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Umbaupläne Hauptbahnhof, Überbauung, Fuß-/Radbrücke/-Tunnel, Tramtunnel Pradl-Wilten
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Autor

lech
26.03.2025 21:09     Antworten mit Zitat

Mir persönlich käme unterirdisch auch besser vor, aber auch das hat Nachteile wie Notwendigkeit künstlicher Beleuchtung und evtl. Belüftung, Geruchsbelästigung durch wild-Pinkler, ..., evtl. Grundwasser, und evtl. Komplikationen falls man die Tram mitnimmt (woran ich aber nicht glaube).

Nichts-Tun sollte halt wirklich nicht passieren, da sind wir uns eh einig.
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Verkehrsplaner
27.03.2025 08:20     Antworten mit Zitat

Eine Brücke wäre ca. 50 % teurer, wegen der langen Stützweiten die man braucht. Außerdem wird dadurch der zu überwindende Höhenunterschied größer.
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Hager
27.03.2025 15:31     Antworten mit Zitat

Grundwasser sollte hier kein Thema sein, ich schätze den Stand hier mindestens -15m ein (Barlmä -20m ist mir bekannt, SoWi-Tiefgarage lag noch oberhalb des Grundwasserspiegels (daher keine zweite Etage).
_________________
Wenn man will, geht viel. Wenn man nicht will, geht nichts.
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raumplaner
27.03.2025 16:56     Antworten mit Zitat

Ihr braucht euch nicht den Kopf über die Kosten eines etwaigen vorgezogenen Rohbaues zu zerbrechen. Es scheitert momentan bereits an der Aufteilung der Planungskosten. Für die Vorplanung hat es noch gut funktioniert, aber die Einreichplanung wäre nun dringend durchzuführen. Wenn man baut, dann alles komplett. Übrigens gibt es bauliche Vorleistungen für die Brücke, die sind jedenfalls endgültig abzuschreiben. 1/3 Finanzierung ist eh gesetzt, aber es gibt noch die BBT SE die das aktuelle Gezerre nicht einfacher machen…
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Verkehrsplaner
27.03.2025 22:40     Antworten mit Zitat

Was für Vorleistungen?
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Verkehrsplaner
03.04.2025 18:43     Antworten mit Zitat

Hatten wir das schon?

https://www.openpetition.at/innsbruckverbinden
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raumplaner
10.04.2025 09:02     Antworten mit Zitat

Wenn man sich die jüngsten Aussendungen zum Thema durchliest liegt die Priorität der Stadtführung darin, mit vermeintlich erhobenen Hauptes die Beerdigung des Projektes argumentativ vorzubereiten. Baukosten, die seitens der Stadtpolitik gegenüber den Kostenschätzungen plötzlich verdoppelt werden mögen angesichts der Erfahrungen in der Vergangenheit vielleicht noch erklärbar sein. Aber schon die Forderung nach konkreten Kosten zu Ausrüstung und Ausgestaltung etc. noch vor dem Beginn der Planungen ist absurd. Und auf welches Beispiel in Wien verwiesen wird ist mir nicht ganz klar - Wien Mitte oder FJB? Da sollte man besser ein wenig recherchieren...

Schade, dass die Chance wohl ungenutzt verstreichen wird. So günstig kommt die Stadt wohl lange nicht mehr an ein verkehrs- wie auch städtebaulich sinnvolles Infrastrukturvorhaben im Kernbereich.
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lech
10.04.2025 14:05     Antworten mit Zitat

Man könnte die Aussendung auch so lesen dass nur die prozentuelle Kostenaufteilung vorab festgelegt werden soll.

Aber ja, es klingt nach "wir wollen eigentlich nicht aber schuld soll der scheinbare Geiz anderer sein".
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Verkehrsplaner
10.04.2025 15:01     Antworten mit Zitat

raumplaner schrieb:
Wenn man sich die jüngsten Aussendungen zum Thema durchliest liegt die Priorität der Stadtführung darin, mit vermeintlich erhobenen Hauptes die Beerdigung des Projektes argumentativ vorzubereiten. Baukosten, die seitens der Stadtpolitik gegenüber den Kostenschätzungen plötzlich verdoppelt werden mögen angesichts der Erfahrungen in der Vergangenheit vielleicht noch erklärbar sein. Aber schon die Forderung nach konkreten Kosten zu Ausrüstung und Ausgestaltung etc. noch vor dem Beginn der Planungen ist absurd. Und auf welches Beispiel in Wien verwiesen wird ist mir nicht ganz klar - Wien Mitte oder FJB? Da sollte man besser ein wenig recherchieren...

Schade, dass die Chance wohl ungenutzt verstreichen wird. So günstig kommt die Stadt wohl lange nicht mehr an ein verkehrs- wie auch städtebaulich sinnvolles Infrastrukturvorhaben im Kernbereich.


Ich bin da komplett bei dir. Von neuem Politik Stiel kann ich da nicht viel erkennen und von grünem Einfluss auch nicht. Im Prinzip bekommt man weiterhin nicht viel auf die Reihe und ist nur damit beschäftigt die Schuld auf andere zu schieben. Der Hinweis auf die angestrebte Förderung ist auch ein Hohn, denn es wurden ja schon 66 % Förderung zugesagt, es fehlt nur noch die Zusage über den Eigenanteil der Stadt.
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sLAnZk
13.04.2025 14:43     Antworten mit Zitat

Mir scheint es am Geld zu hapern - die Stadt müsste halt bald wissen, was genau sie will.

Und an dieser Stelle ist halt schon der Gedanke, dass so weit südlich sicher nicht die Hauptverbindung nach Osten verlaufen wird, aber vielleicht ein guter Platz wäre für eine Radgarage, der unter dem Südtiroler Platz halt nicht mehr vorhanden ist. Irgendwo dort zwischen Heiliggeist und der Haupthalle, eventuell beiderseits des Hotels und soweit konstruktiv möglich darunter.

Die Verbindung profitierte sehr von einem guten Radwegenetz, an dem man am Südring gute Fortschritte erzielen konnte, während in der restlichen Stadt kaum Bewegung beobachtet. Aber immerhin.

Leider wird die Zeit bis Sommer recht knapp, bin gespannt, was da herauskommt.
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Es kreist die Tram in meinem Kopfe
herum fährt sie mit Strom
es liegt so Spannung an meinem Schopfe
das hab ich jetzt davon.
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Admiral
14.04.2025 18:44     Antworten mit Zitat

insbesondere könnte man hier auch die museumstraße und anichstraße entlasten, indem man die radfahrer über anichstr->josefstraße->müllerstr->leopoldstr->HGS nach amras schickt.. dann wäre man auch in der anichstraße einge schleicher bei der haltestelle und darauf in der MTS eventuell los...
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This article is a natural product. The slight variations in spelling and grammar enhance its natural character and beauty and in no way are to be considered flaws or defects.
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raumplaner
15.04.2025 09:42     Antworten mit Zitat

Admiral schrieb:
insbesondere könnte man hier auch die museumstraße und anichstraße entlasten, indem man die radfahrer über anichstr->josefstraße->müllerstr->leopoldstr->HGS nach amras schickt.. dann wäre man auch in der anichstraße einge schleicher bei der haltestelle und darauf in der MTS eventuell los...


Eine der zentralen Zielsetzungen bei der neuen Querung des Bahnhofgeländes ist die Schaffung einer attraktiven Ost-West-Achse für den Radverkehr, um damit auch den Knoten Sillpark / BruneckerStraße / Museumsstraße zu entlasten. Von der Leopoldstraße beginnend, wäre mit dem Rad durch die Heiliggeiststraße - Unterführung - Sillbrücke - bis hinüber zur Anzengruberstraße eine durchgängige Verbindung ohne Ampel bzw. gefährlichen Querungen geschaffen. Auch die Fortsetzungen Richtung Westen (Klinik, Uni) bzw. Osten wären ideal für den Radverkehr, sodass eine Verlagerung von der Museumsstraße durchaus stattfinden wird.

Am Geld "hapert" es nicht unbedingt - oder nicht mehr als anderswo. Der politische Wille seitens der Stadt fehlt, Radfahren ist "nice-to-have" aber nicht sonderlich weit vorne in der Priorität. Das betrifft auch andere Projekte in Innsbruck. Dann schon lieber eine neue Naturrodelbahn um sich für die WM bewerben zu können (nein, damit ist nicht der laufende Umbau des Eiskanals gemeint). Man könnte es auch mit dem Denken in Legislaturperioden erklären - die Fertigstellung des Projektes und somit den "Erfolg" einfahren wird man erst nach der nächsten GR-Wahl. Wer auch immer dann das Bürgermeisteramt bekleiden wird. Andere Projekte sind schneller umgesetzt und kommen der eigenen Wählerklientel mehr entgegen.
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Verkehrsplaner
15.04.2025 13:49     Antworten mit Zitat

Also die stärkste Fraktion sind noch immer die Grünen und deren Klientel bedient das durchaus. Da erwarte ich mir schon etwas mehr Druck auf die Koalitionspartner, zumal man ja auch für dieses Resort zuständig ist.

Ganz kreuzungsfrei wird die Achse vermutlich aber eh nicht. Dafür bräuchte man eine Rampe in der Heiliggeiststraße und das steht meiner Meinung nach weder in Relation zu den Kosten noch städtebaulich dafür.
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lech
15.04.2025 15:40     Antworten mit Zitat

Die Kreuzung Heiliggeiststr./Busbahnhof/Südbahnstr. ist normal kein Problem, weil da immer wieder Fußgänger und Busse so am Weg sind.

Allerdings könnte eine Rampe näher beim Gleisfeld hier den Bussen und Taxis im Weg sein, und wenn die Radfahrer aus Pradl kommend links von den Bussen warten aber dann rechts der Busse fahren sollen könnte auch kompliziert werden ohne geeignete zeitliche Trennung durch Ampel-Regelung.

Wenn das jetzt wegen der Stadt fix nicht kommt dann sind die Grünen bei der nächsten GR-Wahl halbiert, weil genau wie oben geschrieben wird Rad-Infrastruktur (Streifen zählen nicht) bislang fast nur gemacht wenn's wo leicht mitgemacht werden kann, und es fehlen unzählige Bevorzugungen bzw. nicht-Diskriminierungen bei Ampeln u.v.ä. wo man mit wenig Geld viel erreichen könnte.
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Admiral
15.04.2025 18:36     Antworten mit Zitat

naja.. das innsbrucker modell setzt sich im verkehr halt überall durch.. a bissi wollen mas scho aber halt nicht richtig... sie straßenbahn beschleunigen, aber vorgezogene radhaltelinien, kurven um bäume und parkplätze rum, etc.
bissi rad ja, aber nur wenns leicht geht... und im endeffekt muss man sagen, man kann froh sein, dass es nciht mehr unfälle gibt
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raumplaner
15.04.2025 23:07     Antworten mit Zitat

Verkehrsplaner schrieb:
Also die stärkste Fraktion sind noch immer die Grünen und deren Klientel bedient das durchaus. Da erwarte ich mir schon etwas mehr Druck auf die Koalitionspartner, zumal man ja auch für dieses Resort zuständig ist.

So einfach ist die politische Realität nicht. Für die Finanzen sind nicht die Grünen verantwortlich, auch für den Tiefbau nicht. Und die Verhandlungen führt der Bürgermeister, meines Wissens seit bald einem Jahr kein Grüner.

Verkehrsplaner schrieb:
Ganz kreuzungsfrei wird die Achse vermutlich aber eh nicht. Dafür bräuchte man eine Rampe in der Heiliggeiststraße und das steht meiner Meinung nach weder in Relation zu den Kosten noch städtebaulich dafür.

Zur Info: Es ist eine Rampe von der Adamgasse beginnend vorgesehen, anders geht es baulich nicht 😉 Näheres zu gegebener Zeit.
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Verkehrsplaner
16.04.2025 15:38     Antworten mit Zitat

Natürlich gibt's eine andere Lösung, eine Spiralrampe zwischen den beiden Gebäuden. Das war auch die ursprüngliche Idee.

Wenn man von den Grünen nicht mal erwarten kann, dass sie sich für Radinfrastruktur einsetzen, geschweige denn Verbesserungen beim ÖV, wofür braucht man die dann eigentlich noch? Alles kostet Geld und damit liegt dann nach der Logik auch alles in der Verantwortung des Bürgermeisters. Wozu wählen wir dann den Gemeinderat?
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lech
16.04.2025 16:58     Antworten mit Zitat

Verkehrsplaner schrieb:
Natürlich gibt's eine andere Lösung, eine Spiralrampe zwischen den beiden Gebäuden. Das war auch die ursprüngliche Idee.


Nach dem Wort hatte ich gesucht, Danke, ich hatte schon den gleichen Gedanken.

Für die Spiralrampe wurde ja scheins auch Platz freigehalten?

Und das geht nach unten ja wohl genauso wie nach oben, wobei man die "Achse" (Raum in Mitte des Kreisels) auch nach unten weitgehend frei von Beton halten wird müssen, zwecks Sicht (Gegenverkehr ...), und für Licht und Luftaustausch ist's auch gut.
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Verkehrsplaner
17.04.2025 00:43     Antworten mit Zitat

Wenn man die Rampe nicht massiv überbaut (ein leichtes Dach wäre aber von Vorteil), dann gibt es ja auch keinen Grund für dinen Betonkern.

Was an der Stelle ein Problem ist, das sind die Tiefgaragen der beiden Gebäude (BFZ und Motel One), die muss man auf jeden Fall anschneiden. Mit einer Spiralrampe könnte man eventuell noch mit Autos daran vorbeikommen, eine Rampe in der Heiliggeiststraße macht auf jeden Fall eine unterirdische Kreuzung der Verkehrsströme notwendig. Vielleicht bekommt man sogar noch Probleme mit der daneben liegenden Garage des IBIS Gebäudes, die noch tiefer liegt. Ich weiß aber nicht wie weit die reicht, oder ob die mit dem Ende des Gebäudes abschließt.
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lech
17.04.2025 07:40     Antworten mit Zitat

Ist nicht die Einfahrt der IBIS-Garage südlich vom Motel One?

Also Unterirdische Kreuzung in U1, weil Tunnel auf U2 wäre unnötig tief.
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