienenfahrzeuge/stadtverkehr-tina
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Verkehrsplaner
04.09.2025 15:42     Antworten mit Zitat

Vielleicht, aber man kann halt nicht einfach jetzt mal bei Stadler neue Straßenbahnen bestellen. Erstmal muss überhaupt insgesamt ein Mehrbedarf entstehen und dann wird sowas ausgeschrieben.
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Tramtiger
04.09.2025 18:08     Antworten mit Zitat

Das war nicht das Thema..

Der Mehrbedarf ergibt sich alleine durch die in Bälde nötige Führung der 2er in DT und die Verlängerung der 5er nach Völs. Also wäre das eine durchaus mögliche Alternative. Man muss ja die Kosten für die Neubeschaffung mit den Instandhaltungskosten des Fahrwegs gegenrechnen. Und die sind derzeit überproportional hoch...
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Fahrzeug Technik
04.09.2025 19:45    Re: Alternative für die Stubaitalbahn und die Igler Antworten mit Zitat

Tramtiger schrieb:
Dass die Fahrwerke der Flexis für den Überlandbetrieb nicht wirklich optimal sind muss ja nicht mehr diskutiert werden.

Stadler hat mit dem Typ TINA eine durchaus interessante Neukonstruktion auf den Markt gebracht. Wäre das nicht eine Alternative zu den Schienenhobeln?


https://www.stadlerrail.com/de/loesungen/schienenfahrzeuge/stadtverkehr-tina


Naja, bislang erwiesen sich alle an Meterspurbetriebe gelieferten Tina-Trams als Problemfahrzeuge. In Fachkreisen spricht man von einem Billigprodukt im Vergleich zum Typ Tramlink.
Für die Stubaitalbahn wäre sicher ein (echtes) Drehgestellfahrzeug besser, empfehlenswert sind die Skoda-Fahrzeugtypen ForCity Smart und ForCity Plus. Aber ich glaube nicht, dass die IVB in naher Zukunft den Fuhrpark erweitern.
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Verkehrsplaner
05.09.2025 08:19     Antworten mit Zitat

Ich auch nicht, vor allem, weil die Stadt bei den Netzausbauten auf der Bremse steht. Ob da nach der Verlängerung nach Völs so bald noch was kommt, steht in den Sternen.

Ich wüsste auch nicht, dass es ein Projekt zur Verlängerung der Haltestelle Peerhofsiedlung gibt.
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