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Umbaupläne Hauptbahnhof, Überbauung, Fuß-/Radbrücke/-Tunnel, Tramtunnel Pradl-Wilten
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Autor

raumplaner
12.12.2024 17:48     Antworten mit Zitat

Die Kosten im Rahmenplan beziehen sich auf das IIZ, den Umbau des Frachten- und Personenbahnhofes aber nicht die geplante Fußgänger- und Radunterführung. Kosten dazu liegen erst seit ein paar Wochen intern vor.

Im Artikel sind ein paar Ungenauigkeiten - z.B, .gibt es nicht "einen Bahnsteig" mehr, sondern zwei - vermutlich ist der Inselbahnsteig gemeint.

Zeitplan gibt es für den Umbau des Bahnhofes, dieser gibt auch mehr oder weniger die (Mit)Errichtung der Unterführung ab 2027 vor. Aber zuvor braucht es noch eine detaillierte Planung - dazu wird momentan das Übereinkommen zwischen ÖBB, Stadt und Land erstellt. Anschließend kann die Kostenaufteilung zwischen ÖBB, BBT, Stadt und Land erfolgen. Und da könnte es noch sehr spannend werden. Letztlich tickt die Uhr, bis zu den ersten Arbeiten 2027 ist nicht mehr viel Zeit. Wenn's bei den Kosten keine rechtzeitige Einigung gibt wird der Umbau zunächst ohne Unterführung ausgeführt.
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Admiral
12.12.2024 19:17     Antworten mit Zitat

ich denke 1 bahnsteig = 2 bahnsteiggleise mehr oder sind wirklich 2 bahnsteige = 4 gleise gemeint?
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418
12.12.2024 19:57     Antworten mit Zitat

Admiral schrieb:
ich denke 1 bahnsteig = 2 bahnsteiggleise mehr oder sind wirklich 2 bahnsteige = 4 gleise gemeint?


Da Bahnsteige in Österreich pro Gleis gezählt werden, sind es zwei Bahnsteiggleise. Bahnsteig 2 in Innsbruck Hauptbahnhof ist deutlich unterschieden von Bahnsteig 3, obwohl es derselbe Inselbahnsteig ist.
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Verkehrsplaner
13.12.2024 01:41     Antworten mit Zitat

Ganz korrekt wird es gar keine zusätzlichen Bahnsteige geben. Ein neuer Inselbahnsteig mit den Gleisen 8 und 9 wird die Stutzen 31 und 41 ersetzen.
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Oeffinator
13.12.2024 07:55     Antworten mit Zitat

418 schrieb:
Admiral schrieb:
ich denke 1 bahnsteig = 2 bahnsteiggleise mehr oder sind wirklich 2 bahnsteige = 4 gleise gemeint?


Da Bahnsteige in Österreich pro Gleis gezählt werden, sind es zwei Bahnsteiggleise. Bahnsteig 2 in Innsbruck Hauptbahnhof ist deutlich unterschieden von Bahnsteig 3, obwohl es derselbe Inselbahnsteig ist.


Die Zählung kann noch leichter mit "Zahl der Bahnsteigkanten" erfolgen. :D
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Admiral
13.12.2024 08:33     Antworten mit Zitat

warum baut man die beiden stutzgleise ab? ist ja schad drum...
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Verkehrsplaner
13.12.2024 13:23     Antworten mit Zitat

Nein, es ist gar nicht schad um die. Da spielen sich täglich Dramen ab, weil die so eng sind, überdacht sind sie auch nicht und der Weg dorthin ist extrem weit. Außerdem haben sie auch keinen Wetterschutz. Was aber meiner Meinung nach viel wichtiger ist, sie stehen den Treppenausgängen vom neunen Tunnel im Weg, deswegen bin ich ganz froh, dass es die Diskussion gar nicht erst gibt.

Und man braucht die ja auch gar nicht wirklich. Schon heute geht man teilweise sehr verschwenderisch mit den Bahnsteigkanten um, der CJX1 steht gerne mal über eine Stunde vorher am Bahnsteig. Auch in den langfristigen Planungen benötigt man die Stutzen nicht mehr. Und wenn es wirklich mal eng wird, kann man ja noch immer Gleise doppelt belegen.
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Verkehrsplaner
22.03.2025 22:44     Antworten mit Zitat

Ganz toll, die Stadt verspielt voraussichtlich mal wieder eine riesen Chance:
Bahnhofsumbau ohne Unterführung? Jahrhundertchance könnte ungenützt verstreichen

Das reiht sich ein in andere Projekte bei denen die Stadt große Pläne hat aber einfach keine Entscheidungen fällen kann. Anders als bei der Regionalbahn wird das aber diesmal nicht einfach zu Verzögerungen führen, sondern die ÖBB wird Tatsachen schaffen.
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raumplaner
23.03.2025 00:28     Antworten mit Zitat

Wie sich in den letzten Wochen und Monaten die Stadtpolitik zu diesem meines Erachtens für Innsbruck ganz zentralen Vorhaben verhalten hat ist leider nur schwer begreifbar. Meine Hoffnungen liegen beim Land und den ÖBB, die beide das enorme städtebauliche wie auch verkehrliche Potential sehr wohl erkannt haben. Umso beschämender, dass gerade seitens der Stadtpolitik der Bahnhof eine untergeordnete Priorität besitzt und hier womöglich eine riesen Chance für die Stadt auf Jahrzehnte ungenutzt bleibt.
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Admiral
23.03.2025 21:43     Antworten mit Zitat

naja wenn man die großwetterlage betrachtet, dann ist die stadt der öbb einfach egal, sieht man auch zB in völs, oder beim erhalt alter bahnhöfe.. die öbb schaut aufs geldtascherl und das auch zurecht..
das land und die stadt sind jetzt auch nicht so digge und hat sparstift, plus die nähe zur urbanität ist da evtl auch nicht immer ganz so nah...
also liegt es an der stadt, dass sie hier einfach die finanzierung auf die reihe bringt... und wenn man sich das anschaut, ist es ja eigentlich seitens land und öbb eh schon ein dezentes entgegenkommen jeweils 1/3 zu zahlen, die öbb hat da marginal mehrwert wenn der zugang von der HGS gegeben ist, und dem land kanns ganz powidl sein...
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Martin
23.03.2025 23:47     Antworten mit Zitat

Sehr ich auch so, das die Drittelbeteiligung ganz in Ordnung ist.
das Landesinteresse an der Unterführung würde ich so so sehen:
Vom Sonnpark zum östlichsten Bahnsteig des Hauptbahnhofes sind es 1,1 km (Am Gehsteig entlang bis zum Haupteingang oder 1km (über den Frachtenbahnhof, wo aber beim Eingang bisher kein Fahrkartenschalter ist und sich die ÖBB bisher auf Fahrgastanfragen sehr beratungsresistent zeigte).

Wäre man ein Traceuer/Freerunner ginge dieser Zugang über die Hörmanstraße und durch die Sill gepaart mit einem gefährlichen Eingriff in den Bahnbetrieb (auf eigenes Risiko quer durch den Frachtenbahnhof*) auf 500m Länge.
Das diese Wegverbindung nicht exisitiert, fährt man aus dem östlichen Innsbruck normalerweise entweder über Südring oder eben Amraserstraße zum Bahnhof. Ich mache das normalerweise mit dem Fahrrad, oder wenn ich Zeit habe, mit der Straßenbahn. aber das dürft der eher seltener Fall sein. es wird dann doch auto gefahren und diese Mehrbelastung geht dann zunmindest zu 50% über den Südring. Der Südring ist einen Landesstraße B und wird natürlich durch die Mehrnutzung anteilig auch schneller hin.
Man müsste nun gegenrechnen, was teurer ist: Das Loch für die Fußgänger zu graben und durch den 50% kürzeren Weg mehr Mneschen den Fußwegzugang zu ermöglichen oder die Straße weiter auszubauen und die PKW-Stellplätze am Bahnhof zu erweitern.

*)wer meint das solche Dinge nicht geschehen erinnere sich an
http://forum.strassenbahn.tk/viewtopic.php?t=2286&start=0&postdays=0&postorder=asc&highlight=
oder an die Frau mit Kinderwagen (n.m.E.) die vor etlichen bei Innsbruck Ost vom Media zum Dez querte und überfahren wurde....
Weil wichtige Fußgängerachsen fehlten (DEZ) oder noch immer fehlen (Bahnunterführung Ampfererstraße/Mitterweg) und einem alles möglich Tand (ich denke da z.B. an die AIM oder von mir aus nun den Fernpasstunnel) einfällt, der scheinbar wichtiger sein sollte.

Dass beim Dez die Unterführung dann kam, war schlussendlich darauf zurückzuführen, dass man nach dem Unfall einen Zaun aufstellte, um Fußgänger zu vergrämen, dieser Zaun aber auch regelmäßig vandalisiert und der autobahnanshclsus gequert wurde und wohl irgendwann einmal die Einischt sickerte, dass statt der Erhaltung des Zaunes ein Fußgängerübergang zweckmäßig sein könnte und auf lange Sicht weniger kostet, als Todesfälle und zerstörte Straßensicherungsanlagen.
_________________
Im übrigen bin ich der Meinung, dass die Regiotram (=Nebenbahn) jedenfalls von Zirl bis Mils geführt werden muss.

Die von mir aufgenommenen Fotos stehen unter CC-BY-SA 3.0 und können gerne der Lizenz entsprechend weiterverwendet werden.
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Verkehrsplaner
24.03.2025 10:23     Antworten mit Zitat

Zwei nicht zu unterschätzende Vorteile würden mir noch einfallen:

1. J und M bekämen eine direkte Bahnhofsanbindung. Dank wesentlich dichterem Takt wäre das auch eine interessante Alternative Richtung Museumsstraße.

2. Es gäbe endlich einen attraktiven Fußweg zur Olympiaworld.
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Oeffinator
25.03.2025 09:19     Antworten mit Zitat

Die Chance auf die Unterführung am Bahnhof darf nicht aus irgendwelchen Befindlichkeiten heraus verspielt werden. Die Vorteile liegen wie schon von anderen hier und in anderen Threads erwähnt auf der Hand. Für eine positive Stadtentwicklung insgesamt wird sie jedenfalls ein wichtiges Element sein.
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lech
25.03.2025 09:30     Antworten mit Zitat

Wenn die Entscheidungen und Planung nicht schnell genug geht müsste man beim Gleisfeld-Umbau zumindest eine Rohbau-Basis schaffen, wie in Wien bei der einen zuerst ungenutzten U2-Haltestelle am Weg zur Seestadt oder in München beim Hbf. für die künftige weitere U-Bahn-Haltestelle ganz unten (da gibt's eine U9 oder so auf der langfristigen Wunsch-Liste der Stadt).
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Oeffinator
25.03.2025 11:56     Antworten mit Zitat

lech schrieb:
Wenn die Entscheidungen und Planung nicht schnell genug geht müsste man beim Gleisfeld-Umbau zumindest eine Rohbau-Basis schaffen, wie in Wien bei der einen zuerst ungenutzten U2-Haltestelle am Weg zur Seestadt oder in München beim Hbf. für die künftige weitere U-Bahn-Haltestelle ganz unten (da gibt's eine U9 oder so auf der langfristigen Wunsch-Liste der Stadt).


Ich möchte das ausdrücklich betonen - ist ein entsprechender Wille vorhanden, lässt sich die Planung zeitmäßig wie vorgesehen durchführen, es darf hier nicht wieder wie in der Vergangenheit zu Verzögerungen kommen.
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Admiral
25.03.2025 19:41     Antworten mit Zitat

naja wobei die öbb die rohbau basis ja bei fehlendem interesse der stadt auf keinen fall schaffen wird, weil die öbb für sich da nicht wirklich viele vorteile heraus nimmt...
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Verkehrsplaner
25.03.2025 20:04     Antworten mit Zitat

Was willst du denn da im Rohbau erstellen? Das ist eine Fuß- und Radwegunterführung, kein U-Bahnhof. Der Rohbau ist da fast das ganze Bauwerk. Man könnte noch dir Aufzüge zu den Gleisen sparen, aber dafür wäre ja die ÖBB zuständig und die ist ja nicht das Problem. Wenn die Stadt hier nicht endlich mal aufwacht, dann kommt da gar nichts.
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lech
25.03.2025 22:06     Antworten mit Zitat

Also wenn ich mir anschaue wie lange man in Rum vom Rohbau der Unterführung bis zur Eröffnung gebraucht hat dann dürfte ein Rohbau schon deutlich billiger sein. Es geht ja nur darum dass man das komplettieren kann (Bahnsteig-Anbindung, Ein- und Ausgang/fahrt, Innenausbau) ohne nochmal im Gleisfeld herumzubuddeln.

Andererseits, wenn man will geht natürlich alles auch nachträglich.
Oder doch oben drüber.


Noch ein anderer Punkt: Sowohl unter als auch über dem Gleisfeld wäre viel Platz um vergleichsweise billig großflächig Fahrradabstellplätze zu machen (plus Scooter und E-Mopeds). Evtl. so großflächig dass man das später mit kurzen Anbindungs-Strecken abseits des Gleisfeldes zur einer Unter/Überführung komplettieren kann.
Die Fahrräder vom Vorplatz zu bekommen wäre sicher auch im Interesse Aller.
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Verkehrsplaner
25.03.2025 23:18     Antworten mit Zitat

Das ist ja geplant, in der Mittelinsel soll in Fieflage eine Radabstellanlage entstehen. Das Problem ist eben, dass die Stadt nicht zahlen will, bzw. es nicht schafft das zuzusagen. Die ÖBB sagt ja klar, dass sie sich zwar beteiligen würde, aber nicht auf die Unterführung angewiesen ist. Selbiges gilt wohl für das Land. Die zwei werden ents auch keine Vorleistung finanzieren ohne Zusage der Stadt.
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Admiral
26.03.2025 20:25     Antworten mit Zitat

brücken haben halt den recht unpraktischen nachteil der oberleitung und schneeräumung, bzw. bodenheizung, dass der boden nicht friert... gut in 20 jahre weiß evtl niemand mehr was schnee ist, aber trotzdem... nur jetzt zahlt die ÖBB mit, und in zukunft ist es vielleicht der extrawunsch der stadt, die dann nicht nur das teurere bauvorhaben alleine stämmen muss, sondern der ÖBB die sperren der gleise und umbauten der bahnsteige zahlen muss.. von 1/3 des preises zum doppelten
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